Archiv für Schweiz

Migros plant neue Läden ohne Kassen – und ohne Kassenpersonal

Sind diese vollautomatischen Läden der Anstoss zur Ausrottung aller Kassierangestellten? Investiert der „familienfreundliche Betrieb“ tatsächlich Geld, um auszutüfteln, wie man Arbeitsplätze minimieren kann? Die einst ehrwürdige Migros von Gottlieb Duttweiler wird dadurch immer unsympathischer. Es scheint, die Gewinnsucht schafft den Menschen ab. Hier mehr……

Supermarkt Einkaufswagen Migros

Einschränkung der Meinungs- und Gewissensfreiheit: NEIN!!

Entscheidender Endspurt: NEIN zum Schweizer ZENSURGESETZ!

Schweizer Justiz-Initiative – Damit Bundesrichterinnen und …

Um als Schweizer Bundesrichterin oder Bundesrichter gewählt zu werden, muss diese Person bis anhin einer Partei angehören und gute Beziehungen zu wichtigen Institutionen pflegen. Dies will die Volksinitiative „Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren“ (Justiz-Initiative) ändern. Bundesrichter sollen ihre Entscheide wieder frei von politischen Einflüssen fällen können. Die Unterschriften-Sammelaktion läuft noch bis am 15. November 2019.

Über 100’000 Kinder sind in der reichen Schweiz von Armut betroffen

Über 100’000 Kinder sind in der reichen Schweiz von Armut betroffen, weitere 262’000 sind von Armut bedroht

Kinderarmut in der Schweiz

Erschreckende Zahlen zur Kinderarmut-Statistik in der Schweiz.

Immer mehr Kinder in der reichen Schweiz leben in Armut. Und die Kinderarmut steigt weiter. Eine Erhebung des Bundesamt für Statistik (BfS) im Jahr 2014 zeigte noch: Jedes 20. Kind in der Schweiz ist von Einkommensarmut betroffen und jedes sechste Kind ist von der Armut bedroht. Caritas nennt derweil neuere Zahlen zur Kinderarmut hierzulande: In Zahlen:…….

Transatlantische Zeitung “Blick” hetzt gegen SVP und die Interessanten Zuschauer Reaktionen am Schluss der Sendung

Nach einer wochenlangen Hetzkampagne der Schweizer Boulevardzeitung “Blick” gegen die Schweizerische Volkspartei (SVP), stellt sich der Chefredaktor der Blick-Gruppe Christian Dorer im Talk Täglich dem SVP-Nationalrat Alfred Heer. Zu den Höhepunkt der tagelang andauernden, medialen Hetze gehört die Blossstellung eines altersbedingt erkrankten SVP Politikers (Luzi Stamm) und einer Schmierkampagne gegen Kantonsratkandidaten Stefan Locher.

 

Die Schweiz braucht eine vertrauenswürdige staatliche elektronische Identität

Martin Abegglen, CC BY-SA 2.0

Der Bundesrat will die elektronischen Ausweisdokumente privatisieren. Eine E-ID muss jedoch den Bürgerinnen und Bürger dienen. Das Recht auf Privatsphäre – gerade im Internet – muss gestärkt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Der Vorschlag des Bundes nach privaten staatlichen E-IDs schiesst daher am Ziel vorbei. Am Mittwoch debattiert der Nationalrat das Geschäft.

Die aktuelle Frühlingssession in Bern hat es in sich. Neben der Netzneutralität und den Netzsperren im Fernmeldegesetz wurde überraschend über ein neues Leistungsschutzrecht im Urheberrecht debattiert. Dieses wurde nach öffentlichem…..

Der EU-Rahmenvertrag zerstört alles, was den Erfolg der Schweiz ausmacht

Schlimmer als befürchtet, unglaublich, völlig unzulänglich, unbrauchbar und zerstörerisch. Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich im Januar den vom Bundesrat in Konsultation gegebenen Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU, das sogenannte institutionelle Abkommen (InstA), erstmals durchlas. Mit diesem Vertrag werden die Schweizer Unabhängigkeit, die Souveränität, der Föderalismus und direkte Demokratie zerstört. Kurz: alles, was den Erfolg der …

Swisscom trickst bei 5G-Antennen

Am Beispiel von Bern zeigt sich, dass 5G-Antennen quasi durch die Hintertür bewilligt werden sollen. Die Mobilfunkbetreiber würden illegale Tricks anwenden und nehme es mit den geltenden Gesetzen nicht so genau, monieren 5G-Gegner in der «Aargauer Zeitung».

Der Trick: Die Aufrüstung bestehender Anlagen sei „eine Bagatelländerung“, weshalb es keine Baubewilligung brauche, behaupten die Mobilfunkanbieter wie Swisscom und Sunrise. Ohne diese Bewilligung und quasi im Schnellverfahren sind bereits zahlreiche Antennen umgerüstet worden. So zum Beispiel mitten in Baden (AG) oder in Burgdorf (BE), Wattenwil und Aarwangen. Mehr hier……

«Es ist heuchlerisch und frech, nach dem Staat zu rufen»

Die Verlage wollen Plattformen wie Google oder Facebook für das Zeigen von Anrissen zur Kasse bitten. Am Dienstag diskutiert der Ständerat darüber. Andreas von Gunten von der Gesellschaft Digitale Schweiz kritisiert die Forderung scharf und sagt, welche Folgen sie für die Medien und das Internet hätte.

Herr von Gunten*, der Verband Schweizer Medien sagt, Netzaktivisten hätten sich von Plattformen wie Google instrumentalisieren lassen. Warum kämpfen Sie mit der Allianz faires Urheberrecht gegen das Leistungsschutzgesetz?
Nur schon, dass diese bösartige Unterstellung gemacht wird, zeigt doch, dass der Verband Schweizer Medien offenbar keine Argumente debattieren, sondern einfach neue Sonderrechte für sich durchsetzen will. Wir kämpfen gegen das Leistungsschutzrecht, weil es nicht wie versprochen dazu beiträgt einen hochwertigen Journalismus zu finanzieren, sondern die Grundlagen des Netzes zerstört und die Medienkonzentration fördert.
Internationale Plattformen zeigen Anrisse auf Inhalte von Medien. Diese wollen nun…

Amtsenthebung: Alle Parlamentarier feuern, die Geld von Krankenkassen erhalten!

Amtsenthebung: Alle Parlamentarier feuern, die Geld von Krankenkassen erhalten! (Ein Paradebeispiel wie zuständige Parlamentarier mit Versicherungen verfilzt sind)
Krankenkassen-Lobby in der Schweiz verbieten?

«Es ist höchste Zeit, dass die Politik bei diesem Thema ihre Unabhängigkeit zurückgewinnt, um den Interessen des Volkes zu dienen.» Mehr hier…..

Schweiz-Sambia-Connection: Alles andere als bescheiden

© Per Arne Wilson/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Im Kupferland Sambia spielt die Schweizer Wirtschaft die Hauptrolle – auch wenn das unsere Statistiken nicht offenlegen.

Your text to link…Infosperber-Leserinnen und Leser dürften sich an das vorschnelle Glencore-Lob unseres Aussenministers Ignazio Cassis erinnern, als er im Januar Sambia besuchte. Dass der Rohstoffkonzern die WHO-Grenzwerte für Schwefeldämpfe einhalte, hatte er zwar noch relativiert mit «im Grossen und Ganzen», doch selbst das stellte sich als schöngefärbt heraus. Mehr zu reden gab der Besuch des Aussenministers nicht. Zu Unrecht. Denn die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Sambia sind alles andere als «sehr bescheiden», wie die «Basler Zeitung» (08.01.2019) berichtete.

Unsere Aussenhandelsstatistiken zeichnen zwar durchaus ein eher «bescheidenes..

Diesen Chefs ist die Schweiz egal

Von Roger Köppel

Ausländische Topmanager in der Schweiz fordern die EU-Anbindung. Reiche Genfer Bankier-Erben und sogar der Nachfolger Alfred Eschers schwenken die weisse Fahne. Die Konzernsöldner werden die Ersten sein, die mit ihren Firmen das Land verlassen, wenn die Folgen ihrer fahrlässigen Polit-Empfehlungen spürbar werden.

Letzte Woche gab es viel Post auf mein Editorial. Es handelte von den freisinnigen Schweizer Helden des 19. Jahrhunderts, den Pionieren des parlamentarischen Bundesstaats, den Unternehmern und Politikern, die mutig den ausländischen….

Referendum «gegen die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm»: Jetzt unterschreiben!

National- und Ständerat haben in der Schlussabstimmung vom 14. Dezember 2018 beschlossen, die Rassismus-Strafnorm um den Begriff der «sexuellen Orientierung» zu erweitern. Damit werden das Strafrecht ad absurdum geführt und die Meinungsfreiheit massiv angegriffen. Hier mehr….

kontertext: Verleger wollen Bauern werden

Die Schweizer Verleger kämpfen um ein Leistungsschutzrecht. Das wäre, wie wenn die Landwirtschaft zur Käseunion zurückkehren würde.

Andreas Häuptli, der Geschäftsführer der Schweizer Medien, hat eine Mission: Er kämpft im Namen der grossen Schweizer Zeitungsverlage dafür, dass sie von Google und Facebook entschädigt werden. Er will, dass die Schweizer Verleger «auf Augenhöhe mit den Silicon-Valley-Playern verhandeln», wie er im Februar-Newsletter seines Verbands und auf der Website von Schweizer Medien schreibt. An sich ist es ja schon bemerkenswert, dass Häuptli offenbar Firmen wie die Akeret Verlag + Druck AG (Andelfinger Zeitung), die az Verlags AG (Schaffhauser az), die Bote der Urschweiz AG (Bote der Urschweiz) oder die Druckerei Appenzeller Volksfreund (Appenzeller Volksfreund) – alles Mitglieder von Schweizer Medien – auf «Augenhöhe mit den Silicon-Valley-Playern» sehen will. Aber Häuptli fordert mehr: Er fordert «einen fairen Deal zwischen den internationalen Plattform-Giganten und der Schweizer Medienbranche».

Im ersten Moment klingt das ja gut: Die braven Eidgenossen fordern als wackere….

Gravierende Sicherheitslücke im E-Voting-System der Post

Heute morgen haben die drei SicherheitsforscherInnen Sarah Jamie Lewis, Olivier Pereira und Vanessa Teague zu einer gravierenden Sicherheitslücke im E-Voting-System der Post ein Paper (PDF) veröffentlicht. Umgehend haben die Schweizer Post und die Bundeskanzlei mit beschönigenden Erklärungen reagiert. Von JournalistInnen wurden uns verschiedene Fragen gestellt, die wir gerne dokumentieren möchten.

Wie gravierend ist die Lücke im E-Voting-System der Schweizer Post?

Die Sicherheitslücke ist äusserst gravierend. Sie bedeutet, dass man eine Abstimmung…..

20 Ständeräte wollen Bürgerkriege mit Waffen beliefern UND GLEICHZEITIG empören sie sich über Flüchtlinge

Diese 20 Ständeräte der Parteien CVP, FDP und SVP wollen die Hintertür offen lassen für Schweizer Waffenexporte in Bürgerkriegsländer. Aus diesem Grund haben sie die BDP-Motion im Ständerat abgelehnt. Drei CVP, elf FDP und sechs Ständeräte befürworten offensichtlich Exporte von Kriegsmaterial direkt in die Brennpunkte dieser Welt. Allesamt Parlamentarier aus Parteien, die am lautesten schreien, wenn dann Flüchtlinge vor der Türe stehen.

FDP, SVP und CVP produzieren Kriegsflüchtlinge

Die FDP und SVP setzen die Neutralität der Schweiz endgültig aufs Spiel. Sie haben beschlossen….hier mehr……

Künstler*innen sind Teil des Widerstands gegen die Apartheid

Bildergebnis für Künstler*innen sind Teil des Widerstands gegen die Apartheid

Bild:http://bds-kampagne.de

Offener Brief an Luca Hänni, Schweizer Vertreter am Eurovision Song Contest in Israel

Lieber Luca Hänni

Dein Song wurde gerade ausgewählt, um unser Land beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) 2019 zu vertreten. Wir gratulieren dir zu diesem Erfolg und können nachvollziehen, dass du stolz darauf bist. Die BDS-Bewegung hat einen hohen Respekt vor Künstler*innen, insbesondere wenn das künstlerische Vergnügen mit ethischer und politischer Verantwortung verbunden ist. Auf diese Verantwortung wollen wir mit diesem Schreiben ansprechen.

Für einen Auftritt nach Israel zu reisen, ist gerade heute nicht unproblematisch. Im Jahr 2018 hat das israelische Parlament einen entscheidenden Schritt getan, indem es ein Apartheidgesetz verabschiedet hat, das die nichtjüdische Bevölkerung des Staates Israel zu Bürger*innen zweiter Klasse erklärt. Im Jahr 2019 wird der ESC also von einem Staat organisiert, der sich der Apartheid verschrieben hat. Und es gibt Künstler*innen, die dabei mitspielen und so diese Regierungspolitik faktisch unterstützen.

Apartheid ist ein von den Vereinten Nationen verurteiltes System der rassistischen….

PATRIOTEN – NEIN zum Zensurgesetz ! – JA zur Meinungsfreiheit in der Schweiz !

ALARMSTUFE ROT! Sofortige Aktion ist gefragt gegen das Zensurgesetz!

Bis zum 20. März müssen wir 50’000 Stimmen erreichen, wovon bereits ca. 20’000 Stimmen erreicht wurden, um das zu verhindern. Jetzt ist es an DIR, für unser Land und unsere Rede- und Meinungsfreiheit aufzustehen. Sofortiges Handeln ist gefragt, denn die Zeit rennt!

 

Internationale Waffenexport-Zahlen: Schweiz ganz vorne mitdabei

….„neutrale“, „humanitäre“ Schweiz!?

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Die heute veröffentlichen Zahlen des renommierten Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigen: Die Schweiz gehört volumenmässig zu den 15 grössten Waffenexporteuren weltweit. Pro Kopf steht die Schweiz in der Periode von 2014 bis 2018 gar auf Platz vier, wie eine Auswertung der Zahlen durch die GSoA zeigt.

Die Schweiz steht beinahe auf dem Podest: Nach Israel, Russland und den…..

Grosser Rat Bern: +47,5% mehr Lohn -10% Sozialhilfe

Smiley Dollar Geld LachenDie Grossräte in Bern gaben sich in der Vergangenheit selber einen massiv höheren Lohn, trotz tiefroter Zahlen – und beschlossen beinahe im selben Atemzug grosse Einsparungen bei den ärmsten Bevölkerungsschichten im Bereich der Sozialhilfe-Leistungen.

Die Mitglieder des Bernischen Grossen Rates hebten ihren eigenen Lohn um +47,5%. Die Entschädigung stieg für jeden Grossrat und jede Grossrätin von 16’000 auf 23’600 Franken – für ein 25-30%-Arbeitspensum. Ausserdem sprach derselbe Grossrat Sozialhilfe-Kürzungen in der Höhe von rund 20 Millionen…..