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Genial: Italien führt Grundeinkommen ein und will Gold von der Rothschild-Zentralbank beschlagnahmen!

Seit den letzten Wahlen hat der Wind in Italien ziemlich radikal gedreht. Es scheint, dass es den Italienern gelungen ist, über den demokratisch-politischen Weg einen friedlichen Systemwechsel einzuläuten. Eine der ersten Erfolgsmeldungen war die Schliessung der Häfen für die Schlepperboote und nun werden sogar die ersten “Seenotretter” wegen Beihilfe zum Menschenhandel verklagt! Doch das ist noch nicht alles, denn mit der Einführung des Bürgergeldes (Grundeinkommen) hält Luigi Di Maio der 5-Sterne-Bewegung eines seiner wichtigsten Wahlversprechen, das ihm vermutlich so viele Wählerstimmen gebracht hatte. Interessant ist, dass Matteo Salvini, der stellvertretende Ministerpräsident aus dem rechten Lager, das revolutionäre Vorhaben abgenickt hat.

Bloomberg erklärt, warum das mutige Projekt überhaupt mehrheitsfähig war:

„Die Idee eines ‘Bürgereinkommens’. Dieses Konzept (eine weniger radikale Version des von Finnland erprobten ‘allgemeinen Grundeinkommens’)……

TLTRO-III“- Das Bankenrettungspaket

Die Europäische Zentralbank (EZB) rettet auf Kosten der Steuerzahler Italiens marode Banken. Ab sofort werden Notkredite vergeben. Das Motto lautet weiterhin: „Gewinne von Banken privatisieren und Verluste verstaatlichen“. Das ist die Vollkaskoversicherung für Banker und Spekulanten.

Wir Steuerzahler sollen erneut italienische Banken retten. Das hat EZB-Chef Mario Draghi indirekt angekündigt: Die EZB wird ab sofort eine neue Runde an Notkrediten für EU-Banken auflegen. Italiens Geldhäuser stehen vor dem Crash. Sie sitzen auf faulen Krediten von 360 Milliarden Euro. Obendrein haben sich Italo-Banken von der EZB 239 Milliarden Euro ausgeliehen – in Form von unverzinsten Krediten. Mit diesem Geld und der Haftung der EU-Steuerzahler als Sicherheit kaufen sie marode italienische Staatsanleihen und gewähren Italien großzügige Darlehen von 261 Milliarden Euro. Das ist die dreiste Staatsfinanzierung Italiens mit unserem……

Italien: Die Staatsverschuldung steigt weiter auf ein neues Rekordniveau

Läuft in Italien. Die Staatsverschuldung steigt weiter auf ein neues Rekordniveau und liegt nun beinahe bei 135% des nominalen BIPs! 2,345344 Billionen Euro.

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….passend noch…..
Der Plan für drastische Enteignung von Sparern und Bargeldbesitzern liegt vor

Salvini schlägt vor, die Kontrolle über die italienischen Goldreserven der Zentralbank zu übernehmen.

Erst drohte er den Zentralbankern mit Gefängnis, nun will Italiens Innenminister auch die Goldreserven der Banca d’Italia beschlagnahmen. Seine Lega will ein Gesetz einbringen, welches das Gold zum Staatsbesitz erklärt.

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Matteo Salvini, Innenminister Italiens und Chef der als rechtspopulistisch geltenden „Lega“, wird angesichts der Zurückhaltung von Premierminister Luigi di Maio (M5S) und seiner andauernden Vorstöße bereits als „de facto Führer“ des Landes angesehen – und er entwickelt sich zu einem Schreckgespenst für das europäische Finanzestablishment. Etwas, was ihm unter Umständen wohl das Leben kosten könnte.

Nachdem er eben erst die Verhaftung der Zentralbanker und die Zerschlagung der italienischen Notenbank (wir berichteten) forderte, kommt nun der nächste Schlag: Er will die Goldreserven, die sich im Besitz der Zentralbank befinden, beschlagnahmen. „Das Gold ist das Eigentum des italienischen Volkes, von niemandem sonst“, so Salvini am Montag zu Reportern, wie die „Financial Times“ berichtet.

Die umstrittenen Äußerungen, die die „Unabhängigkeit“ der italienischen Zentralbank bedrohten, deren ehemaliger Chef kein anderer als Mario Draghi war, veranlassten den italienischen Wirtschaftsminister Giovanni Tria, die Unabhängigkeit der Zentralbank zu verteidigen. Kurz zuvor riefen die italienischen Populisten den Gesetzgeber dazu auf, ein Gesetz zu verabschieden, das besagt, dass seine Goldbestände dem Staat gehören, berichtete Bloomberg.

Das Gesetz über den Goldbesitz, das vom euroskeptischen Abgeordneten Claudio Borghi von der Lega vorgelegt wurde, trägt zu einer bereits angespannten Beziehung zwischen der Banco d’Italia und der Koalitionsregierung bei. Es hat auch Kritik von Oppositionspolitikern ausgelöst, und einige nationale Medien argumentieren, dass es der Regierung erlaubt sein könnte, die Goldreserven zu beschlagnahmen, um Wahlversprechen zu finanzieren.

„Meine Gesetz soll nur klarstellen, dass das Gold dem Staat gehört, nicht der Regierung“, sagte er am Montag in einem Telefoninterview. „Wenn Zweifel an unseren Absichten bestehen, können wir auch ein anderes Gesetz verabschieden, wonach die Goldreserven nicht verkauft werden können, es sei denn, eine Mehrheit von zwei Dritteln oder mehr beider Häuser des Parlaments besteht.“

Laut Bloomberg fordert Borghis Gesetzentwurf, der vom Finanzausschuss des Unterhauses geprüft wird, eine explizite Auslegung der Gesetzgebung, wonach die Zentralbank das Gold „hält und verwaltet“, während der Staat der rechtmäßige Eigentümer ist.

Salvini widersprach, dass er zwar nicht die Idee des Verkaufs der Reserven der Banco d’Italia zur Finanzierung weiterer Staatsausgaben im Detail studiert habe, er jedoch eingeräumt habe, dass „es eine interessante Idee sein könnte“. Eine Idee, die bereits zuvor von M5S-Gründer Beppe Grillo aufgebracht wurde. „Niemand will die Barren verkaufen, im Gegenteil, wir wollen verhindern, dass andere daran arbeiten“, schrieb Borghi nach den Kommentaren von Salvini auf Twitter.

Es bleibt jedenfalls noch spannend, was Salvini und seine Lega in Sachen Zentralbank und Goldreserven (immerhin mit 2.452 Tonnen laut Welt Goldkonzil die drittgrößten Reserven der Welt – nach den USA und Deutschland) noch machen werden. Und noch mehr: Wie wird die Finanzoligarchie auf die ständigen Angriffe aus den Reihen der italienischen Regierung reagieren?

Salvini Proposes Seizing Control Of Italy’s Gold Reserves From Central Bank

contra-magazin.com/

Neue Verhandlungen um Italiens Haushaltsdefizit

Grafik: TP

Finanzminister Tria stellt eine Verringerung auf 1,9 bis 2 Prozent in Aussicht

Nachdem die Finanzminister der Euro-Teilnehmerländer am frühen Dienstagmorgen die Einschätzung der Kommission bestätigten, dass die italienische Regierung mit ihrem Haushaltsentwurf für 2019 gegen den Stabilitätspakt verstößt (vgl. Entscheidung mit dem Hintergedanken, eine Regierung loszuwerden, die unbequem ist?), hat der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte gegenüber dem Avvenire die Vorlage einer geänderten Fassung mit einem etwas geringeren als dem eigentlich vorgesehenen 2,4-prozentigen Defizit in Aussicht gestellt. Finanzminister Tria bestätigte sowohl La Stampa als auch La Repubblica, dass man für diesen neuen Entwurf im Bereich……