Archiv für Libyen

USA verstärken Präsenz in Libyen mit Basis im Süden des Landes

Basis wurde nie bekanntgemacht und wurde bekannt durch freigegebene Dokumente

Bildergebnis für AFRICOM

Jason Ditz Antikrieg

Infolge einer Anfrage nach dem Freedom of Information Act (FOIA – Gesetz zur Freigabe von Informationen) stellte sich heraus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Militärbasis in al-Wigh, einer Oase im äußersten Süden von Libyen eingerichtet haben, die bereits 2015 in Betrieb gegangen ist.

Das ist bedeutsam, weil die Existenz der Basis nie der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde und AFRICOM-Dokumente noch immer nichts über genauen Status und Größe der Basis angeben. Offiziell handelt es sich um eine „nicht permanente“ Basis, was der Grund zu sein scheint, dass sie es schafften, sie geheim zu halten.

Es scheint sich um eine der „Lilypad”-Basen zu handeln, über deren Einrichtung in ganz Afrika AFRICOM-Führer gesprochen haben, um den Vereinigten Staaten von Amerika in verschiedenen Ländern des Kontinents eine militärische Präsenz zu verleihen, die ihnen erlaubt, nach Belieben überall Angriffe durchzuführen.

Das ist insofern von Bedeutung, weil Präsident Trump darauf bestanden hat, dass die Vereinigten Staaten von Amerika in Libyen nichts zu suchen haben und dass er langfristig keine Rolle in diesem Land sieht. Es ist auch nicht klar, ob er über die Basis informiert war.

Österreichische Wirtschaft trifft Erdöl

Tripolis/Wien. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz ist am 1. Mai zu einem unangekündigten Kurzaufenthalt in Tripolis eingetroffen.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Angelika Gutsche

Begleitet wurde Kurz von einer Wirtschaftsdelegation, unter anderem von Vertretern der Firmen OMV (Ölkonzern), Vamed (Krankenhausbetreiber) und Rauch (Fruchtsaft-Hersteller).

Bei Gesprächen mit Sarradsch und anderen Vertretern der libyschen ‚Einheitsregierung‘ ging in es erster Linie um Österreichs wirtschaftliche Interessen im Land sowie um die Flüchtlingskrise.

Kurz sagte, bei der von der EU beschlossenen Unterstützung der Küstenwache gebe es die „große Sorge, dass mehr und mehr….

Erneut Flüchtlingstragödie vor libyscher Küste

Ähnliches Foto

Auf die täglichen Dramen und Tragödien der Flüchtlinge im Mittelmeer reagieren führende Politiker der Europäischen Union mit Gleichgültigkeit. Sie rüsten die Außengrenzen Europas immer weiter militärisch auf, um sie gegen Flüchtlinge abzuschotten. Gleichzeitig machen sie das Leben der Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern auf den griechischen und italienischen Inseln oder an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien zur Hölle. Einwanderer werden massenhaft abgeschoben, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit gezielt geschürt.

Die großen europäischen Mächte Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien sowie die USA haben mit ihren imperialistischen Kriegen ganze Landstriche im Nahen Osten und Nordafrika verwüstet und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Doch in ihrem grenzenlosen Zynismus…..

Libyen im April 2017 – Monatsrückblick

01.04. Laut Zählung der UN-Sondermission für Libyen wurden im März 20 Zivilisten getötet, darunter sechs Frauen und drei Kinder (Bengasi 8, Tripolis 5, Ras Lanuf 3, Tobruk 2, Zawia 1 Sebha 1). Beim Kampf um Ganfouda fanden weitere 71 Menschen den Tod, dazu zählen auch 54 Leichen, die nach Einnahme des Gebäudekomplexes gefunden wurden. Allerdings dürfte im März die tatsächliche Zahl der Todesopfer beträchtlich höher gelegen haben.

01.04. Zwei Zivilisten, die in ihr Haus im Gwarscha-Bezirk von Bengasi zurückkehren wollten, wurden durch die Explosion einer Mine getötet, die radikal-islamistische Kämpfer nach ihrem Abzug deponiert hatten. Seit der Befreiung des Bezirks am 17. Februar 2016 wurden dort bereits…..

Das letzte Land, das die USA von einem “bösen” Diktator “befreiten”, handelt nun offen mit Sklaven

Es ist weithin bekannt, dass die US-geführte NATO-Intervention zum Umsturz des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi 2011 in einem Machtvakuum resultierte, das es Terrorgruppen wie ISIS ermöglicht hat, in diesem Land Fuß zu fassen.

Trotz der zerstörerischen Konsequenzen der Invasion von 2011, verfolgt der Westen gegenwärtig hinsichtlich Syrien einen ähnlichen Kurs. Genau wie die Obama-Regierung Gaddafi 2011 verurteilte, indem sie Menschenrechtsverletzungen hervorhob und darauf beharrte, dass er entmachtet werden müsse, um das libysche Volk zu schützen, weist nun die Trump-Regierung auf die repressive Politik von Baschar al-Assad in…..

Exklusiv: Russland könnte Libyen zur politischen Einigung und Frieden verhelfen

Exklusiv: Russland könnte Libyen zur politischen Einigung und Frieden verhelfen
Russland könnte maßgeblich zur politischen Einigung im Bürgerkriegsland beitragen. Bildquelle: Libysche Regierung
Eine russische Delegation unter Vize-Außenminister Michail Bogdanow ist am Dienstag in Libyens Hauptstadt Tripolis gelandet. RT Deutsch sprach mit Geopolitik-Analyst Oded Berkowitz und dem Präsidenten der Deutsch-Libyschen Handelskammer, Salem ben Muftah.

Von Ali Özkök

Minister Bogdanow wird vom russischen Industrieminister Denis Manturow begleitet. Der Ministerpräsident der von der UNO anerkannten Regierung, Fayiz el-Sarradsch, trifft sich in Tripolis…..

Sklavenmärkte in Libyen

Bildergebnis für Sklavenmärkte in Libyen

 

Flüchtlinge, die als Sklaven behandelt werden. Bild: IOM

Afrikanische Flüchtlinge werden in dem Land gehandelt wie Sklaven – Männer müssen schwer schuften, Frauen landen in der Prostitution

Die „Internationale Organisation für Migration“ (IOM) schlägt Alarm: Auf libyschen Marktplätzen würden öffentlich Geflüchtete aus afrikanischen Staaten verkauft. Für 200 bis 500 US-Dollar würden sie ihren „Herren“ übereignet. Männer müssen schwere Arbeiten verrichten, die Frauen werden als Sex-Sklavin gehalten oder in die Prostitution verschoben. Manchmal geht es auch „nur“ um Erpressung. Laut IOM gibt es diverse Zeugenberichte, in denen von Ausbeutung, Hunger, Folter und Erpressung die Rede sei.

Die Geschichte klingt wie die Vorlage zu einem schlechten Hollywood-Drama: Der Gambier Adam, so wird er in der IOM -Erklärung genannt, wurde gemeinsam mit 25 Landsleuten auf der Reise von….

 

US-Kriegstreiber Fake News? Russische Spezial-Truppen in Ägypten an libyscher Grenze

Reuters 14 March 2017:  Russland scheint in den vergangenen Tagen  Sonderkräfte in einer Flugzeugbasis  in der Nähe der Grenze mit Libyen gelandet zu haben, sagen ägyptische und diplomatische Quellen, ein Zug, der die Bedenken der US in Bezug auf die sich vertiefende Rolle   Moskaus in Libyen steigern würde.

DEBKAfile (Mossad) 14. März bestätigt – und The Guardian 14 März 2017 berichtet, dass die Russen mit Angriffsdrohnen ausgestattet seien. The Independent 14 March 2017 hat auch die Geschichte.

Die U.S.- und diplomatischen Beamten sagten, dass ein solcher russischer Einsatz Teil eines Angebots sein könnte, um den libyschen Militärkommandanten Khalifa Haftar zu unterstützen, der mit einem Angriff am 3. März durch die Benghazi-Verteidigungsbrigaden (BDB) auf Ölhäfen, die von seinen Streitkräften kontrolliert…..

Russische Spezialeinheiten beginnen mit Operationen in Libyen

Laut Berichten hat Russland Spezialeinheiten auf einer ägyptischen Luftwaffenbasis an der libyschen Grenze stationiert.Es wird angenommen, dass die russischen Einheiten in Libyen eingesetzt werden sollen, um den libyschen Millitärkommandeur Khalifa Haftar zu unterstützen. Von Matthew Allen für www.Russia-Insider.com, 14. März 2017

Libyen ist für den IS und andere Extremistengruppen ein sicheres Rückzugsgebiet – weshalb libysche Militärkommandeure nun Russland um Hilfe bitten. Reuters berichtet:

Russland scheint in den letzten Tagen Spezialeinheiten auf einer Luftwaffenbasis im Westen von Ägypten stationiert zu haben, die in der Nähe der Grenze zu Libyen liegt, wie ägyptische diplomatische Quellen mitteilen, was die Befürchtungen der USA bestätigen würde, dass Moskau eine aktive Rolle in Libyen einnehmen will.

Die USA und diplomatische Vertreter sagten, dass ein russischer Einsatz Teil eines Unterstützungsversuchs für den libyschen Militärkommandeur Khalifa Haftar sein…..

Ölterminals wieder unter Kontrolle der PFG

Tollhaus Libyen: Oder die mörderische Frage, wer wann mit wem den Verrat plante

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Angelika Gutsche

Die libysche Nationalarmee (LNA) unter General Hefter hat die Kontrolle über wichtige Ölverladehäfen im Ölhalbmond verloren. Als am 4. März die dschihadistischen Bengasi-Defence-Brigades (BDB) die Ölverladestationen Ras Lanuf und Sidra angriffen, soll unter den Kommandanten der libyschen Nationalarmee (LNA) Verwirrung und Panik ausgebrochen sein. Die Milizen der BDB, die vor allem von der Türkei und Katar unterstützt werden, waren mit modernsten Waffen und Gerät ausgestattet.

Die Nationale Ölgesellschaft (NOC) bestätigte, dass die BDB-Milizen sowohl Ras Lanuf als auch Sidra vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Inzwischen wird in der Gegend von Ras Lanuf, Ben Dschawad und Nuflija sowie westlich von…..

Waffen für Libyen: Kampf um ‚Erdöl-Halbmond‘

Libyen. Das Waffenembargo, das nie eines war.

Bildergebnis für Libyen öl public domain

Zum dritten Mal wurde von den dschihadistischen Bengasi Defense Brigades (BDB) versucht, Ras Lanuf und Sidra, also wichtige Erdölanlagen des libyschen ‚Erdöl-Halbmondes‘, von der libyschen Nationalarmee (LNA) zurückzuerobern. Nach kurzer Zeit startete die LNA einen Gegenangriff und konnte Ras Lanuf wieder unter eigene Kontrolle bekommen. Die LNA flog auch verstärkt Angriffe auf BDB-Ziele.

Laut dem Sprecher der LNA, Ahmed Mismari, war es den BDB mit einem Überraschungsangriff zunächst gelungen, Teile der Stadt Ras Lanuf unter ihre Kontrolle zu bringen. Inwieweit auch das 16 Kilometer entfernte Sidra von BDB-Milizen besetzt werden konnte, ist umstritten. Die LNA beklagt 15 tote Soldaten und zehn Verwundete. Wie Fotos belegen, sind verwundete LNA-Soldaten……

„Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi!“ (3) – VIDEO seiner „Klartext“-Rede

gad


Im September 2009 hielt der damalige libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi vor der UN-Generalversammlung eine Rede, aus der seine Ziele und Einschätzungen zu erkennen waren. Aber auch, mit wem er sich alles angelegt hatte.

Zwei Jahre später wurde er vom Westen gestürzt und getötet.

Siehe hierzu auch:

„Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi!“ (1)

„Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi!“ (2)

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Muammar Gaddafi – speech to the UN General Assembly (23.09.2009, 1:36:23):

Im Namen der Afrikanischen Union möchte ich die Mitglieder der Generalversammlung der UNO grüssen und ich hoffe, dass dieses Treffen als das bemerkenswerteste in die Geschichte…..

„Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi!“ (2)

neuu


Lügen haben kurze Beine. Auch im Fall des vom Westen gestürzten einstigen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi!

So forderte Sergej Baburin, der Vorsitzende des Russischen Ausschusses für Solidarität mit den Völkern Libyens und Syriens, schon vor Monaten, die Umstände des Mordes am libyschen Staatschef  neu zu untersuchen.

Gaddafi wurde am 20. Oktober 2011 getötet, als das Auto, in dem er seine von allen Seiten belagerte Heimatstadt Sirte verlassen wollte, von Nato-Kräften beschossen wurde. Anschließend…..

„Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi!“ (1) – VIDEO

neuu


Im Februar 2011 kam es zu landesweiten Aufständen in Libyen. In der Folge verlor Machthaber Muammar al-Gaddafi, der seit einem unblutigen Militärputsch (1969 bis 1979) bis dahin über das Land herrschte, weite Teile des Ostens an die Rebellen.

Im März 2011 führten nach einer UN-Resolution eine Allianz aus den USA, Kanada und…..

Libysches Militär soll an europäische Überwachungssysteme angeschlossen werden

Unter dem niedlichen Namen „Seepferdchen“ errichten EU-Mitgliedstaaten ein Netzwerk zur Kommunikation von Militärs und Grenzpolizeien auf dem Mittelmeer. Auch Libyen, Ägypten, Algerien und Tunesien sollen dort mitmachen. Durch die Hintertür würden sie dann auch am Überwachungssystem EUROSUR teilnehmen.

Seenotrettung im Mittelmeer. Zukünftig soll die libysche Küstenwache dafür sorgen, dass MigrantInnen bereits in den Hoheitsgewässern aufgegriffen und ans Festland zurückgebracht werden. (Bild: EUNAVFORMED)

In einer gemeinsamen Mitteilung haben die EU-Kommission und der Auswärtige Dienst heute vorgeschlagen, die Staaten Nordafrikas zur besseren operativen Zusammenarbeit in das Kommunikationsnetzwerk „Seepferdchen Mittelmeer“ einzubinden. Die dortige Marine erhielte dann Informationen, die von Grenzbehörden und Militärs in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union…..

Vor der dritten Niederlage

Die Berliner Einflussbestrebungen in Libyen stehen vor dem Scheitern. Die „Einheitsregierung“, die der deutsche Diplomat Martin Kobler im Namen der Vereinten Nationen in Tripolis installiert hat, ist akut vom Zerfall bedroht; nach einem Putschversuch islamistischer Milizen im Oktober hat sich ihr „Ministerpräsident“ Fayez al Sarraj, der maßgebliche Kooperationspartner des Westens, zu Jahresbeginn nur knapp gegen Umstürzler in den eigenen Reihen behaupten können. Sein schärfster Gegner, der gemeinsam mit dem gewählten libyschen Parlament operierende General Khalifa Haftar, hat im Herbst Libyens wichtigste Ölverladehäfen erobert und scheint seine Macht weiter ausbauen zu können. Können Al Sarraj und die „Einheitsregierung“ sich nicht halten, dann verlören Berlin und die EU nicht nur ihren zentralen libyschen Kooperationspartner in Sachen Flüchtlingsabwehr. Sie gerieten darüber hinaus nun auch in Libyen ins Hintertreffen gegenüber Russland, das in jüngster….

Libyen im Dezember 2016 – Monatsrückblick

01.12. In mehreren Bezirken von Tripolis sind schwere Kämpfe zwischen verschiedenen islamistischen Milizen ausgebrochen. Bei den Kämpfen sollen etliche Zivilisten ums Leben gekommen sein.
JamahiriyaNewsAgency: Die libysche Menschenrechtskommission (NCHRL) fordert in einer Stellungnahme, in Tripolis keine Gewalt und keine schweren Waffen gegen die Zivilbevölkerung einzusetzen.

01.12. In der Nähe des zerstörten internationalen Flughafens von Tripolis sollen zwischen Misrata-Milizen und Wirschefana-Einheiten ebenfalls Kämpfe ausgebrochen sein.

01.12. Im Medizinischen Zentrum von Bengasi, in dem die in Kämpfen von Ganfouda verwundeten Soldaten behandelt werden, ist eine Kofferbombe explodiert. In dem betroffenen Bereich der Klinik hielten sich zum Zeitpunkt der Explosionen viele Menschen auf, etliche wurden verletzt.

01.12. Mohamed Dadschri, Außenminster der….

Der große von Menschenhand geschaffene Fluss Gaddafis: Was ist damit passiert?

Oberst Gaddafi, ein Mann mit vielen Visionen, träumte davon, Libyen mit reichlich frischem Wasser zu versorgen, und er wollte, dass sein Heimatland eine stolze und freie Nation wird. 1953 führte die Suche nach schwarzem Gold in den riesigen Wüsten, die im südlichen Teil Libyens liegen, zur Entdeckung von Öl und fossilem Wasser. Die vierfach abgelagerten Wasserschichten, die in den 50er Jahren entdeckt wurden, hatten einen prognostizierten Umfang zwischen 4.500 bis 20.000 Kubikkilometern. Die Mehrheit dieses Wasservorrats sammelte sich vor ca. 15.000 bis 25.000 Jahren an, während man davon ausgeht, dass einige Wasserreservoirs nur wenige tausend Jahre alt sind.

Nach einem Machtkampf zwischen Gaddafi und Muhammad Idris bin Muhammad al-Mahdi as-Senussi, dem König von Libyen, kamen Gaddafi und seine Armee 1969 durch einen Putsch gegen Muhammad Idris an die Macht. Die neue Regierung, auch Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija genannt, verstaatlichte die Ölfirmen und….

Militär ruft den Staatsnotstand aus

Libyen. Die bewaffneten libyschen Kräfte haben den Staatsnotstand ausgerufen und vorübergehend alle politischen Prozesse für ausgesetzt erklärt.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Angelika Gutsche

JamahiriyaNewsAgency[1] übernahm den Inhalt eines Artikels von Sputnik-Africa, in dem Ali Katrani, der Vorsitzende des Präsidialrats der ‚Einheitsregierung‘, in einem Interview sagte, dass die Ausrufung des Staatsnotstands durch das Militär den Beginn einer Übergangsperiode ankündige, die es Libyen ermöglichen wird, seine territoriale Integrität wieder zu erlangen.

Während dieser Zeit werde das Militär unter Führung von Generalfeldmarschall Khalifa Hefter das Land unter seinen Schutz stellen. Nach der Wiedervereinigung des Landes werde die Regierung den Schwerpunkt auf die Erreichung eines politischen Konsenses innerhalb der Nation richten.

Weiter erklärte Katrani in dem Interview, dass die Libysche….

Schleusung übers Mittelmeer: Libyens Küstenstädte verdienen um 300 Mio. Euro jährlich

20160818_eunavfor_med_schlauchbootAm Schmuggel von Flüchtlingen und Migranten über die zentrale Mittelmeerroute verdienen allein die Einwohner von Küstenstädten Libyens geschätzt zwischen 275 und 325 Millionen Euro im Jahr. Der Menschenschmuggel auf dieser Route reiche aber weit über Libyen hinaus. Insgesamt hätten in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 333.400 Migranten das Mittelmeer auf dem Weg nach Europa gequert, davon mehr als die Hälfte zwischen Libyen und Italien –  und inzwischen liefen sogar 90 Prozent der Versuche, nach Europa zu gelangen, auf dieser Route. Das meldete der Kommandeur der EU-Marinemission EUNAVFOR MED vor der Küste Libyens, der italienische Konteradmiral Enrico Credendino, vergangene Woche in einem….