Archiv für Afrika

Abschnitt 127e: Die geheimen Einsätze des US-Militärs in Afrika

Bislang hieß es aus dem Pentagon, das US-Militär würde in Afrika keine eigenen Kampfeinsätze durchführen. Wie sich jetzt bestätigte, operieren seit Jahren US-Spezialkräfte in etlichen afrikanischen Staaten und greifen dabei auf lokale Kräfte zurück.

Auch wenn viele Beobachter und Experten Anderweitiges behaupten: Das Pentagon erklärte ein ums andere Mal, dass die Rolle von US-Militärs auf dem afrikanischen Kontinent auf “beratende und assistierende” Tätigkeiten beschränkt sei. Doch seit Jahren spielen US-Spezialkräfte wie die Green Berets und Navy SEALs in Kampfhandlungen auf afrikanischem Boden eine wesentlich aktivere Rolle als bislang eingeräumt. Dazu gehört nach Erkenntnissen der investigativen Nachrichtenseite Politico auch, aber nicht nur, die Planung bestimmter Missionen, die anschließend an lokale Armeeeinheiten übergeben, aber weiterhin von den US-Militärs kontrolliert werden sollen. Mehr…….

Was treibt die Afrikaner außer Landes?

Was treibt Afrikaner außer Landes und vor allem nach Europa? Winnie Adukule aus Uganda schrieb ein bemerkenswertes Buch über Afrikaner, die es zur Flucht außer Landes treibt („Flucht“, Verlag Das Neue Berlin, 2016). Sie befragte Menschen, die in Uganda leben und nach Europa gehen wollen. Sie interviewte auch enttäuschte Rückkehrer, Verantwortliche von Flüchtlingseinrichtungen und ausländische Diplomaten im Land. Adukule ist Rechtsanwältin in Kampala/Uganda und hat beruflich mit Flüchtlingen zu tun. Das Buch ist nicht repräsentativ für alle afrikanischen Länder. Aber ähnliche Argumente sind mir auch aus West- und Zentralafrika geläufig. In Westafrika ist es inzwischen eine Art Statussymbol, die Kinder nach Europa geschickt zu haben.

Nicht Armut, Hunger und politische Verfolgung bewegten die Menschen zur Flucht, sondern falsche Erwartungen. Viele Menschen würden ihre Länder verlassen, weil sie die glitzernde Warenwelt des Kapitalismus lockt. Werbung, Filme und bunte Bilder versprechen ein glückliches, zufriedenes Leben.

Sie haben nur einen Wunsch: Sie wollen raus aus Uganda und mehrheitlich….

Flächenbrand im Sahel – Europas Krieg in Afrika

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit kämpfen seit mehr als fünf Jahren deutsche, französische und amerikanische Truppen in der Region südlich der Sahara gegen Dschihadisten. Jetzt sollen afrikanische Soldaten – bezahlt von der EU – die Sahelzone befrieden. Warum gibt es dort überhaupt islamistische Kämpfer? Wer bezahlt sie? Die Antwort ist leicht zu finden: Wie im Nahen Osten, erzeugt der von ihnen verbreitete Terror Chaos in einer strategisch wichtigen Region und entfacht Flüchtlingsströme nach Europa. Gleichzeitig rechtfertigt er die Stationierung von Truppen und ermöglicht damit die Kontrolle der reichen Öllagerstätten in Westafrika. Wie im Nahen Osten wird dieser Terror von unseren Verbündeten, den Scheichs Arabiens, finanziert.

Laut aktuellen Umfragen des Washingtoner Meinungsforschungszentrums Pew, benannt nach dem US-amerikanischen Ölindustriellen Joseph Newton Pew (1848–1912) und gegründet von der Times Mediengruppe, wollen bis zu zwei Drittel der Afrikaner nach Europa auswandern – bei mehr als einer Milliarde Menschen……

Kilometerlange Riss Der Kontinent Afrika bricht auseinander

Kenia: Der Kontinent Afrika bricht auseinander© Riss durch Keniayoutube.com

Ein kilometerlanger Riss zieht sich quer durch Kenia – und er wird immer größer. Geologen gehen davon aus, dass an dieser Stelle Afrika in der Zukunft in zwei Teile brechen wird.

Kenia (Afrika). In der Nähe des Vulkan Suswa tauchte der Riss nach heftigen Regenfällen vor rund einem Monat auf. Jetzt wächst er immer weiter und gibt Geologen Grund zur Annahme, dass hier kein einfacher Graben, sondern eine tektonische Bruchlinie entsteht.

Derzeit ist der Riss im Durchschnitt 15 Meter tief und 20 Meter breit sowie mehrere Kilometer lang. Auch wenn es für uns nicht immer zu spüren ist, so ist die Erde stets im Wandel. Die Plattentektonik ist dafür ein gutes Beispiel. Jetzt stellen sich Geologen die Frage…..

USA fahren fort, Angriffe in Somalia zu steigern, töten mehr angebliche Militante

Angriff am Donnerstag im Süden Somalias gemeldet

Jason Ditz

Die US-Militäroperationen in Afrika nehmen weiter zu, wobei Africom immer häufiger in entlegenen Teilen von Ländern wie Somalia Luftangriffe durchführt und vermeintliche Kämpfer tötet. Der letzte erfolgte am Donnerstag, im Süden Somalias.

Africom berichtet von einem US-Angriff in der Nähe der Stadt Jilib , bei dem ein Fahrzeug zerstört und drei Menschen getötet wurden. Wie immer wurde behauptet, dass jeder Getötete ein Al-Shabaab-Kämpfer sei und dass keine Zivilisten verletzt wurden.

Diese Behauptungen sind problematisch, weil Africom wenig Interesse daran zeigt, nachträglich festzustellen, wer tatsächlich getötet wurde, und Beschwerden über zivile Todesfälle, die häufig auf solche US-Angriffe folgen, zu keinen ordnungsgemäßen Untersuchungen führen oder oft überhaupt keine Untersuchungen zur Folge haben.

Zunehmend laxe Kampfregeln in ganz Afrika geben Africom die Möglichkeit, immer mehr Angriffe mit immer weniger Rechenschaftspflicht durchzuführen. Dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine wachsende Zahl von “militanten Brutstätten” in ganz Afrika sehen, macht es leicht, der Führung solche Angriffe zu verkaufen, wobei die Tatsache den politischen Entscheidungsträgern entgangen zu sein scheint, dass alles, was diese Angriffe bewirken, noch mehr Brutstätten sind.

So oder so, diese Angriffe finden immer häufiger statt, wobei Somalia im Moment eindeutig das Hauptziel ist, aber die US-Drohnenstützpunkte in Niger zunehmen und Angriffe etwa im Süden Libyens zeigen, dass es sich in Wirklichkeit um eine kontinentübergreifende Politik der Eskalation handelt. Antikrieg:

“Ghana First”: Bürger wehren sich gegen militärische Kooperation mit USA

Vor wenigen Tagen unterzeichnete das ghanaische Parlament eine Absichtserklärung über eine “militärische Kooperation” mit den USA. Nach Ansicht weiter Teile der ghanaischen Zivilbevölkerung ist dies nicht im Interesse des Landes.

Nach bisherigen lokalen Informationen würde das MoU (“Memorandum of Understanding”) den US-Streitkräften gestatten, eigenes Militär in Ghana zu stationieren. Die Absichtserklärung erfolgte demnach ohne die Zustimmung der parlamentarischen Opposition, die sich vehement gegen die……

Die Militarisierung des Sahel (IV)

Die Bundesregierung stockt das deutsche Kontingent der UN-Truppe in Mali (MINUSMA) weiter auf und forciert damit einmal mehr die Militarisierung des Sahel. Wie das Bundeskabinett gestern beschlossen hat, wird der deutsche MINUSMA-Anteil von knapp 1.000 auf bis zu 1.100 Soldaten vergrößert. Dabei räumt die Regierung selbst ein, dass sich die “Sicherheitslage” in Mali im Laufe des mehr als fünfjährigen Einsatzes “verschlechtert” hat. In der Tat haben jihadistische Milizen im Sahel, gegen die seit Jahren diverse Truppen im Rahmen der EU sowie der UNO operieren, die Zahl ihrer Anschläge im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und dabei 400 Menschen getötet – mehr als je zuvor. Zivile Organisationen aus dem Sahel üben scharfe Kritik an der westlichen Intervention. Berlin und Paris treiben zusätzlich zu ihren eigenen Einsätzen den Aufbau der “G5 Sahel”-Eingreiftruppe voran, die unter anderem von Saudi-Arabien finanziert wird. Das stärkt die Stellung Riads, das im Sahel mit dem Aufbau salafistischer Strukturen gegen die schiitische Minderheit vorgehen will.

Truppenaufmarsch im Sahel

Der Einsatz europäischer Streitkräfte in Mali, den die Bundesregierung nun mit ihrer jüngsten Truppenaufstockung stärkt, geht mittlerweile in sein sechstes Jahr. Begonnen hat er Anfang 2013 mit einem französischen Kampfeinsatz gegen Jihadisten (“Opération Serval”), der inzwischen als “Opération Barkhane” mit rund 4.000 Soldaten weitergeführt wird. Die EU hat damals ihre EU Training Mission…..

Paul Biya, Zweiter von rechts, 65 Millionen Dollar Reisespesen

Bildergebnis für Paul Biya, Zweiter von rechts, 65 Millionen Dollar Reisespesen Foto: Lawrence Jackson

Kameruns Präsident Paul Biya (85) sitzt seit 1982 an den Schalthebeln der Macht. Immer schon reist der Präsident gerne ins Ausland. Jüngst, am 18. Februar 2018, veröffentlichte OCCRP (Organized Crime and Corruption Reporting Project), ein Zusammenschluss von 40 Non-Profit Organisationen, unter anderem 14 aus Afrika, mit Unterstützung von Amnesty International die privaten Kosten der Auslandsreisen zu Lasten der Staatskasse in der Regierungszeit von Paul Biya.

Insgesamt habe er seit 1982 viereinhalb Jahre (1.645 Tage) im Ausland verbracht und dafür 65 Millionen US-Dollar ausgegeben. Er hielt sich vor allem in der Schweiz und in Frankreich auf. Manche Jahre, wie zum Beispiel 2006 und 2009, war Biya ein Drittel des Jahres nicht in Kamerun. Die Journalisten haben…..

Auswanderer: „Afrika wird sich selbst vernichten“

Bewohner eines Dorfes in Uganda versammeln sich zur Beratung. Foto: K. Burns, USAID, public domain (CC0)

Was sind die wahren Ursachen von Afrikas Armut? Europas magere Entwicklungshilfe? Nein, sagen zwei Deutsche, die vier Jahre lang durch den Kontinent gereist sind.

Der Reisebericht der aus dem bayrischen Sauerlach stammenden Weltenbummler Thomas Lehn (58) und Constanze Kühnel (45) räumt auf mit so manchen Mythen, denen viele Europäer heute noch anhängen. Vornehmlich mit dem Glauben, dass man die Probleme Afrikas mit Geldzahlungen oder dem Transfer von europäischer Technik oder deutschem Know-How erledigen könnte. Der „schwarze Kontinent“ kämpft mit Schwierigkeiten, die nicht so einfach mit unserer Denkweise angegangen oder behoben werden können, schildert das Auswanderer-Paar im Merkur.

Ihre Erfahrungen aus den letzten vier Jahren vor Ort widersprechen damit……

Ist Südafrikas Wassernot eine Naturkatastrophe & Rema Typhus Schicksal?

Ist Südafrikas, Kenias, Ugandas, Burkina Fasos, Tansanias … Wasserknappheit eine Naturkatastrophe & Remas Typhus in Kampala Schicksal?  Und die Malaria ihres Kindes einfach nur Pech?  Oder sind das Folgen eines Einsatzes von Bio-Waffen?

Schon die Frage hört sich nach Verschwörungstheorie an!

Wo sind die gigantischen Wasservorräte unter der libyschen Sahara geblieben ? Fragen über Fragen. (wer dazu mehr wissen will, braucht nur Begriff “Libyen VEOLIA” hier im Suchfeld oder bei Google einzugeben)……

„Es ist so grausam, ich habe noch nie so viel geweint!“ – Der Völkermord an Weißen in Südafrika

In Südafrika findet ein Völkermord gegen weiße Farmer statt.Trotz der akuten Gefahr waren die YouTuber Lauren Southern und Caolan Robertson diese Woche in Südafrika, um endlich darüber international zu berichten. Ein Gastbeitrag von Collin McMahon (JouWatch)

Lauren Southern wurde mit ihrer Berichterstattung von der Aktion „Defend Europe“ und der G20-Menschenjagd auch in Deutschland bekannt. Seit dieser Woche berichtet sie mit ihrem ex-„Rebel Media“ Kollegen Caolan Robertson aus Südafrika.

Die Gewalt dort trotzt jeder Beschreibung:……

Chinas Afrikapolitik: Drei Grundprinzipien des finanziellen und wirtschaftlichen Engagements

Chinas Außenminister Wang Yi. Bild: CIIC

China arbeitet in Sachen Afrikapolitik und der ökonnomischen Zusammenarbeit mit den afrikanischen Länndern nach drei Grundprinzipien, die sich teils fundamental von jenen des Westens unterscheiden.

Chinas Außenminister, Wang Yi, befand sich die letzten Tage auf einer Afrika-Reise. In Angola, während eines Besuchs bei seinem dortigen Amtskollegen Manuel Domingos Augusto, erklärte er vor der Presse die drei Prinzipien der finanziellen und wirtschaftlichen Hilfe für die afrikanischen Länder. Diese lauten:

“Erstens entspricht die Unterstützung der Nachfrage der eigenen Entwicklung von Afrika. In der Anfangsstufe der wirtschaftlichen Entwicklung und Industrialisierung braucht jedes Land enorme Kapitalmittel. Afrika ist hier auch keine Ausnahme. Gemäß den Wünschen der afrikanischen Länder hat China innerhalb seiner Kräfte finanzielle Hilfe gewährt. Dies spielt eine wichtige Rolle für die sozioökonomische….