Archiv für Saudi-Arabien

„The Sunday Telegraph“: Blair hat Geld von VAE erhalten

Der frühere britische Premierminister und Vertreter des Nahost-Quartetts, Tony Blair, soll laut einer britischen Tageszeitung von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) insgeheim Geld entgegengenommen haben.

Wie die britische Tageszeitung „The Sunday Telegraph-Online“ am Sonntag berichtete, sollen die diplomatischen Aktivitäten Blairs als Sonderbeauftragter des Nahost-Quartetts durch Gelder eines reichen…..

Tod und Zerstörung: Militäreinsatz gegen schiitische Kleinstadt in Saudi-Arabien

Die saudische Kleinstadt Awamiya wird von Soldaten des Königreiches belagert und zerstört. In der Stadt herrscht de-facto Kriegszustand. Soldaten feuern auf Menschen, selbst Panzer sollen gegen Zivilisten eingesetzt worden sein.

Offiziell dient der Einsatz der Absicherung von Renovierungsarbeiten an einer Moschee. Die daran beteiligten Arbeiter seien von schiitischen Terroristen angegriffen worden.

Kritiker vermuten hingegen, die sogenannten Renovierung diene als Deckmantel für eine großangelegte Vertreibung der schiitischen Bewohner Awamiyas. Die Stadt gilt als ein Hort des Widerstands gegen das Königshaus.

Saudi-Arabien: Mit westlichem Kriegsgerät gegen Oppositionelle

Bildergebnis für Saudi-Arabien: Mit westlichem Kriegsgerät gegen OppositionelleKanadische Ghurkas in saudischen Diensten. Foto: Twitter, Anthony Fenton‏/@SahatAlbalad

Die kanadische Regierung ist beunruhigt darüber, was mit der Lieferung aus einem 15-Milliarden-Dollar-Waffengeschäft passiert. Im Osten des Landes führt die saudische Regierung eine großangelegte Säuberungsaktion durch

Nun hat sich augenscheinlich ereignet, was auf doch keinen Fall geschehen sollte. Saudi-Arabien setzt vom Westen geliefertes Kriegsgerät im Kampf gegen die Opposition ein. Der Düpierte ist in diesem Fall Kanada, aber es könnte auch andere Waffenhandels-Partner treffen, die USA oder auch Deutschland.

Das in Kanada viel und lange diskutierte Waffengeschäft mit Saudi-Arabien stammt noch aus Zeiten der Vorgängerregierung. Es hat ein Volumen von 15 Milliarden Dollar, dazu gehört die Lieferung von gepanzerten Patrouillenfahrzeuge des Typs….

 

 

Korrupte Think-Tanks: Wie sich die Vereinigten Arabischen Emirate in die US-Außenpolitik einkaufen

Korrupte Think-Tanks: Wie sich die Vereinigten Arabischen Emirate in die US-Außenpolitik einkaufenQuelle: Reuters © Reuters

Die US-Außenpolitik orientiert sich maßgeblich an den Analysen und Empfehlungen etablierter Think-Tanks. Wie geleakte Dokumente zeigen, werden US-Denkfabriken wiederum von finanziellen Zuwendungen ausländischer Regierungen beeinflusst – in diesem Fall von den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gelten als eines der repressivsten Regimes der Welt. Während die einheimische Opposition brutal unterdrückt wird, beteiligen sich die Emirate am Krieg…..

Katar-Krise eskaliert weiter: Saudi-Arabien nennt Streit um Mekka „Kriegserklärung Katars“

Katar-Krise eskaliert weiter: Saudi-Arabien nennt Streit um Mekka "Kriegserklärung Katars"Quelle: www.globallookpress.com © Citizen59

Die Katar-Krise erreicht Mekka. Die Saudis werten eine angebliche Äußerung der Katarer als Kriegserklärung, die es so nie gegeben hat, und Katar sieht in dem Versuch die Politisierung des Hadsch. Noch immer pocht Saudi-Arabien auf die Annahme seiner Forderungen.

Im saudisch geführten Al Arabiya Sender wurde am Sonntag eine Forderung diskutiert, laut welcher…..

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg, wie in Syrien

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien: Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg, wie in Syrien

Die Saudi-geführte Koalition, die im Jemen kämpft, verhinderte, dass ein UN-Flugzeug mit Hilfsgüter für die Hauptstadt Sanaa landete, weil drei internationale Journalisten ebenfalls an Bord waren. Und auch aus Saudi Arabien erreichen uns grausame Bilder, die der Syrien gleichen, denn in Saudi Arabien werden im Osten des Landes Städte bombardiert. Mehr…..

Beihilfe zur Hungersnot (II)

(Eigener Bericht) – Die Bundesrepublik setzt entgegen anderslautenden Ankündigungen die Aufrüstung Saudi-Arabiens fort und beliefert die saudische Küstenwache mit Patrouillenbooten. Vergangene Woche sind zwei solche Boote aus der Wolgaster Peene-Werft nach Saudi-Arabien ausgeschifft worden; sie sind Teil eines rund 1,5 Milliarden Euro umfassenden Deals, der die Lieferung von mehr als 100 Booten an die Küstenwache sowie die Marine des Landes umfasst. Hauptauftragnehmer ist die Bremer Lürssen-Werft. Die Lieferung erfolgt, obwohl Riad im Jemen einen weltweit heftig kritisierten Krieg führt und das Land mit einer Seeblockade abschottet, die eine verheerende Hungersnot ausgelöst hat und eine grassierende Cholera-Epidemie verschärft. Für die Seeblockade kann Saudi-Arabien vermehrt auf deutsche Patrouillenboote zurückgreifen. Wie die Stiftung Wissenschaft….

Gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18

Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden

Der Anstieg der Todesurteile in Saudi Arabien ist erschreckend. 14 Männer sollen hingerichtet werden, darunter auch Mujtaba’a al-Sweikat, der nur 17 Jahre alt war, als er vor fünf Jahren zum Tode verurteilt wurde.  Er war auf dem Weg in die USA, um an der Michigan-Universität zu studieren, als er  für die Teilnahme an einer Kundgebung in 2012 am Flughafen in Saudi Arabien verhaftet und zum Tode verurteilt wurde.  Und auch für Ali Mohammed al-Nimr soll jetzt die Todesstrafe durch Enthauptung durchgeführt werden. Er war auch gerade…..

Saudi Arabien reagiert auf Ohrfeigen von Tillerson mit der Ermordung von Oppositionellen

US-Außenminister Rex Tillerson hat Saudi Arabien bei seinem Besuch in Katar gestern gleich mehrere verbale Ohrfeigen verpasst. Das saudische Regime versuchte von diesen erneuten Rückschlägen im selbst unter dem Vorwand katarischer Terrorismus-Unterstützung angezettelten Streit mit Katar durch die Exekution mehrerer Oppositioneller abzulenken.

Schon unmittelbar nach der Landung in Katar sagte Tillerson zu Journalisten: „Ich denke, dass Katar in seinen Positionen ziemlich klar gewesen ist, und ich denke, dass diese sehr vernünftig gewesen sind.“ Bei seiner Visite in Katar hat Tillerson dann mit dem Herrscher….

Deutschlands teuflischer Pakt mit Saudi-Arabien

Deutschlands teuflischer Pakt mit Saudi-ArabienQuelle: Reuters

Die wahhabitische Golfmonarchie predigt ihren Schulkindern Hass und Dschihad, finanziert extremistische Kräfte auf der ganzen Welt und überzieht ihre Nachbarn mit Krieg. Dennoch will sich auch Berlin die lukrativen Geschäfte mit Riad nicht entgehen lassen.

von Zlatko Percinic

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es getan. Des schnöden Mammons wegen ist sie bei ihrem letzten Besuch in Saudi-Arabien einen Pakt mit dem Teufel eingegangen. Nicht, dass das etwas Außergewöhnliches wäre. Immerhin befindet sie sich dabei in illustrer Gesellschaft mit….

Katar-Krise: Golfstaaten drohen mit neuen Sanktionen

Katar-Krise: Golfstaaten drohen mit neuen SanktionenQuelle: Reuters © Reuters

Nachdem Katar dem Ultimatum der Golfstaaten Saudi-Arabien, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Ägyptens nicht nachgekommen ist, kündigten die vier Länder neue Sanktionen an. Mit einer weiteren Eskalation der Krise ist zu rechnen.

Saudi-Arabien und drei weitere arabische Staaten haben im Konflikt mit Katar weitere Sanktionen gegen das Golf-Emirat angedroht, nachdem zuvor ein von ihnen gestelltes Ultimatum ausgelaufen war. In einer gemeinsamen Mitteilung der vier Staaten vom späten Donnerstagabend, aus der…..

Saudischer Big-Nothing-Burger

Das „unverhandelbare“ 10-tägige Ultimatum von Saudi Arabien und seinen drei Partnern VAE, Bahrain und Ägypten, mit dem die vier Staaten nach dem Schließen ihrer Grenzen und ihres Luftraums vor einem Monat mehr Druck auf Katar machen wollten, scheint sich gerade als Big-Nothing-Burger zu entpuppen.

Nach fruchtlosem Ablauf des Ultimatums am Sonntag Abend erklärte Saudi Arabien zunächst, das Ultimatum werde um zwei Tage verlängert, bis der saudische Außenminister und seine drei Partner sich am Mittwoch in Kairo zur Besprechung des weiteren Vorgehens gegen Katar zusammensetzen. Nach der mit Spannung erwarteten gestrigen Besprechung…..

 

Was nun, Mohammed?

Der nun auch offiziell frisch gekürte junge saudische Kronprinz Mohammed bin Salman ist eine lange Leiter aus Arroganz und Ignoranz so weit hinaufgeklettert, dass ein geordneter Abstieg schwierig werden dürfte.

Die Wahhabisierung Arabiens, die ein halbes Jahrhundert oder länger zurückreichende saudische Unterstützung für den globalen wahhabitischen Extremismus und Terrorismus, die damit einhergehende Deobandisierung Pakistans und Talibanisierung Afghanistans, die saudische Finanzierung der Todesschwadrone der Contras in Nicaragua, die saudische Unterstützung für Al Kaida und ähnlichen global agierenden wahhabitischen Terrorgruppen und der Terrorkrieg gegen Libyen können Mohammed bin Salman ebensowenig zur Last gelegt werden wie die saudische Entscheidung, sich führend am Terrorkrieg gegen Irak und Syrien…..

Saudi-Arabien: Aus der Frau wird ein Wasserball

© gflo

Frau, Mann und Kinder darf man in Saudi-Arabien nicht in Badeanzügen sehen. Ein Händler hat die Frau aus dem Werbefoto entfernt.

Der Grosshändler «Saco» verkauft in Saudi-Arabien Plastik-Planschbecken des US-Herstellers Intex. Auf mehreren Werbefotos hat er die Frau im Badeanzug durch einen aufblasbaren Wasserball ersetzt. Dies hat ein Twitterer aus Saudi-Arabien….

„Die Saudis bewegen sich auf dünnem Eis“

Bildergebnis für "Die Saudis bewegen sich auf dünnem Eis"

Ex-CIA-Agent Robert Baer zur Krise um Katar

Im Interview mit Ramon Schack erläutert Robert Baer (ein prominenter ehemaliger Mitarbeiter des US-Nachrichtendienstes CIA, dessen Aufgabe die Infiltrierung von Hisbollah und al-Qaida war) die aktuellen Entwicklungen am Persischen Golf aus einem ganz besonderen Blickwinkel.

Robert Baer – die Saudis und ihre Verbündeten haben die Region um den Persischen Golf in eine neue Krise gestürzt, die am 5. Juni mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Katar begann. Flankiert wurde dieser Coup von der Ausweisung aller Staatsangehörigen Katars. Sie sollten gezwungen werden, das Land innerhalb von zwei Wochen zu verlassen. Zugleich wurden….

Machtkampf innerhalb saudischer Königsfamilie eskaliert

Machtkampf innerhalb saudischer Königsfamilie eskaliert: Sicherheitskräfte umstellen Palast von abgesetzten Thronfolger

Neuer Thronfolger droht Putin mit Krieg

Salman.jpgMohammed bin Salman attends a summit of Arab and Latin American leaders in Riyadh AP

Sicherheitskräfte haben gestern überraschend das Anwesen von Mohammed bin Najef umstellt, der ein Enkel des Staatsgründers Abdul Asis bin Saud ist. Er war bis letzte Woche noch der Thronfolger. König Salman setzte den bisherigen Kronprinzen ab und ernannte seinen erst 31-jährigen Sohn, Mohammed bin Salman, zum Nachfolger. Er ist gleichzeitig auch Verteidigungsminister und gilt selbst für saudische Verhältnisse als Hardliner und Kriegstreiber.

Mohammad bin Salman sieht Putin als die größte Gefahr für Saudi-Arabien. Er versprach offiziell hart gegen Putin und Russland vorzugehen. Laut ihm sei Saudi-Arabien in der Lage, „die russischen Streitkräfte in Syrien innerhalb von 3 Tagen zu vernichten“.

Kürzlich schwor Muhammed bin Salman auch, den Krieg gegen den Iran auf iranischen Boden zu bringen. Er ist der größte Hardliner innerhalb der al-Saud-Familie gegenüber dem Iran.

Der neue Kronprinz der autokratischen Monarchie in Riad gilt zudem als Architekt des desaströsen Kriegs im Jemen. Dort kämpft eine arabische Allianz, angeführt von Saudi-Arabien, seit 2015 gegen die Huthi-Bewegung, die sich mit dem ehemaligen Präsidenten und General Ali Abdullah Salih verbündete. Im Jemen unterstützt Saudi-Arabien Präsident Abdurrabu al-Hadi, der seinen Regierungssitz nach Aden verlegte.

Als jüngster Verteidigungsminister der Welt mit wenig militärischer Erfahrung führte Muhammed bin Salman den Jemen in eine humanitäre Katastrophe. Tausende Menschen starben und hunderttausende wurden im Zuge der saudischen Intervention vertrieben.

Der neue starke Mann in Saudi Arabien gilt als Freund Israels und von Trump erkaufte sich der Prinz mit großen Rüstungsdeals ebenfalls Rückendeckung. Auch die harte Haltung gegen Katar und der Türkei wird auf den Hardliner zurückgeführt.

Innerhalb der saudischen Königsfamilie macht sich deshalb Unruhe breit. Es ist sogar mit Putschversuchen zu rechnen. Aus dem Grund entsende Israel zahlreiche Kampfjets nach Saudi Arabien, um den Hardliner zu schützen.

Quelle:1 UND 2

Saudi-Arabiens absurder 13-Punkte-Plan – Ziel: Regime Change in Katar

Die 13 Forderungen Saudi-Arabiens zur Beilegung der Katar-Krise sind absurd, sie müssen abgelehnt werden. Ziel ist die Eskalation der Krise, Ziel ist der Regime Change in Doha. Mit all seinen Interdependenzen hat das saudische Spiel mit dem Feuer das Potential, den ganzen Nahen Osten in Brand zu setzen.
Am 5. Juni brachen Saudi-Arabien und eine Fraktion Saudi-höriger Lakaienstaaten unerwarteterweise ihre Beziehungen zu Katar ab und verhängten eine umfassende Blockade (JusticeNow! berichtete ausführlich). Der Vorwurf gegen die superreiche Gasmonarchie war grotesk: Katar würde Terrorgruppen unterstützen. Grotesk nicht etwa, weil der Vorwurf falsch war – es ist allgemein bekannt, dass Katar Terroristen unterstützt – sondern weil er vom weltweit größten Unterstützer dschihadistischen Terrorismus überhaupt…..

Ich fuhr Auto und verlor im Königreich meinen Sohn

© cnn

Die saudischen Behörden trennten mich von meinem Sohn, weil ich zum Protestieren illegal selbst ans Steuer gesessen bin.

Red. Die an der König-Abdulaziz-Universität ausgebildete saudische Frauenrechtlerin Manal al-Sharif musste Land und Kind verlassen. 2012 erhielt sie den «Václav Havel-Preis für kreativen Widerstand». Sie beschreibt hier die drastischen, langfristigen Folgen ihres damaligen zivilen Protestes.

Für Mütter der grösste Alptraum: Sich von einem Kind trennen müssen

Auf dem Papier scheint mein Leben nicht so ungewöhnlich: Ich habe geheiratet, bekam ein Kind, dann folgte die Scheidung. Jahre vergingen, ich zog in eine….

Ultimatum an Katar läuft bald ab: Kommt der nächste Krieg

Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben ihre Kampagne gegen Katar am Freitag mit einem umfangreichen Forderungskatalog verschärft. In Form und Inhalt ähnelt er dem Ultimatum an Serbien, mit dem Österreich 1914 die Krise einleitete, die zum ersten Weltkrieg führte.
Auf dem Bild sind die 13 Forderungen von Saudi Arabien an Katar aufgelistet! Klick Bild für grösser….

Israelische Kampfjets überwachen saudi-arabischen Luftraum

Bildergebnis für SAUDI ARABIEN BEST FRIENDS

Die folgende Meldung könnte einige Menschen verwirren: Israel hat in den vergangenen Tagen mindestens 20 Kampfjets nach Saudi Arabien verlegen lassen. Der Grund dafür ist spektakulär!

Israel verlegte auf Wunsch des saudischen Königs zahlreiche F15-, und F16-Kampfjets, Tankflugzeuge und moderne Flugzeuge zur elektronischen Kriegsführung nach Saudi Arabien. Sie sollen den saudi-arabischen Luftraum sichern und mögliche Putschisten ausschalten. Denn innerhalb des saudischen Königshauses soll schon länger ein erbitterter Machtkampf stattfinden.

Vor wenigen Tagen hat der aktuelle König den Thronfolger durch seinen eigenen Sohn ersetzt. Der Sohn des aktuellen Königs gilt unter Kennern als die treibende Kraft hinter den Kriegen im Jemen, Irak und Syrien. Mit der Ernennung des neuen Thronfolgers haben in Saudi Arabien nun die Kriegstreiber komplett die Macht an sich gerissen. Das erstes Statement richtete sich direkt an Moskau: So soll der neue saudische Thronfolger Russland ein Ultimatum gestellt und die Vernichtung der russischen Truppen in Syrien innerhalb weniger Tage angedroht haben. Darüberhinaus kündigte der neue Thronfolger an, die Türkei bekämpfen zu wollen, indem Saudi Arabien kurdische Kämpfer mit Waffen ausrüsten wird. Die kurdische PYD/YPG-Miliz in Syrien hat in den vergangenen Tagen ungewöhnlich positiv über Saudi Arabien gesprochen – und dabei wohl vergessen, dass Saudi Arabien die treibende Kraft hinter den islamistischen Terroristen in Syrien ist.

Unterstützt wird der saudische König auch von seinen Verbündeten aus Israel. Die USA drücken bei dem Spektakel ebenfalls ein Auge zu – denn die Saudis haben zuvor auch viel Geld in die US-Rüstungsindustrie investiert. Auch in die privaten Taschen des Trump-Clans sollen geflossen sein. Vielleicht hat Trump deshalb seinen Kurs gegenüber Syrien schlagartig geändert?

Das israelische Militär soll in Saudi Arabien den aktuellen König schützen und einen möglichen Putsch eines anderen Zweigs der saudischen Königsfamilie verhindern. Sollten sich also Teile der saudischen Armee selbstständig machen oder saudische Kampfjets unerlaubt im saudischen Luftraum fliegen, haben die israelischen Kampfpiloten die Erlaubnis diese über das heilige Land der Muslime abzuschießen.

Israel und Saudi Arabien zählen schon seit Jahrzehnten als enge Verbündete – nach außen hin zeigen sie sich jedoch verfeindet – um die Muslime in aller Welt nicht zu verunsichern. Aber schon die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA brachten ganz interessante Verbindungen zwischen Israel und Saudi Arabien zum Vorschein. Der islamistische Terrorismus, der von Israel und Saudi Arabien zum Beispiel aktuell in Syrien unterstützt wird, scheint ein wichtiges und gut funktionierendes Instrument dieser Akteure zu sein, um ihre eigenen geopolitischen Interessen zu verfolgen.

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