Archiv für Afrika

Die Militarisierung des Sahel (III)

Die deutsche Kanzlerin fordert die neue Eingreiftruppe der Sahel-Staaten zu einer raschen Aufnahme ihrer Militäroperationen gegen jihadistische Milizen auf. Man könne „nicht warten“, sondern müsse „möglichst schnell beginnen“, den Kampf gegen den jihadistischen Terror im Sahel zu führen, erklärte Angela Merkel am gestrigen Mittwoch nach einem Gipfeltreffen zur Unterstützung der „G5 Sahel“-Truppe bei Paris. Die Einheit, die von fünf Sahel-Staaten gestellt wird und ab März 2018 rund 5.000 Soldaten umfassen soll, wird mit deutscher Hilfe aufgebaut. Logistisch soll sie künftig von der UN-Truppe MINUSMA unterstützt werden, an der fast tausend deutsche Soldaten beteiligt sind. Hauptfinanzier ist Saudi-Arabien, das auf diesem Weg seinen Einfluss in Westafrika deutlich ausbauen will – im Windschatten der EU-Militärpolitik. Schwerste Verbrechen von Soldaten der „G5 Sahel“-Staaten bis hin zu Folter und Mord sind dokumentiert. Experten warnen vor der vollständigen Militarisierung eines zu erheblichen Teilen sozialen und politischen Konflikts.

Die „G5 Sahel“-Eingreiftruppe

Die neue Eingreiftruppe („Force Conjointe“) der „G5 Sahel“-Staaten [1], die Gegenstand des gestrigen Gipfeltreffens in La Celle-Saint-Cloud im Westen von….

Einflusskampf um Afrika (II)

Flüchtlingsabwehr und profitable Geschäfte für deutsche Unternehmen stehen im Zentrum der heute zu Ende gehenden Ghana-Reise des Bundespräsidenten. Er müsse vor Versuchen „warnen“, über die Sahara und das Mittelmeer nach Deutschland zu reisen, erklärte Frank-Walter Steinmeier gestern in einem Interview in der ghanaischen Presse: Die Reise könne mit „Gefangenschaft“ bei libyschen Sklavenhändlern oder sogar mit dem Tod enden. „Bleibt zu Hause“, fassen deutsche Medien den Tenor der Äußerungen des Bundespräsidenten zusammen. Gleichzeitig ist Steinmeier bemüht, mit Hilfe des G20-„Compact with Africa“ deutschen Firmen den Weg zu profitablen Investitionen in Ghana zu bahnen. Der „Compact“ soll afrikanische Staaten dazu bringen, ihre Wirtschaft noch stärker als bisher auf die Wünsche westlicher Investoren auszurichten. Deutsche Wirtschaftskreise ordnen Ghana in die „zweite Reihe“ afrikanischer Länder hinter den ökonomischen Schwergewichten Südafrika und Nigeria ein und sprechen sich für eine Ausweitung der Geschäfte dort aus – im Konkurrenzkampf gegen China.

„Reformpartnerschaften“

Ghana, erstes Ziel der aktuellen Afrika-Reise von Bundespräsident Frank-Walter…

Feuer frei in Westafrika: Bewaffnete US-Drohnen dürfen im Kampfeinsatz über Niger kreisen

Ein Abkommen zwischen den USA und der Republik Niger erlaubt den Überflug und Kampfeinsatz bewaffneter US-Drohnen, die in Afrika zum Einsatz kommen sollen. Niger kommt in der Afrika-Strategie der USA auf Grund seiner geografischen Lage besondere Bedeutung zu.

Ziel des Abkommens zwischen den USA und der Republik Niger ist der Angriff aus der Luft auf extremistische Gruppen in West Afrika, wie Boko Haram und Al-Kaida.

Pentagonsprecherin Audricia Harris

Die Regierung Nigers und der USA stehen eng zusammen, um terroristische……

Mehr Krieg für Afrika

Frankreichs Präsident Macron drängt auf Aufstellung einer neuen Eingreiftruppe im Sahel. Kritik an EU-Politik vor Gipfel in Côte d’Ivoire

RTX3HL6Q.jpgFrankreichs Truppen blieben einfach: Gepanzertes Fahrzeug einer französischen Einheit am 17. Oktober in der früheren Kolonie Mali Foto: Benoit Tessier/Reuters

Beim Stichwort Afrika fällt westlichen Staatschefs Militär ein. Am Dienstag war es Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der mehr und schnellere Aufrüstung in Westafrika verlangte. Er erklärte bei einem Besuch in Burkina Faso, dass die sogenannte G-5-Eingreiftruppe gegen Dschihadisten mit Kontingenten aus Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und Burkina Faso nicht schnell genug vorankomme. Macron forderte: »Es ist unerlässlich, dass wir diesen Krieg so schnell wie möglich gewinnen.« Die »G5 Sahel« soll bis zu 5.000 Soldaten umfassen und mit den 4.000 französischen Soldaten zusammenarbeiten, die in der Region stationiert sind. Die USA haben dem Vorhaben Unterstützung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar zugesagt.

Im September hatte im Berliner Verteidigungsministerium eine Konferenz mi……

Es geht nicht nur um Niger – Die US-Militäreinsätze in Westafrika verschaffen den Terrorgruppen nur neue Rekruten

Der bekannte US-Journalist Nick Turse berichtet über bisher geheim gehaltene US-Militäreinsätze in Westafrika, die alle vom AFRICOM in Stuttgart organisiert werden.
„Es geht nicht nur um Niger – Die US-Militäreinsätze in Westafrika verschaffen den Terrorgruppen nur neue Rekruten“ Von Nick Turse The Intercept, 26.10.17″

Der Einsatz hat es nie auf die Titelseite der New York Times oder der Washington Post geschafft. Auch CNN oder Fox News haben nicht darüber berichtet. Weder der Stabschef des Weißen Hauses, der Chef des US-Generalstabes noch der US-Präsident haben ihn jemals in einer Pressekonferenz erwähnt. Dennoch hielten sich von Mitte Januar bis Ende März 2013 Soldaten der Green Beretsvon der 10th Special Forces Group in dem verarmten westafrikanischen Staat Niger auf. Sie bildeten einheimische Truppen im Wüstenkampf, an schweren Waffen und in Angriffstaktiken aus.
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Map: The Intercept
Am 15. Mai 2013 traf eine weitere Gruppe von Soldaten der Special Forces in Niger ein. Fast zwei Monate lang bildeten auch sie einheimische Truppen in ähnlichen Kampftechniken aus, wobei der Schwerpunkt auf Einsätzen in abgelegenen Gebieten lag. Von Anfang
August bis Mitte September hielt sich eine dritte Gruppe von Green Berets in diesem heißen und sehr trockenen afrikanischen Land auf; auch sie bildeten einheimische…

Dunkler Schatten über Schlüsselrohstoff

Arbeiter in Einer Kobalt-Mine

Mehr als die Hälfte des weltweit abgebauten Kobalts, das eine Schlüsselrolle in den Akkus von Elektronikgeräten wie Smartphones, aber auch von E-Autos spielt, stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wird Kobalt dort unter „grausamen Bedingungen“ abgebaut – viele……

Die Rekolonialisierung Afrikas durch endlosen Krieg

„Washington betreibt in Afrika ein grausames Schutzgelderpressungssystem, das gleichzeitig die Bedingungen für bewaffnete Gruppen schafft, damit sie gedeihen können, und gleichzeitig Schutz gegen sie anbietet.“

Vor sechs Jahren, am 20. Oktober 2011, wurde Muammar Gaddafi ermordet und reihte sich ein in die lange Liste von afrikanischen Revolutionären, die vom Westen gemartert wurden, weil sie es wagten, von kontinentaler Unabhängigkeit zu träumen.

Zuvor war Gaddafis Heimatstadt Sirte durch vom Westen unterstützte Milizen besetzt worden, nachdem die NATO und ihre „rebellischen“ Verbündeten die Spitäler und Wohnbauten der Stadt mit Artillerie zusammengeschossen, das Wasser und die Elektrizität abgeschnitten und öffentlich ihre Absicht bekundet hatten, [die Stadt] „in die Unterwerfung zu hungern“. Die letzten Verteidiger der Stadt, unter ihnen Gaddafi, flüchteten an diesem Morgen aus Sirte, aber ihr Konvoi wurde von Kriegsflugzeugen der NATO aufgespürt und angegriffen, wobei 95 Menschen getötet wurden. Gaddafi entkam dem Trümmerfeld, wurde aber kurz……

WHO schlägt Alarm: Pest in Afrika breitet sich rasant aus – schon neun Staaten betroffen

…läuft nach Plan…..;)

Die Pest kann über den Flugverkehr und die Massenmigration wieder nach Europa zurückkommen…

Die Lungenpest, auch als „schwarzer Tod“ bekannt, breitet sich immer rasanter in Afrika aus, mittlerweile sind bereits neun Länder betroffen,  meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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Pest verwüstet Madagaskar im Rekordtempo, die gemeldeten Pest-Fälle stiegen in nur einer Woche um 8% an und aktuelle WHO-Zahlen zeigen, dass bereits 143 Menschen durch den Schwarzen Tod getötet wurden und weitere 1.947 Menschen sich infiziert……

Netanjahu Regime prahlt zu den wichtigsten Waffenexporteuren der Welt zu gehören

Das Netanjahu Regime prahlt sogar damit, zu den wichtigsten Waffenexporteuren der Welt zu gehören. 2015 Deals im Wert von rund 5 Milliarden US-$, davon „nur“ 3% an afrikanische Staaten, dass wollen sie nun ändern und werben massiv für mehr Verkäufe.. Ist es ein Wunder, dass immer mehr schwarzafrikanische Flüchtlinge fliehen und in Europa um Asyl bitten. Und dafür belohnt Merkel dieses Besatzer Regime noch mit deutschen Rüstungsgütern auf Steuerkosten! Glücklicher Weise haben wichtige Staaten diesen „Event“ boykottiert.
Eigentlich sollte es die Krönung einer mehrjährigen diplomatischen Offensive werden: Der Afrika-Israel Gipfel, der für Ende Oktober in Lomé, der Hauptstadt des westafrikanischen Togo anvisiert war. Auf Regierungsebene wollten sich Vertreter zahlreicher afrikanischer Länder sowie des jüdischen Staates über Technologie, Entwicklung und Sicherheit austauschen und neue Projekte anstoßen. Sogar die einflussreiche jüdisch-amerikanische Lobby-Organisation AIPAC hatte ihr Kommen angesagt. Doch daraus wird nun nichts. Grund dafür sind nicht etwa der Boykott von Südafrika, Marokko, Algerien, Tunesien, Mauretanien und dem Sudan sowie Proteste gegen diesen Event. Vielmehr hat Togos Präsident Faure Gnassingbé zuhause massive Probleme, weil sich die Proteste gegen seine demokratisch nicht wirklich legitimierte Endlosherrschaft gerade häufen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Wir hoffen, dass es sich nur um eine Verzögerung handelt, deren Ursachen jenseits unserer Kontrolle sind“, hieß es dazu ganz diplomatisch aus dem Außenministerium in Jerusalem. „Weiterhin bleiben wir zuversichtlich, dass Israels Rückkehr nach Afrika ungebrochen fortgesetzt wird.“

„Israels Stärken entsprechen perfekt den Bedürfnissen in Afrika“, bringt es Bruno Finel, Chef von Africa-Israel Connect, den Organisatoren des nunmehr geplatzten Gipfels, auf den Punkt. „Trinkwasser, erneuerbare Energien, landwirtschaftliches Know-how und natürlich Sicherheit.“ Vor allem Letzteres gewinnt angesichts des islamistischem Terrors in Nigeria, Kenia oder Mauretanien an Bedeutung. „Israel gehört zu den Top-Ten der Waffenexporteure auf der Welt“, erklärt Yossi Melman, Journalist und Experte für internationale Beziehungen. „Von den Deals im Wert von rund fünf Milliarden Dollar, die Israel 2015 wohl abschloss, gingen gerade einmal drei Prozent auf das Konto der afrikanischen Staaten.“ Da ist also noch viel Platz nach oben. Bis dato gab es israelische Unterstützung im Antiterrorkampf außer in Kenia nur in Kamerun, wo man die Streitkräfte im Kampf gegen die Dschihadisten von Boko Haram schulte.
Evelyn Hecht-Galinski

 

Ende der Funkstille

Golda Meir beim Hora Tanz in Kenia, 1960, (c) Picturing Golda Meir: Photographs from the Collection at the UWM Libraries

Nach langer Pause feiert Israel sein Comeback auf dem afrikanischen Kontinent. Die Gründe dafür sind wirtschaftlicher, politischer und sicherheitsrelevanter Natur…

Von Ralf Balke

Eigentlich sollte es die Krönung einer mehrjährigen diplomatischen Offensive werden: Der Afrika-Israel Gipfel, der für Ende Oktober in Lomé, der Hauptstadt des westafrikanischen Togo anvisiert war. Auf Regierungsebene wollten sich Vertreter zahlreicher afrikanischer Länder sowie des jüdischen Staates über….

Washington nutzt Tod von vier US-Soldaten in Niger für Vorpreschen in Afrika

Vor mehr als drei Wochen wurden vier Mitglieder von Spezialkräften des US-Militärs bei einer Schießerei in Niger getötet. Das Pentagon hat bis heute keine schlüssige Schilderung der Hintergründe für dieses militärische Debakel veröffentlicht.

Präsident Donald Trump hatte über die Todesfälle zunächst geschwiegen und dann mit der Witwe eines der getöteten Soldaten einen öffentlichen Streit ausgetragen. Insgesamt macht der Vorfall deutlich, dass das US-Militär hinter dem Rücken der amerikanischen Bevölkerung und ohne öffentliche Debatte oder Ermächtigung durch den Kongress einen militärischen Aufmarsch in Afrika vorantreibt.

Die Trump-Regierung hat sich nicht die Mühe gemacht, die amerikanische Öffentlichkeit für diese riesige US-Militäroperation unter dem……

……passend dazu……
USA ringen mit China um Afrika..Video 3 Min.

 

USA wollen „mehr Sicherheit“ in Niger

Nach dem Tod von drei US-Soldaten während einer Antiterror-Mission in Niger soll eine Art Spezialeinheit ins Leben gerufen werden, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen.

https://i1.wp.com/www.operationworld.org/files/ow/maps/lgmap/nige-MMAP-md.png?resize=376%2C266Bild:http://www.operationworld.org/nige

General Mark Milley, Stabschef der United States Army, sagte am Montag in Washington, dass Beratungs- und Trainingsmissionen im westafrikanischen Niger „verstärkt“ werden. Dafür werde extra eine neue Einheit…..

 

 

Todesfälle von US-Soldaten in Niger reflektieren zunehmende Einsätze in Afrika

Amerikanische Ausgangsbasis für Krieg expandiert quer durch Afrika

Jason Ditz

Dass die Vereinigten Staaten von Amerika Spezialeinheiten in Niger stationiert hatten, war vor der Bekanntgabe, dass vier US-Soldaten in einem Hinterhalt nahe der malischen Grenze getötet wurden, kein wirkliches Geheimnis. Es war auch nicht gerade öffentlich bekannt.

Der Bericht im Jahr 2015, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Truppen „zu Ausbildungszwecken“ nach Niger schickten, wurde kaum publik gemacht. Die ersten Hinweise darauf, dass dieser Einsatz auf die Teilnahme an Patrouillen ausgeweitet worden war, gingen mit den ersten Todesfällen einher.

Das ist ein klassisches Zeichen für eine „Mission Creep“ (das ist eine – mittel- bis längerfristig angelegte – militärische Operation, die unauffällig beginnt und dann schleichend ausgedehnt wird, d. Ü.), und es ist kaum das erste. Anfang dieses Jahres haben die USA in Somalia zum ersten Mal seit über 20 Jahren Todesfälle im Kampf gegen Somalia verzeichnet. Die US-Einsätze in Afrika, die im letzten Jahrzehnt still und leise durchgeführt wurden, werden nie wirklich enden, und wenn sie einmal dort sind, findet das US African Command (AFRICOM) immer wieder neue Dinge, die sie tun können.

So werden Soldaten, die den Waffentransfer erleichtern, zu Ausbildern, und Ausbilder werden zu eingebetteten Truppen, und letztlich streifen US-Sondereinheiten im Kampfeinsatz durch das Land.

Das war geradezu unvermeidlich, als AFRICOM gegründet wurde. So wie die Gründung von CENTCOM 1983 Jahrzehnte der US-Kriege im Mittleren Osten nach sich zog, so hat die Gründung von AFRICOM im Jahr 2007 den Nährboden für amerikanische Kriege in ganz Afrika bereitet. Antikrieg:

Die offenen Adern Afrikas

Es tut dem Kontinent nicht gut, dass sich das internationale Großkapital für ihn interessiert

Afrika ist seit kurzem ins Zentrum der geopolitischen Aufmerksamkeit der Industriestaaten gerückt – wegen seiner Bodenschätze, wegen seiner Kriege, wegen seiner Flüchtlinge.

Die weißen Flecken auf der Karte des zweitgrößten Kontinents der Erde sind seit dem 19.Jahrhundert beseitigt, aber die Blutflecken darauf wurden seither immer größer. Ein Buch wie das von Eduardo Galeano über 500 Jahre Ausbeutung Lateinamerikas (Die offenen Adern Lateinamerikas, 1971) würde über das subsaharische Afrika sehr viel umfangreicher ausfallen: Afrika, insbesondere das sog. Schwarzafrika, die Geburtsstätte des Homo sapiens, ist seit dem Altertum Opfer permanenter Ausbeutung, von Sklavenhandel, Konflikten zwischen den (Kolonial-)Mächten und direkter wie indirekter politischer Einflussnahme…..

Der schwarze Kontinent im Aufbruch – Europa in Gefahr

Afrika. Seit Jahrhunderten wird der schwarze Kontinent ausgebeutet als billiger Sklaven- und Rohstoff-Lieferant, gleichzeitig missbraucht als konkurrenzloser Absatzmarkt. Für die Amerikaner wie für die Europäer waren die „Schwarzen“ letztlich immer „Untermenschen“, die sich zu unterwerfen hatten und ihre Existenzberechtigung, wenn überhaupt, teuer erkaufen mussten. Jetzt scheint das Maß voll und Afrika beginnt sich zu wehren, indem Tag für Tag Tausende versuchen nach Europa zu gelangen, egal wie. Die Bedrohlichkeit dieser Situation haben die Europäer nun tatsächlich zur Kenntnis genommen und – initiiert von Frankreichs Präsident Macron – Ende August einen „Flüchtlingsgipfel“ in Paris einberufen. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung indes sind medioker, halbherzig und ohne Aussicht, der gewaltigen Herausforderung Herr zu werden.

Aufmerksame Beobachter haben es schon vor Jahren prognostiziert: Wenn der Westen den afrikanischen Kontinent weiterhin als……

Afrika: Schluss mit der Bevormundung!

Afrika Schluss mit der BevormundungBild: pixabay (gemeinfrei)

Afrika leidet unter zahlreichen Vorurteilen. Diese hindern den Kontinent daran, sich selbstbewusst zu entwickeln und gefährden dadurch Europa.

Wahrscheinlich polarisiert kein anderer Kontinent so sehr wie Afrika. Bei keinem anderen Erdteil zaubern wir so schnell vorgefertigte Bilder seiner Einwohner aus den Schubladen wie bei dem Kontinent südlich des Mittelmeers. Doch gerade die sich besonders besorgt um Afrika geben, zeichnen die stärksten Bilder und verbauen Afrika so eine wirkliche Zukunft. Afrika hat einen anderen Weg verdient – frei von Vorurteilen und Bevormundung.

Afrika ist anders als Europa

Afrika und seine Bewohner sind nicht unbedingt auf die sprichwörtliche Butterseite des Lebens gefallen. Jahrhundertelange und noch immer anhaltende Ausbeutung….

Nelson Mandelas Enkel wirft israelische Botschafter aus Südafrika

Mandla Mandela, der Enkel des letzten südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und ein Mitglied des Parlaments African National Congress (ANC). Foto: Press TV

Aus der Rubrik „Nachrichten, die sie in unserer anglo-zionistischen 6 pro-israelischen Mainstreampresse nicht lesen“:

Der Enkel des südafrikanischen anti-apathischen Revolutionärs und Politikers Nelson Mandela hat die Regierung Südafrikas aufgefordert, den israelischen Botschafter in Pretoria zu vertreiben und alle diplomatischen und geschäftlichen Beziehungen mit dem Tel Aviv-Regime zu beenden.

Press TV

Am Sonntag drängte Mandla Mandela, ein Mitglied des Parlaments des Afrikanischen Nationalkongress (ANC) den ANC-Fraktionsvorsitzenden…..

Afrika – Die demographische Zeitbombe

Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung: Nirgendwo sonst sind die Zahlen so alarmierend: Europa darf sich in den nächsten Jahrzehnten auf gewaltige Migrationsbewegungen aus Afrika einstellen. Alle nüchternen Prognosen sehen düster aus.

Nirgendwo sonst auf der Welt klaffen Wirtschaftskraft und Bevölkerungswachstum so weit auseinander. Gewaltige Konflikte sind vorprogrammiert. Der Wirtschaftsboom in einigen rohstoffreichen Staaten kommt nur wenigen Eliten zugute.

Afrika wird der Kontinent mit den schlechtesten Zukunftsaussichten bleiben. Bevölkerungsexplosion, schwache Infrastruktur, niedrige Bildung, klimatische Beeinträchtigungen und Dürreperioden, ausbreitende Wüsten, Binnenmigrationen, Bürgerkriege und die ungleiche Verteilung der Deviseneinnahmen aus…..

Angola als Beispiel der Plünderung Afrikas

Diamantenmine in Angola. Bild: gemkonnect

Die Massenmigration von Afrikanern nach Europa hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die Ausbeutung durch die Machteliten.
 
Warum kommen so viele Menschen aus Afrika nach Europa? Große Armut, Hunger und Krieg? Sicherlich. Doch auch die Gründe für diese Armut, den Hunger und die Kriege sind zu beachten. Die Ausbeutung durch afrikanische und nicht afrikanische Machteliten zwingt Millionen dazu, ihr Glück in Europa zu suchen. Dass sie meistens nur den Tod finden, merken viele von ihnen allerdings erst