Archiv für Japan

AKW-Betreiber in Fukushima will 770 Tonnen radioaktives Tritium ins Meer entsorgen

AKW-Betreiber in Fukushima will 770 Tonnen radioaktives Tritium ins Meer entsorgenQuelle: Reuters © Toru Hanai

Im AKW Fukushima kam es im Jahr 2011 zur Kernschmelze in drei Reaktoren, die Brennstäbe mussten mit kaltem Wasser geflutet werden. Nun sind die rund 600 Auffangbehälter für das kontaminierte Wasser voll – die Betreiberfirma Tepco will sie nun im Meer entsorgen.

Wie die „The Japan Times“ am Wochenende berichtete, will der Betreiber der Atomruine Fukushima radioaktives Tritium ins Meer ablassen. Das sagte der Chef des Atomkonzerns Tepco der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Das radioaktive Wasserstoff-Isotop Tritium ist in den….

AKW Fukushima: Betreiber will mit Tritium belastetes Wasser ins Meer ablassen

Bildergebnis für AKW Fukushima: Betreiber will mit Tritium belastetes Wasser ins Meer ablassenWassertanks im AKW Fukushima. Bild: Tepco

In Fukushima 1 haben sich hunderttausende Tonnen an weitgehend gereinigten, aber weiterhin kontaminierten Wasser in Tanks angesammelt

Vor mehr als 6 Jahren wurde das japanische AKW Fukushima 1 durch ein von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami überflutet, der die Stromversorgung und die Generatoren zum Ausfall brachte. In drei der Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze. Um die Reaktoren und die Brennstäbe in den Abklingbecken zu kühlen, wurden sie mit Wasser geflutet, was aber schnell zum Problem wurde, weil das hochkontaminierte Wasser teils ins Meer und ins Grundwasser floss und….

 

 

Japan: US-Truppen raus!

Hunderte japanische Bürger & Friedensaktivisten protestieren an der US-Militärbase bei Nago auf Okinawa – gegen die seit dem 2.Weltkrieg bis heute andauernde Besatzung Japans durch US-Truppen. Sie fordern: US-Marines out! (“US-Marines raus!“)

Die USA halten auf Okinawa über 100.000 US-Soldaten, Marines & sehr viel Kriegsgerät. Viele Japaner befürchten weitere US-Kriege in der Zukunft, z.B. gegen Nordkorea, China oder Russland, in die sie von den USA zwangsweise mit reingezogen werden. Zudem ist das Verhältnis der Japaner zu den US-Truppen nach Vergewaltigungen und Morden durch US-Soldaten sehr angespannt.

Japans Kampf gegen Verschwörungen

Bildergebnis für Verschwörungen public domain

Nicht nur die UNO ist besorgt wegen Japans Gesetz, mit dem auch die Planung und Vorbereitung einer Verschwörung bestraft werden kann

Nun muss noch das Oberhaus zustimmen, dann hat der japanische Premierminister Shinzo Abe sein Gesetz durch, um „Verschwörungen“ in Japan zu bekämpfen. Bereits die Planung und Vorbereitung einer Verschwörung ist dann strafbar. Das japanische Unterhaus hat die Gesetzesvorlage am 23. Mai gebilligt. Neben den regierenden Liberaldemokraten von Shinzo Abe stimmten auch die Komeito-Partei und die konservative Oppositionspartei Nippon Ishin no Kai zu.

Die Regierung argumentiert, das Gesetz sei nötig, um Terrorismus zu bekämpfen. Nur so könne sie…..

„The Intercept“: Neue Snowden-Leaks enthüllen Spy-Abkommen zwischen den USA und Japan

NSA-Whistleblower Edward Snowden hat sich zurückgemeldet und neue Enthüllungen über die NSA in Zusammenarbeit mit dem Portal „The Intercept“ ans Tageslicht gebracht. Diesmal geht es um ein über 50 Jahre altes Spionageabkommen zwischen den USA und Japan.
Folgendes Dokument wurde auf den Investigativ-Plattform des US-Journalisten Glenn Greenwald veröffentlicht. Hier geht es um ein verdeckt operierendes Büro in Tokio. Mehr……

 

Japan und Nordkorea bereiten sich auf den Krieg vor

Japan und Nordkorea bereiten sich auf den Krieg vorQuelle: Reuters © Jermaine Ralliford

Japan und Nordkorea bereiten sich auf den Ernstfall eines Kriegseintritts vor. Derzeitige Verkaufsschlager in Japan: Bunker und Geräte zur Luftreinigung. Die Nordkoreaner hielten am Dienstag, zum Jubiläum ihres Militärs, eine großangelegte Übung ab und die Amerikaner verlegten ein Atom-U-Boot nach Südkorea.

In einem Telefonat mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping bekundete Präsident Trump seine erneute Verbundenheit mit den Parteien, sollte es zum Krieg mit Nordkorea kommen. China hatte sich seit Beginn der neuen Ära der…..

Japan: Hiroji Yamashiro, der neue Held der Protestbewegung gegen die US-Besatzer

Japan: Hiroji Yamashiro, der neue Held der Protestbewegung gegen die US-Besatzer Quelle: Reuters © Yuriko Nakao

Ohne Kontakt zur Außenwelt und Anklage wurde ein krebskranker Mann fünf Monate lang festgehalten. Er rief in Tokio zum Kampf mit friedlichen Mitteln gegen US-Militär auf Okinawa auf. Nach seiner Freilassung ist er zur offiziellen Figur für den Frieden geworden. Premierminister Abe jedoch will die Aufrüstung.

Jede Geschichte braucht seinen Helden. Auch die Protestbewegung der Einwohner auf Okinawa, die seit Jahrzehnten gegen die US-Besatzung und die Verlegung einer Marinebasis in ein Naturreservat protestieren. Nun hat die…..

Fukushima: Der Super-GAU ist noch lange nicht vorbei

Am 11. März 2011 kommt es in Japan zum Super-GAU: Ein Tsunami zerstört das Atomkraftwerk von Fukushima. Bis heute tritt radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem Reaktor, die Zone ringsum ist geisterhaftes Sperrgebiet. Noch immer kämpfen die Menschen vor Ort ununterbrochen gegen die Kernschmelze in den zerstörten Reaktorblöcken.

Seit sechs Jahren steuert eine der am höchsten entwickelten Industrienationen der Welt jeden Tag auf den nuklearen Super-GAU zu: Die vier zerstörten Reaktoren von Fukushima verseuchen täglich etwa 350 Kubikmeter Kühlwasser,  das teilweise in den Boden abfließt und sich dort mit dem Grundwasser mischt.

Etwa 400 Tonnen nuklearer Brennstoff lagern in den vier zerstörten Reaktorblöcken. Wenn es nicht gelingt, das sich unkontrolliert spaltende Material ausreichend zu kühlen, kann es…..

USA trainieren in Japan Massenmobilmachung gegen Nordkorea

USA trainieren in Japan Massenmobilmachung gegen Nordkorea Bildquelle: US Army

Die USA haben mit einer Waffenschau ihrer Luftwaffe in Japan auf der Luftwaffenbasis Kadena die Säbeln rasseln lassen. Der sogenannte „Elefanten Marsch“ fand während einer „nicht angekündigten“ Militärübung am 12. April statt, um ein militärisches Zeichen an Nordkorea zu senden.

Das 18. US-Geschwader in Japan positionierte sich auf dem Flugfeld samt voller Bewaffnung. Daraufhin hoben die Kampfflugzeuge mit kurzen Intervallen zur Luftübung ab. Das……

 

KYODO: USA GEBEN KRIEGSWARNUNG AN JAPAN RAUS !

Laut dem japanischen Sender Kyodo und der russischen Nachrichtenagentur TASS – haben die USA die japanische Regierung vor dem Kriegsbeginn gegen Nordkorea gewarnt.

Japan äußerte seine Besorgnis über die mögliche Eskalation. Zur Zeit gäbe es bereits Pläne zur Evakuierung aller japanischer Bürger aus Südkorea.

Laut Kyodo verlautete aus den USA auch: “Wenn China nicht sofort massiven Druck gegen Nordkorea ausübt, werde man zuschlagen!“

Russland und China in Alarmbereitschaft

Während China laut Meldungen 150.000 Soldaten an die Grenze zu Nordkorea verlegt – hat Russland seinen Raketenkreuzer „Varyag“ entsendet, der heute im südkoreanischen Hafen von Busan einlieg. Fast zeitgleich lassen die USA unweit davon ihre Kriegsflotte rundum den Flugzeugträger „Carl Vinson“ und mehreren Raketenkreuzern vor der nordkoreanischen Küste aufmarschieren.

Varyag“ ist mit modernen Anti-Schiffs-Raketen und Torpedos bestückt. Seine Aufgabe ist die „Jagd“ nach großen feindlichen Flugzeugträgern und deren Begleitschiffe, so das Militär.

Bildergebnis für japan vs. nordkorea© Ahn Young-Joon/AP

Quelle:1,2, 3

Die Bank von Japan schafft ein monopolistisches Bankensystem

13 japanische City-Banken stiegen in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre – beflügelt von einem Spekulationsboom – in die Gruppe der weltgrößten Banken auf. Im Westen machte sich Angst vor einer wirtschaftlichen Kolonialisierung breit. Mit dem Platzen der Blase folgte der Abstieg. Seitdem sind die City-Banken Getriebene der japanischen Geldpolitik.

claschabb1Mitte der 1980er Jahre senkte die Bank von Japan gezwungen in Reaktion auf eine starke Aufwertung des Yen die Leitzinsen stark, von 5% im Sept. 1985 auf 2,5% zwei Jahre später. Das billige Geld stabilisierte nicht nur das Wachstum. Es befeuerte auch einen Spekulationsboom auf den Aktien- und Immobilienmärkten, der von der immensen Kreditschöpfung der City-Banken getragen wurde…..

Fukushima: Atommüllproblem eskaliert, Robotererkundung wieder gescheitert

Bildergebnis für Fukushima: Atommüllproblem eskaliert, Robotererkundung wieder gescheitertVerladen kontaminierter Erde. Bild: Umweltministerium

Recycling-Idee: Das Umweltministerium will mit der kontaminierten Erde aus den evakuierten Gebieten, die sich auftürmt, Parks schaffen

Um die 400 Tonnen Wasser fließen durch das havarierte AKW Fukushima, um die Kernschmelze zu kühlen, dabei ist aber auch Grundwasser. Das radioaktive Wasser wird, soweit es geht, dekontaminiert, was aber nicht vollständig möglich ist und Tritium zurückbleibt, weswegen es in riesigen Tanks aufgesammelt wird.

Fast eine Million Tonnen radioaktiv belastetes Wasser wird derzeit in 1000 Tanks gesammelt. Jedes Jahr kommen 150.000 Tonnen dazu. Ungeklärt ist, was damit gemacht werden soll. Es wurden verschiedene Vorschläge diskutiert, aber eine Entscheidung kam nicht darüber nicht zustande, ob das……

 

Japan: Kabinett verabschiedet Gesetz gegen „Verschwörung“

Bildergebnis für Japan: Kabinett verabschiedet Gesetz gegen "Verschwörung"Videospiel Yakuza 0. Screenshot: BagoGames. Lizenz: CC BY 2.0

Anwälte kritisieren, dass der Katalog nicht nur für den Terrorismus und das Organisierte Verbrechen typische, sondern insgesamt 277 Delikte umfasst

Während der japanische Minister Shinzo Abe Brüssel besuchte, um ein Freihandelsabkommen seines Landes mit der EU voranzubringen (vgl. Dokumente zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan geleakt), hat sein Kabinett ein Gesetz gegen „Verschwörung“ verabschiedet.

Es soll dann greifen, wenn sich mindestens zwei Personen dazu verabreden, eine Straftat aus einem Katalog mit insgesamt 277 Delikten zu begehen und wenn mindestens eine Person….

 

 

Partner am Pazifik

Mit Bekenntnissen zum Ausbau der deutsch-japanischen Kooperation haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Japans Ministerpräsident Shinzō Abe am gestrigen Sonntag die IT-Messe CeBIT in Hannover eröffnet. Man habe mit Japan „einen Freund“, mit dem man gemeinsam bei der wichtigen Digitalisierung voranschreiten könne, erklärte Merkel. Japan, einst wichtigster ökonomischer Kooperationspartner der Bundesrepublik in Ostasien, ist in den vergangenen Jahren sowohl bei den deutschen Auslandsinvestitionen wie auch beim Handel weit hinter China zurückgefallen; die Wirtschaftsbeziehungen stagnieren – obwohl sie aus Berliner Sicht strategisch von hoher Bedeutung sind: Der deutschen Außenpolitik käme ein ostasiatisches Gegengewicht gegen Beijing sehr gelegen. Die Bundesrepublik hat deswegen begonnen, auch die militärische Zusammenarbeit mit den japanischen Streitkräften auszubauen; der damalige Bundespräsident Joachim Gauck hat sich im November bei einem Aufenthalt in Tokio explizit für die weitere Aufrüstung Japans ausgesprochen. Diese richtet sich…..

Die »Wegwerfarbeiter« von Fukushima

Der Journalist Tomohiko Suzuki ließ sich als Aufräumhelfer im havarierten Atomkraftwerk anheuern

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Schwarze Säcke bis zum Horizont, vier Jahre nach dem Unfall: Verstrahlter Schlamm, Blätter und Schutt im Dorf Tomioka in der Präfektur Fukushima im Februar 2015

Als Tomohiko Suzuki am 11. März 2011 aus dem Radio von der Reaktorkatastrophe in Fukushima erfährt, sitzt er gerade im Auto neben einigen Yakuzas (Mitgliedern der japanischen Mafia), die Hilfsgüter in die vom verheerenden Erdbeben und dem Tsunami betroffene Region in Nordostjapan bringen. Die gesellschaftlich tief verwurzelten Yakuza gehörten zu den ersten, die in die verwüsteten Landstriche fuhren. »Das ist doch gefährlich, oder?« sagt einer. Dennoch fährt man weiter, immer näher auf die Unglücksstelle zu, und lässt sich vom Leisten der Nothilfe vor Ort …..

Die Atomkatastrophe besteht fort

6 Jahre Super-GAU von Fukushima

Der japanische Wirtschaftsminister Yosuke Takagi überprüft den gefrorenen Erdwall zum Schutz des Grundwassers. Foto: Tepco, 21.11.2016

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

Täglich fließen Tonnen von kontaminiertem Kühlwasser ins Grund- und Meerwasser und tragen dort zur ohnehin stark erhöhten Radioaktivität bei. Auch die Dekontaminationsarbeiten an Land sind ins Stocken geraten und werden durch Stürme, Niederschlag und Überflutungen…..

Pannenserie in Fukushima: Erkundungsroboter in Reaktor 2 blieb stecken

Bildergebnis für Pannenserie in Fukushima: Erkundungsroboter in Reaktor 2 blieb steckenRoboter Sasori (Skorpion). Bild: Tepco

Der Roboter konnte nicht mehr geborgen werden, mit einem anderen Roboter soll im März Reaktor 1 erkundet werden, wo es auch eine Kernschmelze gab

Eigentlich ist Japan ein Land, das führend in der Robotertechnik ist. Der Staat unterstützt die Entwicklung massiv, zumal Roboter in der noch weitgehend abgeschlossenen und sich gegen Zuwanderung sträubenden vergreisenden Gesellschaft Arbeiten in der Dienstleistungsbranche wie bei der Kranken-und Altenpflege ausführen sollen, für die ohne Einwanderung Personal fehlt (Obergrenze: Japan nimmt bis 2021 höchstens 300 syrische Flüchtlinge auf). Allerdings ist der Einsatz von Robotern im havarierten AKW Fukushima schleppend und von Pannen begleitet.

Am 30. Januar waren nicht mittels eines Roboters, sondern mit einer an einer Teleskopstange…..

 

Fukushima: Extrem hohe Strahlungswerte – und wieder wird alles heruntergespielt

Fukushima Roboter - Bildquelle: www.thedailysheeple.com

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Politik, Konzerne und die Hochleistungspresse gemeinsame Sache machen, wenn es darum geht bestimmte Themen fast komplett auszublenden. Eines der Beispiele dafür ist die Situation rund um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, dass seit seiner Havarie 2011 so gut wie keine Rolle mehr in den Mainstreammedien spielt.

Dabei wissen wir, dass Fukushima Tschernobyl schon seit langem in den Schaden stellt, was den Austritt atomarer Strahlung anbelangt. Wie immer, wenn es um heikle Themen geht, versucht man die Gefahren herunterzuschreiben, obwohl die Lage im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi katastrophal ist und uns allen den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollte. So will man uns weismachen, dass man jetzt „ganz neu entdeckt“ haben will, dass die Strahlungswerte „erstaunlich hoch“ sind:

Die neuen Messwerte stammen vom Reaktor 2, wo die Strahlungswerte 530 Sievert pro Stunde betragen, so Tepco, der Tokyo Electric Power Company. Das ist sehr radioaktiv – die meisten Strahlungsarten werden in Tausendstel eines Sievert, einer Einheit, die Millisievert genannt wird, gemessen.

Ein Röntgenstrahl beim Zahnarzt entspricht laut dem Guradian gerade 0,01 Millisievert ….

Tickende Zeitbombe Fukushima: Rekordstrahlung in havariertem Reaktor gemessen

Tickende Zeitbombe Fukushima: Rekordstrahlung in havariertem Reaktor gemessenQuelle: Reuters

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima gelingen dem Betreiber Tepco erstmals Aufnahmen aus dem Inneren einer der Reaktoren. Die Strahlenmesswerte übersteigen die bisherigen Angaben bei Weitem.

Am 11. März 2011 führten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein darauffolgender Tsunami vor der Küste von Japan zu der schwersten Nuklearkatastrophe seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl. Das japanische Fukushima wurde seitdem zu einer weiteren Chiffre für die potenziellen Gefahren, die von der Kernenergie ausgehen. Doch in Japan hat das Unglück nicht zu einer Neuausrichtung der….

Fukushima: Rekordradioaktivität in Reaktor 2 mit 530 Sievert pro Stunde gemessen

Bildergebnis für Fukushima: Rekordradioaktivität in Reaktor 2 mit 530 Sievert pro Stunde gemessen

 

Aufnahme vom Boden des Sicherheitsbehälters in Reaktor 2. Bild: Tepco

Aufnahmen zeigen, dass die Kernschmelze nicht nur ein Loch im Druckbehälter, sondern auch im Sicherheitsbehälter verursacht hat

Vor fast 5 Jahren hat sich die Nuklearkatastophre im AKW Fukushima ereignet, im Verhältnis zur Halbwertszeit des radioaktiven Materials ist das praktisch nichts. Im März 2011 fiel durch den Tsunami die Kühlung des AKW aus. Als Folge ereignete sich eine Kernschmelze in drei Reaktoren.

Am Montag gelang es dem praktisch verstaatlichten Betreiberkonzern Tepco erstmals, Bilder mit einer ferngesteuerten, auf einem Teleskop montierten Kamera aus dem Inneren des Reaktors Nr. 2 zu machen. Dabei wurde klar, dass die Situation viel schlimmer ist, als man bislang -….