Archiv für Wirtschaft/Konzerne/Monopole

Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Juni 2019

Die deutsche Konjunktur lässt im zweiten Quartal nach. Die deutsche Wirtschaft ist zwar gut in das erste Quartal 2019 gestartet: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist um 0,4 Prozent saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich diese Dynamik im zweiten Quartal deutlich abflacht, da die Binnenkonjunktur aufgrund des auslaufenden Nachholeffekts in der Automobilindustrie gedämpft wird. Außerdem bleiben die Konjunkturaussichten getrübt, was vor allem auf  Handelskonflikte, wachsende Spannungen zwischen den USA und dem Iran und die jüngsten Entwicklungen im Vereinigten Königreich zurückzuführen ist. Der Arbeitsmarkt ist weitestgehend robust, aber die konjunkturelle Abschwächung wird hier ebenfalls deutlich.

Außenwirtschaftliches Umfeld

Auch das außenwirtschaftliche Umfeld bleibt von den politischen….

Über 40 Tote bei Bergsturz in Glencore-Mine in der DR Kongo

Am vergangenen Donnerstag ereignete sich in der KOV-Mine der Tochtergesellschaft der Glencore Kamoto Copper Company in der DR Kongo ein Unfall. Mehr als vierzig handwerkliche Bergleute kamen bei einem Bergsturz ums Leben. Einige von ihnen wurden von den Familien der Opfer noch nicht identifiziert. Die Suche nach deren Identität und nach weiteren Leichen ist noch nicht abgeschlossen.

Dieser Unfall zeigt einmal mehr die prekäre Situation der Bergleute in der Region Kolwezi und die immer wiederkehrenden Spannungen zwischen Bergleuten und Industriebetrieben. Tatsächlich ist der handwerkliche Bergbau für…..

Trumps Drohung: China lässt sich nicht einschüchtern

Peking will sich von den Drohungen des US-Präsidenten bezüglich höherer Zölle nicht einschüchtern lassen. Die Chinesen hoffen auf eine gütliche Einigung.

China hat die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump, zusätzliche Zölle auf chinesische Waren zu erheben, heruntergespielt. Falls die laufenden Gespräche zwischen den beiden Ländern nicht zu einem Handelsabkommen führen sollten, könne China damit leben.

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte, dass China von solchen Drohungen nicht eingeschüchtert werden würde und Trumps Handelskrieg nirgendwo hinkäme.

Geng Shuang gab auf einer Pressekonferenz in Peking eine….

Amazon patentiert Überwachungsservice mit Lieferdrohnen

Amazon sichert sich ein Patent auf “Überwachung durch Drohnen als Dienstleistung”. Der Service soll mit einem Lieferdienst kombiniert werden.

Amazon-Drohne mit PaketBild Amazon

Amazon hat ein Patent auf “Überwachung durch unbemannte Luftfahrzeuge als Dienstleistung” bekommen. Das US-Patentamt genehmigte am 18. Juni das von Amazon bereits im Jahr 2015 eingereichte Patent. Dabei handelt es sich offensichtlich um für die Marke “Prime Air” geplanten Lieferdrohnen, die vor oder nach den Lieferungen für Überwachungsdienste eingesetzt werden könnten. Diese dürften lediglich Überwachungsaktionen von zuvor autorisierten….

Project Veritas: Googles Plan zur Rettung der Welt

Project Veritas: Googles Plan zur Rettung der Welt

Am 24. Juni 2019 veröffentlichte James O‘Keefe und sein “Project Veritas“ verheerende Filmaufnahmen eines Gesprächs mit einem anonymen “Eingeweihten“ von Google und Gesprächsaufnahmen von Reportern mit versteckter Kamera mit Jen Gennai, ihres Zeichens geschäftsführende Leiterin des Bereichs “Responsible Innovation, Global Affairs“, welche folglich für “verantwortungsvolle Erneuerung“ auf weltweiter Ebene zuständig ist.

Im Wesentlichen sagte Frau Gennai, dass sich die Führungsebene bei Google aktiv darum kümmern wolle, “die nächste Trump-Situation zu verhindern“ – dies mit Bezug auf die 2020 anstehenden Präsidentschaftswahlen. Weiter sagte sie:

»Wir wurden 2016 alle vera*scht, nochmal, dies ging nicht nur uns so. Es war, … das Volk wurde vera*scht, die Nachrichtenmedien wurden vers*scht, irgendwie jeder wurde verar*scht, also haben wir uns schnellstens überlegt, was dort geschehen war und wie wir verhindern können, dass es wieder passiert.«

So habe man die Such-“Algorithmen trainiert“ und verfolgt, ob dadurch das….

“Vom Wirtschaftskrieg zum Rüstungswettlauf”

Ein führender deutscher Ökonom warnt vor einer militärischen Eskalation des US-Wirtschaftskriegs gegen China. “Der Handelskrieg kann in einen Rüstungswettlauf münden”, urteilt der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Gabriel Felbermayr. Hintergrund der Einschätzung sind die eskalierenden Aggressionen der Trump-Administration, die Ende vergangener Woche ihr Embargo gegen Huawei auf fünf weitere High-Tech-Unternehmen aus der Volksrepublik ausgedehnt hat und nun darüber nachdenkt, ihre 5G-Zulieferer aus der EU zum Abbau ihrer chinesischen Standorte zu zwingen. Auch deutsche Konzerne geraten ins Fadenkreuz. Die Münchner Infineon etwa hat sich mittlerweile dem US-Boykott partiell angeschlossen. Beijing könnte sie deshalb auf eine Liste von Firmen setzen, die chinesischen Unternehmen aus politischen Gründen Schaden zufügen; ihnen drohen dann Gegenmaßnahmen. Experten warnen ohnehin, die USA trieben die chinesische High-Tech-Industrie lediglich dazu, unabhängig zu werden; auf lange Sicht schaffe man sich damit übermächtige Konkurrenz.

Die nächste Boykottrunde

Die Vereinigten Staaten haben in den vergangenen Tagen ihren erbittert geführten Wirtschaftskrieg gegen China ein…..

Insider: Google will Trumps Wiederwahl verhindern – KI-Algorithmen bevorzugen linke News

Das „Projekt Veritas“ sprach mit versteckter Kamera mit Mitarbeitern innerhalb von Google. Sie bezeugen, dass Google alles tut, um eine Wiederwahl von Präsident Trump zu verhindern. Ziel ist, die User zu überwachen und alle Meinungen zu unterbinden, die nicht links genug sind.

Foto: iStock

Google hüllt seine politischen Ziele in das Mäntelchen von „Fairness“. In Wirklichkeit fördert es die politische Weltanschauung des Unternehmens auf Kosten anderer. Es unterstützt die Stimmen derjenigen, die mit der Weltanschauung des Konzerns übereinstimmen, auf Kosten von denjenigen, die sich ihr widersetzen, oder die einfach nicht genügend mit ihr übereinstimmen.

Das besagen interne Dokumente und darüber sprechen Google-Mitarbeiter, die sich trauen, sich zu äußern. Mit Hilfe des „Projekt Veritas“ sprachen Insider über das Unternehmen und dessen Manipulation der Leser vor versteckter Kamera. Google ist nach Aussage eines Mitarbeiters

eine sehr voreingenommene politische Maschine, die darauf aus ist, nie wieder jemanden wie Donald Trump an die Macht zu bringen.“

Google, das weltweit größte Internetunternehmen mit rund 100.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 130 Milliarden Dollar, wird seit langem…..

Libra: Die Facebooksche Kryptowährung – Ein Hoch auf die Privatsphäre

Bildergebnis für libraFacebook hat dieser Tage seine “Version einer Kryptowährung” bekannt gegeben. Der nicht gerade für Privatsphäre, aber für Zensur bekannte Internetgigant, hat seiner Kryptowährung den Namen Libra, dem englischen Begriff des Sternzeichens der Waage verpasst, was wohl suggerieren soll, dass es sich hierbei um eine “ausgewogene Form der Überwachung” handelt *Ironie aus*.

Experten sehen in Libra den gefährlichen Versuch Facebooks die nächste Stufe der Überwachung und Kontrolle zu erlangen. Bislang hat Facebook 28 Firmen (wie Spotify und Uber) mit im Boot, die jeweils ein Minimum von 10 Millionen US-Dollar investieren mussten, um als Mitglied der Libra Association, einer “unabhängigen Non-Profit-Organisation”, zu gelten.

Facebook als dasjenige Unternehmen, das versucht Kritiker mundtot zu…..

China will bis 2030 über 30 neue Kernkraftwerke entlang der neuen Seidenstraße bauen

“Die Atomenergie ist bereits zu einer staatlichen Strategie geworden, und die Atomexporte werden dazu beitragen, unseren Geschäft zu optimieren und qualitativ hochwertige inländische Produktionskapazitäten frei zusetzen”, sagte Senior-Experte Wang Shoujun auf einer Konferenz zu diesem Thema.

Bildergebnis für China aims to build 30 nuclear reactors in Silk Road countries by 2030

Um die “umfassenden Vorteile Chinas” in Bezug auf Kosten und Technologie voll auszuschöpfen, sollte Peking Forschung und Entwicklung verbessern, die Produktion wichtiger nuklearer Komponenten lokalisieren und die in- und ausländischen Nukleargeschäfte ausbauen, schlägt Wang vor.

Wang sagte, dass das Land im nächsten Jahrzehnt durch sein Engagement bei der BRI bis zu 30 Kernreaktoren im Ausland bauen könnte. Für chinesische Unternehmen könnte das bis zu 1 Billion Yuan (145 Milliarden Dollar) generieren.

Er weist darauf hin, dass 41 Nationen der Neuen Seidenstraße bereits über Atomkraftprogramme verfügen oder planen, er stellt fest, dass Peking sich nur einen 20-prozentigen Marktanteil sichern muss, um fünf Millionen neue Arbeitsplätze in der Branche zu schaffen.

Das chinesische BRI-Megaprojekt wurde 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping angekündigt und umfasst derzeit 152 Länder auf der ganzen Welt. Es wird erwartet, dass BRI den Welthandel deutlich ankurbeln und die Handelskosten für die beteiligten Staaten halbieren wird.

Xi sagte im April, dass auf dem Gipfel der Belt and Road Initiative 64 Milliarden Dollar an Abkommen unterzeichnet wurden und dass weitere Nationen dem globalen Infrastrukturprogramm beitreten werden.

“Wir engagieren uns für eine offene, saubere und grüne Entwicklung und lehnen den Protektionismus ab”, sagte Xi gegenüber Reportern.

Das Projekt ist sein außenpolitisches Flaggschiff und zielt darauf ab, die alte Seidenstraße neu zu beleben, um Asien mit Europa und Afrika durch massive Investitionen in See-, Straßen- und Schienenprojekte zu verbinden – mit Hunderten von Milliarden Dollar an Finanzmitteln von chinesischen Banken.

Aber Kritiker sagen, dass der Sechsjahresplan ein Plan ist, um den globalen Einfluss Pekings zu stärken, voll gepackt mit undurchsichtigen Vereinbarungen, die chinesische Unternehmen bevorzugen und Nationen mit Schulden und Umweltschäden belasten.

Die USA, Indien und einige europäische Staaten sehen die Initiative mit Argwohn.

China aims to build 30 nuclear reactors in Silk Road countries by 2030

Verstaatlichen wir erst mal Google

Plattformkapitalismus Monopole schaden der Allgemeinheit. Das gilt auch für die Digitalindustrie. Sie muss also reguliert werden

Nach Jahren, in denen Regierungen weltweit sich von den Vorzügen von Big Tech blenden ließen, erkennen sie endlich auch die Probleme, die damit einhergehen. In Indien, Australien, Frankreich, den USA und jetzt auch in Großbritannien beschäftigen sich Politiker damit, welcher Umgang mit der Bedrohung durch die größten Technologieplattformen geboten sei. Dabei scheinen sie alle auf die gleiche Antwort zu verfallen: Mehr Wettbewerb ist demnach der Zaubertrick, mit dessen Hilfe die digitalen Riesen gezähmt werden sollen, Innovation…..

Publisher aufgepasst: Die Hälfte der Suchanfragen endet nicht mehr als Klick auf Webseiten

Google

SEO ist Pflicht, wenn Publisher über Google und Co. große Reichweiten erzielen wollen. Oberste Maßgabe: Die Suchmaschine muss Webseiteninhalte einwandfrei verstehen. Allerdings erkennt die Suchmaschine Content mittlerweile so gut, dass in der Hälfte der Fälle Anfragen direkt auf der Google-Seite beantwortet werden.

Der Launch von Google Jobs in Deutschland und der sofort sichtbare Sichtbarkeitsverlust großer Jobportale auf Google hat gezeigt: Wenn der Suchmaschinen-Riese sich anschickt, Nutzer auf eigene Plattformen weiterzuleiten, sind bis dato hart erarbeitete Rankings und SEO-Bemühungen obsolet – und der Wettkampf um die verbleibenden Teaserplätze in den Suchergebnislisten verschärft sich.

Nun betrafen die meisten Veränderungen und Launches neuer ……

Zweistellige Millionenbeträge für Glyphosat-PR in Europa

Lobbyismus LobbyistenFoto: spekulator / stock.xchng

Der Chemiekonzern Bayer hat nach eigenen Angaben alle Personen in Deutschland und Frankreich informiert, deren Daten 2016 im Auftrag von Monsanto im Rahmen einer Glyphosat-Kampagne von PR-Agenturen gesammelt worden waren. Nach einem Bericht der Tageszeitung taz waren das insgesamt 600 Funktionsträger aus Politik und Gesellschaft. Für die PR-Kampagne vor der Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat hatte Monsanto ab 2015 zweistellige Millionenbeträge ausgegeben.

Das sagte Bayers neuer Cheflobbyist Matthias Berninger in einem…..

Handelskrieg: Nun der Kampf um die Abwertung der Währungen

“Trump: Nach dem Handelskrieg, nun der Währungskrieg?“ Auf diese Weise lautete einer meiner Berichte aus der jüngeren Vergangenheit, der sich vollauf zu bewahrheiten scheint.

Jay Yuan / Shutterstock.comJay Yuan / Shutterstock.com

Der Rest der Welt wartet im Angesicht der teils dramatischen Verschlechterung der ökonomischen Lage allerdings nicht auf Donald Trump, um den Startschuss für einen neuen Währungskrieg ertönen zu lassen, sondern schreitet selbst entschlossen voran, ohne auf Amerika und die Federal Reserve zu warten.

China und Japan werfen die Gelddruckpressen an

Nachdem die People´s Bank of China ihre Schleusentore der elektronischen Gelderzeugung schon seit Jahresbeginn wieder massiv geöffnet hat, teilte auch die Bank of Japan jüngst mit, den eigenen Leitzins weiter absenken und QE anhaltend….

Gigafactory 1

Ort und Zeit

Ort: Tahoe Reno Industrial Center, Storey County, Nevada, USA

Bebaute Fläche: 1 Quadratkilometer

Eigentümer: Tesla

Baubeginn: 2015

Voraussichtliche Fertigstellung: 2020

Produktionsbeginn: Juli 2016

Hergestelltes Produkt: Lithium-Ionen Batterien

Produzierte Stückzahlen: 2170 Batteriezellen pro Tag, 3000 Batterien pro Woche

Beschäftigte: 10.000, Stand Januar 2019

Teslas Megafabrik in der Wüste

Storey County ist eine karge Gegend. Fast könnte man sie für das Muster-Niemandsland halten. Und doch finden hier Entwicklungen mit weltweiten Auswirkungen statt. Das Tahoe Reno Industrial Center (TRIC) ist ein wahrhaft gigantischer Industriepark. Auf einer Fläche von 432 Quadratkilometern sind hier rund 100 Konzerne beheimatet – streng geschützt von Zäunen und Sicherheitsdiensten. Hier kommt keiner hinein, der nicht soll. Google hat auf dem Gelände ein großes Datenzentrum. Fünf große Kraftwerke sorgen für…..

Was sind seltene Erden-Metalle & warum sind sie die ‘nukleare Option’ Chinas im Handelskrieg mit den USA

Der eskalierende US-China Handels-Konflikt hat Sorgen geweckt über die Maßnahmen, die jede Seite in ihrem Kampf ergreifen könnte, wie etwa Beijings Option, Exporte seiner Seltenerdmetalle zu beschränken.

Diese ökonomische Maßnahme ist als Beijings «nukleare Option» getauft worden in seinem Kampf mit Washington wegen der Tatsache, dass China der Top-Produzent der Seltenerdmetalle ist und die größten Reserven besitzt.

Seltenerdmetalle sin «gewiss Waffen, die China in seinen Handels-Verhandlungen…

Nächste Runde im Handelskrieg: Chinas neue Richtlinien für selten Erde

Bis etwa zum G20-Gipfel will China seine neue Politik bezüglich der Seltenen Erden verkünden.

Inmitten des anhaltenden Handelskrieges mit den USA haben Konsultationen zwischen Chinas Nationaler Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und Führungskräften der Seltenerdindustrie den Grundstein für die Begrenzung der Exporte von Seltenerdelementen (REE) gelegt.

Während einer Pressekonferenz am Montag teilte die chinesische NDRC mit, dass sie neue staatliche Strategien für Seltenerdmetalle erarbeite und beabsichtige, diese so bald wie möglich zu veröffentlichen.

Laut der Deutschen Bank ist die wichtigste Schlussfolgerung aus den jüngsten Zusammenkünften, dass die chinesischen Behörden sich darauf vorbereiten, den Versand von Seltenerd-Permanentmagneten zusätzlich zu Seltenerd-Elementen zu beschränken, um den von der Global Times als „Fluchtweg“ bezeichneten Weg zu schließen. Klick Bild für größer.

Bild: South China Morning Post

Pekings verschleierte Drohung, die Ausfuhr von Seltenerdmetallen in die USA zu beschränken, wurde von vielen als eine der nuklearen Optionen Chinas (wir berichteten) in einem Handelskonflikt mit Washington bezeichnet. Die USA verlassen sich für etwa 80 Prozent ihrer Seltenerdlieferungen auf China. Die Metalle werden in allen Bereichen verwendet, von Elektromotoren über Elektronik bis hin zur Erdölraffination.

In beiden Bereichen (also sowohl den Seltenen Erden selbst, als auch bei den Selteerd-Permanentmagneten) machen die chinesischen Lieferungen in die USA in Sachen Gesamtwert den Löwenanteil aus.

Dies zeigt sich auch in der nachfolgenden Grafik: Klick Bild für größer.

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/Us%20rees.jpg?resize=396%2C156&ssl=1

Sollte es bei dem G20-Gipfel erneut zu einer Eskalation durch Washington kommen, wäre dies für Peking der perfekte Zeitpunkt, scharfe Reglementierungen für den Export der Seltenen Erden zu erlassen. Zwar würde das Exportvolumen sinken, doch die Preise würden dramatisch in die Höhe schießen. Damit könnte Peking zumindest einen partiellen Ausgleich für die eigene Industrie erzielen.

Das Video ist dramatischer als der eigentliche Film “The Social Network”.

„China ist für einen langen Handelskrieg mit den USA bereit“

Peking hat keine Angst vor einem langen Handelskrieg mit den USA. Washington würden den Willen des chinesischen Volkes unterschätzen.

In der wichtigsten theoretischen Zeitschrift der Kommunistischen Partei Chinas heißt es, die Vereinigten Staaten würden den Willen des chinesischen Volkes, einen Handelskrieg zu führen, zu Unrecht unterschätzen. Man betont, dass Peking zu einem langen wirtschaftlichen Kampf mit Washington bereit ist.

„China hat keine Angst vor Bedrohungen oder Druck, den die Vereinigten Staaten ausüben und der zu einer Eskalation der wirtschaftlichen und handelspolitischen Spannungen führen könnte. China hat weder eine Wahl noch einen Fluchtweg und muss sich nur bis zum Ende durchsetzen“, heißt es in dem im zweimonatlichen Rhythmus veröffentlichten…..

Huaweis Plan B: Ein russisches und ein chinesisches OS

Durch das verbot von Huaweis durch die USA wird Huawei gedrängt alternative Systeme zu entwickeln, die mit Google und Android konkurrieren können…..

Die politische Einmischung Washingtons in den Tech-Sektor könnte der Dominanz des US-Internetgiganten Google ein Ende setzen. Mit dem umfassenden Schlag gegen den chinesischen Tech-Konzern Huawei, der auch einen faktischen Android-Bann mit sich zieht, sorgen die „America First“-Proponenten in Washington allerdings dafür, dass Google aus einem wachsenden Markt abgeschnitten wird.

Denn als Alternative gibt es das russische OS Aurora, welches von der Russian Open Mobile Platform entwickelt wird. Wenn man bedenkt, dass viele Coder und Entwickler bei Google und Apple aus dem Raum der ehemaligen UdSSR kommen, kann man sich vorstellen, dass die technische Qualität problemlos mithalten kann. Für Huawei ist das natürlich eine höchst interessante Alternative.

Und nicht nur das: Schon jetzt testen die chinesischen Smartphone-Hersteller Tencent, Xiaomi, Vivo und Oppo das in China entwickelte Operating System HongMeng. Noch vor Ende dieses Jahres soll es auf dem chinesischen Markt erhältlich sein. Die Einsatzbereiche: Smartphones, Computer, TV-Geräte und sogar Autos. Und: es soll sogar bis zu 60 Prozent schneller als Android sein.

Mit diesen beiden Alternativen bei den OS wird es für den Platzhirsch Google und dessen Quasi-Monopol mit Android in den kommenden Jahren immer enger. Kein Wunder, dass Google bereits seine Lobbyisten in Washington darauf angesetzt hat, US-Präsident Trump und dessen Administration dazu zu bringen, den Android-Bann für Huawei aufzuheben. Die Analysten des Konzerns wissen, welche negativen Auswirkungen dies auf die künftigen Geschäfte haben wird.

Konsumentenschutz kritisiert Swisscom als “Datenkrake”

Swisscom ändert per Oktober 2019 das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dies führt zu scharfer Kritik des Konsumentenschutzes.

Mit den neuen AGBs erhöhe Swisscom nicht nur die Kosten für Papierrechnungen (von 1,50 auf 2,90 Franken) und für Einzahlungen am Postschalter (drei Franken), sondern lasse sich durch die Zustimmung der Kunden zu den neuen AGBs auch eine “Blankovollmacht” ausstellen, um Daten zu bearbeiten, warnte die Stiftung Konsumentenschutz (SKS) in einer Mitteilung.

Dem Konsumentenschutz stösst sauer auf, dass Swisscom mit den neuen…..