Archiv für Iran

Schweiz und Iran entwickeln Zahlungskanal zur Umgehung von US-Sanktionen

Switzerland Close to Launching Iran Payments Channel
Die Schweiz und der Iran haben einen Zahlungskanal zur Umgehung der US-Sanktionen entwickelt. Dieser Finanzmechanismus soll die Aufrechterhaltung des Handels zwischen den beiden Staaten ermöglichen. Das sagte der Chef der gemeinsamen Handelskammer beider Länder.

Ein spezieller Finanzmechanismus zur Aufrechterhaltung der Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Iran soll bereit für die Umsetzung sein. Dies verkündete Sharif Nezam-Mafi, der Leiter der gemeinsamen Handelskammer der beiden Länder. Mehr hier…..

Die USA wollen den Schah des Iran zurückholen

Die CIA hat ihren Mann bereits griffbereit. Sie hüten ihn seit er 17 Jahre alt ist. Er lebt unweit des CIA-Hauptquartiers in Langley, Virginia. Er heißt Reza Pahlavi und ist Kronprinz des Iran.

Die USA hatten von 1953 bis 1979 mit dem Schah von Iran viel zu tun. 25 Jahre lang war der Iran ein Eckpfeiler im Herrschaftssystem der USA, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Imperium im Nahen Osten an sich gerissen haben. Der Iran war eine Basis für die Projektion der US-Macht in der Region, und strategisch grenzte er während des Kalten Krieges an die Sowjetunion.

Während des frühen 20. Jahrhunderts hatte das British Empire die volle Kontrolle über die iranische Ölindustrie und zahlte dem Iran eine Pauschalgebühr für jedes Barrel Öl, das es förderte. Eine grobe Berechnung der Lizenzgebühren des Iran liegt zwischen 8% und 16% der Gewinne, aber der Iran durfte nie in die Finanzbücher schauen.

Vor dem Sturz des demokratisch gewählten Premierministers Mohammed Mossadegh unter der Führung der CIA 1953 forderte der Iran 50% der Gewinne und die Kontrolle über seine Ölindustrie. Das war nicht unangemessen, aber der Iran….

Iran ist zur Urananreicherung bereit, falls Atomabkommen gekündigt wird

Chef der iranischen Atomenergieorganisation: Iran ist zur Urananreicherung bereit, falls Atomabkommen gekündigt wird Iran ist nach den Angaben des Leiters der Atomenergiebehörde bereit, die Urananreicherung wieder aufzunehmen, falls der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan gekündigt wird.

“Iran kann seine  Urananreicherungskapazität innerhalb von eineinhalb Jahren auf 190.000 SWU (Separative Work Units, [Isotopische Trennungs-Einheiten]), steigern. Wir werden das mit Leichtigkeit tun.

Aber obwohl es diese Kapazität gibt, möchten wir sie nicht in der gegenwärtigen Zeit umsetzen”, sagte Ali Akbar Salehi gestern Mittwoch am Rande einer Sitzung in der belgischen Hauptstadt Brüssel zur japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.

Salehi warnte zudem, sollte das Atomabkommen zerstört werden, so werden die Folgen für alle, die Weltgemeinschaft und die Region unvorhersehbar sein.

In einem weiteren Teil seiner Ausführungen betonte der Chef der iranischen Atomenergieagentur, dass Japan trotz der US-Sanktionen und der Bemühungen Washingtons, Iran zu isolieren, dazu neige, eine sichere Zusammenarbeit mit Teheran im Nuklearbereich fortzusetzen.

“Wir fordern Japan auf, unabhängiger zu handeln. Dieses Land könne mit der Unterstützung Europas eine positive Rolle bei der Rettung des Atomabkommen von 2015 spielen”, fügte Salehi hinzu. parstoday.com

Zarif: Amerika ist nicht vertrauenswürdig

Zarif: Amerika ist nicht vertrauenswürdigIn einem Interview mit der italienischen Tageszeitung “Corriere della Sera”, dass bei dem Besuch des iranischen Außenministers in Italien in der vorigen Woche geführt und gestern (Montag) veröffentlicht wurde, sagte Zarif: “Aus der Sicht Irans ist die Trump-Regierung nicht vertrauenswürdig und Verhandlungen mit dieser bringen nichts.”

Mohammad Javad Zarif der zur Teilnahme an der 4. internationalen Konferenz “Mittelmeer-Dialoge”, die vom 22. bis 24. November stattfand, nach Rom gereist war, sagte in dem Exklusi-Interview mit dieser……

Jetzt geht das schon wieder los! Die USA beschuldigen den Iran, Chemiewaffen zu verbergen

Mit einem einfallslosen Refrain direkt aus dem üblichen Washingtoner Regime Change Drehbuch haben die Vereinigten Staaten eine formelle Beschwerde eingereicht, in der behauptet wird, dass der Iran Nervenkampfstoffe “für offensive Zwecke” entwickelt.

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/Iran%20cw%20claims.jpg?resize=251%2C188&ssl=1

Wie zuvor in Syrien (und Russland) kommt zuerst die Rhetorik der „empörenden“ Menschenrechtsverletzungen, dann kommen lähmende Sanktionen und der internationale “Paria-Status”. Und für den letzten Schub kommen die unbegründeten Vorwürfe von Chemieangriffen, eine Anklage, die jetzt offiziell vorbereitet und vom Westen gegen Teheran in Gang gesetzt wird.

Nachdem AP vor einer Woche erstmals enthüllt hat, dass die USA daran arbeiten, den Iran zu beschuldigen, internationale Verbote für chemische Waffen zu verletzen, hat ein amerikanischer Diplomat der globalen Agentur für chemische Waffen in Den Haag (OPCW) gesagt, dass Teheran nicht alle seine Fähigkeiten im Bereich der chemischen Waffen veröffentlicht habe.

Botschafter Kenneth Ward sagte am Donnerstag auf einer Sitzung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), dass der Iran gegen eine internationale Nichtverbreitungskonvention verstößt.

“Die Vereinigten Staaten haben seit langem Bedenken, dass der Iran ein Chemiewaffenprogramm unterhält, das er der OPCW nicht erklärt hat”, sagte Ward auf einer OPCW-Konferenz.

“Die Vereinigten Staaten sind auch besorgt darüber, dass der Iran auch Chemikalien mit Wirkung auf das Zentralnervensystem für offensive Zwecke einsetzt”, fügte er hinzu. Er verband dies mit dem allgemeinen Vorwurf und Thema des Weißen Hauses, dass der Iran und Russland Syrien ermöglicht hatten, Zivilisten mit Nervengas anzugreifen, entsprechend Behauptungen westlicher Vertreter.

Insbesondere behauptete Amb. Ward, dass der Iran eine Produktionsstätte zum Füllen von Fliegerbomben (Anm.d.Ü.: warum nicht gleich Fassbomben??) versteckt hat, während er gleichzeitig ein geheimes Programm zur Beschaffung verbotener toxischer Munition, einschließlich Nervenkampfstoffen, unterhielt.

Während eine Reihe von Kommentatoren den schieren Mangel an Beweisen zur Unterstützung der Behauptungen angemerkt haben – etwas, das die US-Beamten nie davon abgehalten hat, die Anklage zu erheben, ob es nun Irak, Libyen oder Syrien war – zitierte Ward lediglich historische Informationen aus den 1980er Jahren, wonach der Iran verbotene chemische Munition an Gaddafis Libyen geliefert habe.

Ironischerweise hatten die USA Saddam Hussein in diesem Zeitraum der 80er Jahre mit Ausrüstung und Fähigkeiten für die Chemieproduktion beliefert, so kürzlich freigegebene CIA-Akten.

https://foreignpolicy.com/2013/08/26/exclusive-cia-files-prove-america-helped-saddam-as-he-gassed-iran/

(Anm.d.Ü.: In diesen Dokumenten befindet sich übrigens auch diese Passage, die eine Beteiligung Westdeutschlands bei der Ausrüstung des Irak erwähnt)

…….hier mein Vorschlag zum Thema Iran

Außenminister Zarif kritisiert Schweigen des Westens gegenüber Giftgas-Angriff auf Aleppo

Außenminister Zarif kritisiert Schweigen des Westens gegenüber Giftgas-Angriff auf AleppoDer iranische Außenminister Mohammad-Dschawad Zarif hat das Schweigen westlicher Länder gegenüber dem Angriff der Terroristen mit Chemiewaffen auf die nordsyrische Stadt Aleppo kritisiert.

“Das westliche Muster ist es, den  Einsatz chemischer Waffen durch  seine Verbündeten nicht zu verurteilen”, schrieb Zarif am Sonntag in einem Tweet.

“WO ist der Westen, um den Chemiewaffen-Angriff von den Terroristen auf Aleppo zu verurteilen? Das westliche Muster ist es, Chemiewaffen- Angriffe zu verurteilen, wenn  behauptet wird, dass Chemiewaffen von seinem Feind eingesetzt wird, und nicht,  wenn es von seinen….

Irans Präsident fordert islamische Welt zu Einigkeit gegen USA auf

DPA

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Muslime weltweit dazu aufgerufen, sich gegen die USA zu vereinen.

“Sich dem von Amerika angeführten Westen unterzuordnen, wäre Verrat an unserer Religion… und an den zukünftigen Generationen dieser Region”, sagte Rohani am Samstag auf einer internationalen Konferenz über die islamische Einheit in Teheran. Man habe die Wahl, “entweder rote Teppiche für Kriminelle auszurollen” oder sich entschieden gegen Ungerechtigkeit zu stellen und dem Islam treu zu bleiben, sagte er offenbar mit Blick auf den Erzrivalen Saudi-……