Archiv für Saudi-Arabien

Sieben Dinge, die saudische Frauen nicht dürfen

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/saudi-women-driving-cars.jpg?resize=400%2C209&ssl=1

In einem Dekret vom September 2017 entschied der saudische König Salman, dass Frauen 2018 Autos fahren dürfen. Doch es gibt noch einiges mehr das Frauen in Saudi-Arabien nach wie vor untersagt ist.

1. Frei in der Öffentlichkeit essen

Als Teil der Kleiderordnung des Königreichs sind Frauen verpflichtet, einen Gesichtsschleier zu tragen. Dies bedeutet, dass Frauen, obwohl sie selektiv durchgesetzt werden, unter ihrem Gesichtsschleier essen müssen, wo immer es ist.

2. Kleid “für die Schönheit”.

Sie müssen ihre Haare und Körper bedecken. Die Kleiderordnung des Königreichs schreibt vor, dass Frauen eine “Abaya” tragen müssen, einen kleide-artigen Umhang in voller Länge.

3. Freies Zusammensein mit nicht verwandten Männern

Frauen steht es nicht frei, sich mit Männern außerhalb ihrer unmittelbaren Familien zu treffen, und sie können sogar wegen einer solchen Straftat ins Gefängnis geworfen werden.

4. Heirate, wen immer du willst.

Es gibt Gerichts-Urteile in Saudi-Arabien, das nicht-muslimische, schiitische oder atheistische Männer geheiratet werden dürfen.

5. Reisen

Das Reisen ohne die Erlaubnis eines männlichen Erziehungsberechtigten ist verboten

6. Ein Bankkonto eröffnen

In Saudi-Arabien benötigen Frauen die Erlaubnis ihres Mannes, bevor sie ein Bankkonto eröffnen dürfen

7. Einen Job finden

Obwohl die Regierung nicht mehr verlangt, dass eine Frau die Erlaubnis eines Vormunds hat, um arbeiten zu können, verlangen viele Arbeitgeber immer noch die Erlaubnis, bevor sie jemanden einstellen.

Der Kampf für mehr Frauenrechte im Königreich war ein schwieriger Kampf, bei dem Aktivistinnen verhaftet wurden, weil sie sich dem Fahrverbot im vergangenen Jahr widersetzt hatten. In den letzten Monaten wurde ein Modell wegen des Tragens eines kurzen Rockes verhaftet.

Seven Things Saudi Women Still Can’t Do, Despite Driving Ban Lift

Saudi-Arabien! Neue Smartphone App lässt Männer ihre Frauen verfolgen und aufspüren

…die Anwendungen von neuen Technologien dienen immer mehr der Unterdrückung und Kontrolle!

In this file picture, Saudi women use their mobile phones in Riyadh, Saudi Arabia. (Photo by Reuters)Photo by Reuters

Apple und Google wird vorgeworfen, fleißig bei der „Durchsetzung der Geschlechter-apartheit“ in Saudi-Arabien mitzuhelfen, indem sie auf ihren Plattformen eine App anbieten, die es Männern ermöglicht, Frauen über das Smartphone zu verfolgen und zu überwachen und ihre Ausreise zu verhindern.
Die App namens Absher ist sowohl im Google Play Store als auch bei iTunes erhältlich. Das Programm wurde von der saudischen Regierung entwickelt und sie soll es Männern ermöglichen, zu bestimmen ob und unter welchen Umständen ihre Frauen die saudische Staatsgrenze überschreiten dürfen – wobei sie in jedem Fall alarmiert, wenn es zu einem Versuch kommt.
Saudische Aktivisten und Exilanten bezeichnen Abshers (Nicht-)Reisefunktion als ein bedeutendes Zeichen für die anhaltenden Schwierigkeiten für Frauen, die Saudi-Arabien verlassen wollen.
Die App ermöglicht es dem gesetzlichen Wächter einer Frau anzugeben, wohin sie gehen darf, für wie lange sie es darf und auch welche Flughäfen sie betreten darf.
Sobald eine Frau den ihr zugewiesenen Freiraum verlässt ertönt ein Warnsignal. Einer der Hauptgründe, warum Frauen so selten Saudi-Arabien verlassen liegt daran, dass sie so häufig erwischt werden, weshalb von der App erwartet wird, dass sie die Republikfl… Ausreiseversuche durch Frauen noch weiter verringern wird.
Sobald Abscher den männlichen Vormund alarmiert, kann dieser dann die Schariapolizei informieren, um der fliehenden Frauen habhaft zu werden, falls diese nicht schon im Flugzeug sitzt.
Gleichzeitig kann der Wächter mit Hilfe der App auch leicht nachvollziehen, welche Erlaubnisse die Frau nutzt und diese bei Bedarf wiederrufen.
Yasmine Mohammed, ex-muslimische Aktivistin, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt bezeichnete es als eine Tragödie, dass Apple und Google die “archaische Misogynie” fördern.
Sie sagte: „Was für eine Ironie! Im Westen werden diese Technologien eingesetzt, um das Leben zu verbessern und in Saudi-Arabien werden sie zur Durchsetzung der Geschlechterapartheid eingesetzt.“
The Absher app is run by the Saudi government and has been downloaded more than one million times so farDie Absher-App wird von der saudischen Regierung betrieben und wurde bisher mehr als eine Million Mal heruntergeladen. Bild: dailymail.co.uk
.
Human Rights Watch und Amnesty International haben sich besorgt über die App geäußert, die mehr als eine Million Mal aus den Google- und Apple-Shops heruntergeladen wurde. In Saudi-Arabien leben etwa neun Millionen erwachsene Männer.
„Eigentlich gibt es bei Apple und Google strenge Regeln für Apps und sie erlauben keine, die für Belästigungen oder Drohungen verwendet werden können. Diese App aber erleichtert Menschenrechtsverletzungen, einschließlich der Diskriminierung von Frauen“, sagte Rothna Begum, Expertin für den Nahen Osten bei Human Rights Watch, gegenüber The Insider.
Ähnlich verurteilte Dana Ahmed, eine saudi-arabische Forscherin von Amnesty International die App und sagte: „Als SMS verschickte Warnungen waren in der Vergangenheit ein Beispiel dafür, wie die saudische Regierung Instrumente zur Einschränkung der Freiheiten von Frauen entwickelt und aktiv eingesetzt hat.“
„Die Verfolgung von Frauen in dieser Weise schränkt ihre Bewegungsfreiheit ein und verdeutlicht einmal mehr das beunruhigende System der Diskriminierung unter den Vormundschafts-Gesetzen.“
Die Menschenrechtsorganisation hat Apple und Google dazu aufgefordert, dass sie den Verwendungszweck der App einstellen der dazu da ist, um Frauen zu schaden und fordert Veränderungen, um dies in Zukunft zu verhindern.
.
Apple und Google haben sich dazu bisher noch nicht geäußert.

Der Untergang des Prinzen – Ein folgenschwerer Mordanschlag

Bildergebnis für Der Untergang des Prinzen Ein folgenschwerer MordanschlagDer saudische Kronprinz MbS konnte mit einigen sozialen Reformen das Leben im Königreich deutlich verbessern – insbesondere das der saudischen Frauen –, während seine ambitionierte Vision 2030 das Land auch ökonomisch moderniseren soll. Diese hochgradig an seine Person gebundene Top-Down-Revolution steht und fällt mit dem Image des Prinzen, welches durch den brutalen Mord am Journalisten Jamal Khashoggi zerstört wurde und ultimativ wohl den Untergang des MbS eingeläutet hat.

Das „neue“ Saudi-Arabien

Ungeachtet seiner extremen Machtbündelung im Innern und der katastrophalen Konfrontationspolitik nach Außen gilt MbS gemeinhin als großer Reformer – der er zweifelsohne ist. Er repräsentiert eine Kaste junger kosmopolitischer Prinzen – und darüber hinaus junger Saudis im Allgemeinen –, die im Ausland studiert haben, dort lebten oder viel reisen und mit den verschiedensten kulturellen Eindrücken im Gepäck mit dem Ultrakonservatismus der saudischen Heimat nicht mehr allzu viel anfangen können. Ernten MbS‘ Vorstöße in älteren Bevölkerungsschichten zuweilen Unverständnis, ist er bei jungen Saudis – knapp 60 Prozent der saudischen Bevölkerung ist unter 30 Jahre alt – in der Tat sehr beliebt. Vor allem scheint mit MbS erstmals ein saudischer Führer tatsächlich ein gewisses Interesse an der Gunst seines Volkes zu haben.

Der Kronprinz implementierte eine Reihe von Reformen, die insbesondere das Leben saudischer Frauen deutlich verbesserten. So wurde die Macht der…..

Der Aufstieg des Prinzen – Palastrevolution in drei Akten

Durch seine Palastrevolution in drei Akten wurde Mohammed bin Salman zur seit Jahrzehnten mächtigsten Person in Saudi-Arabien. Seine Außenpolitik ist bestimmt von einer pathologischen Iran-Obsession, die – genau wie der post-9/11 Dilettantismus des Westens in der Region – den Iran jedes Mal stärker macht, anstatt ihn zu schwächen.

Neben dem Vatikan ist Saudi-Arabien formal das einzige Land der Welt ohne ein Parlament. Als absolute Monarchie liegt alle Macht beim König, doch galt die Gesetzgebung im Land – mit ihren beratenden Gremien, dem Schura-Rat, dem Ausgleich mit der Geistlichkeit und der ausgeprägten Horizontalität in den obersten Zirkeln der Macht – seit jeher als relativ konsensbasiert. Entscheidungen werden mit Bedacht gefällt, der König regiert nicht als Tyrann von oben durch, gilt als „Erster unter Gleichen“. Auch verfolgt das Königreich traditionell eine eher zurückhaltende Außenpolitik. Allzu offene Aggression fernab der Landesgrenzen wurde zumeist durch subtile Einflussnahme und exzessive Scheckbuch-Diplomatie ersetzt.

All dies änderte sich grundlegend mit dem beispiellosen Aufstieg des Mohammed bin Salman, genannt MbS, beginnend vor gerade einmal vier Jahren. Sein Vater König Salman zeigt sich nur selten, setzt kaum Akzente – die Macht im Staate liegt beim 33-jährigen Prinzen. Nahezu sämtliches Handeln des MbS bewegt sich dabei  in regelrechter Obsession zwischen zwei grundlegenden Motiven: im Innern die maximale Konzentration von Macht in seinen Händen, nach außen die hochgefährliche Konfrontation mit seiner vermeintlichen Nemesis: Iran.

Palastrevolution in drei Akten

Nach verschiedenen kommunalen und Beratertätigkeiten begann MbS‘ politischer Aufstieg mit dem Tod von König Abdullah im Januar 2015. Der neue König Salman – sein Bruder kaum unter der Erde – initiierte weitreichende Umstrukturierungen in den Zentren der Macht, schwächte damit den rivalisierenden Abdullah-Flügel des Hauses Saud und forcierte die Machtkonsolidierung seines eigenen Familienclans. Mit der Ernennung seines Neffen Mohammed bin Nayef (MbN) zum Kronprinzen….

Saudis rekrutierten massiv Kindersoldaten aus Darfur für den Jemenkrieg

Königreich bot Familien 10.000 Dollar an, um Kinder in den Krieg zu schicken

Jason Ditz

Während Saudi-Arabien bereits überflutet ist von Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen gegen Kinder im Jemen, kommen immer mehr neue Berichte hinzu. Im Mittelpunkt stand am Wochenende die große Zahl von Kindersoldaten, die für die von Saudi-Arabien geführte Koalition kämpfen, und die Bemühungen des saudischen Königreichs, solche Kinder zu rekrutieren.

Die Offensive gegen den lebenswichtigen Hilfshafen Hodeidah stützte sich stark auf einen großen Zustrom von sudanesischen Truppen, die für die von Saudi-Arabien geführte Koalition kämpften. Sudanesische Soldaten sagen, dass viele dieser Kämpfer Kinder waren, insgesamt schätzungsweise mindestens 20 Prozent unter 18 Jahren, und in einigen Einheiten bis zu 40 Prozent.

Dies war möglich, weil Saudi-Arabien viel Geld in die Rekrutierung in der verarmten Region Darfur gesteckt hat und Familien , die sich bereit erklärten, ihre Kinder zum Kampf im Jemen zu verpflichten, bis zu 10.000 Dollar anbot. Nach allem, was man hört, haben es viele getan.

Während die sudanesischen Truppen bestätigten, dass dies im Jemen gang und gäbe ist, bestritt Saudi-Arabien diesen Vorwurf insgesamt und sagte, es habe nie sudanesische Kinder rekrutiert und auch nicht den Sudan bezahlt, und dass der Sudan nur “im Interesse des regionalen Friedens” an dem Krieg beteiligt sei. Antikrieg

Steht Saudi-Arabien vor dem Bankrott?

In all dem Lärm um die letzten Marktbewegungen, politischen Nachrichten und der morgige Zinserhöhung der Fed ..oder auch nicht, wurde eine wichtige Entwicklung von vielen übersehen! Saudi-Arabien hat am Dienstag früher als geplant sein Budget für 2019 veröffentlichte. 1.106 Billionen Riyal oder 295 Milliarden Dollar – dem größten in der Geschichte des Königreichs – eine Steigerung von 7% gegenüber 1.030 Billionen im Vorjahr.

Bildergebnis für Bankrott saudi arabien© REUTERS / Faisal Al Nasser

Die Führung Saudi-Arabiens rechnet sich die Budgeterwartungen schön. Im kommenden Jahr könnte das Defizit explodieren und die Finanzreserven dramatisch reduzieren. Wie geht es weiter?

Das Jahr 2019 wird das sechste Jahr in Folge sein, in dem der Staatshaushalt Saudi-Arabiens ein Defizit aufweist. Gab es im Jahr 2013 noch einen Überschuss von 42 Milliarden Dollar, so gab es von 2014 bis 2018 insgesamt 358 Milliarden Dollar. Für das Jahr 2019 wird – Dank einer sehr optimistischen Prognose – mit einem Defizit von 35 Milliarden Dollar gerechnet. Doch dies ist nur dann zu erreichen, wenn einerseits der durchschnittliche Ölpreis um rund 40 Prozent steigt. Zudem muss auch die Erwartung der steigenden Nicht-Öl-Staatseinnahmen erfüllt werden. Insgesamt, so die Planungen, sollen die Einnahmen bei 975 Milliarden Riyal, die Ausgaben bei 1.106 Riyal und das Defizit somit bei 131 Milliarden Riyal oder 4,2 Prozent des BIP liegen.

Doch während die Finanzplaner des wahhabitischen Königreichs in Sachen Staatseinnahmen mit sehr optimistischen Annahmen rechnen, versucht das Königshaus mittels weiterer Geldgeschenke die Bevölkerung ruhig zu halten. Ohne diese würde es schon längst zu Revolten kommen, da die Wirtschaft ohne die Öleinnahmen äußerst schwach wäre.

Vor allem jedoch wird es nicht besser werden. Die stark wachsende Bevölkerung hat kaum Jobs zur Verfügung, so dass man die jungen Erwachsenen lange Zeit in die Universitäten schickt, damit sie den Arbeitsmarkt nicht belasten. Und damit die Studenten ruhig bleiben, werden deren staatlichen Unterstützungsleistungen im kommenden Jahr um zehn Prozent erhöht. Auch wird das Programm zur Unterstützung von Soldaten, Zivilbediensteten und Sozialhilfeempfängern fortgeführt.

Schätzungen zufolge dürften die Staatsschulden des Landes im kommenden Jahr mit 678 Milliarden Riyal (183 Milliarden Dollar) sogar fast 22 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Wahrscheinlicher hingegen ist ein deutlich größeres Defizit im kommenden Jahr und somit auch eine deutlich höhere Verschuldung. Für ein Land, welches jahrzehntelang Überschüsse erwirtschaftete und auch enorme finanzielle Reserven anlegen konnte, ist dies ein Armutszeugnis. Geht es so weiter, liegt der Verschuldungsgrad des Landes bald bei 100 Prozent des BIP, während die Ölreserven irgendwann mal nicht mehr genügend abwerfen und das Land wirtschaftlich kollabiert.

“Saudi Arabia Is Going Bankrupt” Taleb Exclaims After Seeing Kingdom’s Latest Budget

Während den Friedensgesprächen tötet Saudi-Arabien weiter Menschen in Jemen

Eine Erklärung des Sprechers der jemenitischen Streitkräfte berichtete, dass die von den USA unterstützte saudische Koalition im Laufe des Samstags 38 Luftangriffe durchführte. Mindestens 12 davon zielten auf verschiedene Gebiete der Hodeidah, was eine direkte Verletzung der Friedensverhandlungen darstellt, die einen Waffenstillstand fordern.

Seit Beginn der Friedensverhandlungen letzte Woche starben bei Luftangriffen mindestens 15 Zivilisten – darunter sieben Frauen und drei Kinder. In der Zwischenzeit erlitten 28 Personen Verletzungen, von denen acht Kinder und fünf Frauen waren.

“Dies drückt die mangelnde Bereitschaft dieser Länder aus, das Blutvergießen zu stoppen und das Leiden des jemenitischen Volkes zu lindern, was die Realität der Ziele dieser Länder in ihrer Aggression gegen den Jemen offenbart”, heißt es in einer Erklärung des MoH.

Ansarullah Media Center

Saudi-Arabien: Ein gefährlicher Alliierter

König Salman von Saudi-Arabien. Bild: Official White House Photo by Pete Souza

Die unermesslichen Ölreserven Saudi-Arabiens sorgen für ein wirtschaftliches Erpressungspotential. Das weiß man in Riadh ganz genau – und ist so ein gefährlicher Alliierter.

Es ist allseits bekannt, dass aus den Kreisen der saudi-arabischen Oberschicht Unsummen an salafistische Gruppierungen fließen und sogar in die Hände terroristischer Gruppen gelangen. Gleichzeitig nutzt das islamistische Regime die Vormachtstellung im sunnitisch-arabischen Raum dafür, eigene realpolitische Interessen durchzusetzen und scheut auch…..

Ein gutgemeinter Rat an meinen Freund, Mohammed bin Salman

Bildergebnis für Ein gutgemeinter Rat an meinen Freund, Mohammed bin Salman

Lieber Mohammed,

Du hättest es fast geschafft.

Lange hatte das Land Deiner Großväter ein denkbar schlechtes Image in der Welt, war geprägt, von religiösem Extremismus und der erbarmungslosen Unterdrückung seiner Frauen (und dann auch noch das mit dem 11. September).

Doch Du konntest all das über den Haufen werfen. Du bist der junge, dynamische Prinz, der einen gemäßigten Islam predigt und sich aufrichtig für die Rechte der Frauen einsetzt, ein Progressiver regelrecht, „der Saudi-Arabien ins 21. Jahrhundert herrüberreißt“, so sagt manch einer.

Du hast den Sportunterricht für Mädchen eingeführt, wegen Dir dürfen Frauen jetzt Auto fahren, in die Stadtverwaltung gewählt werden, ins Kino und zum Fußball…..

Kushner im Netz der Saudis

Bildergebnis für Kushner im Netz der SaudisDie «New York Times» enthüllt neue Hintergründe über die Beziehungen zwischen Jared Kushner und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.

In der Krise um die barbarische Ermordung des Journalisten Jamal Kashoggi am saudischen Konsulat in Istanbul hat Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) zumindest einen einflussreichen Freund in Washington: Während auch republikanische Politiker zunehmend auf Distanz zu den Saudis gehen, hält Jared Kushner eisern zu MBS. Der Schwiegersohn und Berater von Donald Trump hat angeblich dafür gesorgt, dass der US-Präsident keine Sanktionen gegen den Kronprinzen erlässt und die Kashoggi-Krise aussitzen will. Dazu soll Kushner……

Warten auf Kapitulation

Gipfeltreffen des Golf-Kooperationsrates in Riad: Saudi-Arabien gibt im Streit mit Katar nicht nach39._Gipfeltreffen_de_59661817.jpeg
Der saudische König Salman (M.) und der katarische Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Sultan bin Saad Al-Muraikhi (l., abgewandt) auf dem GCC-Gipfel am Sonntag in Riad Foto: Saudi Press Agency/dpa

Eigentlich hätte es eine starke Demonstration arabischer Einheit gegen den Iran werden sollen: das 39. Gipfeltreffen des Golf-Kooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC), das am Sonntag in Riad stattfand. Tatsächlich aber prägten innerer Zwist und starke Kritik von außen die Zusammenkunft. Fortschritte gab es keine. Manche Beobachter erklären den GCC bereits für »tot«.

Es war der zweite Gipfel, seit Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und das kleine Königreich Bahrain am 5. Juni 2017 das Emirat Katar mit einer Totalblockade überzogen haben. Sie schlossen damals die Grenzen, diplomatische Kontakte wurden abgebrochen und sämtliche Bürger Katars rabiat in ihr Herkunftsland zurückgeschickt – eine nach gängigen Maßstäben internationaler Politik außergewöhnlich scharfe Aggression. Wurde die Blockade offiziell mit…..

Jared Kushner, soll den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman beraten haben

Kushner/Trump und bin Salman, was für eine mörderische Verbindung

Jared Kushner and Saudi Deputy Crown Prince Mohammed bin Salman.AP Photo/Evan Vucci, Handout ./REUTERS

Trump-Administration will weiterhin die Unterstützung für die von Saudi-Arabien geführte Koalition im Jemen unterstützen.

Der Schwiegersohn und Seniorberater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, soll den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman beraten haben, wie man den zunehmenden Skandal um den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi am besten übersteht.

Die New York Times berichtete am Samstag, dass Kushner und der Kronprinz weiterhin informell plauderten, nachdem Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde, trotz formaler Verfahren des Weißen Hauses für Kontakte mit ausländischen Führern. Die New York Times überprüfte E-Mails und SMS zwischen dem Kronprinzen und Kushner.

Ein Saudi erzählte der Zeitung, dass Kushner “Ratschläge gab, wie man den Sturm übersteht, und ihn drängte, seine Konflikte in der Region zu lösen und weitere Verlegenheiten zu vermeiden”.

Der Bericht beschreibt auch, wie die Saudis-Delegation Kushner schon früh in Trumps Präsidentschaft als “einen entscheidenden Schwerpunkt in der Werbung für die neue Regierung” bezeichnete. Die Delegation berichtete dem Kronprinzen, dass Kushner “wenig Wissen über die Region, eine transaktionale Denkweise und einen intensiven Fokus auf ein Abkommen mit den Palästinensern, das den israelischen Anforderungen entsprach, mitgebracht habe”.

US-Senatoren erwägen mehrere Gesetze, um Saudi-Arabien formell für das Töten von Khashoggi zurechtzuweisen.

Der Vorsitzende des Senatsausschusses für auswärtige Beziehungen, Bob Corker, sagte am Donnerstag, dass die Senatoren drei Maßnahmen prüfen – eine Resolution zur Verurteilung des Kronprinzen für den Mord an Khashoggi, ein Gesetz zur Aussetzung der Waffenverkäufe an das Königreich und eine Resolution zur Aufforderung an die Regierung Trump, die US-Hilfe für den von Saudi-geführten Krieg im Jemen zu beenden.

“Wir haben drei verschiedene Punkte im Gange, die alle viel Dynamik haben”, sagte Corker, R-Tenn., nachdem er sich mit anderen Senatoren getroffen hatte. Corker sagte, dass die meisten Senatoren “in irgendeiner Form oder Weise mit Saudi-Arabien sprechen wollen und eine Botschaft senden wollen”. mehr in Englisch……

…..man hat es aber immer schon vermutet…..

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/Saudi%20refuel.jpg?resize=382%2C214&ssl=1Archivfoto.

Inzwischen wurde bekannt, dass die US-Armee nicht nur seit 2015 die saudischen Bombenflugzeuge über dem Jemen in der Luft betankt hat; nein, sie hat auch keine Rechnung dafür gestellt….

Die US-Bevölkerung durften also noch den Saudis, die ja bekanntlich unter Benzinmangel leiden und so was von arm sind, mindestens 7,5 Millionen Gallonen Flugbenzin spendieren (das sind 34 Millionen Liter).

CIA-Bericht: Saudischer Kronprinz soll Khashoggi-Mord bereits 2017 angedeutet haben

Bildergebnis für Saudischer Kronprinz APA/AFP/BRYAN R. SMITH
Donald Trump möchte trotz des Khahoggi-Mordfalls nicht an den lukrativen Beziehungen zu Saudi-Arabien rütteln. Jüngst enthüllte CIA-Berichte könnten den Druck auf den US-Präsidenten erhöhen, die Beziehungen zum Königreich auf den Prüfstand zu stellen.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Wochenende hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in den Stunden vor und nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi insgesamt 11 Nachrichten an seinen engsten Berater Saud al-Qahtani gesandt. Al-Qahtani soll das Team beaufsichtigt haben, das Khashoggi Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul tötete.

Die Zeitung beruft sich auf Auszüge aus ihr vorliegenden CIA-Berichten, die auf elektronischen Abhörmaßnahmen und….

Die unbequeme Wahrheit über Saudi-Arabien

Nach dem Mord an Khashoggi zog der ehemalige US-Außenminister James Baker jüngst eine Parallele zur US-Politik gegen China nach dem Massaker vom Tiananmen-Platz im Jahr 1989. Washington verhängte damals gegen China. Wäre eine solche Politik heute nicht auch gegen Saudi-Arabien angebracht? Richard N. Haass

Im Dokumentarfilm “Eine unbequeme Wahrheit” versuchte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, seine amerikanischen Mitbürger vor den Gefahren der globalen Erwärmung zu warnen. Das Unbequeme daran ist, dass der Kampf gegen katastrophale Klimaveränderungen die Menschen dazu zwingen würde, anders zu leben und, in manchen Fällen, aufzugeben, was sie lieben (beispielsweise benzinschluckende Autos).

Seit fast zwei Monaten leben wir alle mit einer anderen unbequemen Wahrheit – seit Jamal Khashoggi, ein saudischer Journalist, der für die Washington Post arbeitete und in den Vereinigten Staaten lebte, im saudischen Konsulat in Istanbul verschwand.

Ein großer Teil dieser Wahrheit lässt sich nicht leugnen: Khashoggi wurde….

Der Mainstream spricht von einem Unrechtsstaat Saudi-Arabien – wieso plötzlich das?

Unerhörtes ist passiert. In der Türkei ist ein saudischer Journalist ermordet worden. Das hat das Rechtsempfinden der demokratischen Öffentlichkeit des Westens, Politiker und Medien, tief getroffen. Wirklich? Oder sollen Sie und ich ein weiteres Mal vorgeführt werden? Ich tippe auf Letzteres. Vor allem, weil – wieder einmal – ein und dasselbe Thema über Wochen hoch- und runtergebetet wird. Also was läuft da wirklich?


Grundsätzlich gilt für mich: Wenn die Quantität der Themen sinkt, dafür aber die Quantität der Beiträge über die wenigen verbliebenen Themen ansteigt, ist das für mich ein untrügliches Zeichen armseliger Berichterstattung. Armselig schlicht deshalb, weil arm an Themen. Wenn diese wenigen Themen dann auch noch immer und immer wiedergekäut werden, dann erkenne ich, dass etwas in Köpfe gehämmert werden soll. Nichts Rationales, sondern Emotionen. Wenn diese Emotionen auch noch Feindbilder stärken sollen, sehe ich nichts weiter als Propaganda. Dann stelle ich mir die Frage, warum gerade diese ganz bestimmte Propaganda zum gegebenen Zeitpunkt betrieben wird.

Die Armseligkeit an Themen und die Intensität, wie diese Armseligkeit vermittelt wird, hat ein weiteres Beispiel erfahren.

Jamal Khashoggi, Elliott Abrams und Jeffrey Feltman

Am Dienstag, den 4. Oktober 2018 verschwand der saudische Journalist…..

Saudi-Arabien bereitet Boykott türkischer Produkte vor

Das saudische Könighaus hat in den sozialen Medien eine Kampagne für einen Boykott türkischer Produkte losgetreten.

In den sozialen Medien Saudi-Arabiens wird der Ruf von Nutzern, die den saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman (MBS) unterstützen, nach einem Boykott türkischer Waren lauter. Zu den größten Zielen eines möglichen Boykotts würden der türkische Milcherzeuger Pinar Süt Mamülleri und Ülker Bisküvi Sanayi, die zwei Werke in Saudi-Arabien besitzen, gehören. Ülker Bisküvi Sanayi hat eine Monopolstellung auf dem Keksmarkt in Saudi-Arabien, so Bloomberg.

Die Kampagne gegen die Türkei wurde durch einen Twitter-Nutzer unter dem…..