Archiv für China

Umbau des Dienstleistungssektors und »Hinausgehen in die Welt«

Li Keqiang bei einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus dem Autonomen Gebiet Guangxi auf dem Volkskongresses (Foto: Xinhua)

Der nationale Volkskongress, das chinesische Parlament, tagt bis zum 15. März in Peking in der Großen Halle des Volkes. Die größten Probleme des Landes sollen unter dem Vorsitz von Staats- und Parteichef Xi Jinping besprochen und Beschlüsse für deren Behebung gefällt werden.

Zu Beginn wurde der Rechenschaftsbericht von Ministerpräsident Li Keqiang vorgetragen. Im Zentrum stand die weitere Transformation der chinesischen Wirtschaft, die durch die Stärkung des Dienstleistungssektors und das Management des Schuldenproblems herausgefordert ist. Vor allem aber leiden die staatlichen Unternehmen unter den Handels- und Investitionsbeschränkungen seitens der westlichen liberalen Demokratien.

Chinas Wirtschaft ist im vergangenen Jahr offiziellen Angaben zufolge um 6,6% gewachsen. Diese leichte Abschwächung des Wachstums ist zum Teil das Ergebnis der unvermeidlichen Gewichtsverschiebung vom Produktions- zum Dienstleistungssektor. Allerdings hat die Abschwächung auch mit den……

Geheime Waffe: China plant Massenausverkauf von US-Anleihen

Eröffnung der Handelszeiten bei der Börse in Hong Kong (Archivbild)© AFP 2018 / Isaac Lawrence

Peking und Washington könnten bereits am 27. März ihren Handelskrieg beilegen. Trotzdem hat China als größter Kreditgeber der USA mit dem massiven Ausverkauf von US-Staatsanleihen begonnen. Nach Ansicht des Chefs des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock, Larry Fink, wird eine Regelung dieses Konflikts diesen Prozess beschleunigen.

Warum Peking seine Anlagen in US-Treasuries reduziert und ob das zu einem Massenausverkauf führt – das lesen Sie in diesem Artikel.

Alle haben verkauft

Zum Ende des vergangenen Jahres verfügte die chinesische Zentralbank über US-Staatsanleihen im Wert von 1,12 Billionen Dollar. Das sind 28 Prozent der gesamten US-Staatsschulden, die ausländischen Besitzern gehören. Mehr hier…..

„Amoklauf“ droht: China warnt Westen ungewöhnlich scharf wegen Venezuela

Chinesische Nationalflaggen vor dem Kanzleramt in Berlin© AP Photo / Markus Schreiber

Die Staatskrise in Venezuela entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitischen Ringen. Nun hat auch Peking den Westen mit ungewöhnlich scharfen Worten vor einer Einmischung in Venezuela gewarnt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach haben die Chinesen gewarnt, dass bei einer Einflussnahme von außen „Gesetze des Dschungels“ in Kraft treten könnten. Mehr noch, es könnte zu einem „Amoklauf“ kommen, erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi am Freitag.

Die Sanktionen würden die Spannungen dabei nur weiter erhöhen. Stattdessen…

Orwell lässt grüßen: China vor dem Nationalen Volkskongress

Mit einer App buhlt die kommunistische Führung um die Loyalität ihrer Untertanen, aber der Anspruch ist in Wahrheit wenig “smart”

In den letzten Jahren hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zunehmend Anstrengungen unternommen, junge Chinesen mit modernen Methoden zu gewinnen, etwa durch Rap-Songs, Comics oder WeChat-Sticker. Im Herbst 2018 startete ein lokaler Fernsehsender in der Provinz Hunan eine Spieleshow, deren Ziel hauptsächlich darin bestand, die Teilnehmer auf ihr Wissen über die Ideologie der Partei zu testen. Und auf der allseits beliebten Video-Site Bilibili begann gar die Ausstrahlung einer siebenteiligen Cartoon-Folge über den “sozialistischen Revolutionär” Karl Marx.

Die Stimme der Partei

Zunehmend setzt die Partei bei ihren Propagandafeldzügen auf das Internet. Das wurde in China immer stark zensiert, aber jüngst kam von höchster Stelle die Forderung, “the voice of the party can reach all kinds of user terminals directly”. Was die Propagandaspitzen dazu veranlasste, Spezialis…..

China zeigt wie es geht: Himmelsbrücke

Erleben Sie, wie ein 1.100 Tonnen schweres Segment einer 300 Meter langen Plattform zwischen zwei Türmen in Raffles City Chongqing angehoben und 250 Meter hoch gehoben wurde.

USA bereits im Krieg mit China und Russland: Der Rest von uns ist Kollateralschaden

Die USS Ross verlässt zusammen mit dem ukrainischen Kriegsschiff Hetman Sahaydachniy das Schwarze Meer (2015). Bild: US Navy Photo

Auch wenn er noch nicht mit Waffengewalt ausgeübt wird, befinden sich die USA bereits im Krieg mit China und Russland. Und der Rest der Welt? Der darf Kollateralschaden spielen.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren die Vereinigten Staaten die stärkste Wirtschafts- und Militärstreitmacht der Welt. Sie nutzte diese Position, um sich die nächsten 60 Jahre der Welt aufzuzwingen. Mögliche Bedrohungen für diese Hegemonie wurden durch Überzeugungsarbeit, wirtschaftliche Erpressung durch die beherrschende Stellung des US-Dollars, Regimewechsel bei widerspenstigen Regierungen und in vielen Fällen Invasionen und Besetzungen niedergeschlagen. Dutzende Millionen starben und soziale Strukturen wurden zerstört.

Das Fehlen eines ernsthaften Herausforderers während dieser Jahrzehnte führte zu einer Mentalität des Exzeptionalismus: Die üblichen Regeln zivilisierten Verhaltens galten nicht; dass ihr Weg der einzig akzeptable Weg war; und dass ihr hegemoniales Monopol für immer bestehen würde.

Trotz der ständigen Propaganda war die Sowjetunion nie eine ernsthafte…..

China verbietet Millionen von Reisen wegen „ sozialer Kreditdelikten „

…..und bist du nicht willig…..

Haben Sie vergessen, eine Geldstrafe zu zahlen? Dann können sie den Kauf eines Flugtickets vergessen! So jedenfalls in China.

In this March 3, 2018, photo, people check on travel packages offered by travel agencies during the Guangzhou International Travel Fair in Guangzhou, China. (Chinatopix via AP)Das Foto vom 3. März 2018 zeigt welche Reisepakete von Reisebüros während der Guangzhou International Travel Fair in Guangzhou, China, angeboten werden. (Chinatopix über AP)

17,5 Millionen Flugreisenden wurden im vergangenen Jahr im Rahmen eines umstrittenen “Sozialkreditsystems” verwehrt, sagt die regierende Kommunistische Partei.

Rund 5,5 Millionen Menschen wurde der Kauf von Bahnfahrkarten untersagt, so das National Public Credit Information Center. In einem Jahresbericht heißt es, dass 128 Personen daran gehindert wurden, China zu verlassen, weil sie mit ihren Steuern im Rückstand waren.

Die regierende Partei sagt, dass Sanktionen und Belohnungen unter “Sozialkredit” die Ordnung in einer sich schnell verändernden Gesellschaft verbessern werden. Drei Jahrzehnte Wirtschaftsreform haben die sozialen Strukturen erschüttert. Die Märkte sind voll-gepackt mit gefälschten Waren und Betrug.

Das System ist Teil der Bemühungen der Regierung von Präsident Xi Jinping, die Technologie von der Datenverarbeitung über die genetische Sequenzierung bis hin zur Gesichtserkennung einzusetzen, um die Kontrolle zu verstärken.

Seit 2014 experimentieren die Behörden in ganz China mit “Sozialkrediten”. Für Gesetzesverstöße oder in einigen Bereichen auch für geringfügige Vergehen wie das Gehen mit einem Hund ohne Leine werden Punkte abgezogen.

Die Regierungspartei plant, bis 2020 ein landesweites “Sozialkreditsystem” einzuführen, hat sich aber noch nicht festgelegt, wie es funktionieren wird.

Zu den möglichen Sanktionen gehören Einschränkungen bei Reisen, Geschäften und Zugang zu Bildung. Ein Slogan, der in den staatlichen Medien wiederholt wird, besagt: “Wenn man das Vertrauen verliert, wird man überall mit Einschränkungen konfrontiert.”

Unternehmen auf der schwarzen Liste können Regierungsaufträge oder den Zugang zu Bankkrediten verlieren.

Die Straftaten, die letztes Jahr unter “Sozialkredit” bestraft wurden, reichten von Steuer Delikten bis hin zu falscher Werbung oder Verletzung von Vorschriften zur Arzneimittelsicherheit, sagte das staatliche Informationszentrum. Personen wurden 290.000 Mal daran gehindert, Positionen im oberen Management anzunehmen oder als gesetzlicher Vertreter eines Unternehmens zu fungieren.

Es gab keine Angaben darüber, wie viele Menschen in Gebieten mit “Sozialkredit”-Systemen leben.

“Sozialkredite” sind eine Facette der Bemühungen der regierenden Partei, die gestiegene Rechenleistung, künstliche Intelligenz und andere Technologien zur Überwachung und Kontrolle der chinesischen Öffentlichkeit zu nutzen.

Im Jahr 2000 startete das Polizeiministerium die Initiative “Goldener Schild” zum Aufbau eines landesweiten digitalen Netzwerks zur Personenortung.

Die regierende Partei gibt viel Geld für die Einführung von Gesichtserkennungssystemen aus. Menschenrechtsaktivisten sagen, dass Menschen in muslimischen und anderen ethnischen Minderheitengebieten gezwungen wurden, Blutproben für eine genetische Datenbank zu geben.

Diese Systeme hängen stark von ausländischen Technologien ab, was zu Kritik an US-amerikanischen und europäischen Lieferanten geführt hat, die Menschenrechtsverletzungen ermöglichen.

Diese Woche sagte Thermo Fisher Scientific Inc. mit Sitz in Waltham, Massachusetts, dass es keine genetischen Sequenzierer in der muslimischen Mehrheitsregion Xinjiang mehr verkaufen oder bedienen würde, nachdem es kritisiert hatte, dass sie zur Überwachung verwendet wurden.

Bis zu 1 Million Uiguren, Kasachen und andere muslimische Minderheiten in Xinjiang werden nach Angaben von US-Beamten und Experten der Vereinten Nationen in politischen Bildungslagern festgehalten. Die Regierung sagt, dass diese Lager Berufsbildungszentren sind, die die Region vom Extremismus befreien sollen.

China bars millions from travel for ‘social credit’ offenses

Russland an China: Zusammen können wir die Welt regieren

Russland weiß, dass es nur zusammen mit China die Hegemonie der USA brechen kann. Doch Peking ziert sich noch, weil man die amerikanische Bedrohung nicht erkennen will.

Ein erneutes Augenöffnendes Op-Ed in Politico verleiht der Tatsache einen neuen Realismus, dass „Europas Besessenheit mit Russland nicht erwünscht ist“, da „Moskau sich nicht mehr für den Kontinent interessiert“. Denn stattdessen geht es jetzt von Moskau aus „alles um China“. Jetzt wird in seiner seit langem festgestellten Absicht All-in gegangen, Peking zu überzeugen, ein Bündnis zu schließen, das in der Lage ist, die globale Hegemonie der USA zu durchbrechen.

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Bild: ZUMA news agency

Bruno Maçães, ehemaliger Europaminister für Portugal und Analyst für eurasische Angelegenheiten, stützt sich auf die wirklichen Diskussionen, die in diplomatischen Korridoren geführt werden (im Gegensatz zu den abstrakten Gesprächen westlicher Mainstream-Experten), die auf der Annahme beruhen, dass Russland ständig Europa in seine Richtung ziehen will), dass Moskau die europäische Integration nach Sanktionen und der Auflösung des INF nicht länger verfolgt, sondern angesichts der Zölle Washingtons auf chinesische Exporte eine neue Chance wahrnimmt. Der ehemalige europäische Diplomat ist der Auffassung, dass Russland nicht länger die chinesische Wirtschaft nachahmen oder mit ihr konkurrieren will, was sie ohnehin nicht kann, sondern ein größeres geopolitisches Bündnis anstrebt.

Nirgends wurde dies mehr gezeigt als während des alljährlichen Valdai Discussion Club (veranstaltet von Russlands führenden außenpolitischen Experten und Funktionären), wo Maçães Diagramme aufstellte, dass diese Idee im Laufe der Jahre auf immer weniger Widerstand gestoßen ist und kam zum Punkt, dass Folgendes deutlich zu sehen ist:

„In der Vergangenheit war die Möglichkeit eines Bündnisses zwischen den beiden Ländern durch Chinas Zurückhaltung, seine Beziehungen zu den USA zu gefährden, behindert worden. Aber jetzt, da es bereits ein Ziel (Anm. d. Red.: Washingtons) ist, wird es vielleicht mutiger. Jeder Redner bei Valdai versuchte, China in diese Richtung zu drängen.“

Dementsprechend sind die Beziehungen in Europa für die russischen Entscheidungsträger weit entfernt. Stattdessen stellt sich die Frage, wie man Peking dazu bringen kann, endlich zu verstehen, dass Washington der wahre Feind ist und ein Bündnis gegen die USA notwendig macht.

Maçães sagt, dass die Idee zwar vor wenigen Jahren meist nur Spekulation war, Russland aber „bald“ zur Verwirklichung bringen will. Ein neuer Realismus und eine neue Ausrichtung nach Südostasien bestimmen nun die Zukunftsvision von Moskau:

„Bei Valdai bestand kein Zweifel, dass China das Wirtschaftswachstum beherrscht und Russland dies nicht tut. Die russische Elite, die immer bereit ist, jedem Zeichen westlicher Hegemonie zu widerstehen, hat kein Problem damit, Chinas wirtschaftliche Überlegenheit zuzugeben. Ihre Akzeptanz erinnerte mich an den Weg Großbritanniens als die dominierende Wirtschaftsmacht der Welt, die den USA Platz machte. Von Moskau aus gesehen, gibt es keinen Widerstand gegen ein neues Bündnis, das von China angeführt wird. Und jetzt, da Washington den chinesischen Exporten Zölle auferlegt hat, hofft Russland, dass China endlich versteht, dass sein Problem Washington ist, nicht Moskau.“

Nach Ansicht des ehemaligen portugiesischen Diplomaten bleibt jedoch die Frage: „Können Russland und China wirklich Freunde sein und wie lange?“

Auf lange Sicht wird die geopolitische Rivalität des 20. Jahrhunderts durch die gemeinsame Erkenntnis überwunden, dass sie sich gegenseitig brauchen, um die amerikanisch geführte globale Landschaft zu verändern. So sagt Maçães:

Zu beachten ist, dass beide Länder davon besessen sind, die von den Amerikanern geführte Weltordnung zu stürzen. Sie haben eine lange Geschichte geopolitischer Rivalität – eine, die sicher wiederkommen wird, wenn ihr Ziel erreicht ist und neue Pole auftauchen, die sie gegeneinander antreten lassen. Aber wenn sie dort ankommen, werden sie die Brücke überqueren, vielleicht in etwa 20 Jahren. Derzeit sind Russland und China im Wesentlichen auf der gleichen Seite.

Die dramatischen Folgen für die globale Ordnung? „Es wäre eine völlig neue Welt, und es ist eine, die der Verwirklichung näher kommt“, schließt er. Ein solches Bündnis „würde die Art und Weise, wie wir globale Politik betreiben, aufheben“.

„Stellen Sie sich eine internationale Krise vor, in der sich Russland und China plötzlich als ein einziger Block entwickeln. Die Auswirkungen wären beträchtlich und in gewissem Maße unvorhersehbar: In Westeuropa würde dies die mit Russland verbundene Angst mit der scheinbaren Unverwundbarkeit von China verbinden“, prognostiziert Maçães.

Dies würde letztlich ausreichen, um die Hegemonie von Washington und der NATO einzuschränken, da sich die USA „angegriffen fühlen würden; Europa, eingeschüchtert und verunsichert.“ Diese „völlig neue Welt“ würde auch zu Brüchen unter den europäischen Verbündeten führen, da „der alte Kontinent der Gefahr einer Spaltung zwischen Westeuropa und den Nationen Mittel- und Osteuropas drohen würde, die sich unter dem Einfluss von einem spendierfreudigen China, welches dazu bereit ist in der Region zu investieren, nach Osten wenden könnten.“

Xi, Putin and TrumpAP, Reuters

China scheint jedoch in Sachen Moskaus Enthusiasmus, die Landschaft so drastisch zu verändern, noch weit entfernt zu sein: „Die chinesische Klugheit ist nach wie vor das große Hindernis für das neue Bündnis. Die Russen wissen das“, schließt Maçães.

Maçães erinnert sich an Besprechungen mit Sergej Karaganow, einem ehemaligen Berater von Putin:

Ich habe Karaganow vor einigen Wochen bei einem Treffen mit chinesischen Beamten und Think Tankern in Peking getroffen. Dort sagten einige chinesische Teilnehmer, sie bezweifelten Russlands Behauptung, die Welt stünde mitten in einem neuen Kalten Krieg. Karaganow setzte sich dafür ein, sie davon zu überzeugen, und argumentierte mit zunehmender Leidenschaft, dass China sich täuscht, wenn es der Ansicht ist, dass Probleme zwischen Peking und Washington zum Vorteil beider Seiten gelöst werden könnten.

Maçães fährt fort und fasst die Botschaft von Karaganow zusammen:

Wenn Peking auf Frieden und Kooperation setzt, wird das große chinesische Abenteuer ein Ende haben und China wird für eine weitere Generation im Schatten der USA leben müssen – vielleicht für immer.

Die Botschaft lautet weiter, dass die Uhr Pekings zu einer von Russland als permanente globale Dominanz der USA aufgeweckten Zeit weiter tickt:

„Die chinesischen Behörden haben nicht mehr als fünf Jahre Zeit, um eine Entscheidung zu treffen.“

China könnte jedoch bald mit Washington an einem Wendepunkt stehen, würde sich aber wahrscheinlich nicht von den europäischen Märkten und der Technologie trennen wollen. Ein geplanter neuer „Ostblock“ wäre zweifellos eine mächtige geopolitische Waffe, aber die unvorhersehbaren hohen Kosten werden Peking wahrscheinlich davon abhalten, den  Sprung in Richtung Moskau zu wagen.

Werden sich die USA in Chinas Afrika-Pläne einmischen?

China baut den Einfluss in Afrika dramatisch aus. Das bedroht die US-Interessen auf dem Kontinent. Wie wird es weitergehen?

China baut seine wirtschaftliche Präsenz in Afrika seit vielen Jahren aktiv aus. Die Leistungen des „Himmlischen Königreichs“ sind wirklich beeindruckend. China ist derzeit einer der größten Handelspartner Afrikas. Mehr als tausend chinesische Unternehmen sind auf dem Kontinent tätig, und die Kredite und Investitionen, die Afrika aus der VR China erhält, belaufen sich auf Dutzende Milliarden US-Dollar.

China nutzt aktiv afrikanische Ressourcen, indem es riesige Mengen an Brennstoffen, Holz und landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf Kohlenwasserstoffbasis aus dem Kontinent mitnimmt und mit billigen afrikanischen Arbeitskräften zahlreiche Anlagen baut. Darüber hinaus baut China Straßen und Eisenbahnen, die den gesamten Kontinent durchqueren, sowie Häfen. Deshalb wird Afrika nicht nur zum Endmarkt für verschiedene Güter und Rohstofflieferant, sondern auch zu einem günstigen Transitstandort auf dem Weg nach…..

Chinas Militär halbiert die Bodentruppen mit einer großen “Transformation”

Die Bodenstreitkräfte der chinesischen Volksbefreiungsarmee sollen halbiert werden. Peking will den Fokus auf die Marine und die Luftwaffe setzen.

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Die Volksbefreiungsarmee Chinas (PLA) hat große Veränderungen angekündigt, die darauf abzielen, sich in eine moderne Kampftruppe zu verwandeln, die den Fokus von Landkämpfen nimmt, die seit dem Zweiten Weltkrieg einen Großteil des 20. Jahrhunderts prägten, während Marine, Luftwaffe und neue strategische Einheiten verstärkt werden. Zudem konzentriert man sich auf aufkommende Hi-Tech-Bedrohungen wie beispielsweise den Cyberkrieg.

Ein neuer Bericht in dieser Woche in der offiziellen Xinhua-Nachrichtenagentur hat die „Transformationsänderungen des Militärs“ angeprangert, die dazu geführt haben, dass ihre Infanterie- und Bodenoperationen von den anderen als Teil eines „strategischen Wandels“ umgestaltet wurden, der die Volksbefreiungsarmee in eine umfassende moderne Kraft verwandeln soll.

Die Verschiebung ist so bedeutend, dass die Marine, die Luftwaffe, die Raketentruppe und eine „strategische Unterstützungsgruppe“ (verantwortlich für Gebiete wie Cyberwarefare) auf über 50 Prozent der gesamten PLA-Truppen aufgestiegen sind, während die Anzahl der PLA-Offiziere um 30 Prozent reduziert wird, da große Bodentruppen traditionell mehr Offiziere für diese Einheiten benötigen.

Xinhua nannte die Verschiebung „beispiellos“ und beschrieb die Neuorientierung in den Prioritäten der PLA als Ergebnis der Zusage von Präsident Xi Jinping im Jahr 2015, die Zahl des Personals um 300.000 zu reduzieren, um die Streitkräfte rasch in die moderne Zeit zu bringen, die große Infanterieeinheiten und den Frontkrieg hinter sich zurückgelassen hat.

Unabhängig von der enormen Reduktion ist China jedoch mit zwei Millionen aktiven Soldaten nach wie vor das mit Abstand größte Militär der Welt. Das ist weniger als 2013, als ein Weißbuch der Verteidigungsindustrie dies mit 2,3 Millionen Soldaten angab und nur 235.000 Soldaten in der Marine und 398.000 in der Luftwaffe anführt. Im Vergleich dazu beanspruchen die Vereinigten Staaten insgesamt fast 1,3 Millionen aktives Militärpersonal und weitere 800.000 Reservisten.

Peking will sich so auf die neuen Bedrohungen auf dem Luft- und Seeweg vorbereiten, die vor allem von den Vereinigten Staaten von Amerika und deren ostasiatischen Verbündeten ausgehen. Gerade im Süd- und Ostchinesischen Meer gibt es immer wieder kritische Situationen, weil vor allem die Amerikaner ständig Kriegsschiffe in die Region entsenden. Hinzu kommt der Schutz der chinesischen Interessen im Ausland, die sich aus der Etablierung der „Belt and Road Initiative“ ergeben – der „Neuen Seidenstraße“, wie sie auch genannt wird. Da ist vor allem eine starke Marine unumgänglich.

Satelliten-Fotos zeigen das sich China auf was größeres vorbereiten!

Diese Bilder zeigen uns die unterirdischen Militärstützpunkte nahe der indischen Grenze, und dass sich China auf einen Kampf vorbereitet.

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Die Volksbefreiungsarmee (People’s Liberation Army, PLA) hat eine neue Untergrund-Einrichtung gebaut, die etwa 50 Kilometer von der Grenze zwischen Indien und China entfernt liegt, und etwa 60 Kilometer von den Vorposten der indischen Armee in Demchok in Ladakh.

Laut „The Print“ haben Satellitenbilder ein tief vergrabenes hartes Ziel außerhalb der Stadt Ngari identifiziert, das in Mandarin auch als Shiquanhe bekannt ist. Der Baubeginn erfolgte im Dezember 2016, etwa sechs Monate vor dem Zwischenfall zwischen chinesischen und indischen Truppen beim Grenzübergang China-Indien 2017 in der Nähe des Dreiecks Indien-China-Bhutan im Osten.

The Print gab an, dass spezielles Personal anstelle von Einheimischen eingesetzt wird, um die Geheimhaltung und Sicherheit des Projekts zu gewährleisten. Die Untergrund-Anlage scheint vier große Tunneleingänge und drei kleine zu haben. Alle haben gehärtete Eingänge mit Stahlbeton. Nach den Bildern zu urteilen, werden die Öffnungen bald mit anderem Material bedeckt sein, um einem direkten Militärschlag standzuhalten.

Bei der untertunnelten Einrichtung befindet sich auch eine Unterstützungsgarnison, ein weiteres Militärcamp wird laut den Satellitenbildern bereits gebaut. Es scheint so, als ob sich Peking auf einen militärischen Grenzkonflikt mit Indien vorbereitet.

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Alarm im Pentagon! Neue US-Geheimdienststudie: China Führt bei Schlüsselwaffentechnologien

Ein vom Pentagon freigegebener Geheimdienstbericht kommt zu einigen schockierenden und alarmierenden Schlussfolgerungen über Chinas schnelle Fortschritte in der modernen Militärtechnologie als Antwort auf die Frage: “Was sind Pekings strategische Absichten?”

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Der Bericht stellt fest, dass das Ergebnis des „Erwerbs von Technologie mit allen verfügbaren Mitteln“ – insbesondere in den Bereichen der Marine- und Raketensysteme, einschließlich Raketen mit mittlerer Reichweite und Überschallwaffen“ China nicht nur auf dem neuesten Stand ist, sondern „in einigen Bereichen bereits Weltmeister.“

Möglich machte dies laut dem US-Geheimdienstbericht auch die chinesische Praxis, ausländische Partner zur Preisgabe von Unternehmensgeheimnissen und Technologien zu zwingen, wenn sie am riesigen chinesischen Markt teilhaben und dort produzieren wollen. Der Wissens- und Know-How-Transfer in Richtung China war die letzten Jahre über enorm – und Peking wusste dies auch entsprechend zu nutzen.

In den Vereinigten Staaten sieht man diese Entwicklung natürlich mit großen Sorgen, zumal die technologischen Fortschritte der Chinesen dazu führen, dass die Amerikaner trotz enormen Mitteleinsatz kaum in der Lage sind, mit dem asiatischen Rivalen mitzuhalten. Es wird immer deutlicher, dass dem „Amerikanischen Jahrhundert“ nun ein „Chinesisches Jahrhundert“ folgen wird.

New US Intelligence Study: China “Already Leads The World” In Key Weapons Technologies

“Um jeden Preis”: China warnt die US-Marine vor Taiwan

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/Adm%20Richardson%20and%20Xi.jpg?resize=288%2C171&ssl=1Am Dienstag fand in Peking ein seltener und spannungsgeladener Austausch zwischen US-amerikanischen und chinesischen Militärkommandanten statt. Ein hochrangiger chinesischer Militärbeamter, General Li Zuocheng, sagte dem Chef der Marine der Vereinigten Staaten, Admiral John Richardson, in einem persönlichen Gespräch, dass Peking seinen Anspruch auf Taiwan “um jeden Preis” verteidigen würde.

Die Taiwan-Frage ist eine interne Angelegenheit Chinas, betrifft Chinas Grundinteressen und die nationalen Gefühle des chinesischen Volkes, und keine Einmischung von außen wird toleriert.

Li Zuocheng in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums, zitiert von der AFP.

Nach einer Reihe von Fällen, in denen in jüngster Zeit  Kriegsschiffe der US-Marine  provokante Manöver durch die Taiwan-Straße machten – was nach Ansicht der USA ihr Recht auf freie Fahrt in internationalen Gewässern ist -, scheint es, dass China seine Samthandschuhe ausgezogen hat und mittels direkten Erklärungen, die US-Militärkommandanten herausfordern.

General Zuocheng, der ein mächtiges Mitglied der Zentralen Militärkommission ist, sagte dem Chef der US-Marine weiter:

Wenn jemand Taiwan von China trennen will, wird die chinesische Armee die Einheit des Mutterlandes um jeden Preis verteidigen.

Beunruhigend ist, das Präsident Xi Jinping in einer Rede verlangte das sich Taiwan wiedervereinigt mit China und sich Peking unterwirft. Darauf hin rügte der taiwanesische Präsident wütend dieses Forderung seitens China.

Und in einer anschließenden Rede Tage danach vor Militärbeamten ging Xi mit der Erteilung seines ersten militärischen Befehls von 2019 noch einen Schritt weiter: “Alle militärischen Einheiten müssen die wichtigsten nationalen Sicherheit- und Entwicklungstrends richtig verstehen und ihr Gefühl für unerwartete Härte, Krise und Kampf stärken”. Xi hatte dem chinesischen Militär im Wesentlichen befohlen, sich auf den Krieg als seinen ersten Akt im Jahr 2019 vorzubereiten.

Das chinesische Außenministerium hat US-Schiffe, die durch die Taiwan-Straße fahren, als eine Frage der “Souveränität und des Territoriums Chinas” verurteilt – auf die das Pentagon in mehreren Erklärungen reagiert hat, in denen es sich zu “einem freien und offenen Indopazifik” bekennt. Das Pentagon hat sich in wiederholten Erklärungen verpflichtet: “Die U.S. Navy wird weiterhin operieren, wo immer es das internationale Recht es erlaubt”, fügte er hinzu.

Ein Tag vor der scharfen Warnung des chinesischen Militärs, begrüßte Admiral Johnson die Gespräche als “konstruktiv und offen”. Ein Erklärung der US-Marine zeigt auf, das man sich bemüht mittels Gesprächen das Risiko von Unfällen und Provokationen zu verhindern die zu einem großen Krieg zwischen den USA und China führen könnte.

China To US Navy Chief: Army Will Defend Taiwan Claims “At Any Cost”

Chinas “Große Mauer” kann Hyperschallangriffe blockieren

China hat einen riesigen unterirdischen Verteidigungskomplex geschaffen, der in der Lage ist, Hyperschall-Raketen abzufangen, die konventionelle Raketenabwehr nicht abwehren können, so ein Wissenschaftler, der an dem System gearbeitet und letzte Woche den höchsten Wissenschafts – und Technologiepreis Chinas erhalten hat.

Im Gespräch mit der Global Times sagte Qian Qihu, 82, dass Chinas “Untergrund Stahl-Mauer” “die Sicherheit des strategischen Arsenals des Landes garantieren könnte” gegen alle Angriffe – auch die von Hyperschallwaffen.

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/qian.jpeg?resize=260%2C156&ssl=1Photo: Deng Xiaoci/GT

Die “Untergrund Stahl-Mauer” ist eine Reihe von Verteidigungsanlagen, die tief eingegraben in den Bergen liegen. Während der Bergfelsen dick genug ist, um feindlichen Angriffen standzuhalten, sind die Ein- und Ausgänge dieser Einrichtungen der einzige verwundbare Punkt, und Qians Arbeit war es, diesem zusätzlichen Schutz zu bieten. So The Global Times

Laut Qian ist das System Chinas “die letzte nationale Verteidigungslinie” und ist in der Lage, einem nuklearen Angriff standzuhalten, bevor wir mit strategischen Waffen reagieren, die durch die Arbeit von Qian zusammen mit Start- und Lagereinrichtungen und wichtigen Militärangehörigen gesichert wurden.

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Unsere Verteidigungstechnik hat sich rechtzeitig weiterentwickelt, da neue Angriffswaffen neue Herausforderungen darstellen”, sagte Qian.

Laut dem Akademiker sind Hyperschallwaffen, die sich zehnmal schneller fortbewegen als die Schallgeschwindigkeit, in der Lage, die Flugbahn jederzeit zu ändern und alle Raketenabwehranlagen aus zu weichen.

Die US-CNBC berichtete, dass der russische Präsident Vladimir Putin im März 2018 während einer Rede zur Lage der Nation neue nukleare und hypersonische Waffen vorgestellt hat, die er als “unbesiegbar” bezeichnete.

Die USA versuchen auch, hypersonische Waffen zu entwickeln, wie der damalige stellvertretende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan, und der jetzt amtierende Verteidigungsminister, im Oktober sagte. “Sie werden früher fliegen als erwartet”, berichtete CNBC. -The Global Times

China hat große Anstrengungen unternommen, um mit fortschrittlichen Waffen und einem weitgehend unvorhersehbaren internationalen Umfeld Schritt zu halten.

Chinesische Supersoldaten benutzen diese futuristischen Waffen

Die People’s Liberation Army (PLA) stattet ihre Spezialeinheiten mit futuristischen Kampfwaffen wie “umdieeckeschiessende” Pistolen, Messerwaffen und Granaten-Sturmgewehren aus.

Laut Global Times werden die PLA-Spezialeinheiten zu “Supersoldaten” ausgebildet, um den Anforderungen des modernen Schlachtfeldes gerecht zu werden.

Die große Auswahl an fortschrittlichen Geschützen wird mit der Xuefeng Special Operation Brigade unter der PLA 76th Group Army eingesetzt, berichtete CGTN News am Montag.

Das umdieeckeschiessende Pistolensystem ermöglicht es dem Bediener, den Feind zu sehen und anzugreifen, ohne sich als Zielscheibe auszusetzen. In der städtischen Kriegsführung erlaubt das neue System dem Bediener, genau um eine Mauer zu schießen, ohne sie feindlichen Bedrohungen auszusetzen, heißt es in dem Bericht.

China hat bisher drei CornerShot-ähnliche Waffen hergestellt: die HD-66, die eine Nachbildung der CornerShot ist, und die CF-06. Beide Modelle wurden auf der vierten China Police Expo von Chongqing Changfeng Machinery und Shanghai Sea Shield Technologies vorgestellt.

Der dritte, bekannt als CS/LW9, wurde 2005 vom China Ordnance Industry Research Institute entwickelt und hergestellt. Es hat einen Griff an der Unterseite, mit dem man das LW9 um Ecken drehen kann.

Alle drei Systeme verwenden die QSZ-92 als Primärpistole.

Weder Global Times noch CGTN News haben geklärt, welche CornerShot-ähnliche Pistole bei den PLA-Spezialeinheiten eingesetzt wurde.

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Eine weitere futuristische Kampfwaffe, die die PLA-Kräfte verwenden, ist die Messerpistole. Es versteckt die Kugeln in dem, was wie ein Messer aussieht, das in Nahkampfumgebungen abgefeuert werden kann, heißt es im Bericht.

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Und noch das Granatwerfer-Sturmgewehr, auch bekannt als das Individual Comprehensive Operation System QTS-11, ist ein Luftburstgranatenwerfer, der in das QBZ-03 Sturmgewehr integriert ist, das seit 2015 bei der PLA im Einsatz ist, so der Bericht.

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“Mit diesen Waffen schaffen wir Supersoldaten die 10x effektiver sind als ein einzelner Soldat. Dies sagte Wei Dongxu, ein in Peking ansässiger Militäranalytiker, am Dienstag in der Global Times.

CGTN News sagte, dass es selten ist, dass diese fortschrittlichen Waffen im Fernsehen übertragen werden.

“Das Training mit diesen Sciencefiction-Waffen zeigt, dass die Technologien sehr ausgereift sind”, sagte Wei.

“Die Waffen sind für Spezialeinheiten gemacht…. Einige Standardtruppen werden sie auch in Zukunft einsetzen”, fügte er hinzu und weiter sagte er, dass diese Hightech-Waffen aufgrund der hohen Kosten exklusiv für Spezialeinheiten bleiben werden.

Ist das der Grund warum China auf der dunklen Seite des Mondes gelandet ist?

Gibt es auf der Rückseite des Mondes etwas, was die Chinesen besonders interessiert? Es sieht danach aus.

https://i1.wp.com/www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/china%20moon%201.JPG?resize=384%2C223&ssl=1Foto: AP

China hat ein ehrgeiziges Weltraumprogramm auf den Weg gebracht und hat – im letzten Jahr (vor allem für Satelliten) – die Vereinigten Staaten bei Orbital-Starts übertroffen und landen nun ihren eigenen Mondrover auf der dunklen Seite des Mondes, den Chang’e 4.

Der erklärte Zweck des chinesischen Roboters besteht darin, Proben zu sammeln und festzustellen, welche Mineralien vorhanden sind. Und während der Chang’e 4 kaum Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin finden wird, könnte es da oben etwas geben, das als „Mondtankstelle für die Sterne“ dienen könnte, wie die South China Morning Post es ausdrückt: Helium-3.

Das Hauptmaterial auf dem Mond ist Helium-3, das zur Zeit zu teuer ist, um es zur Erde zu bringen. Theoretisch könnte das nicht-radioaktive Isotop als Brennstoff für die nächsten Generationen von Raumfahrzeugen verwendet werden, um tiefer in den Weltraum zu gelangen.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren von „NYC nach LA ohne Tankstellen“, sagte Peter Diamandis, der Unternehmer, der den XPrize gegründet hat, um private Raumschiffe zu fördern. „Wenn Sie den Kraftstoff aus dem Weltraum beziehen können, werden die Kosten reduziert.“

Wenn China auf der anderen Seite des Mondes etwas anderes von Wert findet, wäre der Abbau durch die Schwerkraft und die Nähe zur Erde viel einfacher als es bei einem Asteroiden der Fall wäre.

Der nächste Schritt wäre natürlich eine Mondbasis. Die Vereinigten Staaten haben darüber debattiert, ob sie so schnell wie möglich eine Mission zum Mond zurückschicken oder eine Mondbasis aufbauen wollen, deren Orchestrierung etwas länger dauern würde.

„Die USA denkt in Präsidentschaftszeiten“, sagte der Mondexperte Clive Neal von der Universität Notre Dame. „China denkt in Jahrzehnten.“

Es scheint so, als ob die ganzen Sci-Fi-Filme völlig falsch liegen. Denn dort steht nach wie vor das Gebiet der heutigen USA als Kernland der Erde in den Drehbüchern. Was ist, wenn die Erforschung und Eroberung des Weltraums jedoch von den Chinesen vorangetrieben wird? Kommt dann bald ein „chinesisches Star Trek“?

Präsident Xi befiehlt der chinesischen Armee, sich auf den Krieg vorzubereiten

Präsident Xi befiehlt der chinesischen Armee, sich auf den Krieg vorzubereiten

Der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und Taiwan verschärft sich weiter. Präsident Xi rief die Volksbefreiungsarmee dazu auf, sich auf den Krieg vorzubereiten. Entzündet sich daran der dritte Weltkrieg?

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/2019.01.04xi.JPG?resize=290%2C149&ssl=1

Es scheint so, als ob die Welt nun in den dritten Weltkrieg hineinsteuert. Die anhaltenden Spannungen zwischen der Volksrepublik China und der abtrünnigen Provinz Taiwan, welche faktisch ein US-Protektorat ist, sorgen auch dafür, dass die Gefahr eines umfassenden militärischen Konflikts mit weltweiten Auswirkungen immer weiter wächst. Zwar ist noch unklar, ob Washington tatsächlich wegen einer Rückeroberung des De-Facto-Staates Taiwan durch die Volksbefreiungsarmee der Volksrepublik den Krieg erklären würde, aber angesichts der vielen Falken in der US-Politik – und dort vor allem auch in den verantwortlichen Stellen – darf man ruhig davon ausgehen.

Nun, angesichts der offiziellen Unabhängigkeitsbestrebungen Taiwans (welches bislang an der Ein-China-Politik festhielt), die von den Falken in Washington auch noch massivst gefördert werden, verschärft Peking die Rhetorik gegenüber der Insel, die von der kommunistischen Führung der Volksrepublik als „abtrünnige Provinz“ betrachtet wird. Peking droht nun auch unverhohlen mit der Rückeroberung der Insel und der gewaltsamen Eingliederung, nachdem der Präsident Taiwans, der als Unabhängigkeitsbefürworter gilt, das Angebot Pekings ausschlug. Dieses sah die Wiedereingliederung Taiwans unter der Devise „Ein Land, zwei Systeme“ vor, wie es auch mit Hongkong und Macau geschah.

In einer Rede, die Präsident Xi am Freitag während eines Treffens von Spitzenvertretern von Chinas Zentraler Militärkommission gehalten wurde, die er leitet, führte Xi seine kriegerische Rhetorik noch einen Schritt weiter, indem er seinen ersten militärischen Befehl für das Jahr 2019 herausgab: „Alle militärischen Einheiten müssen die wichtigen nationalen Sicherheits- und Entwicklungstrends richtig verstehen und ihr Gefühl für unerwartete Not, Krisen und Schlachten stärken.

Die Welt steht vor einer Periode großer Veränderungen, die es noch nie in einem Jahrhundert gegeben hat, und China befindet sich immer noch in einer wichtigen Phase strategischer Entwicklungsmöglichkeiten“, sagte Xi und fügte hinzu, Chinas Streitkräfte müssten sich „auf einen umfassenden militärischen Kampf aus einem neuen Startpunkt vorbereitet sein“, sagte Xi und fügte hinzu, dass „die Vorbereitung auf Krieg und Kampf vertieft werden muss, um eine effiziente Reaktion in Notfällen zu gewährleisten.“

Die Anordnung von Xi priorisiert das Training mit den Schwerpunkten Kampfbereitschaft, Übungen, Truppeninspektionen und Widerstandsübungen. Sie gilt für alle Einheiten der Volksbefreiungsarmee, einschließlich Truppen, Akademien und bewaffneter Polizisten, und soll „sicherstellen, dass neue Herausforderungen bewältigt und Schlachten gewonnen werden“, so eine Kopie der Richtlinien, die im Fernsehbericht zu sehen war. Mit anderen Worten, Xi hat gerade dem chinesischen Militär befohlen, sich auf den Krieg vorzubereiten.

President Xi Orders Chinese Army To “Prepare For War” Übersetzt: Marco Maier

China veröffentlicht Filmmaterial von der “Mutter aller Bomben”

Die chinesische „Mutter aller Bomben“ wurde kürzlich einem Test unterzogen. Veröffentlichtes Bildmaterial zeigt die verheerende Sprengwirkung.

Die USA haben ihre „Mutter aller Bomben“ (MOAB), Russland den „Vater aller Bomben“ (FOAB). Nun zieht auch China in Sachen riesiger konventioneller (nichtnuklearer) Bomben nach.

Berichten zufolge ist sie 5-6 Meter lang und sorgt dafür, dass die chinesische H-6K, eine Langstreckenrakete zum Transport von Atomsprengköpfen, lediglich eine einzige davon transportieren kann. Insgesamt ist sie mit der rund 11 Tonnen schweren GBU-43 der Vereinigten Staaten vergleichbar, wiegt jedoch weniger und hat wohl auch nicht dieselbe Sprengkraft.

….das Propaganda-Video dazu…..

China Releases Footage Of “Mother of All Bombs” Dropped By Nuke Capable Jet

Misstrauen um Ausbleiben chinesischer Daten

Exportstatistiken und Frühindikatoren werden nicht mehr veröffentlicht. Auch die Geburtenstatistik wird vermisst.

Die Statistiken, die von den chinesischen Behörden veröffentlicht werden, werden schon seit langem mit grossem Misstrauen beäugt. Anfang Jahr hat die Provinz Innere Mongolei mitgeteilt, dass 40% ihrer ausgewiesenen Wirtschaftsleistung nicht existieren. Und der Gouverneur der Provinz Liaoning hat eingestanden, dass das Bruttoinlandprodukt bis 2014 um ein Fünftel zu hoch ausgewiesen wurde. Die Nationale Statistikbehörde hat als Antwort versichert, dass sich die Qualität der Daten verbessert habe und man sich darauf verlassen könne.

Misstrauisch macht nun, dass bestimmte Daten gar nicht mehr……

Finanzsystem: Ablenkungsmanöver “Handelskrieg”, Huawei und die Linchpin Theory

Bereits Anfang des Jahres habe ich Artikel verfasst, in denen ich vor den Strafzöllen warnte, die Donald Trump aufgelegt hatte, dass diese in einen offenen Handelskrieg mit China (und eventuell weiteren Staaten) enden würden, und dass insbesondere der Zeitpunkt dieses Handelskrieges sehr seltsam anmutet.

Bildergebnis für economic war china vs. usa

Warum aber seltsam? Fast jede neue “Steigerungsebene” in diesem Handelskrieg erfolgte just zur gleichen Zeit, in der auch die Federal Reserve entweder Aussagen traf, die Zinssätze erhöhen oder ihre Bilanz weiter reduzieren zu wollen, oder genau dies tat. Anstatt die Tatsache zu erkennen, dass eine extreme Volatilität an den Märkten zurück gekehrt war, fokussierten sich die Mainstreamanalysten…..