Archiv für Bänkster/Finanzmafia

Die Notenbanken sind am Ende ihres Lateins

Marc Friedrich und Matthias Weik

Die gewagte Geldpolitik hat ihre Ziele verfehlt. Die drohende Rezession bringt die Politik der Geldschwemme noch näher zum Abgrund.

Fortsetzungen sind meist nicht so gut wie das Original aber bei Mario Draghi´s «Whatever it takes» war der erste Teil schon verheerend. Nun hat er es wiederholt verlauten lassen. Obwohl die Bilanz der EZB auf Rekordniveau ist, will er die Geldschleusen weiter öffnen, Anleihen von Staaten und Unternehmen kaufen und die Zinsen senken: Von heute bei null Prozent runter in den negativen Bereich wie bereits in der Schweiz.

Was ist der Auslöser? Es sind miese Konjunkturaussichten, eine zu geringe Inflation sowie eine drohende Rezession am Horizont, die unter den Währungshütern für Panik sorgt. Denn auch die US- Notenbank FED signalisiert Zinssenkungen. Andere Notenbanken sind schon aktiv geworden: In Australien sind wir auf einem Rekordtief, Indonesien, Indien, Malaysia, Philippen, Neuseeland und auch China sahen sich ebenfalls genötigt, die Zinsen noch stärker zu senken als während der Finanzkrise 2008!

EZB-Chef Draghi droht mit einer Ausweitung seiner verheerenden….

Das Zentralbank-Casino verteilt Gratis-Chips (aber nur für die Superreichen)

Die Nachricht, dass das Federal Reserve-Casino wieder kostenlose Spielchips verteilt, hat eine hektischen Andrang ausgelöst, bei dem die Bären unter die Räder kommen, auch der arme Yogi-Bär:

Es gibt nur einen Haken an diesem Geschenk: Man muss reich sein. Und wenn man mehr als einen kostenlosen Glücksspielchip will, muss man superreich sein. Dann bekommt man einen Haufen Gratis-Chips.

 

Wenn du nicht reich bist – dann gibt’s nichts für dich, Schuldsklave! Wenn man bereits superreich ist, hat das Federal Reserve Casino für einen viele kostenlose Glücksspielchips, die man beliebig in fast jede Anlage “investieren” (heh) kann, da sie alle steigen: Gold, Silber, Bitcoin, Aktien, Anleihen, Bat Guano, Quatloos und natürlich das Shorten von Volatilität, da die Volatilität stirbt, wenn….

Die Risiken des globalen Finanzsystems

Es darf kein Tabu sein, staatliche Schulden über die Notenbanken zu finanzieren. Schließlich ist das Wirtschaftswachstum schwach und die politische Unzufriedenheit so groß wie die vererbte Schuldenlast. Doch kostenlos ist auch dieser Weg nicht. Auf lange Sicht braucht es andere Lösungen.

Wappen der US-Notenbank mit der Aufschrift United States Federal Reserve im Kreis, darin ein stilisierter Adler auf einer tempelartigen Gebäudefront. Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke glaubte, dass sich durch die Geldpolitik der Federal Reserve nützliche Konjunkturimpulse erreichen ließen. DGB/Maksym Yemelyanov/123rf.com

Schon seit die großen Notenbanken im Herbst 2008 die kurzfristigen Zinssätze auf nahezu null senkten und anschließend im Rahmen ihrer quantitativen Lockerung enorme Mengen an Anleihen aufkauften, debattieren…..

Wie George Soros Nordmazedonien destabilisiert

Der Bundestag hat vergangenen Donnerstag über die Aufnahme von Nordmazedonien in die NATO debattiert. Dahinter steckt jedoch ein unglaublicher Skandal um George Soros, Barack Obama, die EU und muslimische Milizen, die in einen Putsch am Balkan verwickelt sind.

Die »ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien« hatte 10 Jahre lang (von 2006 bis 2016) eine erfolgreiche konservative Regierung unter der Partei VMRO und Premierminister Nikola Gruevski. Mazedonien ist ein konservatives, christlich-orthodoxes Land, das die westliche Kultur und das Christentum erhalten will. Die slawischen Mazedonier sind so konservativ, dass sie als einziges Land in Europa die Abtreibungsgesetze strenger gemacht haben. Eine wachsende muslimische Minderheit von etwa 28% strebt dagegen tendenziell ein Großalbanien mit der Republik Albanien und dem Kosovo an.

So geriet Mazedonien ins Visier der linken Open-Society-Stiftungen von…..

Crash von 80 Prozent denkbar?

Albert Edwards passt sicherlich besonders gut zur Positionierung von bto: ähnlich skeptisch, ähnlich besorgt über die Fehlentwicklungen im Finanzsystem, kritisch, was den Ausblick für das immer höher geleveragte System betrifft. Die Eiszeit ist seine These, der ich nur folgen kann.

Gelegentlich gibt er Interviews, so nun erneut in der FINANZ und WIRTSCHAFT. Die Highlights:

  • „Die Aktienmärkte können weiterhin gut laufen, trotz rückläufigem Gewinnwachstum. Auch bei den Bondmärkten schliesse ich eine erneute Rally nicht aus. Aber es gibt Anzeichen, dass die Weltwirtschaft ein Wachstumsproblem…..

132 Milliarden Dollar aus Aktienfonds abgezogen

Boerse in New York / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-handelssaal-new-york-738671/Boerse in New York / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-handelssaal-new-york-738671/

Seit Jahresbeginn wurden 132 Milliarden Dollar aus Aktienfonds abgezogen. Doch die Kurse bisher kaum gefallen. Dahinter verbirgt sich ein Schreckenszenario.

Die amerikanische Bank of America Merrill Lynch hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die bei jedem Anleger die Alarm-Glocken läuten lassen sollte: Allein in der vorletzten Woche wurden auf der ganzen Welt 10,3 Milliarden Dollar aus Aktienfonds abgezogen. Davon entfielen 8,4 Milliarden auf amerikanische Aktienfonds. Insgesamt wurden seit Anfang des Jahres 132 Mrd. Dollar abgezogen und seit Dezember 2018 sogar 237 Mrd. Dollar.       

Diese wichtige Frage stellt sich niemand       

Angesichts dieser Statistik stellt sich die Frage: Wie ist es überhaupt möglich….

Game over – Das Spiel ist aus

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Game over. Das große Zentralbankexperiment der letzten zehn Jahre endet in einem heillosen und kompletten Scheitern. Die Spielchen mit billigem Geld und ständigen Interventionen, die uns weltweite Rekord-Schulden in der Größenordnung von $250 Billionen und ein rekordverdächtiges Ungleichgewicht beim Reichtum beschert haben, gehen mit der Verteilung von unreinem Crystal Meth in eine weitere Runde.

Australien hat bereits die Zinsen gesenkt, Indien ebenso. Die EZB redet darüber und die Märkte preisen bereits mehrere Fed-Senkungen ein. Das weltweite Zinssenken beginnt bereits von Neuem, bevor die letzte Runde überhaupt beendet wurde. Geht besser in Deckung, denn niemand, wirklich niemand kann wissen wie das endet.

Absolut atemberaubend. Wir werden Zeugen eines historischen Zusammenbruchs. Alles was die ganzen Zentralbanker im letzten Jahr sagten, war völlig falsch. Jede Prognose, die sie in den letzten zehn Jahren gemacht haben, war völlig falsch. Kein Wunder, dass Jay Powell (der Fed-Chef) die Diagramme in die Ecke werfen will. Es ist ein öffentliches Protokoll des Scheiterns.

Warum sollte man Vertrauen in Leute haben, die auf die Trümmer jener….

Hat David Rosenberg gerade den genialen Plan hinter Trumps vermeintlichem Wahnsinn entdeckt?

Seit Monaten sitzt Donald Trump der Fed im Nacken. Die Notenbank solle die Zinsen wieder senken, fordert der US-Präsident. Dass sie vergangenes Jahr die Zinsen angehoben hatte, »bremst uns aus«, so Trump.

Image result for trump vs fedEnde April – der Offenmarktausschuss der Fed tagte gerade – ging Trump noch einen Schritt weiter: Er forderte eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt sowie eine quantitative Lockerung durch verstärktes Drucken von Geld. In einem zweiteiligen Tweet zog der Präsident einen unschmeichelhaften Vergleich zwischen der Fed und der chinesischen Zentralbank und erklärte, bei einer Lockerung der Geldpolitik würde die US-Konjunktur »abgehen wie eine Rakete«.

Demokraten kritisierten Trumps Äußerungen. Er missachte die traditionelle Überparteilichkeit der Fed und wolle die Macht der Notenbank dafür missbrauchen, seine Wiederwahl zu sichern, hieß es.

»Es steht außer Frage, dass Präsident Trump die langfristige Stabilität der Wirtschaft und die Unabhängigkeit der Federal Reserve untergraben will, um seine Aussicht, wiedergewählt zu werden, zu verbessern«, sagte Senator Ron Wyden aus Oregon, der ranghöchste Demokrat im Finanzausschuss des Senats.

Viele weitere Spitzenpolitiker fielen mit ein und hielten dem Präsidenten »schockierende Einmischung« vor.

Aber … die Dinge im Establishment haben sich sehr rasch geändert.

Jetzt ist in der Führung der Fed die Rede von absichernden Zinssenkungen, es wird über die invertierte Zinskurve geklagt und das Augenmerk auf »Slowflation« gelegt, langsames Wirtschaftswachstum in Kombination mit hartnäckig hoher Inflation. Der ehemalige Finanzminister Larry Summers hat Trump mittlerweile zugestimmt, er fordert eine Senkung um 50 Basispunkte jetzt und einen weiteren Schritt im September.

Während das Establishment hin und her eiert, hat David Rosenberg von Gluskin Sheff hinter all den Spannungen rund um einen globalen Handelskrieg und dem wirtschaftlichen Kollaps einen cleveren Plan ausgemacht:

»Vielleicht ist Trump ja doch ein Genie.

Was geschieht, wenn er von der Fed die geforderten deutlichen Zinssenkungen bekommt?

Dann beendet er die Handelskriege, die Zölle fallen auf Null und der Aktienmarkt rast auf neue Rekordhöhen – gerade rechtzeitig für die Wahlen 2020!«

Rosenberg hat Recht: Der Markt fordert jetzt mehr als drei Zinsschritte bis Ende 2020 (und etwas weniger als zwei bis Ende 2019), damit der Traum der Aktienmärkte am Leben bleibt.

Oder wird irgendein Zinsschritt ein »Sell the News«-Ereignis sein, das bestätigt, dass sich die Fed zu Recht sorgt? Trumps Wahlkampf für 2020 hängt davon ab.

US-Wirtschaft: Morgan Stanley und der hauseigene zyklische Indikator – Von “Expansion” auf “Abschwung”

Bildergebnis für economic downImmer dann, wenn der Mainstream sich eines Themas annimmt, das in den alternativen Medien seit längerem thematisiert wird und es damit auch einer breiteren Öffentlichkeit gewahr wird, heißt es doppelt aufmerksam zu sein. So hat nun Morgan Stanley über seine Hauspostillen verlautbaren lassen, dass sie einen Abschwung (downturn) an den Märkten erwarten. Das Investmenthaus sieht eine wichtige Unterstützungslinie in Gefahr, die alsbald “gerissen” werden könnte und meint, dass sich die Investoren darauf vorbereiten sollten.

Wenn die Wall Street offen eine solche Warnung ausspricht, muss man davon ausgehen, dass im Hintergrund bereits seit Wochen eine entsprechende Absicherung in den jeweiligen Häusern läuft, bevor diese Information/Warnung an die Öffentlichkeit geht. Morgan Stanleys “Cross-Assets Team” bewertete den hauseigenen zyklischen Indikator neu und hat ihn von “Expansion” auf…..

Griechenlands Banken als Makler für 100000 Immobilien

Das nächste große Ding nach den griechischen NLPs stellt Griechenlands Immobilienmarkt dar, der riesiges Interesse und lebhaften Lobbyismus ausländischer Investoren anzieht.

Die ausländischen Investoren drängeln sich, um in Griechenland noch vor den (auf den 07 Juli 2019 anberaumten) vorgezogenen Neuwahlen auf einem Markt Positionen einzunehmen, auf dem sie eine heftige „Aktivität“ und große Dynamik bei Preisanstieg und Renditen erkennen.

Die Platzierungen und Wartepositionen der Ausländer gehen mit einer aktiven Lobby-Arbeit einher und bereiten dabei den Boden für Änderungen bezüglich des Rahmens von Immobilienübertragungen vor.

Griechenlands Banken sitzen auf einem riesigen Immobilien-Berg

Capital.gr vorliegenden Informationen zufolge sind die von den Investoren für die nächste Regierung bereits eröffneten Themen eine Simplifizierung der Genehmigungs- und Übertragungsverfahren für Immobilien, ein günstigerer…..

Too big to fail: Die großen Banken sind heute gemessen an der Bilanzsumme größer denn je

die vergangene Weltfinanzkrise wurde dadurch bekämpft, dass man die nächste vorbereitet. Wer sich ein sensibles Gehör bewahrt hat, der vernimmt, wie es im Gebälk der Finanzarchitektur erneut ächzt und stöhnt:

►Too big to fail: Die großen Banken sind heute gemessen an der Bilanzsumme größer denn je. Die fünf größten Banken der USA verfügen über fast die Hälfte der Bilanzsumme des Landes. Von Ende 2006 bis Mitte 2018 schwoll die Bilanzsumme von JPMorgan um 87 Prozent an. Das heißt: Das systemische Risiko hat man nicht reduziert, sondern erhöht. Klick Bild für mehr und Quelle.

…

Bluten für die Banken

IWF gibt zu: Griechenland-Hilfe war getarnte Rettung deutscher und französischer Geldhäuser

RTX2V8G0.jpgAlkis Konstantinidis/Reuters

Es ist nicht das erste Mal, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) Versäumnisse und Fehler bei seinen nur dem Namen nach Hilfsprogrammen einräumt. Neu ist allerdings, dass der Fonds zugibt, dass die Verzögerung der Restrukturierung der griechischen Schulden zwischen 2010 und 2012 eine getarnte Rettungsaktion für die Banken der Euro-Zone, allen voran Deutsche Bank und Société Générale, war.

Ein Bericht des Exekutivrats des IWF, der am Montag (Ortszeit) in Washington veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass die Verzögerung der PSI-Umstrukturierung (Private sector involvement) sowohl die Aussichten auf eine Erholung der griechischen Wirtschaft als auch die……

Gefahr eines neuen Totalitarismus

EZB Chef Mario Draghi / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/euro-ezb-europ%C3%A4ische-bank-europa-1431347/EZB Chef Mario Draghi / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/euro-ezb-europ%C3%A4ische-bank-europa-1431347/

Die Zentralbanker haben die Politik entmachtet. Sie sind verantwortlich für soziale Schieflagen wie steigende Mieten. Die Entwicklung ist brandgefährlich.

In deutschen Städten steigen die Immobilienpreise und die Mieten scheinbar unaufhaltsam – und mit ihnen der Unmut der Bevölkerung. Das Thema gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch in der öffentlichen Diskussion. Kein Wunder, dass es kaum eine Talkshow oder Nachrichtensendung gibt, in der nicht mindestens einmal das Wort Mietwahnsinn oder Enteignung vorkommt.

Wie bei Problemen üblich, erschallt der Ruf nach dem Staat. Er soll durch Gesetze Abhilfe schaffen und den Preisanstieg irgendwie unterbinden. Trotz des weit verbreiteten Interesses und der großen gesellschaftlichen Bedeutung dieser Entwicklung findet erstaunlicherweise keine ernsthafte Ursachenanalyse statt.

Der Staat baue zu wenige Wohnungen, lautet der Vorwurf der Linken, und…..

Die Deutsche Bank und der Imperialismus – Karl Schulz

Wirtschaft & Soziales Stationen einer 150-jährigen Erfolgsgeschichte

Geldwäsche, Devisenmarktmanipulation, Tricksereien bei der Übernahme der Postbank, Manipulation der Zinssätze Libor und Euribor, Ramschhypotheken, Umsatzsteuerbetrug – alles Peanuts. Der sozialdemokratische Finanzminister Olaf Scholz und sein Staatssekretär Jörg Kukies, ehemaliger Juso-Chef in Rheinland-Pfalz und Ex-Deutschlandchef der Investmentbank Goldman Sachs, fordern und forcieren die Fusion der privaten Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank.

Wer ist die Deutsche Bank? Gegründet wurde sie 1870 von Industriekapitalisten. Georg Siemens aus dem Hause Siemens war der erste Direktor der Deutschen Bank. 1870, das war das Jahr vor der deutschen Einigung unter Reichkanzler Bismarck, der Beginn der »Gründerzeit.« Das alte, baufällige Haus mit von der Deutschen Bank nur gemieteten Büros in Berlin, nahe der Straße Unter den Linden, erwies sich…..

….passend noch…..
Mosambik-Skandal an der GV: CS-Chefs schieben Verantwortung ab

Verwaltungsratspräsident und CEO der Credit Suisse gaben sich vor den Aktionären ahnungslos. Doch sie bewegen sich auf dünnem Eis.

Red. Die Credit Suisse hatte zusammen mit einer russischen Bank die Veruntreuung Hunderter Millionen Dollar ermöglicht. Namentlich Thomas Kesselring hat auf Infosperber seit 2016 über den Fall berichtet. Er unterrichtete jahrelang als Professor an einer Universität in Mosambik.

Als am letzten Freitag im Zürcher Hallenstadion die Generalversammlung der Credit Suisse mit mehreren Mosambik-Voten über die Bühne ging, fegte ein zweiter Zyklon über Mosambik dahin, stärker noch als der erste von Anfang März. Er brachte……

Wie in 2000 und 2008 – die Gefahr, die kaum jemand sieht!

Open in new window

Vermeintlich starke US-Wirtschaftsdaten, der wiedererstarkte Dollar und über den Erwartungen liegende “Earnings” der Unternehmen aus Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq sind die offizielle Erklärung, warum die “Sicherheitsprämie” im Gold zwischenzeitlich verpuffte und der Preis nach unten ging.

Tatsächlich ist der unerbittliche Anstieg der Aktienmärkte, der sich vor unseren ungläubigen Augen abspielt, kein Grund zum Jubeln. Seit den Dezembertiefs feiern die Märkte die radikale Kehrtwende der Zentralbanker, die mit dem Festhalten an ihrer lockeren Geldpolitik die Asset-Preise einmal mehr auf “wundersame Weise” höherschweben lassen. Es ist eine Marktreaktion, die wir über die letzten 10 Jahre wieder und wieder erfahren haben. Rekordhohe Aktienrückkäufe beflügeln die Märkte zusätzlich und die Tage des billigen Geldes sind zurück.

Investoren werden früher oder später zu spüren bekommen, dass diese plötzliche Kapitulation der Zentralbanker kein…..

Globalisten machen ihre Eine-Welt-Währungspläne Öffentlich

Oftmals werde ich gefragt, wann es so weit sein wird, dass man sich Sorgen machen muss hinsichtlich des Zusammenbruchs der Weltwirtschaft und dem globalen Systemneustart. Wird sich der wirtschaftliche Zusammenbruch aufs Mal ereignen, oder wird es ein Prozess und ab wann werden wir dessen unmittelbare Auswirkungen spüren? Auch wenn die Bedingungen für einen Crash bereits im letzten Quartal 2018 in den wirtschaftlichen Fundamentaldaten abzulesen war, was in schwankenden Wohn- und Einzelhandelszahlen sowie der Invertierung der Zinsstrukturkurve gipfelte, so ist der Durchschnittsbürger bisher nur geringfügig betroffen. Tatsache ist, dass selbst während der größten Finanzdepressionen immer nur ein Teil der Bevölkerung leidet, während der Rest halbwegs normal weiterleben kann.

Diese „Relativität“ als Charakteristikum einer Wirtschaftskrise ändert sich jedoch dann, wenn die Währung in Mitleidenschaft gezogen wird und eine Hyperinflation entsteht. Sobald dieser primäre Mechanismus für den Tausch von Waren und Dienstleistungen instabil wird, wie es in Weimar Deutschland in den 1920er Jahren oder in Argentinien Anfang 2000 der Fall war, dann leidet quasi die gesamte Öffentlichkeit an der Krise mit Ausnahme der kleinen Klasse der Eliten. Herrscht dagegen lediglich Stagnation mit wirtschaftlichen Turbulenzen, dann könnten viele Menschen nach wie vor ein komfortables Leben führen und müssen nur wenige Opfer bringen. Sollte allerdings die Währung implodieren, dann wird es ungemütlich für jeden, der nur schlecht vorbereitet ist.

Hinsichtlich der zeitlichen Abfolge des Kommenden ist es möglich, auf Basis von Indizien fundierte Vermutungen anstellen. Allerdings gibt es keine exakte wissenschaftliche Grundlage für Prognosen, wann genau die Globalisten den Stecker endgültig ziehen, an dem das gesamte gegenwärtige Wirtschaftsleben hängt. Sie werden die Katastrophe erst genau dann auslösen, wenn für sie der optimale Zeitpunkt erreicht ist. Meines Erachtens gibt es aber trotzdem einige Signale, auf die jeder achten sollte.

In der Vergangenheit habe ich immer wieder gesagt, dass es genau dann kritisch wird, wenn die kriminellen Globalisten damit aufhören, ihre Kriminalität zu verbergen und dazu übergehen, in ihren öffentlichen Äußerungen und bei der Verfolgung ihrer Agenda dreist zu werden. Genau dann ist es an der Zeit, sich Sorgen zu machen. Denn das selbstbewusste Auftreten von Kriminelle ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie denken, ihre Agenda sei bereits in trockenen Tüchern und niemand kann sie mehr aufhalten. Hier weiter……

Der Bankrun kommt bei der nahenden Krise!

Kritik des Artikels “Über den Niedergang des Kapitalismus und die Unausweichlichkeit des Sozialismus“ vom 23.6.18 von Rüdiger Rauls in Scharf Links, dem Kommentar zu meinem Artikel „Rosa Luxemburgs Die Schlussperiode des Kapitalismus“ vom 18.6.18

Rauls Kritik an meinen Artikel konzentriert sich in dem Satz „Denn kein Gesellschaftssystem bricht alleine dadurch zusammen, dass es in seiner bisherigen Form nicht mehr weiter funktioniert.“.

Pauls kritisiert über das Alter hinaus keine einzige These von mir oder Marx und Rosa Luxemburg, weshalb sich eigentlich die Beschäftigung mit dem Artikel gar nicht lohnt. Wahrscheinlich hat er die Thesen mit dem Produktionsmittel- und dem Konsumsektor gar nicht verstanden.

Dass Scharf-Links Marx Thesen für zu alt und überholt hält und dass letztlich „weiterhin der Kapitalismus“ siegen wird, zeigt, dass sie eigentlich Scharf-Neoliberal heißen müsste. Wir können an dem Artikel sehr schon zeigen, wie der…..

Geldsystem: Warum sich die Banken hinter der sozialistischen “Modernen Geldtheorie” versammeln

Nicht nur in den USA, sondern gerade in Europa und insbesondere in Deutschland kommen sozialistische Ideen wieder vermehrt in Mode. Sei es die Enteignung von großen Mietwohnungsgesellschaften, während die selbst gemachten Ursachen von überteuerten Mieten und Nebenkosten durch die Politik keine Rolle spielen; oder sei es die Forderung nach Billioneninvestitionen im Zuge des “Green New Deal” in den USA. Alle diese Gruppierungen und Forderer sind der Meinung, dass der Stadt mehr tun müsste: mehr regulieren, mehr steuern, mehr bestimmen, mehr subventionieren, mehr…

Wie all das bezahlt werden soll, bleibt geflissentlich unbeantwortet. Laut der US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez – also genau jene von George Soros unterstützten Politikerin zu der ich im August letzten Jahres schrieb:

Ich denke, wir sollen uns den Namen Alexandria Ocasio-Cortez merken. Er wird in der nahen Zukunft auch in Deutschland als neue Hoffnungsträgerin der Demokraten fallen…

– ist die Antwort darauf: die Modern Monetary Theory (Moderne Geldtheorie, MMT).

Die New York Times beschreibt die MMT als ein “Paket exzentrischer Ideen (package of eccentric ideas)” und zitiert die “Befürworter der MMT”, dass “die Defizite zu ….

Brexit: Steht ein inszenierter Crash bevor?

Ernst Wolff

Nur noch wenige Tage trennen uns vom 12. April, für den einmal mehr Großbritanniens Austritt aus der Europäischen Union vorgesehen ist.

Ob es dazu kommt, kann niemand voraussagen. Die britische Premierministerin May hat Brüssel in der vergangenen Woche um einen erneuten Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sogar einen weiteren Aufschub um ein Jahr vorgeschlagen.

In beiden Fällen müsste Großbritannien allerdings an der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai dieses Jahres teilnehmen. Das jedoch dürfte den 17,4 Millionen Briten, die im Referendum am 23. Juni 2016 für einen Brexit gestimmt haben, kaum gefallen und könnte ihre Wut nach 2 ¾ Jahren vergeblichen Wartens möglicherweise überkochen lassen.

Auf diesen Fall bereitet sich zurzeit die britische Polizei vor. Sie gab vor wenigen Tagen bekannt, dass für den Fall von Unruhen im Land 10.000 Polizisten bereit stehen, die innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit wären.

Wovon zurzeit niemand spricht, ist die historische Möglichkeit, die ein solches Szenario der globalen Finanzelite eröffnen würde – und zwar aus folgenden Gründen:

Nachdem die Zentralbanken ihre Geldpolitik im vergangenen Jahr gestrafft haben, ist es im Dezember zu den größten Börseneinbrüchen seit 70 Jahren gekommen. Um den Abwärtstrend zu stoppen, haben die wichtigsten Zentralbanken, allen voran die FED und die EZB, umgehend reagiert und eine Rückkehr zur lockeren Geldpolitik angekündigt.

Das hat die Märkte nicht nur beruhigt, sondern zum besten Börsenstart seit Jahren und einer bis heute anhaltenden monatelangen Rallye geführt. Diese aber bringt die alten Probleme wieder mit sich: Die Blasen wachsen weiter und drohen zu platzen. Und nicht nur das: Wegen der Niedrigzinsen ist die Verschuldung gegenüber 2007/2008 stark gestiegen, so dass die Risiken im System heute höher sind als vor zehn Jahren. Ein Crash hätte also wesentlich schlimmere Folgen.

Deshalb dürfte sich die globale Finanzelite zurzeit nichts mehr wünschen, als den Druck aus den Märkten zu nehmen und von sich selbst abzulenken. Hierbei wird ihr wohl kaum die historische Chance entgehen, die ein Aufflammen von Brexit-Unruhen bieten würde – nämlich selbst einen Crash zu inszenieren, davon zu profitieren und der Öffentlichkeit mit den Brexit-Befürwortern auch noch einen Sündenbock für die entstehenden Verwerfungen zu präsentieren.

Hedgefonds und Großbanken müssten zu diesem Zweck nur ihre Marktmacht ausnutzen, einen Ausverkauf an den Finanzmärkten anzetteln und die Kurse so ins Rutschen bringen. Und das wäre nicht einmal alles: Zuvor könnten sie auf fallende Kurse sowie ein fallendes Pfund wetten und anschließend den Crash benutzen, um mit gefüllten Taschen auf Einkaufstour zu gehen.

Ein auf diese Weise inszenierter – und damit von der Finanzelite kontrollierter – Crash würde ihr nicht nur riesige Gewinne bescheren, er böte auch noch die Chance, seine Folgen den “widerspenstigen” und “störrischen” Brexit-Befürwortern in die Schuhe zu schieben.

Auch der EU-Führung in Brüssel käme ein solcher inszenierter Crash nicht ungelegen: Sie könnte seine Folgen all denen, die wie zum Beispiel Katalonien eine Entlassung in die Unabhängigkeit fordern, als abschreckendes Beispiel präsentieren.

Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, wohin die Reise geht. Auf jeden Fall sollte man sich nicht von den Mainstream-Medien täuschen lassen, deren Berichterstattung sich auf das britische Parlament und die EU-Bürokratie konzentriert. Die tatsächliche Entscheidung über den Brexit und das zukünftige Gesicht der EU wird weder in Brüssel noch in London gefällt werden, sondern – wie immer – in den Führungsetagen der internationalen Großbanken und Hedgefonds.

IWF warnt: Die Weltwirtschaft kommt an einen heiklen Punkt

Die WTO warnt genauso wie der Internationale Währungsfonds: Die Weltwirtschaft ist in unbeständiges Wetter geraten. Die Finanzexperten der Welt treffen sich nächste Woche beim IWF und der Weltbank.

Foto: iStock

Vor zwei Jahren noch verzeichneten 75 Prozent der Weltwirtschaft steigende Wachstumsraten – im Jahr 2019 dagegen schrumpft das Wachstum in 70 Prozent der globalen Wirtschaft.

Das Bild, das die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, da zeichnet, hat eine klare Aussage: Die globale Konjunktur ist an einem „heiklen Punkt“ angekommen. „Das muss mit Sorgfalt gehandhabt werden“, rief die IWF-Chefin am Dienstag bei einer Rede in Washington Politikern und…..