Archiv für Palästina

Palästina und Israel? Die Zweistaatenlösung ist tot

Was verbindet einen israelischen rechtsaußen Koalitionspartner und den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas? Die Erkenntnis, dass die Zweistaatenlösung durch die Realität eines einzigen Staates gefressen wurde. Und dieser eine Staat wird kein demokratischer sein, vielmehr wird das Apartheidsregime zur offiziellen Politik der israelischen Regierung.

 

Frage: Was haben der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Bezalel Smotritz, der radikalste Nationalist innerhalb der ultrarechten Fraktion der ohnehin nationalistischen Partei Jüdisches Haus, gemeinsam?

Antwort: Sie haben sich noch nie getroffen – und werden dies wahrscheinlich auch nie. Doch beide haben es in den vergangenen Wochen hinbekommen, den……Auch der von seiner Bevölkerung verhasste Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich mittlerweile von der Gründung eines Palästinenserstaates verabschiedet. By President of Russia, Kremlin, licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

Nasrallah fordert Juden auf, das «besetzte Palästina» zu verlassen

Hizbollah-Chef unterscheidet zwischen zionistischen und nicht-zionistischen Juden.
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Scheich Hassan Nasrallah, Chef der pro-iranischen, im Libanon domizilierten Hizbollahmiliz, ruft die Juden Israels auf, in ihre Ursprungsländer zurückzukehren, woher sie ins «besetzte Palästina» gekommen seien. Auch warnte er «die Juden» davor, nicht auf einen Krieg mit Syrien und Libanon zu drängen, denn Israel würde dadurch in einem…..

Palästina in Bildern: September 2017

Palästina in Bildern: September 2017

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12 Millionen Gründe für einen Boykott Israels

Quelle:

by Mahmoud el-Yousseph, Days of Palestine

(Edited for the IMEMC by c h r i s @ i m e m c . o r g)

Dank an Ellen Rohlfs für die Übersetzung des Artikels

12 Millionen Gründe für einen Boykott Israels – Mahmoud el-Yousseph – Days of Palestine, 22.9 2017 – 12 Millionen Palästinenser, die über die Welt verteilt sind, geben einen Grund an, warum Israel nicht nur boykottiert, sondern es aus Palästina vertrieben werden soll. Die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge, die in Flüchtlingslagern und im Exil leben. Es ist ihnen nicht erlaubt, in ihre Häuser oder zu ihrem Besitz zurückzukehren. Doch nach dem 1950 diskriminierenden „Gesetz der Rückkehr“, nach dem jedem Juden, egal wo er oder sie lebt, automatisch die israelische Staatsbürgerschaft erhält, wenn er sie möchte, –auf Kosten der palästinensischen Flüchtlinge, die seit Generationen dort lebten, einschließlich meiner verstorbenen Eltern.

Doch das Gesetz der Rückkehr gibt den Palästinensern, die von Israel gezwungen wurden, ihr Haus und Besitz in den Kriegen von 1948 und 1967zu verlassen, nicht dasselbe Recht. Bedauerlicher Weise verklagen Israel-Firsters (?) im US-Kongress die Palästinenser und plädieren jetzt dafür, dass die größte US-humanitäre Hilfe für die palästinensische Behörde (PA) gekürzt wird, bis diese finanzielle Hilfe an Witwen und Kinder derjenigen, die von Israelischen Kräften getötet oder gefangen genommen wurden, aufhört.

Der US-Kongress sollte zuerst von Israel verlangen, den UN-Sicherheitsrat-Beschluss 164 und 242 zu respektieren und einzuhalten, die Israel einen Sitz in der UN unter der Bedingung gab, dass es den Flüchtlingen erlaubt, zurückzukehren und Israel aufforderte, sich vom besetzten arabischen Land zurückzuziehen und den palästinensischen Flüchtlingen erlaubt, zu ihren Häusern zurückzukehren und Kompensationen denen zahlt, die nicht zurückkehren wollen. Tatsache ist, dass die US häufig jeden internationalen Versuch blockiert, das Israel zwingt, internationalem Gesetz zu gehorchen. Das ermutigt Israel weiterhin sich den UN-Resolutionen zu widersetzen.

Vor 1948 als Juden in Europa verfolgt wurden, haben Palästinenser sie herzlich willkommen geheißen, doch Israel verweigert palästinensischen Flüchtlingen kalt die Rückkehr. Die israelische Armee und illegale jüdische Siedler haben seit 70 Jahren Palästinenser straflos schikaniert und getötet, weil sie wissen, dass sie für ihre Taten – ganz gleich welche Folgen sie haben – nicht zur Verantwortung gezogen werden. Sie wissen, die US wird ihnen niemals die Hilfe entziehen, wenn sie Palästinenser morden. Schändlicher Weise haben wir von der jüdischen Lobby noch von US –Offiziellen je einen Piep gehört, auch dann nicht, wenn die Opfer US-Staatsbürger oder palästinensische Amerikaner waren wie Rachel Corrie, Furkan Dogan, Mahmoud Shaalan, Abdulrahman Barghouti und der 14jährige Orwah Hamad von New Orleans, der in den Hals und Kopf geschossen wurde.

Ich habe das Buch die Torah gelesen, in der steht „das Judentum steht auf drei Beinen: Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“. Ich glaube, Israel ist weder demokratisch noch jüdisch. Er ist einfach ein übles und terroristisches Kalifat, genau wie ISIS, der eine Gefahr für sich selbst und den Rest der Welt darstellt. Die 12 Millionen Palästinenser, die jetzt unter Belagerung in Gaza, unter Besetzung in der Westbank und als Bürger 2. Klasse innerhalb Israels und jene in den Flüchtlingslagern und in der Diaspora leben, stellen 12 Millionen Gründe dar, um Israel zu boykottieren

Palästinenser bringen israelischen Siedlungsbau vor das Den Haager Gericht

Palästinenser bringen israelischen Siedlungsbau vor das Den Haager GerichtDas Exekutiv-Komitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation(PLO) hat nach eigenen Angaben den Streit um den israelischen Siedlungsbau auf den Internationalen Strafsgerichtshof in den Haag übertragen.

Laut dem Nachrichtensender „Al-Mayadeen“ bewertete das Komitee……

Der Arbeitsweg vieler Palästinenser

Tausende von der Westbank Palästinensischen Arbeiter müssen in den frühen Morgenstunden an der israelischen Militärkontrolle von Qalandiya bei Ramallah anstehen, um an ihre Arbeitsplätze in Jerusalem und anderen israelischen und arabischen / palästinensischen Städten jenseits der Grünen Linie zu gelangen.

Israelis dürfen frei über die Trennwand und die Grüne Linie reisen, während die Palästinenser eine Militärgenehmigung beantragen müssen um diese zu überqueren.

 

Pressefreiheit in Palästina Journalisten zwischen den Fronten

In den Autonomiegebieten werden palästinensische Medienvertreter als Faustpfand im Machtkampf zwischen Hamas und Fatah benutzt. Der Spielraum für freie und unabhängige Berichterstattung wird spürbar geringer. Von Inge Günther

Den tatsächlichen Grund, warum sie vor über zwei Wochen überhaupt verhaftet wurden, haben die fünf palästinensischen Journalisten bis heute nicht erfahren. Eine Woche lang saßen sie hinter Gittern der Autonomiebehörden im Westjordanland. Jetzt sind die Fünf, die für oppositionelle, teils auch Hamas-nahe Online-Medien arbeiten, wieder auf freiem Fuß. Aber mit konkreten Vorwürfen sei er zu keiner Zeit konfrontiert worden, meinte einer von ihnen, Kotaibeh Kasem….

Israel beschlagnahmt mobile Schulen für Palästina-Flüchtlinge – Medien

Palästinensische Schülerin in Khan al-Ahmar, Israel (Archivbild)© AFP 2017/ ABBAS MOMANI

Nach Angaben der palästinensischen Behörden hat die israelische Regierung fünf mobile Gebäude beschlagnahmt, die als Schulen im Gebiet Jab al Zeb, östlich der Stadt Betlehem, genutzt wurden. Dies berichtet die palästinensische Agentur Wafa. Die Errichtung der Gebäude sei durch die EU finanziert worden.

Am Mittwoch müssten demnach 64 Schüler am Unterricht unter freiem Himme….

John Pilger: Warum Palästina immer noch ein Thema ist

Israelische Soldaten zerstören ein palästinensisches Haus. Die „übliche“ Aufregung, aber sie ist relativ gering. Nach vielen Jahren ideologischer Konditionierung, verstärkt durch die Komplizenschaft bösartiger Medien, wurde die Kriminalität gegen die palästinensische Bevölkerung normalisiert.

Als ich in den 1960ern zum ersten Mal nach Palästina kam, da blieb ich in einem Kibbuz. Die Menschen, die ich dort traf, arbeiteten hart, waren beseelt und nannten sich selbst Sozialisten. Ich mochte sie.

Eines Abends beim Abendessen fragte ich sie, wer die Menschensilhouetten am….

 

Die Kinder in Palästina: Täglicher Terror die unsere Medien nicht zeigen

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Palestine in Pictures: June 2017

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Rechte der Palästinenser kein Diskussionsthema bei Trumps Besuch

Palästinenser sehen Trumps Gerede vom Frieden als leere Versprechungen

Jason Ditz 

Bildergebnis für Palästinenser public domain

Präsident Donald Trumps Besuche beim israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Mahmoud Abbas waren zumindest aus Trumps Perspektive mit einer Reihe von Erwartungen verbunden, dass er einigen Fortschritt bei der Förderung des Friedensprozesses zwischen den beiden Seiten erreichen kann.

Es gibt einen Haufen Themen, über die nicht gesprochen werden darf, von denen zumindest in diesem……

Abbas bereit, einen Friedensvertrag mit Israel zu unterzeichnen

Quellen berichten, dass Abbas bereit ist, einen Friedensvertrag mit Israel zu unterzeichnen

Trump will bei seinem Besuch in Israel ähnliche Zusagen von Netanyahu erreichen

Jason Ditz 

Aus mit den laufenden Bemühungen für Friedensgespräche vertrauten Quellen ist zu erfahren, dass der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas bei seinem Treffen im Weißen Haus in der letzten Woche „eine noch nie dagewesene Bereitschaft“ für ein Friedensabkommen mit Israel signalisiert…..