Der AfD-Bundestagsabgeordnete Anton Friesen, der im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten sitzt, ist gebürtiger Kasache der in den 1990er Jahren als Kind mit seiner Familie als Migrant nach Deutschland kam. Vor dem Fall der Sowjetunion war es der Familie nicht möglich, nach Deutschland zu flüchten bzw. zu migrieren, weil “Republikflucht” im Ostblock streng verboten war.

Friesens Großeltern waren, wie auch andere Kasachstandeutsche, zu Stalins Zeiten in das tote Gebiet südlich von Westsibirien deportiert worden, weil man den Deutschstämmigen überhaupt nicht traute. Glück hatten sie, dass sie nicht gleich im Gulag landeten.

Trotz dieser Vergangenheit wirbt Friesen heute bei der AfD darum, dass wir Deutschen uns stärker auf das heutige russische Regime einlassen sollen. Die Sanktionen sollen weg.

„Es müssen dringend Spannungen abgebaut und die Beziehungen mit Russland wieder normalisiert werden.”

Die Bundesregierung soll gleich noch eins draufsetzen:…….