Archiv für England

John Cleese: London ist keine englische Stadt mehr

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Die Monty Python-Ikone John Cleese hat die Kontroverse geschürt, indem er seinen Glauben bekräftigte, dass London aufgrund der Masseneinwanderung keine englische Stadt mehr ist.

In einem Tweet zu seinen 5,6 Millionen Anhängern, sagte Cleese:

 

Vor einigen Jahren dachte ich, dass London nicht mehr wirklich eine englische Stadt ist. Seitdem haben praktisch alle meine Freunde aus dem Ausland meine Beobachtung bestätigt, also muss etwas Wahres dran sein.

Ich stelle auch fest, dass London die britische Stadt war, die am stärksten dafür gestimmt hat, in der EU zu bleiben”, fügte er noch hinzu.

Die Kommentare des Monty Python-Stars sind nur ein Spiegel der Realität. In London sind die weißen Briten eine Minderheit und das schon seit einigen Jahren.

Über 41% der Londoner Bevölkerung sind im Ausland geboren. London hat auch die zweithöchste im Ausland geborene Bevölkerung aller Städte der Welt.

Eine Kapitalbilanz Armut in England und Mays Rückzug

RTR330RK(1).jpgDie Zahl der Obdachlosen in Großbritannien steigt erneut stark (London, 3.6.2012) Eddie Keogh/REUTERS

Am Mittwoch veröffentlichte der UN-Sonderberichterstatter zu extremer Armut und Menschenrechten, der australische Jurist Philip Alston, seinen Abschlussreport zur Lage im Vereinigten Königreich. Das Papier enthält eine Abrechnung mit der britischen Sozialpolitik der vergangenen Jahre einschließlich der Theresa Mays. Mehr als ein Fünftel der Briten – 14 Millionen von 66 Millionen Einwohnern – leben danach in relativer Armut, allein 2017 kamen 1,5 Millionen Menschen dazu. Es betrifft mehr als 30 Prozent aller Kinder, in zwei Jahren werden es 40 Prozent sein. Die Zahl der in Deutschland »Tafeln« genannten Ausgabestellen für Nahrungsmittel und die der Obdachlosen steigt. In einigen Bevölkerungsgruppen sinkt die Lebenserwartung. Es gibt Rekordzahlen bei der Schließung und dem Verkauf….

Heute wählt Großbritannien die Brexit-Partei: „Es ist vorbei, Mrs May“

https://i1.wp.com/www.journalistenwatch.com/wp-content/uploads/2019/05/shutterstock_1040515039-678x381.jpg?resize=402%2C226&ssl=1Foto:Von Alexandros Michailidis/shutterstock

Heute finden in Großbritannien die Wahlen zum EU-Parlament statt. Es wird von einem „historischen Moment“ gesprochen. „It´s over, Mrs May“  – „Es ist vorbei“ – so die Schlagzeile einer großen Tageszeitung. Fast stündlich wird ihr Rücktritt erwartet. Nigel Farage steuert unterdessen mit seiner Brexit-Partei in den Umfragen auf die 40 Prozent zu. 

Theresa May hat ihre Tories in den Abgrund geführt. Einer neuen Umfrage zufolge liegt die Konservative Partei bei 7 Prozent und ist quasi nicht mehr existent. Nigel Farage hingegen ist auf Siegeskurs – er liegt kurz vor dem heutigen Gang zur Wahlurne bei 37 Prozent.

Am gestrigen späten Abend schmiss auch noch die May-Vertraute…..

Nigel Farage flippt aus: „Was ist eigentlich los mit Euch beim BBC? Ihr verleugnet die Wirklichkeit!“

screenshot YouTube

In der gestrigen BBC-Sendung von Andrew Marr flippt Nigel Farage angesichts des renitenten BBC-Journalisten regelrecht aus: „Was läuft falsch bei der BBC? Das hier ist irrsinnig. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so ein lächerliches Interview geführt. Sie sind nicht darauf vorbereitet, darüber zu reden, was in diesem Land passiert“, schimpft er und wirft nicht nur dem Journalisten vor, die Wirklichkeit zu verleugnen.

„Sie wollen die Waffenkontrolle zurückfahren“, steigt Moderator Andrew Carr ein. „Was läuft bei Euch eigentlich verkehrt“, so Brexit-Mann Farage. „Ich reise……

Jeremy Corbyns Bruder: Greta Thunberg „ignorantes, gehirngewaschenes Kind

Jeremy Corbyns Bruder bezeichnet die 16 Jahre alte Klimaaktivistin Greta Thunberg als „ignorantes, gehirngewaschenes Kind, das von manipulativen Erwachsenen missbraucht wird“

Jeremy Corbyns Bruder Piers bezeichnete heute die Umweltaktivistin Greta Thunberg als ein „ignorantes, gehirngewaschenes Kind“, das von manipulativen Erwachsenen „missbraucht“ wird.

Der 72 Jahre alte Piers Corbyn leitet die Wettervorhersagefirma WeatherAction und vertritt die kontroverse Ansicht, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt, wobei er über die 16 Jahre alte und sich gerade in Großbritannien aufhaltende Schwedin meint, dass an ihr etwas „falsch“ sei.

Seine Ansichten über Thunberg äußerte er, als er bei Twitter einen Jubelartikel der BBC über sie teilte und dazu schrieb: „Es ist einfach nur gestört, einem ignoranten Kind zuzuhören, das einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.“

Ich selbst bin Wissenschaftler und kenne mich aus mit Physik, Meteorologie, Astrophysik und dem Klima und sage, dass Greta Thunberg falsch liegt und sie unter dem psychischem Missbrauch durch manipulative Erwachsene leidet.“

Piers labelled Greta an 'ignorant brainwashed child' being 'abused by manipulative adults'

Gerade erst letzte Woche bezeichnete er Demonstranten als „gestört“, als sich einige davon im Rahmen eines Klimaprotests an das Haus seines Bruders klebten, während er selbst bei einer Gegendemonstration zugegen war.

Der in Südlondon ansässige Meteorologe trug dort ein Plakat, auf dem er die globale Erwärmung als einen „Schwindel“ und Kohlendioxid als „Gas des Lebens“ bezeichnete.

Piers ist der ältere Bruder des Labour Parteichefs und er glaubt, dass es sich bei der gängigen Klimawissenschaft mit ihrer Behauptung, der Klimawandel sei von Menschen verursacht, um eine „Lüge“ handelt, mit deren Hilfe die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben werden.

Er verurteilte die teils gewalttätigen Klimaproteste und fügte am vergangenen Freitag hinzu: „Sie stören den Verkehr und verhindern, dass die Menschen zur Arbeit gehen können, die Polizei hätte die Proteste frühzeitig auflösen müssen.“

Piers betreibt die Prognosefirma WeatherAction, die in der Vergangenheit wegen der ungewöhnlichen Methoden zur Wettervorhersage kritisiert wurde, wobei er der festen Überzeugung ist, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel ein Schwindel ist. 

Gestern erst traf sich sein Bruder, der 69-jährige Labourchef Jeremy Corbyn mit Greta, die das Vereinigte Königreich besucht, um ihre Unterstützung für die anhaltenden Proteste der Extinction Rebellion in London zum Ausdruck zu bringen.

Greta meets Green Party leader Caroline Lucas (left) and Labour leader Jeremy Corbyn (right), at the House of Commons in Westminster yesterday

Jeremy beschrieb das Treffen als „absolut faszinierend“ und sagte, dass sie Fragen zu Umweltverschmutzung, Emissionen und Landwirtschaft diskutiert hätten.

Wir waren uns einig, dass wir diese Diskussionen fortsetzen werden, sobald es um konkrete politische Maßnahmen geht, mit denen wir unsere politischen Entscheidungen an ihren Auswirkungen auf die Umwelt messen können“, sagte er. „Wir brauchen einen viel gezielteren und ernsthafteren Umgang mit dem Klimawandel und den Schäden, die wir unserer natürlichen Welt zufügen.“

Die junge Kandidatin für den Friedensnobelpreis hat auf der ganzen Welt eine Welle von Klimaprotesten junger Menschen ausgelöst und traf gestern im britischen Unterhaus führende Politiker.

Am Tisch eines der anwesenden Politiker sagte sie: „Wir wollen doch nur, dass die Menschen der Wissenschaft zuhören.“

Greta traf unter anderem den Chef der Liberaldemokraten Sir Vince Cable, Caroline Lucas von der Grünen Partei und die Fraktionsführer der Scottish National Party und der walisischen Plaid Cymru.

Premierministerin Theresa May saß der Veranstaltung als „abwesende Vorsitzende“ vor, da sie zu diesem Zeitpunkt mit Regierungsangelegenheiten beschäftigt war.

Bei einer Veranstaltung im Palast von Westminster teilte Thunberg später mit, ihre eigene Zukunft und jene ihrer Mitkinder seien „verkauft“ worden. Sie sagte: „Wir haben wahrscheinlich nicht einmal mehr eine eigene Zukunft. Unsere Zukunft wurde verkauft, nur damit eine kleine Anzahl von Menschen unvorstellbar viel Geld verdienen kann.“

Der konservative Umweltminister Michael Gove sagte zu Greta, dass sie gehört worden sei und gab zu, dass „wir nicht annähernd genug getan hätten“. Er sagte: „In den letzten Jahren ist es plötzlich unausweichlich geworden, dass wir handeln müssen. Die Zeit zum Handeln ist gekommen, die Herausforderung könnte nicht klarer sein. Greta, du wurdest gehört.“

Diane Abbott von der Labourpartei schreib bei Twitter, dass Greta eine „großartige Rede“ hielt und den Erwachsenen den Weg nach vorne zeigte.

Sie fügte hinzu, dass die Botschaft der Klimawandelaktivistin „so kraftvoll ist und wichtig für unser aller Zukunft, insbesondere für die jüngsten Generationen“.

Gleichzeitig ruft die neu entstandene Ökobewegung der Extinction Rebellion (XR) die Regierung dazu auf, den Klimakatastrophenalarm auszurufen, um das zu vermeiden, was die Bewegung als das „sechste Massensterben“ von Arten auf der Erde bezeichnet.

Deren gestrige Demonstration auf dem Parlamentsplatz wurde von Dutzenden Polizisten begleitet, wobei es im Vorfeld hieß, dass ein „robuster“ Plan vorliege, falls es wieder zu Ausschreitungen kommt.

Greta poses for a photo at the Extinction Rebellion camp at Marble Arch in London on Sunday

Seit dem 15. April, als die Proteste in London begannen wurden bislang über 10.000 Polizisten eingesetzt und mehr als 1.000 Menschen verhaftet.

Im Rahmen der Proteste durch XR wurden zwei wichtige Brücken der Stadt blockiert, und es wurde auch ein „Einmarsch“ in das Naturkundemuseum der Stadt inszeniert.

Des weiteren haben sich verschiedene Aktivisten an Zügen festgehalten, um den Pendelverkehr lahmzulegen, einige sind auf Gebäude gekettet, und es wurden sogar mehrere Protestierer in Hängematten auf Bäumen mit Blick auf den Parlamentsplatz gesehen.

Jeremy Corbyn’s BROTHER brands 16-year-old climate activist Greta Thunberg an ‘ignorant brainwashed child’ who is being ‘abused by manipulative adults’

Böcke als Gärtner

Im Fall Assange beruft sich die britische Regierung auf Rechtsprinzipien, die sie selbst verletzt.

Böcke als GärtnerFoto: nixoid/Shutterstock.com

Der britischen Regierung zufolge beweise die Verhaftung Julian Assanges, dass „niemand über dem Gesetz steht“. Dabei berufen sich Theresa May und ihre Politiker auf rechtsstaatliche Prinzipien, die sie selbst äußerst brutal brechen, nicht nur in Assanges Fall. James O‘Neill erläutert exemplarisch vier Fälle, in denen sich die britische Regierung Verstößen gegen internationales Recht schuldig gemacht hat: bei den Kriegen gegen Afghanistan, den Irak und Libyen sowie bei der Zwangsumsiedlung der Bewohner des Chagos-Archipel im Indischen Ozean. Obwohl der Internationale Strafgerichtshof das Vorgehen in diesen Fällen verurteilt hat, wurde bislang kein einziger britischer Politiker zur Rechenschaft gezogen. Offensichtlich gibt es doch Menschen, die über dem Gesetz stehen. Hier mehr……

Farages neue Brexit-Partei Nummer 1 bei Umfragen

Nachdem Brexit-Debakel der Konservativen Partei unter Premier Theresa May und die Verschiebung des Ausstiegs aus der EU bis in den Herbst, hat Nigel Farage eine neue Partei gegründet, die an der kommenden EU-Wahl im Mai teilnimmt. Laut mehreren Umfragen liegt Farages Brexit-Partei an erster Stelle bei den Umfragen, was einen Schock im politischen Establishment und den Medien auf der britischen Insel ausgelöst hat. Offensichtlich wollen ein Grossteil der Briten trotz der negativen Propaganda immer noch die EU verlassen.

Laut der letzten YouGov-Umfrage, der zweiten in zwei Tagen, hat die neu gegründete Partei von Farage, die am Freitag während einer Kundgebung in Coventry ihre offizielle Coming-Out-Party gefeiert hatte, bei den…..

Britische Regierung erwägt VOLLZENSUR des Internets – Alternative Medien stehen vor dem Ruin!

Großangriff auf das freie Internet!
Staatliche Zensur soll verschärft werden!
Das Ende alternativer Medien droht!

Bei der gestrigen Parlamentswahl in Finnland feierten die Rechtspopulisten („Die Finnen“, die den Zuzug von Asylbewerbern auf Null reduzieren wollen) einen unfassbaren Erfolg: Mit nur einem Sitz liegen sie hinter den Sozialdemokraten, stellen jetzt sogar die zweitstärkste Partei.

Die rechtspopulistische Partei Die Finnen schafft es bei der Parlamentswahl weit nach vorne: Sie erhielt 17,5 Prozent der Stimmen und kommt nun auf 39 der 200 Sitze im Parlament. Die sozialdemokratische Partei hat nur einen hauchdünnen Vorsprung – 17,7 Prozent der Stimmen:……

Grundschüler werden ab sofort über sexuelle Orientierungen und Gender-Identitäten unterrichtet

Nach Erdrutschabstimmung im Unterhaus müssen Grundschüler ab sofort im Rahmen des LGBT-Unterrichts über sexuelle Orientierungen und Genderidentitäten unterrichtet werden

At the moment, according to LGBT charity Stonewall, two in five LGBT pupils are taught nothing about LGBT issues in school. Stock image.

In einer erdrutschartigen Abstimmung wurde im Unterhaus entschieden, dass Grundschülerinnen und Grundschüler im Rahmen des LGBT-Unterrichts mehr über sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten lernen müssen.

538 von 650 Abgeordneten stimmten für die neuen Regelungen des Unterrichts über „Beziehungen und Sexualerziehung“ (RSE), nachdem Bildungsminister Damian Hinds das Gesetz im letzten Monat angekündigt hatte. 21 Abgeordnete stimmten gegen das Gesetz.

Laut der LGBT-Stiftung Stonewall lernen derzeit noch immer zwei von fünf Schülern mit LGBT Neigungen in der Schule nichts über LGBT. Obwohl Fortschritte bei deren Akzeptanz erzielt wurden, wird fast die Hälfte aller LGBT-Schüler noch immer gemobbt.

Sollte auch das Oberhaus das Gesetz annehmen, dann werden alle weiterführenden Schulen dazu verpflichtet sein sein, Schüler über sexuelle Orientierungen zu unterrichten, während alle Grundschulen verpflichtet sein werde, den Kindern unterschiedliche Familienformen näherzubringen, zu denen auch LGBT-Familien gehören können.

Primary school pupils will learn about sexual orientation and gender identity as part of LGBT lessons after landslide commons vote

UNO untersucht britische Beteiligung am Jemenkrieg und den Einsatz von Kindersoldaten

Kindersoldaten im Jemen, die für Präsident Mansour kämpfen. Bild: Flickr / AFP Photo / Saleh al-Obeidi CC-BY 2.0

Daily Mail bestätigt die Weitergabe von Informationen über Kindersoldaten an die UNO

Jason Ditz

Die Enthüllung vom vergangenen Wochenende, dass britische Spezialeinheiten im Kampf im Jemen verwundet wurden, löste zunächst einige größere Untersuchungen im Parlament aus, da das Vereinigte Königreich lange Zeit darauf bestanden hat, nicht am Jemenkrieg beteiligt zu sein. Jetzt werden die Ermittlungen auf internationaler Ebene weitergeführt.

Nach Angaben der Daily Mail, die die ursprüngliche Geschichte herausgebracht hat, leiten die Vereinten Nationen nun eine Untersuchung über das Engagement der britischen Spezialeinheiten im Jemen ein, insbesondere über das Verhältnis zu jemenitischen Kindersoldaten.

Kinder im Alter von 13 Jahren dürfen routinemäßig für prosaudische Milizen kämpfen, und offenbar sind auch die britischen Streitkräfte mit im Spiel. Die Daily Mail sagte, sie hätte Informationen über diese Verbindungen an die UNO weitergegeben.

Die britische Regierung versucht es bisher zu vermeiden, über ihre Rolle im Jemenkrieg zu sprechen, indem sie sagt, dass sie sich nicht als am Jemenkrieg beteiligt betrachtet. Diese Position wird jedoch schwer zu halten sein, da das Parlament auf der Suche nach näheren Informationen ist.

Ex-Kommandeur der Royal Navy: Wurde neun Monate vor dem Einmarsch im Irak benachrichtigt

Ex-Kommandeur der Royal Navy gibt zu, dass ihm neun Monate vor der offiziellen Bekanntgabe mitgeteilt wurde, dass Großbritannien neben den USA in den Irak einmarschieren würde

Lord West said he issued a message to the fleet and the Royal Marines (pictured during the invasion) to be 'ready for war in the Northern Gulf by December 31'Ein ehemaliger Chef der Royal Navy enthüllte im britischen Oberhaus, dass ihm Monate vor der offiziellen Verkündung der Entscheidung gesagt wurde, Großbritannien würde neben den USA in den Irak einmarschieren.

Im März 2003 drangen britische Streitkräfte im Rahmen einer von den USA geführten Koalition in den Irak ein und das trotz zahlreicher politischer Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Militäraktion und trotz des heftigen öffentlichen Widerstandes gegen den Konflikt.

Die Enthüllung stammt von Admiral Lord West of Spithead, der er am Dienstag vor dem Ausschuss für öffentliche Verwaltung und verfassungsrechtliche Angelegenheiten seine Meinung zur Frage der Rolle des Parlaments bei der Genehmigung der Anwendung militärischer Gewalt zum besten gab.

Bildergebnis für Admiral Lord West of SpitheadBild Wikipedia Katie Chan

Er meinte gegenüber den Abgeordneten: „Nach dem Treffen in Camp David wurde mir im Juni als Oberbefehlshaber (der Flotte) mitgeteilt, dass wir Anfang des folgenden Jahres gemeinsam mit Amerika in den Irak einmarschieren würden.“

Lord West sagte, dass er daraufhin einen Befehl an die Flotte und die Royal Marines herausgab, um bis zum 31. Dezember im nördlichen Golf kriegsbereit zu sein, und schickte dazu eine Minenräumflotte in die Region.

Nachdem er Ende August 2002 zum Ersten Seelord befördert wurde und Verteidigungsministerium unterwegs war, war er „erstaunt“ darüber, dass die Verantwortlichen dort wieder am „zurückrudern“ waren und meinten, dass sie sich nicht mehr sicher seien, ob es überhaupt stattfinden würde.

In der Regierung waren sie sich zu dem Zeitpunkt bewusst darüber, dass sie vor dem Einmarsch erst das Parlament und andere auf ihre Seite bringen müssen“, fügte er hinzu.

Das interessanteste an all dem war, dass bei der Zuspitzung hin zur Entscheidung über den Krieg all dieses Zeug über Massenvernichtungswaffen umher ging, und es erschien mir dabei immer, dass die Leute nach einem Casus Belli suchten, den sie dem Parlament vorlegen konnten.“

Lord West betonte, dass es sich um den Präzedenzfall handelte für die Konsultation das Parlaments vor dem Einsatz militärischer Gewalt und fügte hinzu, dass dies vor dem Irak-krieg nicht der Fall gewesen sei.

In einer heute zwielichtig erscheinenden Behauptung meinte der damalige Premierminister Tony Blair bei den Konsultationen vor den Abgeordneten im Parlament, Saddam Hussein würde Massenvernichtungswaffen entwickeln und fügte später hinzu, die Geheimdienste wüssten, dass der irakische Tyrann seine chemischen und biologischen Waffen innerhalb 45 Minuten einsetzen könnte.

Damals unterstützte das Parlament die Kriegspläne von Blair und gab grünes Licht für die Invasion und den Krieg, der sechs Jahre lang dauerte und 179 Briten das Leben kostete.

Ex-head of Royal Navy admits he was told UK would invade Iraq alongside US nine months before decision was announced

Daily Mail: Fünf britische Soldaten im “heimlichen, dreckigen Krieg” im Jemen verwundet

The elite Special Boat Service (SBS) troops, whose presence in the war-ravaged country is shrouded in secrecy, suffered gunshot injuries in fierce clashes with Iranian-backed rebel militia in recent months (File photo)
Die Elitetruppen des Special Boat Service (SBS), deren Präsenz im vom Krieg verwüsteten Land geheim gehalten wird, erlitten in den letzten Monaten Schussverletzungen bei heftigen Zusammenstößen mit der iranisch unterstützten Rebellenmiliz (Archivfoto).
Im Jemen sind fünf britische Soldaten verwundet worden. Sie gehören zur Spezialeinheit SBS. Die Briten unterstützen vor Ort den rücksichtslos geführten Kampf der von Saudi-Arabien geführten Koalition. Bisher wird ihre Präsenz von London geheim gehalten.

Mindestens fünf Soldaten der britischen Spezialeinheit Special Boat Service (SBS) sind bei Kämpfen im Norden des Jemen verwundet worden. Das berichtet die Zeitung Mail on Sunday. Die Soldaten erlitten demnach bei Gefechten mit Milizen Schusswunden an Armen und Beinen. Mittlerweile sollen sich die Verwundeten zur Behandlung in Großbritannien befinden. Mehr hier…..

Brexit: Das Affentheater „Made in UK“ geht weiter

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Britische Zeitungen sprechen inzwischen von einem „Irrenhaus“, wenn sie von den endlosen Brexit-Debatten aus dem Unterhaus berichten. Diese Einordnung ist sicherlich nicht verkehrt, doch man kann das, was sich in dem altehrwürdigen Parlament seit Wochen und Monaten abspielt, getrost auch als Affenzirkus oder Kasperletheater bezeichnen. Mit seriöser parlamentarischer Arbeit jedenfalls hat dieses Nerv tötende Palaver schon lange nichts mehr zu tun.

Eine Abstimmung jagt die andere und betrachtet man das förmliche Prozedere, mit dem das jeweilige Ergebnis verkündet wird, wird der unvoreingenommene Zuschauer unweigerlich an ein „Kasperletheater“ erinnert. Da treten vier „Berichterstatter“ nach vorne. Vor einem überdimensionalen goldenen Zepter…..

Neues britisches Gesetz will “falsche” Gedanken bestrafen

Quelle: AFP © Markus Schreiber

Im Namen des Kampfes gegen den Terror und für mehr Sicherheit hat die britische Regierung im Schatten der Brexit-Verhandlungen ein neues Gesetz verabschiedet, das weitreichende Folgen für die Überwachung der Bevölkerung haben wird.

Die britischen Parlamentarier sind womöglich mit den Verhandlungen und zahlreichen Abstimmungen zum Brexit so eingespannt, dass ihnen die Tragweite eines neuen Gesetzes der Regierung von Theresa May nicht vollkommen bewusst war. Wie sonst ließe sich erklären, dass das Parlament den Gesetzesentwurf für den “Counter-Terrorism and Border Security Act 2019” fast ohne Einwände durchwinkte und es Ende Februar 2019 zum Gesetz werden konnte. Lediglich von Seiten der Wissenschaft, Menschenrechtlern und Journalisten gab es Proteste dagegen, die aber nur zu geringen Änderungen geführt haben.

Innenminister Sajid Javid zeigte sich indessen zufrieden über den Verlauf bis zur Annahme des Gesetzes:

Terroristen und feindliche Staaten stellen eine anhaltende Bedrohung für unsere nationale Sicherheit dar. Die Gräueltaten von 2017 und Russlands Gebrauch von chemischen Waffen auf unserem Boden zeigen die Gefahren, denen wir gegenüberstehen.

In einem Meinungsartikel im britischen Guardian vom 11. Juni 2018……

Trotz Brexit: In Großbritannien wachsen BIP und Löhne, Arbeitslosigkeit so niedrig, wie seit 40 Jahren nicht

In den letzten Tage gab es merkwürdige Meldungen über Großbritannien. Eine gute Nachricht zu den aktuellen Wirtschaftsdaten jagt die nächste. Trotz Brexit. Wie kommt das?

Wir haben ja alle gelernt, dass mit dem Brexit für Großbritannien die Welt untergeht. Die Medien berichten von jeder Firma, die auch nur darüber nachdenkt, Großbritannien wegen des Brexit zu verlassen. Jede Firma kann nun den Abbau von Arbeitsplätzen auf die Brexit-Angst schieben. Das spart…….

Größenwahn in London – Trotz Brexit-Problemen träumen Politiker von der Wiederrichtung des Empire

Brexit einerseits und Weltmachtstreben andererseits. Was ist los mit den Briten, die jeden Sinn für die Realität verloren zu haben scheinen?

Ich hatte schon vor Monaten geschrieben, dass die EU beim Brexit hart bleiben wird. Man will in Brüssel, dass Großbritannien entweder den Brexit abwendet oder aber sehr hart landet. Man muss ein Exempel statuieren, damit andere Länder dem Beispiel Londons nicht folgen. Da es in einigen Ländern Kräfte gibt, die ebenfalls mit einem EU-Austritt liebäugeln, muss diesen Leuten gezeigt werden, wie schlimm ein EU-Austritt ist. Dafür muss……

40 Jahre Iranische Revolution: Geheime britische Unterstützung für Khomeini enthüllt

Ayatollah Ruhollah Khomeini verlässt seine Residenz in Frankreich auf dem Weg nach dem Iran (Archivbild)© AP Photo / Remy De La Mauviniere

Am 11. Februar 1979 kam Ayatollah Ruhollah Khomeini im Iran an die Macht, der den vom Westen unterstützten Schah Mohammad Reza Pahlavi ablöste, und gründete die Islamische Republik. Damals sowie auch heute wissen nur wenige, dass es London war, das bei seiner Unterstützung viele Jahre vor und nach der Islamischen Revolution die Hauptrolle spielte.

„Wenn man den Bart von Ayatollah Khomeini hochzieht, sieht man an seinem Kinn die Aufschrift – ‚Made in England‘“, wütete der iranische Schah Mohammad…..

Brexit: Zeitung berichtet über geheimen Evakuierungsplan für Königin Elizabeth

Großbritanniens Königin Elizabeth II. und andere Mitglieder des Königshauses sollen im Falle von ausbrechenden Massenunruhen wegen eines ungeordneten Brexits ohne Abkommen mit der Europäischen Union aus London evakuiert werden. Das sieht ein „geheimer“ Plan vor, wie die „Times“ schreibt.

Laut dem Zeitungsbericht soll bereits zu Zeiten des Kalten Krieges, als man in Großbritannien einen Atombombenangriff seitens der UdSSR befürchtete, ein geheimer Evakuierungsplan existiert haben. Allerdings sei „der Plan in den letzten Wochen geändert“ worden – wegen des zunehmenden Risikos eines EU-Austritts ohne einen entsprechenden Deal mit der Union.

Notfalls solle die Königin aus London „an einen geheimen Ort“ gebracht werden, hieß es.

Großbritannien soll in weniger als zwei Monaten aus der Europäischen Union austreten: an 29. März. Indes ist es dem Parlament und der Regierung noch nicht gelungen, sich über die Austrittsbedingungen aus der EU zu einigen.

Das britische Parlament hatte am 15. Januar gegen den Brexit-Deal der Premierministerin Theresa May gestimmt und auch am 29. Januar die von ihr vorgeschlagenen nächsten Schritte beim Brexit nicht befürwortet.

Brüssel betrachtet indes den bereits erreichten Brexit-Deal mit Großbritannien als den besten, den es überhaupt geben könne und lehnt Nachverhandlungen hierzu mit London ab. sputniknews.com

Studie zeigt, dass britische Waffenverkäufe an Saudis während des Krieges im Jemen Grenzenlos waren

Ein äußerst kritischer Bericht hat weitreichende Mängel in der Rüstungsverkaufsstrategie der britischen Regierung festgestellt, die eigentlich eine Reduzierung der Waffenexporte nach Saudi-Arabien und in andere Staaten fordert, die aber an Menschenrechtsverletzungen beteiligt ist.

Bildergebnis für war at jemenREUTERS/Khaled Abdullah

Der Bericht stützte sich auf die Analyse des Jemen-Konflikts und wurde der Aufsichtsbehörde des britischen Parlaments über Waffenverkäufe vorgelegt.

Die Ergebnisse der Studie von Control Arms UK, einer Koalition von Nichtregierungsorganisationen, die am Donnerstag in der Zeitung Guardian veröffentlicht wurde, zeigten, dass die britische Regierung zwischen 2015 und 2017, 18.107 offene Lizenzlieferungen von Waffen und Mehrzweck-Ausrüstung nach Saudi-Arabien genehmigte.

In der Studie heißt es, dass in den Verträgen keine Anforderungen an die Offenlegung der Menge oder des Wertes der beteiligten Waffen gestellt wurden, die es der britischen Regierung technisch ermöglichte, die Saudis während des Krieges im Jemen mit verschiedenen Arten schwerer Waffen regelrecht zu überfluten.

Roy Isbister, ein Autor des Berichts, sagte, diese offenen Lizenzverträge könnten von einem einfachen Ersatzteil für ein Militärflugzeug bis zu 20 Kampfjets im Wert von mehr als zwei Milliarden Pfund reichen.

„Sprechen wir über ein paar verrückte Dinge oder über Container voller kritischer Kampfflugzeugkomponenten? Wir wissen es nicht und die Regierung wird es nicht sagen. Es ist nicht genug, noch lange nicht „, sagte Isbister und fügte hinzu:“ Die Berichterstattung über die Nutzung offener Lizenzen ist völlig unzureichend, da die Art und Menge der Ausrüstung ein Rätsel ist. „

Der Bericht steht vor dem Hintergrund früherer Studien, die belegen, dass London an den massiven Menschenrechtsverletzungen Saudi-Arabiens im Jemen mitgewirkt hat.

Seit Jahrzehnten ist Großbritannien ein Hauptlieferant für moderne Waffen an Saudi-Arabien. Menschenrechtler haben jedoch zu einer Revision der Politik gedrängt, seit Riad einen illegalen Krieg gegen seinen verarmten südlichen Nachbarn begonnen hat.

Experten sagen, in den letzten vier Jahren seien etwa 80.000 Menschen im Jemen getötet worden. Entweder als direkte Folge der Bombardierung durch Saudi-Arabien oder infolge der Belagerung, die Millionen Menschen an Unterernährung und Krankheiten leiden und sterben lassen.

Übersetzt: Contra-Magazin

Interview mit irischem Journalisten zu Brexit: “Großbritannien wird EU nicht verlassen”

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Im Interview hat ein Brexit-Experte erklärt, warum er nicht daran glaubt, dass Großbritannien aus der Europäischen Union austreten wird. Neben Spannungen in Nordirland sei die britische Wirtschaft außerhalb der EU, vor allem im Commonwealth-Raum, nicht mehr konkurrenzfähig.

RT Deutsch hat mit dem irischen Journalisten und Politikexperten Bryan MacDonald gesprochen. Er hat für zahlreiche irische Medien wie dem Evening Herald, Ireland On Sunday und dem Irish Independent gearbeitet. Gegenwärtig ist er Kolumnist bei RT International.

Die britische Premierministerin May ist mit ihrem Brexit-Deal im Parlament gescheitert. Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptgründe, warum sie nicht erfolgreich war?

Mays Problem ist ganz einfach. Sie hat der irischen Regierung in Dublin versichert, dass es keine harte Grenze in Irland geben wird. Den pro-britischen Ulster-Unionisten sagte sie auch, dass es keine harte Grenze zwischen Großbritannien und Nordirland geben wird. Aber sie besteht auch darauf, dass es keine Zollunion….