Archiv für Philippinen

Philippinen: Präsident Duterte muss US-Militärhilfe akzeptieren, auch wenn er sie nicht will

Laut eigener Aussage hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte nichts von amerikanischer Militärhilfe gewusst, bis diese bereits in seinem Land war.
Die US-Botschaft Manilas widerspricht Duterte und gibt an, die Regierung habe um Hilfe gebeten. Der Hilferuf ging aber nicht von der Regierung selbst, sondern vom Militär aus. Der Präsident wusste nichts davon. In der Armee herrscht noch immer eine pro-amerikanische Einstellung. Präsident Duterte hat die US-Hilfe nun akzeptiert. Zu Beginn seiner Amtszeit erklärte der Präsident seine Absicht sich militärisch und wirtschaftlich von den USA zu trennen. Das Pentagon plant nun 300 bis 500 Soldaten in die Philippinen zu entsenden. Video 3 Min.

Die Lügen des Rodrigo Duterte um das Kriegsrecht zu verhängen

Die Lage in Marawi ist weiterhin unübersichtlich. In der südphilippinischen Stadt liefern sich seit dem 23. Mai Regierungstruppen (AFP) und Kämpfer der dem »Islamischen Staat« (IS) durch Treueide verbundenen Abu-Sayyaf-Miliz und der »Maute«-Gruppe erbitterte Gefechte. Bereits 140 Todesopfer forderten die Gefechte bislang.

Tausende Familien fliehen aus der einst 200.000 Einwohner zählenden Stadt, Nahrungs- und Arzneimittel werden knapp. Ganze Straßenzüge stehen in Flammen, nachdem die Luftwaffe mehrfach Stellungen der Dschihadisten unter Beschuss genommen hatte. Am Donnerstag erklärte der AFP-Sprecher, Restituto Padilla, dass durch »Friendly fire« elf eigene Soldaten…..

Tagesschau: „Hier herrscht Krieg“

„Und wenn das heißt, dass viele Menschen sterben werden – dann ist das eben so“: Präsident Duterte hat den Rebellen auf Mindanao den Krieg erklärt – und nun ist Krieg. Bislang starben mindestens 46 Menschen. Zehntausende Menschen fliehen vor den schweren Kämpfen.

Von Holger Senzel, ARD-Studio Singapur

Es sind Bilder des Krieges: Fernsehjournalisten hasten mit angreifenden Soldaten durch die Straßen von Marawi, ihre wackligen Bilder und atemlosen Kommentare bestimmen die philippinischen Nachrichten. Straßenkämpfe, Panzer, Hubschrauber, schwarze Rauchwolken über der Stadt, Maschinengewehrfeuer, Granateinschläge.

Raus aus der Stadt

Auf den Ausfallstraßen lange Autoschlangen und schwerbepackte Frauen…..

Kriegsrecht auf den Philippinen – Was man jetzt Wissen muss

Manila, Philippinen – Seit 23. Mai 2017 herrscht das Kriegsrecht auf Mindanao, der zweit grössten Insel der Philippinen, Präsident Duterte drohte bereits das Kriegsrecht auf das ganze Land auszuweiten.

Duterte hat seine Erklärung, laut Verfassung von 1987 dem Kongress schriftlich übermittelt, damit folgte er dem Gesetzt, eine Kriegsrechtserklärung innerhalb von 48 Stunden persönlich oder schriftlich vorzulegen. Der Kongress der Philippinen muss mit einfacher Mehrheit entscheiden ob das ausgerufene Kriegsrecht für 60 Tage gelten soll. Da der Präsident eine große Mehrheit im Kongress besitzt, gilt als wahrscheinlich das dieser der Ausrufung des Kriegsrechts zustimmt. Sollte der Kongress der…..

Manila, Philippinen – Marawi City wieder unter Kontrolle der Stadtverwaltung

Marawi City wieder unter Kontrolle der Stadtverwaltung – 3 Tote, 12 Verwundete auf Seiten der Regierungstruppen

Manila, Philippinen – 3 Angehörige der Regierungstruppen, 2 Soldaten und ein Polizist, wurden bei den Kämpfen in Marawi City getötet, die Kämpfe begannen um 14:00 Uhr (Manila Zeit).

Nach Angaben des philippinischen Militärs befindet sich die Stadt wieder unter Kontrolle der Stadtverwaltung, die Kämpfe gehen aber noch unvermindert weiter.

In einer Fernseh Pressekonferenz aus Russland, sagte Verteidigungsminister Lorenzana man werde weitere Truppen aus Manila und Zamboanga nach Marawi entsenden.

Er bestätigte auch Berichte von verbrannten Einrichtungen, wie die St.-Marien-Kirche, die Ninoy Aquino Schule, das Dansalan College und dem Marawi Stadt-Gefängnis.

Präsident Rodrigo Duterte hat für 60 Tage das Kriegsrecht über Mindanao verhängt. (wir berichteten)

Quelle

Philippinen werden Russland um Hilfe bitten – Duterte

 

Die Philippinen benötigen moderne Waffen und werden Russland um Hilfe bitten, wie Präsident Rodrigo Duterte bei seinem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin sagte.

„Unser Land benötigt die modernsten Waffen. Wir hatten bestimmte Bestellungen in den USA, aber die Situation ist nicht besonders glatt. Und um gegen die Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) und ihre…..

Exklusiv-Interview mit Duterte: “Früher waren wir ein pro-westliches Land“

Exklusiv-Interview mit Duterte: “Früher waren wir ein pro-westliches Land“

“Wir haben einen Allianzvertrag mit China unterzeichnet und ich hoffe, dass es und mit Russland auch gelingt“, erklärte Rodrigo Duterte, der Präsident der Philippinen. Grund dafür seien die „doppelten Standards“ der westlichen Staaten. Video hier….

Duterte wirft dem Westen Heuchelei vor

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte© REUTERS/ Romeo Ranoco

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in einem Interview mit dem russischen TV-Sender RT dem Westen Heuchelei vorgeworfen und seine Hoffnung auf die Entwicklung der Beziehungen zu Russland geäußert.

 

„Ich persönlich habe nichts gegen die USA. Das ist ein ganz normales Land. Donald Trump ist mein Freund. Wir haben aber unseren außenpolitischen  Kurs geändert. Früher waren wir ein prowestliches Land gewesen. Nun haben wir eine Business-Allianz mit China…..

Wie China die Philippinen kauft

Philippinische Polizei erhält Sturmgewehre aus China – kostenlos

Die philippinische Polizei erhält aus China 23.000 Sturmgewehre des Typs M 4, sagte PNP-Chef Generaldirektor Ronald dela am Mittwoch.

„Wir werden sie nicht kaufen. Sie werden uns umsonst gegeben. Ich habe keine Vereinbarung unterzeichnet, aber ich wurde gerade darüber informiert dass wir  wir M 4 Sturmgewehre erhalten werden“, sagte Dela Rosa Reportern.

auf die Frage von Reportern, welche Gegenleistungen dafür erbracht werden sollen, sagte dela Rosa, keine.

Quelle:

Philippinen verzichten auf Hilfe von der EU

Die Duterte-Verwaltung hat der Europäischen Union mitgeteilt, dass man für zukünftige Projekte auf die Hilfe aus Europa verzichtet.

Es wurden keine weiteren Details mitgeteilt.

Dieser Schritt kommt, nachdem Präsident Rodrigo Duterte Milliarden von Dollar an finanziellen Zusagen aus China mitgebracht hat und auch potenzielle Investitionen gewinnen konnte.

Quelle:

China bietet Philippinen $ 500 Millionen Kredit für Rüstungsgüter

Manila, Philippinen – Die chinesische Regierung hat den Philippinen einen Kredit in Höhe von $ 500 Millionen angeboten, für den Kauf von Rüstungsgütern.

Am Rande chinesischen Gipfels „die neue Seidenstraße“, sagte der philippinische Verteidigungsminister Lorenzana, dass die Philippinen mit dem angebotenen Kredit Rüstungsgüter aus China beschaffen.

Diese Ankündigung kommt, nachdem Vertreter des chinesischen Waffenhersteller Poly Technologies Inc. einen Höflichkeitsbesuch bei Präsident Rodrigo Duterte in Peking machte.

Lorenzana sagte das angebotene Darlehen sei nur für die Modernisierung des philippinischen Militärs bestimmt.

Quelle:

Wie „reich“ ist der Präsident der Philippinen?

Manila, Philippinen – Eines schon mal vorweg, Rodrigo Duterte verdient monatlich fast doppelt soviel wie sein Vorgänger, Präsident Benigno Aquino. Das Gehalt von Präsident Duterte stieg von P 165.752 im Januar 2017 auf P 222.278 im Mai 2017, sein Vorgänger musste sich mit P 120.000 (2.216 Euro) monatlich begnügen.

Aber es geht noch weiter, Dutertes Gehalt wird bis auf P 399.739 (7369 Euro) im Jahr 2019 steigen.

Das Vermögen von Duterte stieg von P 24.080.094,04 im Juni 2016 auf P 27.428.862,44 im Dezember 2016, also um P 3.348.768,40 (61.853 Euro).

Zu seinen anderen Vermögenswerten gehören unter anderem ein Volkswagen Sedan, erworben im Jahr 1978, wert P 40.000 und ein Toyota Rav 4, erworben im Jahr 1996, wert P 800.000. Die Haushaltsgeräte und Möbel des Präsidenten haben einen veranschlagten Wert von P 350.000.

Das Amt des Ombudsmanns veröffentlichte Duterte’s Vermögenswerte.

Quelle

Philippinen entsenden Truppen auf umstrittene Insel

Die Philippinen haben ihre Truppen auf eine strittige Insel im Südchinesischen Meer verlegt. Das meldet die Agentur AP am Donnerstag.

Wie der Befehlshaber des West-Kommandos der philippinischen Streitkräfte, Raul del Rosario, laut der Agentur mitteilte, sollen die Truppen inklusive Militärgerät in der vorigen Woche auf die Insel Titu, die sich unweit des Riffs Subi – einer der Spratly-Inseln……

Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Rodrigo Duterte beginnt nächste Woche

Manila, Philippinen – Das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Rodrigo Duterte wird wird vom philippinischen Repräsentantenhaus in der nächsten Woche in Angriff genommen werden, sagte Gary Alejano, Abgeordneter aus Magdalo.

Alejano hatte 2 Amtsenthebungsklagen gegen Präsident Rodrigo Duterte eingereicht, zum einen in seiner Rolle staatlich geförderter Tötungen und der Davao Todesschwadron, zum anderen wegen angeblicher Untätigkeit die Hoheitsrechte der Philippinen gegenüber China in der west philippinischen See durchzusetzen.

Mehrheitsführer Rudy Fariñas sagte, der Justizausschuss werde die Klagen frühestens am Montag, 15. Mai 2017 behandeln können, geplant sind 2 Anhörungen. Quelle:

Duterte an Soros: „Für dich ist ein spezieller Platz in der Hölle – und ich schick‘ dich dorthin“

Duterte an Soros: "Für dich ist ein spezieller Platz in der Hölle - und ich schick' dich dorthin"Quelle: www.globallookpress.com

Nach Drohungen vonseiten des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte und der Aussage, es sei ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, soll der Milliardär George Soros einen geplanten Besuch auf der Inselgruppe abgesagt haben.

Der bekannte Milliardär und Philanthrop George Soros soll einen geplanten humanitären Besuch auf den Philippinen abgesagt haben. Dies berichtet das US-amerikanische Boulevard-Nachrichtenportal Your Newswire.

Demnach soll der philippinische Präsident Rodrigo Duterte Soros gewarnt haben, dass auf der Inselgruppe ein Kopfgeld auf den Milliardär ausgesetzt sei. Der für einen wenig diplomatischen Ton in…..

Philippinischer Präsident will alle EU-Politiker „AUFHÄNGEN“ & bezeichnet sie als „HURENSÖHNE!“

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist bekannt für seine rauen Töne. Das mussten bereits der ehemalige US-Präsident Barack Obama, die UNO und selbst der Papst erfahren.

Jetzt rechnet er mit den EU-Politikern ab.  Diese hatten ihn für seinen Anti-Drogen-Kampf mit tausenden illegaler Tötungen kritisiert.

Duterte polterte:……..

Duterte: USA bauen Waffenlager, verletzen Sicherheitsvertrag und wiegeln uns gegen China auf

Duterte: USA bauen Waffenlager, verletzen Sicherheitsvertrag und wiegeln uns gegen China aufQuelle: Reuters

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte wirft den USA den Bau eines dauerhaften Waffenlagers auf den Philippinen vor und droht nun, das bilaterale Sicherheitsabkommen zu kündigen. Duterte will zusammen mit China islamische Extremisten im Land bekämpfen.

Der Präsident der Philippinen Rodrigo Duterte hat den USA vorgeworfen, in seinem Land ein „permanentes“ Waffenlager errichtet zu haben. Er warnte den US-Präsidenten Donald Trump, eine…..

Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte nennt US-Botschafter „Spione“

Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte nennt US-Botschafter "Spione"

Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte nennt US-Botschafter „Spione“
Der Staatschef der Philippinen, Rodrigo Duterte, hat die Botschafter der Vereinigten Staaten als Spione bezeichnet, die mit der CIA in Verbindung stehen. „Nicht alle, aber die meisten US-Botschafter sind wirklich keine professionellen Botschafter. […] Sie beschäftigen sich mit Spionage und haben Kontakt zu der CIA“, erklärte das philippinische Staatsoberhaupt gegenüber dem Fernsehsender CNN Philippines.

Zuvor hatte Duterte einmal mehr die UNO für ihr Menschenrechtsengagement scharf kritisiert. Die UN-Menschenrechtler fordern eine Untersuchung wegen massenhafter Morde an Drogenhändlern im….

Hetze gegen Phillippinens Präsident Duterte eskaliert

Bad im Regen

Anfang des Monats habe ich einen langen Artikel von André Vltchek über die Philippinen und seinen neuen Präsidenten Duterte übersetzt. Jetzt hat er noch einen geschrieben, besserund noch viiiiel länger – ca. 35 Seiten. Die Zeit habe ich nicht, um den zu übersetzen, denn sonst könnte ich zwei Tage nichts anderes tun. Zudem hat André viel aus dem ersten Artikel übernommen.

Deshalb werde ich wichtige Punkte herausgreifen und mit anderen Informationen noch ergänzen, damit ihr dieser infamen Hetze begegnen könnt, zumal sie hauptsächlich auf Lügen beruht – wie gewönlich.

Einleitend vergleicht André diese Hetze mit derjenigen, die von Anfang an gegen Kuba und Castro, gegen Hugo Chávez und Evo Morales und und und vorgebracht wurde und sich immer gleicht: die sind verrückt, unfähig, anti-demokratisch und diktatorisch. Und das….

Duterte: Die Philippinen brauchen kein Geld von Washington

Sagt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich bereit machen sollten, Soldaten und Ausrüstung abzuziehen

Jason Ditz 

Der Präsident der Philippinen Rodrigo Duterte reagierte heute verärgert auf Berichte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich überlegen, einen Teil ihrer Hilfe für das Land aufgrund von Menschenrechtsbedenken zurückzuhalten. Er sagte, dass die Philippinen Amerika nicht brauchen, und wichtiger noch: „Wir brauchen euer Geld nicht.“

Seit seiner Wahl haben sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Philippinen dramatisch verschlechtert, wobei….

Präsident Duterte – er kämpft um sein Leben & sein Land

Es gibt ein Gefühl der Veränderung in den engen und elenden Gängen des Baseco Slums in der Hauptstadt Manila der Philippinen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist eine wunderschöne, vornehme Lady zu Besuch, die trotz allem bleiben möchte. Ihr Name ist Hoffnung.

Baseco ist eine harte, von Verbrechen heimgesuchte Gegend, mit Hütten aus Kartons und Metallplatten und Blechen und alten rostigen Containern; alles ist durcheinander geworfen, direkt neben der Schiffswerft.

Hier pflegten die Lippen der Menschen verschlossen zu sein,  ihr Gesichtsausdruck völlig verzweifelt. Jetzt sprechen alle, manche lächeln sogar zaghaft, Erwachsene und Kinder, Frauen, die wie 60 aussehen im Alter von 30 Jahren ebenso wie die harten Männer.

„Ich bin für Duterte!“ erklärt Frau Imelda Rodriguez, die als Physiotherapeutin hier arbeitet für das Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung. „Jetzt bekommen die Kinder freie Erziehung und „medizinische Missionen“ liefern medizinische Grundversorgung. Wir erhalten auch Zuschüsse und die Regierung stellt Jobs bereit. Wir haben noch keinen Strom, aber zumindest liefert die Gemeinde freies Trinkwasser.“

In der Nähe wäscht ein Teenager ihre Haare in einem Eimer mit Seifenwasser. Es regnet und alles ist verschlammt. Die Kinder rennen barfuß herum und manche leiden offenbar an….