Archiv für Burma

Wenn eine Menschenrechtlerin Menschenrechte einer Minderheit aberkennt

Wenn eine Menschenrechtlerin Menschenrechte einer Minderheit aberkennt

 
Aung San Suu Kyi wird gerne in einem Zug mit Mahatma Gandhi, Nelson Mandela oder Martin Luther King genannt. Für ihre Bestrebungen hin zu einer gewaltlosen Demokratisierung ihres Heimatlandes erhielt sie mehrfach Auszeichnungen. Einige der namenhaften Auszeichnungen sind beispielsweise der Sacharow-Preis und der Friedensnobelpreis. Doch geht es um die brutale Verfolgung der Rohingya in Burma, schweigt die hochgelobte Suu Kyi. Mehr noch hat sie in einem BBC…..

Erschreckende Studie zur Produktion für H&M, C&A, Primark und Co – Myanmar, das neue Bangladesch!

Näherinnen zuhause © Lauren DeCicca MAKMENDE

Die Ergebnisse einer neuen Studie sind erschreckend und wie immer sind es die Konzerne, die auch in Bangladesch mit negativ Schlagzeilen von sich Reden machten. Myanmar möchte nach jahrzehntelanger isolierter Militärdiktatur das neue Bangladesch werden. Wöchentlich eröffnen Textilfabriken. Niedrige Gehälter, massive Überstunden und Kinderarbeit sind keine Ausnahme. Bei der Ausbreitung der Industrie wurden zudem Landrechte missachtet. 

Als erster amerikanischer Großhandelskonzern in Myanmar lässt GAP seit Sommer 2014 zwei südkoreanische Unternehmen Westen und Jacken für die Marken Old Navy und Banana Republic…..

Genozid gegen Muslime geht weiter in Myanmar, Friedensnobelpreisträger schweigt

Mehrere Menschenrechtsgruppen haben zahlreiche Fälle von Misshandlungen und Rechtsverletzungen seitens des Militärs gegen die Rohingya dokumentiert. Dazu gehören unter anderem Massentötungen, Vergewaltigungen, Folter und Festsetzung.

Im Juli 2016 berichteten wir über erneuten Gewaltausbruch gegen die muslimische Bevölkerungsminderheit des ehemaligen Unruhestifer-Landes in Südostasien, Myanmar, auch bekannt als Burma.

Myanmar ist seit Erlangung seiner Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft in einen der weltweit längsten Bürgerkriege verwickelt. Während dieser Zeit berichteten die Vereinten Nationen und mehrere andere Menschenrechtsorganisationen über….

Die Verfolgung der Rohingya

Bildergebnis für rohingya verfolgung

Ungeachtet der blutigen Operationen der Streitkräfte Myanmars gegen die Minderheit der Rohingya baut Berlin die Zusammenarbeit mit dem Land aus. Die Operationen im Nordwesten Myanmars unweit der Grenze zu Bangladesch haben bislang zur Zerstörung von mehr als 1.200 Häusern, zur Tötung von mutmaßlich weit über hundert Rohingya und zur Vertreibung Zehntausender geführt; die Armee hat das Gebiet abgeriegelt, Beobachter warnen vor einer humanitären Katastrophe. Während die Vereinten Nationen Sturm laufen, haben unter anderem Bundestag und Bundesrat Mitte November ein Abkommen zur Parlamentsberatung mit dem myanmarischen Parlament beschlossen; außerdem weitet Berlin seine Entwicklungshilfe aus. Hintergrund ist, dass Berlin über die als prowestlich geltende starke Frau der Regierung, die langjährige Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, Einfluss auf Myanmar zu gewinnen hofft, das wiederum eine wichtige Rolle in Planungen Chinas zur Sicherung seiner Energieversorgung spielt. Entsprechend sind geostrategische Machtkämpfe der Grund, weshalb Berlin die gegenwärtige zur Kooperation bereite Regierung von Kritik verschont. Mehr….

 

Ms. Aung San Suu Ky hat es die Sprache verschlagen

Aung San Suu Kyi: 1991 Friedensnobelpreisträgerin – und heute?
© gk

In Burma regiert eine Friedensnobelpreisträgerin, aber die muslimischen Rohingyas werden weiterhin brutal verfolgt.

Die muslimischen Rohingyas in Burma (Myanmar) werden seit Jahrzehnten verfolgt, aber ihr Leiden liefert selten Schlagzeilen für die internationalen Medien. Auch nicht, seitdem das Land von der im Westen verehrten Demokratie-Ikone Aung San Suu Kyi, Friedensnobelpreisträgerin 1991, regiert wird. 2015, vor der Wahl nach rund fünfzig Jahren Militärdiktatur, stand Myanmar im Fokus der internationalen Medien. Aber was die Rohingyas betrifft, beschied Suu Kyi Journalisten schlicht, man solle die Gefahr «nicht übertreiben». Aus dem Mund einer im Westen als «moralische Instanz» verehrten Kämpferin gegen die Militär-Diktatur, die selbst….

Die am meisten verfolgte Minderheit der Welt

So nennt die UN das Volk der Rohingya Muslime. Sie leben in Arakan seit der Zeit des Kalifen Harun ar-Rashid.
Die Medien berichten so gut wie nichts über die Rohingya und das wahre Ausmaß ihrer prekären Lage.
Daher wissen viele nichts über ihre Situation.
Wie in einem unserer letzten Videos deutlich wurde, werden die Rohingya immer noch von der Regierung und der Bevölkerung unterdrückt.

 

Der Genozid, der nicht gesendet wird
Die USA führen eine enge strategische Partnerschaft mit der burmesischen Militärjunta. Die Medien berichten nicht über die Geschehnisse in Burma. Die höchste Regierungsberaterin und Vorzeige-Moralapostel Burmas, Aung San Suu Kyi, erhielt den Friedensnobelpreis. Sie negiert die Existenz von Rohingya. Die Lage der Rohingya hat sich seit ihrer sieben monatigen Amtszeit nicht verbessert.

 

Militärrazzia soll Rohingya vertreiben
Erschießungen, Vergewaltigungen, Massaker und ganze Dörfer werden niedergebrannt. Über 150 Menschen wurden in den letzten Tagen getötet. Satellitenbilder zeigen die abgebrannten Dörfer. Vergewaltigungen von Frauen und Kinder haben im großen Ausmaß stattgefunden. Mütter berichten davon, wie ihre Töchter vergewaltigt und getötet wurden. Andere, dass ihre Babys in ihre angezündeten Häuser geworfen wurden. Das Militär und mordende Buddhisten gehen Hand in Hand vor. Rohingya versuchen, vor der Gewalt nach Bangladesh zu fliehen. Die Regierungschefin Hassina ließ verkünden, dass sie nicht einsieht, warum sie den Rohingya helfen soll. Die Rohingya werden an den Landes- und Wassergrenzen wieder in den Tod geschickt.

 

Viele haben noch nie von den Rohingya gehört, obwohl sie seit Jahrzehnten ermordet und unterdrückt werden. Mit diesem Video möchten wir auf die Lage der Rohingya Muslime aufmerksam machen. Gleichzeitig wird die Verlogenheit der muslimischen Führer und der Staatengemeinschaft deutlich.
Klick Bild für Video..ca.3 Min.

Myanmar: Friedensverhandlungen ohne Rohingyas

Ein Lager der muslimischen Rohingyas in Myanmar
© srf Ein Lager der muslimischen Rohingyas in Myanmar

Myanmar steht vor der grössten Herausforderung seiner jungen demokratischen Geschichte. Endlich wird über Frieden gesprochen.

In der Hauptstadt Naypyidaw im Zentrum des Landes versammelten sich Ende August über 1500 Vertreter von Regierung, Armee, Rebellenstreitkräften und ethnischen Minderheiten, um über Frieden und Entwicklung in den Randgebieten der Union von Myanmar und über die nationale Einheit zu reden. Für einmal darf man für die Konferenz ohne Zögern das Beiwort «historisch» verwenden. Der komplexe Konflikt schwelt seit langem und reicht bis in die Zeit vor der britischen Kolonialisierung. An den Gesprächen nehmen 17 der 20 grössten in der Union eingebundenen Ethnien teil, darunter die Karen, Kachin, Shan, Chin und Wa. Zusammen machen die Minderheiten in der Union rund 35 Prozent der Bevölkerung aus.

Teile und herrsche

Viele, vor allem in den nördlichen und östlichen Randregionen Myanmars ansässige Minoritäten genossen unter den britischen Kolonialherren eine, wenn auch juristisch ungeregelte Autonomie nach dem britischen Motto «teile und herrsche». Burma war Teil….

Myanmar: Chauffeur als Präsident – Washingtons Marionette

Amerikanische und britische Medienagenturen feiern die Ernennung und Einsetzung von Aung San Suu Kyis Fahrer und Ratgeber als „Präsident“ und ihre Zusage „über dem Präsidenten zu regieren“ – womit sie das Amt symbolisch macht und der nicht gewählten Suu Kyi unterworfen.

Der Westen feiert derlei Entwicklungen, die es andererseits als undemokratisch verurteilt. Er feiert Suu Kyi als nicht gewählten Diktator, vor allem weil der Präsident Suu Kyi unterworfen ist und Suu Kyi den US-britischen Interessen unterworfen ist, die Jahrzehnte gebraucht haben, um ihre politische Bewegung aufzubauen und an die Macht zu bringen.

Diese Entwicklung zeigt wieder einmal die selektive und höchst heuchlerische westliche Verpflichtung gegenüber der Demokratie und der Herrschaft des Rechts durch die Billigung einer Diktatur.

Myanmars Marionetten-Präsident dient Washingtons Großem Strategischen Plan

Das eigentliche Spiel ist Teil eines jahrzehntealten geo-politischen Plans, eine vereinte Front gegen Beijing durch ganz Südostasien zu schaffen zusammen mit den Bemühung in asiatischen Pazifik und in Zentralasien, um die aufsteigende Weltmacht einzudämmen.

Die Pentagon-Papiere, die Anfang der 1970-er Jahre publiziert wurden, räumten ein, dass der Vietnam-Krieg im Grunde der Eindämmung Chinas galt. Außerdem identifiziert man drei Fronten, an denen die USA die Eindämmung erzielen wollten: die Japan-Korea-Front; die Indien-Pakistan-Front und die Südostasien-Front.

Amerikas militärische Besetzung Afghanistans, Japans und Südkoreas zusammen mit der Konfrontation im Südchinesischen Meer, die man gegen Beijing kultiviert, illustriert, wie man seit den 1970-er Jahren bis heute aktiv versucht, genau an diesen drei Fronten China einzudämmen.

Die USA versucht, die interne Politik der südostasiatische Länder zu manipulieren, was auch Teil seiner größeren Eindämmungs-Strategie ist. Während die US- Marionetten aus Thailand verjagt und in Malaysia eingesperrt wurden, hat jetzt die US-britisch gestützte Suu Kyi Marionette ihr Amt in Myanmar angetreten, wenn auch durch eine Marionette.

US-Marionette Suu Kyi

Aung San Suu Kyis ganze politische Bewegung ist eine Schöpfung und Fortführung der speziellen westlichen Interessen – vor allem jener Englands und der USA. Eine Armee von nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs), falschen Menschenrechts-Verteidigern, Medienorganisationen und politischen Bewegungen wurden geschaffen – alle durch und durch erfunden vom US – Außenministerium und dem englischen Pendant.

Durch eine Kombination politischer Destabilisierung, ökonomischen Drucks und geheimer bewaffneter Subversion hat Myanmar eine Veränderung durchgemacht hin zu einem US-britisch-gestützten politischen Regime unter Suu Kyi. Außer Plattitüden über „Demokratie“ und „Menschenrechte“ geben sie und ihre Anhänger wenig Einblick in ihre Vision von der Zukunft – von „ausländischen Investitionen“ mal abgesehen.

Der „Chauffeur“-Präsident

Trotz der US-selbstbehaupteten Verteidigung der Herrschaft des Gesetzes, gilt ihre politische Vorliebe in Myanmar der Suu Kyi – die von der Präsidentschaft ausgeschlossen wurde wegen Verfassungs-Klauseln betreffs Interessen-Konflikten – und manövrierten sie an die Macht, indem sie offen einen Stellvertreter nominierten, den sie versprach, „beherrschen zu können“.

AFPs Artikel „Suu Kyi verspricht, „über den Führer“ zu herrschen“ schrieb:
„Aung San Suu Kyi wurde formell ausgeschlossen, der nächste Präsident von Myanmar zu werden. Am Donnerstag ernannte ihre Partei einen ihrer loyalsten Berater zur Führung des zuvor von einer Junta geführten Landes zu ihrem Stellvertreter.

Frau Suu Kyi hat geschworen, „über“ den Präsidenten zu herrschen, obwohl sie vom höchsten Amt durch die Verfassung, die von der Armee geschrieben wurde, ausgeschlossen worden war.

Suu Kyi ist disqualifiziert, weil sie mit einem Ausländer verheiratet war und Kinder mit ausländischen Pässen hat. Obwohl das nicht in der Verfassung steht, hat Suu Kyi auch ungewöhnlich lange im Ausland gelebt und hat sowohl in England als auch in den USA studiert und gearbeitet und auch für die UNO. Ihre ganze politische Bewegung einschließlich viele Medien und NGO-Netzwerke werden offen von den USA und England finanziert.

Man kann mit Gewissheit sagen, dass jeder US- oder britische Bürger mit ähnlichem Hintergrund in beiden Ländern von der Führung des höchsten Amtes ausgeschlossen würde. Doch sind doppelte Standards und selektive Anwendung der Herrschaft des Rechts die Kennzeichen westlicher Außenpolitik geworden – und da ist die Marionette Suu Kyi keine Ausnahme.

Suu Kyis Kandidat für die Präsidentschaft ist ihr Fahrer und langjähriger Berater Htin Kyaw. Wie Suu Kyi ist dieser Möchtegern-Präsident der vormaligen britischen Kolonie Burma in England erzogen und steht Suu Kyis Stiftung Daw Khin Kyi vor, die, wie viele politische Fronten, die Suu Kyi unterstützen, von westlichen Regierungen und ausländischen Stiftungen finanziert wird, einschließlich dem Open Society Institute des kriminellen und verurteilten George Soros und der Asia Foundation, die vom Fortune 500 finanziert wird.

Wenn Suu Kyi über ihre Pläne für Myanmars Zukunft spricht, dann nennt sie, außer bloßen demokratischen Plattitüden, oft „ausländische Investitionen“.

Angesichts der Realität, dass ausländische Interessen sie an die Macht gehievt haben und der illegalen Methoden, mit denen es geschah, ist es kein Wunder, dass die bejahrte Stellvertreterin es vorzieht, zu vagen Schlagworten zu greifen, anstatt zu den riesigen, unangenehmen Verpflichtungen, die sie erfüllen muss im Tausch für die jahrzehntelange Unterstützung, die sie genossen hat.

Für das restliche Asien ist die offene Heuchelei des Westens in Myanmar, durch Installation von etwas, was per Definition eine Diktatur ist, aber Verurteilung anderer Länder als „Diktaturen“, wenn sie vom Ausland gestützte Stellvertreter stürzen, eine weitere Warnung und zusätzlicher Ansporn, Washingtons Einfluss in der Region auf eine proportionales und hantierbares Niveau zu reduzieren. einartysken

 

Rohingyas, Burmas Generäle und die Aung San Suu Kyi-‚Demokratie‘

Durch all die Ereignisse bei uns und vor unserer Haustier sind etliche Weltereignisse hinten runtergefallen. Am 6. Juni 2013 habe ich einen Artikel von Ramzy Baroud übersetzt und gerade habe ich wieder einen Artikel von ihm gelesen, in dem es ebenfalls um das Schicksal Burmas, seiner Demokratie, dem hierzulande gefeierten Idol Aung San Suu Kyi und vor allem um das Schicksal der Rohingyas geht.

Rohingyas auf der Flucht

Sein Artikel ist zu lang, als dass ich ihn jetzt noch übersetzen könnte, weshalb ich ihn kurz zusammenfasse:

Die Rohingyas sind eine ethnische Minderheit im heutigen Myanmar, früher Burma, deren eigener Staat am Ende des 19. Jahrhunderts von den Burmesen erobert wurde. Sie haben bis heute nicht die burmesische Staatsangehörigkeit und werden als Fremde, die…..