Archiv für Türkei

Erdogan fühlt sich von Trump hintergangen und fordert Nato-Beistand – gegen USA

Die Türkei geht hinsichtlich einer kurdischen Streitkraft im Norden Syriens weiter auf Konfrontationskurs mit den USA. Die Nato müsse nun Haltung zeigen, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor Abgeordneten seiner AKP: „Hey Nato! Ihr seid verpflichtet, euch gegen jene zu stellen, die Grenzen eurer Mitglieder belästigen und verletzen.“ Bereits zuvor hatte Erdogan angekündigt, die Grenztruppe zu zerstören, bevor sie aufgebaut sei.

In den kommenden Tagen will er den Angriff auf eine kurdische Enklave befehlen. Erdogan teilte mit, dass er nicht vorhabe, US-Präsident Donald Trump für ein Gespräch über die Grenztruppe anzurufen. „Wir sprachen bereits über das Thema“, sagte er der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge. „Er (Trump) sagte, er werde sich wieder bei mir melden. Ich werde ihn nicht anrufen, solange er sich nicht wieder bei mir meldet.“

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……und noch was……
Assad warnt Türkei vor Angriff auf Kurden

Die syrischen Kurden erhalten Unterstützung von unerwarteter Seite. Syriens Präsident, Bashar al-Assad, hat der kurdischen Bevölkerung von Syrien Unterstützung im Kampf gegen türkische Invasoren versprochen. Kurdische Kämpfer aus anderen Teilen des Landes konnten in den vergangenen Tagen Gebiete der Regierungsarmee nach Afrin passieren und Waffen verlegen. Ein syrischer Soldat und ein kurdischer YPG-Kämpfer umarmten sich an einem Checkpoint – diese symbolträchtige Geste verstärkte in Syrien und in den Kurden-Gebieten die Hoffnung auf Frieden.

Doch die Türkei bringt seit Wochen Truppen und schweres militärisches Gerät an die Grenze zu Afrin in Stellung. Präsident Erdogan drohte offen mit einem Militärschlag in den kommenden Tagen. Die von den USA unterstützten Kurden hatten daraufhin die internationale Gemeinschaft um Hilfe gerufen. Jedoch wird im Westen, aber auch in Moskau bisher über den drohenden Militärschlag des NATO-Landes Türkei geschwiegen. Doch nun erhalten die Kurden scheinbar tatkräftige Unterstützung aus Damaskus. Die Assad-Regierung drohte der türkischen Armee mit Luftschlägen, sollte die Türkei die syrischen Kurden angreifen.

Allerdings behaupten israelische Quellen, dass auch die US-Regierung Pläne eines gewaltigen Militärschlags gegen die türkische Armee in der Schublade liegen hat, sollte die Türkei amerikanische Soldaten in Syrien angreifen. Diese Informationen sollten dennoch mit äußerster Vorsicht konsumiert werden, da Israel derzeit ein großes Interesse einer Eskalation in der Region hat. Gründe dafür könnten sein, dass die Türkei sich vermehrt Russland und Iran zuwendet, was israelischen Strategen missfällt.

Syrien aktiviert Luftabwehr gegen türkische Flugzeuge

Syrien will türkische Jets abschießen, sollten diese die von Kurden kontrollierte Enklave Afrin im Nordwesten des Landes bombardieren. Die syrische Luftabwehr habe ihre volle Stärke zurückerlangt, erklärte der syrische Vize-Außenminister Faisal al-Mikdad in Damaskus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Donnerstag meldete.

Die türkische Luftwaffe solle einen Angriff auf syrischen Boden nicht als «Spaziergang» betrachten. Syrien werde einen Militäreinsatz als feindlichen Akt ansehen und ihm in angemessener Weise entgegentreten.

Quelle:

Erdogan: Werden kurdische Armee im Keim ersticken

Erdogan: Werden kurdische Armee im Keim erstickenDer türkische Staatschef, Recep Tayyip Erdogan, hat Militärkooperationen für nahe Zukunft im Norden Syriens angekündigt und zugleich erklärt, man werde die kurdische Armee im Keim ersticken.

Der türkische Staatschef forderte die Regierung in Washington auf, seine Haltung gegenüber „den kurdischen Terroristen“ transparent zu machen. Er fügte hinzu, USA und die Türkei seien zwei  strategische Partner, deshalb sollen die USA an unserer Seite die…..

…..passend dazu……
Allianz zwischen Russland, Türkei und Iran droht Spaltung

Die Türkei ist bereit für eine neue Operation im Norden Syriens. Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte an, dass türkische Militärs in den nächsten Tagen die südliche Grenze überqueren und mit Kampfhandlungen nahe der von Kurden kontrollierten Enklave Afrin beginnen werden, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

Allerdings sorgt ein anderes syrisches Gebiet – Idlib, wo die Lage Experten zufolge die Allianz Russlands, der Türkei und Irans spalten kann – für größere Beunruhigung.

In den nächsten Tagen sollen erste Schritte im Rahmen der Wiederbelebung der…..

Ankara: USA legitimieren Terrormilizen in Syrien

Syrische Stadt Rakka© AP Photo/ Asmaa Waguih

Der Sprecher des türkischen Staatschefs, Ibrahim Kalin, hat am Sonntag die Pläne der USA zur Bildung einer 30.000 Mann starken Grenzsicherheitstruppe auf dem von ihnen kontrollierten syrischen Territorium als unannehmbar bezeichnet.

„Die USA unternehmen Schritte, die die Terrororganisation (die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG – Anm. d. Red.) legitimieren. Das ruft Besorgnis hervor“, zitiert der Sender NTV den Sprecher. „Wir behalten uns das Recht vor, auf jedwede Weise gegen den Terrorismus zu kämpfen.“

Kalin zufolge will die Türkei ihren Kampf gegen Terrormilizen sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer…..

Türkei stellt Reisehinweis für die USA aus

AA

Die Türkei warnt ihre Bürger vor Reisen in die USA. Dort drohten ihnen willkürliche Festnahmen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Türkische Staatsbürger sollten ihre Reisepläne daher überdenken und gegebenenfalls Vorsichtsmaßnahmen treffen. In der Warnung des türkischen Außenministeriums mit Datum vom Donnerstag ist zudem davon die Rede, dass die Zahl der Terroranschläge und Gewalttaten in den Vereinigten Staaten in jüngster Zeit zugenommen habe.

„Neben Bombenanschlägen und Schießereien werden auch Anschläge durch in Menschenmengen rasende Fahrzeuge ausgelöst – die Stadtzentren, kulturelle Veranstaltungen, U-Bahn-Stationen, öffentliche Gebäude, Gotteshäuser, und…..

 

Das französische Projekt der Anerkennung von „Rojava” von Thierry Meyssan

Die Diskussion in Frankreich über den Ort, an dem die französischen, in Syrien gefangenen Dschihadisten verurteilt werden sollen, ist ein klarer Fall einer falschen, von einem TV-Sender und einem Journalisten geführten Debatte, die dem Publikum ihre besonderen Beziehungen verbergen. Vorbehaltlich der Annahme durch seine Verbündeten, bereitet Frankreich nach dem Vorbild des „Kosovo“ die Anerkennung eines Schein-Staates, „Rojava“, vor.

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Von einem France 2 Journalisten über die damalige Unterstützung der Dschihadisten in Syrien durch die Türkei und Frankreich befragt, hat der türkische Präsident ihn beschuldigt, wie ein Gülen-Terrorist zu sprechen, während der französische Präsident sich weigerte, die Politik seiner Vorgänger zu kommentieren.

Der französische Präsident, Emmanuel Macron, hat am 5. Januar 2018 seinen türkischen Kollegen, Recep Tayyip Erdoğan, empfangen.

Aus der Sicht von Ankara sollte dieses Treffen der Türkei gestatten, ihre Beziehungen zur Europäischen Union zu stärken und zugleich vermeiden, Deutschland, den traditionellen Partner der Türkei, mit dem die Beziehungen angespannt sind, einzubeziehen.

Ankara wollte sich vor allem mit Paris über seine zukünftigen Projekte verständigen. Das Vereinigte Königreich hat zwischenzeitlich die Verwaltung des Apparates der Dschihadisten, die nun von Katar finanziert werden, der Türkei anvertraut. Präsident Erdoğan läßt sich von zwei außenpolitischen Zielen leiten:
- Zuerst die Unterstützung der kemalistischen Nationalisten gewinnen, durch die Verwirklichung des nationalen Eides des osmanischen Parlaments; es ist der Grund, warum die türkische Armee Nordzypern, den nördlichen Teil des Irak und…..

Türkische Goldreserven auf Rekordhoch

Türkische Goldreserven wachsenDie türkischen Goldreserven wachsen. Mittlerweile haben sie die Top Ten der größten Goldbestände nach Ländern erreicht. Ein Ende scheint vorerst nicht in Sicht. Auch dank der türkischen Geschäftsbanken.

Seit Monaten ist bekannt, dass die türkische Zentralbank ihren Goldbestand aufstockt. Nun vermeldet Hürriyet Daily News, dass sich die türkischen Goldreserven auf einem Allzeithoch befinden und dabei der Wechsel vom Dollar….

Pech für Erdogan: PKK deckt MIT-Agenten-Netzwerk auf

Bildergebnis für Pech für Erdogan: PKK deckt MIT-Agenten-Netzwerk aufDie gefangen genommenen angeblichen MIT-Agenten. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von ANF

Mordbefehle direkt vom MIT? Das Scheitern der Friedensgespräche zwischen türkischer Regierung und PKK-Führung im Jahre 2014 erscheint in neuem Licht

Die PKK hat offensichtlich das Agenten-Netzwerk des türkischen Geheimdienstes MIT in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak ausgehoben. Die von der PKK im letzten August gefangen genommenen MIT-Agenten (siehe dazu: Türkischer Geheimdienst liefert Steilvorlage für Agententhriller) haben der kurdischen Nachrichten Agentur ANF zufolge umfangreiche Aussagen über MIT-Operationen gemacht, die bis nach Europa reichen.

Am vergangenen Wochenende demonstrierten 25.000 Menschen in Paris gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei und gedachten der Opfer des Attentats….

 

 

„Haftfälle“ und Rüstungsexporte

Trotz der ungebrochen eskalierenden Repression in der Türkei kündigt Berlin einen erneuten Ausbau seiner Beziehungen zu Ankara an. Wie es nach dem Zusammentreffen von Außenminister Sigmar Gabriel mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu am Samstag hieß, werden die Außenministerien beider Länder ihren „strategischen Dialog“ wiederaufnehmen. Zudem werden neue Rüstungsexporte erwartet; dabei seien einige zwar vom „Fall Yücel“ abhängig, erklärte Gabriel mit Bezug auf den in türkischer Haft festgehaltenen deutschen Journalisten, andere hätten hingegen „mit Haftfällen in der Türkei“ nichts zu tun. Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern macht sich Hoffnungen, dass dies für die geplante Nachrüstung türkischer Leopard 2-Kampfpanzer mit neuen Schutzvorrichtungen gilt. Während die Türkei unter anderem weit über 150.000 Staatsbeamte unter dubiosen Vorwürfen entlassen und Zehntausende inhaftiert, über 180 Medienprojekte geschlossen und mehr als 370 Nichtregierungsorganisationen verboten hat, intensiviert Berlin die Kooperation – aus geostrategischen Gründen.

Strategischer Dialog

Die Bundesregierung bemüht sich um eine Verbesserung der Beziehungen zur Türkei. Er sei „sehr froh, dass wir Schritt…..

Schock-Botschaft Erdogans: „Frieden wird es in Syrien nicht geben“

Recep Tayyip Erdogan während Tunesien-Besuchs© REUTERS/ Mohamed Nureldin Abdallah

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat während seines Besuchs in Tunesien ein schockierendes Statement abgegeben. Ihm zufolge wird es mit Präsident Baschar Assad keinen Frieden in Syrien geben, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Donnerstag.

Laut Erdogan hat der syrische Staat keine Zukunft, wenn der amtierende Präsident Baschar Assad an der Macht bleibt. „Er ist am Tod von einer Million syrischer Staatsbürger schuld… Er entfachte den Staatsterrorismus“, sagte er. Die Verkündigung des türkischen Anführers war keine Überraschung, stellte aber…..

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Erdogan: Al-Quds ist rote Linie der islamischen Welt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat al-Quds (Jerusalem) als palästinensische Hauptstadt bezeichnet und bekräftigt: „Al-Quds ist die rote Linie der islamischen Welt.“

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi sagte Erdogan: „Die US-Entscheidung, die Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds zu verlegen, ist illegal.“

Laut einem heutigen Bericht des TV-Senders „Al Jazeera“ kritisierte…..

Türkei: Heftige Debatte um Notstandsdekret – Kritiker fürchten Bildung bewaffneter Regierungsmilizen

Am Sonntag verlängerte die türkische Regierung den Ausnahmezustand und erließ mit gleichem Dekret eine Generalamnestie für alle Zivilisten, die bei der Niederschlagung des Putsches im Juli 2016 halfen. Kritiker befürchten jedoch ein „offenes Ende“ derselben.

Ein Notstandsdekret, das die türkische Regierung am 24. Dezember erlassen hat, sorgt in der Türkei für heftige Debatten. Darin wird unter anderem Zivilisten Straffreiheit garantiert, die in der Nacht des……

Bilder die uns nicht gezeigt werden!

Jungen mit Down-Syndrom, der von israelischen Soldaten gedemütigt und festgenommen wurde. Erdogan hatte diesen nun zu sich eingeladen!

 

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Bilder: Stringer – Anadolu Agency

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Präsident Erdoğan: Welt darf sich nicht von Trumps Dollar kaufen lassen

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Welt aufgerufen, sich bei der anstehenden Abstimmung der UN-Vollversammlung zu Jerusalem nicht von US-Präsident Donald Trump „kaufen“ zu lassen. „Ich rufe die ganze Welt auf: Verkauft niemals Euren demokratischen Willen für eine Handvoll Dollar“, sagte Erdoğan am Donnerstag in einer Rede in Ankara vor der Abstimmung in New York über eine Resolution zu Jerusalem.

Die von der Türkei und dem Jemen eingebrachte Resolution verurteilt die……

Kickt Erdogan die USA aus Nahost?

Erdogans angestrebte Verfassungsänderung kommt. Bild: CC0 Public Domain, pixabay / geralt.Bild: CC0 Public Domain, pixabay / geralt.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es die Hoffnung, dass zwischen den syrischen Kurden im Norden Syriens mit dem Rest des Landes eine friedliche Einigung erzielen könnten. Die Regierung von Bashar al-Assad hatte in der Vergangenheit signalisiert, den Kurden eine Autonomie zu gewähren. Voraussetzung war jedoch, dass amerikanische Truppen das syrische Staatsgebiet verlassen sollten. Die Kurden reagierten positiv auf das Entgegenkommen von Assad und schlossen ein Anschluss der YPG-Einheiten an die Sicherheitskräfte des Landes nicht aus.

Doch von Frieden hätten die USA und Israel keinen Nutzen, da die US-Armee sich dann aus Nordsyrien zurückziehen müsste – und den geopolitischen Einfluss in der Region endgültig einbüßen würde. Obwohl die Kurden nach den blutigen Jahren mit dem IS sich nach Frieden sehnen, erlauben es ihnen die USA nicht. Die Geheimgespräche zwischen Damaskus, Moskau und syrisch-kurdischen Vertretern, die anfangs sehr Vielversprechend begonnen hatten, endeten wegen der Einmischung der USA ohne Einigung.

Nun begann Russland damit, die eigenen Truppen aus Syrien abzuziehen – auch die russischen Soldaten in den von Kurden beherrschten Gebieten in Nordsyrien werden in den nächsten Tagen zurückgezogen. Viele Kurden zeigen sich besorgt, weil man sich wieder komplett von den USA abhängig macht. Erst recht, nachdem in den vergangenen Wochen offiziell bekannt wurde, dass kurdische Kämpfer im Kampf gegen ISIS auch auf dem östlichen Ufer des Euphrats massiv durch russische Kampfjets unterstützt wurden – und nicht wie westliche Medien behaupten, nur durch die von der US angeführten Koalition.

Russland hat sich also um Frieden bemüht und alle friedlichen Kräfte im Land gegen die Terrorgruppen unterstützt. Die Kurden durften aber nicht – weil die USA es ihnen nicht erlauben. Die USA brauchen die Kurden anscheinend noch als geopolitische Karte, die sie zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen können.

Nun zieht sich Russland zurück und dieser Schritt könnte den Konflikt innerhalb der NATO weiter eskalieren lassen. Denn die Türkei ist strikt gegen die Unterstützung von kurdischen Kämpfern in Syrien und droht ihrerseits mit einem militärischen Eingreifen in Nordsyrien. Nachdem Russland sich zurückgezogen hat, gibt es nur noch eine Macht, welche die Türkei daran hindern könnte – die USA!

Die USA haben ihrem NATO-Partner Türkei versichert, keine Waffen mehr an die Kurden zu liefern. Videoaufnahmen beweisen jedoch, dass die USA sich an das Versprechen nicht gehalten haben. Wie lange die Türkei sich weiter von den USA an der Nase herumführen lässt, kann schwer vorausgesagt werden. Beobachter glauben aber, dass die Vorbereitungen der Türkei zum Krieg gegen die von den USA unterstützen Kämpfern vor dem Abschluss stehen.

Es gibt ein Szenario, was wir, HDK, vermuten und vor Monaten bereits prognostiziert haben. Ein Einmarsch der Türkei in die kurdisch-kontrollierten Gebiete würde zu diplomatischen Verwerfungen mit den USA führen.

Bildergebnis für syrien kurdenBildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Infolgedessen könnte die Türkei den Luftraum und die Nachschubwege der US-Armee nach Nordsyrien blockieren. Da auch die irakische Armee die Kontrolle über die syrisch-irakische Grenze übernommen hat, wäre das von den USA unterstützte kurdische Gebiet in Nordsyrien komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Die dort illegal stationierten US-Soldaten säßen dann sozusagen in der Falle.

Die USA wären bei einem solchen Szenario gezwungen sich aus Syrien zurückzuziehen und die Kurden alleine zu lassen. Dann hätten die Kurden ein großes Problem – da sie die Chance auf Frieden und Autonomie jetzt auf Druck der USA ablehnen mussten. Damaskus und Moskau hätten für den Frieden und der territorialen Integrität [Syriens und der Autonomiegebiete mit eingeschlossen] gebürgt – und einen möglichen Einmarsch oder Luftangriffe der Türkei verhindern können.

Aber in dem oben beschriebenen Szenario würde keiner der Türkei an einem Einmarsch hindern – da die Gelegenheit zum Frieden verpasst wurde. Es sei denn, die USA würden einen Krieg gegen einen NATO-Partner in Erwägung ziehen und das „Verteidigungsbündnis“ komplett begraben. Dann hätte es Trump fertig gebracht, in nur wenigen Monaten Israel international zu isolieren und die geopolitischen Interessen der US-Elite zu zerstören.

Egal wie es letzten Endes kommt: Russland und auch die sogenannte „Achse des Widerstandes“, bestehend aus Iran, Irak, Syrien und Libanon könnten als Gewinner hervorgehen. Der Kurden-Konflikt könnte die NATO spalten und den eigentlichen Zweck dieses „Verteidigungsbündnisses“, Russland geographisch, wirtschaftlich und militärisch einzukreisen, unmöglich machen. Es deutet einiges daraus hin, dass das strategisch wichtige Land Türkei aus der NATO austreten und sich dem Bündnis mit asiatischen Mächten annähern will. Für den Westen wäre der nahe Osten endgültig verloren und der US-Dollar ohne die Bodenschätze der Region nicht mehr das Papier wert, auf das es bedruckt ist.

Quelle:

Trumps Blutspur zieht sich durch Jerusalem – Evelyn Hecht-Galinski | DS Gastkommentar

Trumps Blutspur zieht sich durch Jerusalem - Evelyn Hecht-Galinski | DS GastkommentarPräsident Recep Tayyip Erdoğan ist momentan der einzig echte Kämpfer für Palästina. Die Medien überschlagen sich geradezu in ihrer Hetze gegen ihn. „Erdoğans Gipel“, den er als Signal der Geschlossenheit der 57 OIC-Mitgliedsstaaten sieht und von dem ein Signal in die Welt ausgehen soll, unterstütze ich voll und ganz.

Tatsächlich war dieser Aufruf ein wichtiges Zeichen. Dennoch müssen die 57 Staaten, die sich gegen den Trump-Beschluss gestellt haben, immer noch mit internen Streitigkeiten kämpfen. Wie diese Differenzen und Tatenlosigkeit die westliche Position und Israel stärken, ist bekannt. Ein Erfolg gegen die illegale zionistische Besatzung Palästinas kann nur durch Einigkeit erzielt werden. Das gleiche Problem haben wir auch innerhalb der Palästinensischen Gemeinschaft, die aber aktuell Schauplatz einer Versöhnungsphase zwischen Fatah und Hamas ist.

Präsident Erdoğan hat als einziger hoher politischer Akteur Israel als Terrorstaat bezeichnet und zu Recht Foltervorwürfe gegen den „Jüdischen Staat“ erhoben. Dazu möchte ich allen Lesern das im Zambon Verlag erschienene Buch „ B`Tselem…

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Israelischer Kriegsminister fordert Revision der Beziehungen mit Türkei

Der Kriegsminister des israelischen Regimes Avigdor Lieberman hat als Reaktion auf die Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über al-Quds (Jerusalem) eine Revision der Beziehungen zur Türkei gefordert.

„Erdogan hat in den letzten Monaten jede Gelegenheit genutzt, um Israel anzugreifen“, schrieb Liebermann gestern auf einem sozialen Netzwerk.

Laut Liebermann müsse das zionistische Regime in vielen Fällen die Beziehungen mit der Türkei neu überdenken; außerdem sei Tel Aviv gegen den Bau einer Gaspipeline von Israel durch die Türkei nach…..

Erdogan: Wir händigen al-Quds nicht Kindermörder-Regime aus

Erdogan: Wir händigen al-Quds nicht Kindermörder-Regime ausDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat al-Quds (Jerusalem) als äußerst bedeutend für die Muslime bezeichnet und gesagt: „Wir werden sie nicht dem Besatzerregime, das Kinder tötet und plündert, übergeben.“

Auf dem Kongress der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AK) in der Stadt Sivas sagte Erdogan heute: „Zur Verteidigung von al-Quds werden wir alles Mögliche unternehmen und die Unterdrückten weiterhin unterstützen.“

Er bezeichnete den Schritt der USA,  al-Quds als Hauptstadt des…..

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Netanjahu: Erdogan hilft Terroristen und bombardiert Dörfer im eigenen Land

„Ich bin es nicht gewohnt, Lektionen über Moral von einem Führer zu erhalten, der kurdische Dorfbewohner in seiner Heimat Türkei bombardiert…“ Netanjahu wehrt sich gegen die Worte von Staatschef Erdogan. Mehr……

Goldreserven der Türkei steigen um 30 Tonnen

Goldreserven, Goldbarren

Die weltweiten nationalen Goldreserven werden vom WGC mit 33.604,1 Tonnen beziffert (Bild: 3dmentat – Fotolia.com)

Die aktuelle Liste der weltweiten Goldreserven zeigt Russland und die Türkei als größte nationale Goldkäufer gegenüber Vormonat.

Der World Gold Council (WGC) hat seine Liste der weltweiten Goldreserven aktualisiert. Sie enthält die offiziellen nationalen Goldreserven per….

„Austritt der Türkei aus Nato hat bereits begonnen” – Türkischer Politiker

Türkische Aktivistin hält Nato-Flagge (Archivfoto)© AP Photo/ Oded Balilty

Vor dem Hintergrund der wachsenden Entfremdung zwischen Ankara und westlichen Verbündeten hält Yunus Soner einen Bruch der Türkei mit der Nato für nicht mehr vermeidbar. Nach Einschätzung des türkischen Linkspolitikers hat der Austritt seines Landes aus dem Bündnis de facto bereits begonnen.

Soner ist Vizevorsitzender der linksnationalistischen türkischen Partei Vatan…..

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Türkei könnte US-Radarstation abschalten und Israel iranischen Raketen aussetzen

Ein Leitartikler der regierungsnahen Yeni Safak drohte, Ankara könne den US-Verbündeten Israel durch das Abschalten des in der Türkei stationierten US-Radars AN/TPY-2 der Gefahr iranischer Raketenangriffe aussetzen. Hintergrund: der Streit um F-35-Kampfjets.

Der Beitrag der Zeitung Yeni Safak erschien am Sonntag. Chefredakteur des Blattes ist Ibrahim Karagül, ein Vertrauter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Veröffentlichung des Kommentars ist offenbar eine Antwort auf jüngste Aussagen einer Beamtin der US-Luftwaffe. Heidi Grant, die stellvertretende Unterstaatssekretärin der US-Luftwaffe, behauptete zuvor, die geplante…..

Erdogan: Es gibt ein“schmutziges Szenario“, um die islamische Welt zu zerstören.

Turkish President Recep Tayyip Erdogan delivers a speech during his meeting with the governors at Presidential Complex in Ankara, Turkey on 12 October 2017 [Turkish Presidency/Yasin Bulbul/ Anadolu Agency]

Treffender, als Präsident Erdogan kann man es nicht ausdrücken.

Erdogan: Es gibt ein“schmutziges Szenario“, um die islamische Welt zu zerstören.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält eine Rede während seines Treffens mit den Gouverneuren im Presidential Complex in Ankara,
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnte gestern vor einem „schmutzigen Szenario“, das die Einheit und Zukunft der muslimischen Welt zerstören soll.

Ein schmutziges Szenario wird durchgeführt, um die Einheit, die Zukunft, den gesunden Menschenverstand und den Reichtum der muslimischen Welt zu zerstören“, sagte Erdogan während einer Ansprache bei der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul.

Der Premierminister fügte hinzu, dass die islamische Welt in den letzten Jahren eine schwierige Zeit durchmache, die als eine „Periode des Streits“ mit allen Bedeutungen des Wortes betrachtet werden könne.

Der türkische Präsident warf dem Westen vor, alle seine historischen Krankheiten in die muslimische Welt zu exportieren.

Lesen Sie:“Die Türkei hat Beweise dafür, dass die USA Terrorgruppen bewaffnet haben“.

Das Schweigen des Westens über die Brutalität, die sich seit sieben Jahren in Syrien abspielt, seine Türen für Migranten schliesst und die Massaker in Myanmar nicht verurteilt, hat sein wahres Gesicht gezeigt“, sagte er.

Er stellte die Notwendigkeit in Frage, dass muslimische Länder Milliarden an westliche Mächte zahlen müssen. „Wer profitiert davon, unsere Länder durch künstliche Grenzen zu zersetzen?“, fragte er. Quelle:

 

Hoşça kal US-Dollar! – Türken folgen Erdogans Aufruf zum Goldkauf zwecks Loslösung von US-Währung

Der jüngste Bericht des World Gold Council zeigt, dass die Türkei die Goldnachfrage kräftig angekurbelt hat. Sowohl die Zentralbank als auch die einfachen Bürger sind dem Aufruf des türkischen Präsidenten Erdogan gefolgt, ihre Ersparnisse in Gold anzulegen.

„Barren- und Münzkäufe, ein wichtiges Maß für die Entwicklung der Nachfrage, stehen im Vergleich zu den 14,8 Tonnen vom Vorjahr im Jahr 2017 bislang schon bei 47 Tonnen“, zitiert ZeroHedge den Bericht. Mehr…….

Kreml zu Erdogans Bitte um Truppenabzug aus Syrien: „Details geben wir nicht preis“

Moskauer Kreml© Sputnik/ Natalia Seliverstova

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Frage kommentiert, ob der jüngste Aufruf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die russischen und US-amerikanischen Truppen vollständig aus Syrien abzuziehen, auf dessen Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zur Sprache gekommen ist. Mehr……

Turxit: Austritt der Türkei aus der NATO wird ein Ende des Paktes bedeuten

NATO-General droht mit „Konsequenzen“ für die Türkei beim Kauf der russischen S-400

Türkei gab im September Kauf des Flugabwehrsystems bekannt

Jason Ditz 

Bei der Modernisierung ihres Luftverteidigungssystems hatte die Türkei die Wahl: entweder sie kaufte die fortschrittlichen russischen S-400-Systeme oder teurere in den USA hergestellte Alternativen. Die Türkei hat sich für Russland entschieden, und die NATO hat keine Freude damit.

Während die NATO sich anfänglich nur darüber beschwerte, dass S-400 mit ihren eigenen Systemen unvereinbar sei, erzählte der NATO-General Petr Pavel den Reportern in dieser Woche, dass die Türkei wahrscheinlich von der Allianz bestraft wird, weil sie nicht amerikanisch gekauft hat.

„Das Prinzip der Souveränität besteht offensichtlich in der Beschaffung von Verteidigungsgütern, aber genauso wie Nationen souverän sind, wenn sie ihre Entscheidung treffen, so sind sie auch souverän, wenn es darum geht, die Folgen dieser Entscheidung zu tragen“, betonte Pavel.

Pavel wies Reporterfragen über die jüngsten Anti-Demokratie-Maßnahmen der türkischen Regierung zurück und bestand darauf, dass niemand perfekt sei. Der gleiche Spielraum gilt offenbar nicht für das Thema Kauf von amerikanischen Waffen.

Russlands S-400 und ihr Vorgänger S-300 wurden als fortschrittliche und kostengünstige Alternative zu amerikanischen Flugabwehrsystemen gelobt. Die USA sind es gewohnt, auf diesem Markt ein virtuelles Monopol zu haben, indem sie dafür sorgen, dass niemand von den Russen kauft, ohne dafür öffentlich kritisiert zu werden. Antikrieg:

Die militärische Strategie der neuen Türkei von Thierry Meyssan

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Die türkische Armee hat eine militärische Strategie in Form von russischen Puppen eingeleitet. Die Operationen, die gerade begonnen haben, sollen offiziell die Dschihadisten bekämpfen. In der Realität aber richten sie sich gegen die Schaffung von neuen Staaten, wie Rojava und Kurdistan. Sie verbergen die mögliche Umsetzung des nationalen Eides von 1920 mit der Eroberung von dem Nord-Osten von Griechenland, der ganzen Insel Zypern, des Norden von Syrien und des Irak; es ist der öffentlich behauptete Irredentismus von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Mehr….

„Wir brauchen euch nicht“ – Erdogan: USA „opfern“ fahrlässig strategische Beziehungen mit Türkei

„Wir brauchen euch nicht“ - Erdogan: USA „opfern“ fahrlässig strategische Beziehungen mit TürkeiQuelle: Reuters

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Washington beschuldigt, die Beziehungen zu Ankara für einen Botschafter „geopfert“ zu haben. US-Botschafter John Bass kenne seinen Platz in der Türkei nicht und sei an der jüngsten diplomatischen Eskalation schuld.

„Lassen Sie mich ganz deutlich sagen, die Person, die das verursacht hat, ist der Botschafter hier. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Vereinigten Staaten einen strategischen Partner wegen einem…..

Türkei hat KEINE Offensive in Nordsyrien gestartet

Trotz immenser, medialer Berichterstattung starteten türkische Streitkräfte und verbündete Einheiten der Freien Syrischen Armee bisher keine Bodenoffensive auf die Provinz Idlib, welche von Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter dem Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra, al-Qaida-Ableger) dominiert wird. Im Gegenteil, zwischen einer diplomatischen Delegation der Türkei und Tahrir al-Sham kam es in den letzten Tagen zu kurzen und geheimen Verhandlungen. Das wirkliche Augenmerk liegt im Kampf gegen die SDF/YPG bzw. Kurden in dem Kanton Afrin.

DLhzVUSVoAAFMw8.jpgTeile der Mauer entlang der syrischen Grenze werden entfernt

Es gab erste Anzeichen einer tatsächlichen Invasion der türkischen Armee und seiner Verbündeten auf Idlib, nahe der….