Archiv für Afrika

USA wollen „mehr Sicherheit“ in Niger

Nach dem Tod von drei US-Soldaten während einer Antiterror-Mission in Niger soll eine Art Spezialeinheit ins Leben gerufen werden, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen.

https://i1.wp.com/www.operationworld.org/files/ow/maps/lgmap/nige-MMAP-md.png?resize=376%2C266Bild:http://www.operationworld.org/nige

General Mark Milley, Stabschef der United States Army, sagte am Montag in Washington, dass Beratungs- und Trainingsmissionen im westafrikanischen Niger „verstärkt“ werden. Dafür werde extra eine neue Einheit…..

 

 

Todesfälle von US-Soldaten in Niger reflektieren zunehmende Einsätze in Afrika

Amerikanische Ausgangsbasis für Krieg expandiert quer durch Afrika

Jason Ditz

Dass die Vereinigten Staaten von Amerika Spezialeinheiten in Niger stationiert hatten, war vor der Bekanntgabe, dass vier US-Soldaten in einem Hinterhalt nahe der malischen Grenze getötet wurden, kein wirkliches Geheimnis. Es war auch nicht gerade öffentlich bekannt.

Der Bericht im Jahr 2015, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Truppen „zu Ausbildungszwecken“ nach Niger schickten, wurde kaum publik gemacht. Die ersten Hinweise darauf, dass dieser Einsatz auf die Teilnahme an Patrouillen ausgeweitet worden war, gingen mit den ersten Todesfällen einher.

Das ist ein klassisches Zeichen für eine „Mission Creep“ (das ist eine – mittel- bis längerfristig angelegte – militärische Operation, die unauffällig beginnt und dann schleichend ausgedehnt wird, d. Ü.), und es ist kaum das erste. Anfang dieses Jahres haben die USA in Somalia zum ersten Mal seit über 20 Jahren Todesfälle im Kampf gegen Somalia verzeichnet. Die US-Einsätze in Afrika, die im letzten Jahrzehnt still und leise durchgeführt wurden, werden nie wirklich enden, und wenn sie einmal dort sind, findet das US African Command (AFRICOM) immer wieder neue Dinge, die sie tun können.

So werden Soldaten, die den Waffentransfer erleichtern, zu Ausbildern, und Ausbilder werden zu eingebetteten Truppen, und letztlich streifen US-Sondereinheiten im Kampfeinsatz durch das Land.

Das war geradezu unvermeidlich, als AFRICOM gegründet wurde. So wie die Gründung von CENTCOM 1983 Jahrzehnte der US-Kriege im Mittleren Osten nach sich zog, so hat die Gründung von AFRICOM im Jahr 2007 den Nährboden für amerikanische Kriege in ganz Afrika bereitet. Antikrieg:

Die offenen Adern Afrikas

Es tut dem Kontinent nicht gut, dass sich das internationale Großkapital für ihn interessiert

Afrika ist seit kurzem ins Zentrum der geopolitischen Aufmerksamkeit der Industriestaaten gerückt – wegen seiner Bodenschätze, wegen seiner Kriege, wegen seiner Flüchtlinge.

Die weißen Flecken auf der Karte des zweitgrößten Kontinents der Erde sind seit dem 19.Jahrhundert beseitigt, aber die Blutflecken darauf wurden seither immer größer. Ein Buch wie das von Eduardo Galeano über 500 Jahre Ausbeutung Lateinamerikas (Die offenen Adern Lateinamerikas, 1971) würde über das subsaharische Afrika sehr viel umfangreicher ausfallen: Afrika, insbesondere das sog. Schwarzafrika, die Geburtsstätte des Homo sapiens, ist seit dem Altertum Opfer permanenter Ausbeutung, von Sklavenhandel, Konflikten zwischen den (Kolonial-)Mächten und direkter wie indirekter politischer Einflussnahme…..

Der schwarze Kontinent im Aufbruch – Europa in Gefahr

Afrika. Seit Jahrhunderten wird der schwarze Kontinent ausgebeutet als billiger Sklaven- und Rohstoff-Lieferant, gleichzeitig missbraucht als konkurrenzloser Absatzmarkt. Für die Amerikaner wie für die Europäer waren die „Schwarzen“ letztlich immer „Untermenschen“, die sich zu unterwerfen hatten und ihre Existenzberechtigung, wenn überhaupt, teuer erkaufen mussten. Jetzt scheint das Maß voll und Afrika beginnt sich zu wehren, indem Tag für Tag Tausende versuchen nach Europa zu gelangen, egal wie. Die Bedrohlichkeit dieser Situation haben die Europäer nun tatsächlich zur Kenntnis genommen und – initiiert von Frankreichs Präsident Macron – Ende August einen „Flüchtlingsgipfel“ in Paris einberufen. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung indes sind medioker, halbherzig und ohne Aussicht, der gewaltigen Herausforderung Herr zu werden.

Aufmerksame Beobachter haben es schon vor Jahren prognostiziert: Wenn der Westen den afrikanischen Kontinent weiterhin als……

Afrika: Schluss mit der Bevormundung!

Afrika Schluss mit der BevormundungBild: pixabay (gemeinfrei)

Afrika leidet unter zahlreichen Vorurteilen. Diese hindern den Kontinent daran, sich selbstbewusst zu entwickeln und gefährden dadurch Europa.

Wahrscheinlich polarisiert kein anderer Kontinent so sehr wie Afrika. Bei keinem anderen Erdteil zaubern wir so schnell vorgefertigte Bilder seiner Einwohner aus den Schubladen wie bei dem Kontinent südlich des Mittelmeers. Doch gerade die sich besonders besorgt um Afrika geben, zeichnen die stärksten Bilder und verbauen Afrika so eine wirkliche Zukunft. Afrika hat einen anderen Weg verdient – frei von Vorurteilen und Bevormundung.

Afrika ist anders als Europa

Afrika und seine Bewohner sind nicht unbedingt auf die sprichwörtliche Butterseite des Lebens gefallen. Jahrhundertelange und noch immer anhaltende Ausbeutung….

Nelson Mandelas Enkel wirft israelische Botschafter aus Südafrika

Mandla Mandela, der Enkel des letzten südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und ein Mitglied des Parlaments African National Congress (ANC). Foto: Press TV

Aus der Rubrik „Nachrichten, die sie in unserer anglo-zionistischen 6 pro-israelischen Mainstreampresse nicht lesen“:

Der Enkel des südafrikanischen anti-apathischen Revolutionärs und Politikers Nelson Mandela hat die Regierung Südafrikas aufgefordert, den israelischen Botschafter in Pretoria zu vertreiben und alle diplomatischen und geschäftlichen Beziehungen mit dem Tel Aviv-Regime zu beenden.

Press TV

Am Sonntag drängte Mandla Mandela, ein Mitglied des Parlaments des Afrikanischen Nationalkongress (ANC) den ANC-Fraktionsvorsitzenden…..

Afrika – Die demographische Zeitbombe

Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung: Nirgendwo sonst sind die Zahlen so alarmierend: Europa darf sich in den nächsten Jahrzehnten auf gewaltige Migrationsbewegungen aus Afrika einstellen. Alle nüchternen Prognosen sehen düster aus.

Nirgendwo sonst auf der Welt klaffen Wirtschaftskraft und Bevölkerungswachstum so weit auseinander. Gewaltige Konflikte sind vorprogrammiert. Der Wirtschaftsboom in einigen rohstoffreichen Staaten kommt nur wenigen Eliten zugute.

Afrika wird der Kontinent mit den schlechtesten Zukunftsaussichten bleiben. Bevölkerungsexplosion, schwache Infrastruktur, niedrige Bildung, klimatische Beeinträchtigungen und Dürreperioden, ausbreitende Wüsten, Binnenmigrationen, Bürgerkriege und die ungleiche Verteilung der Deviseneinnahmen aus…..

Angola als Beispiel der Plünderung Afrikas

Diamantenmine in Angola. Bild: gemkonnect

Die Massenmigration von Afrikanern nach Europa hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die Ausbeutung durch die Machteliten.
 
Warum kommen so viele Menschen aus Afrika nach Europa? Große Armut, Hunger und Krieg? Sicherlich. Doch auch die Gründe für diese Armut, den Hunger und die Kriege sind zu beachten. Die Ausbeutung durch afrikanische und nicht afrikanische Machteliten zwingt Millionen dazu, ihr Glück in Europa zu suchen. Dass sie meistens nur den Tod finden, merken viele von ihnen allerdings erst

Marshall-Plan mit Afrika

Nichts weniger als einen Paradigmenwechsel in der deutschen Afrika-Politik hat Angela Merkel für den anstehenden G20-Gipfel angekündigt. Das Programm läuft unter einem vielversprechenden Namen: „Marshall-Plan mit Afrika“. Das Prinzip: private Investoren statt staatlicher Entwicklungshilfe. Aber hilft das den Menschen in Afrika?

Neuer Wettlauf um Afrika

Die Bundesregierung will im Rahmen ihrer G-20-Präsidentschaft die Geschäftsbeziehungen zum südlichen Kontinent verbessern. Die Europäische Union drängt auf neue Freihandelsabkommen. Aber die lokalen Regierungen verhalten sich längst nicht mehr so willfährig, wie Diplomaten das bisher gewohnt waren.

RTR1LK2P.jpgFoto: REUTERS/Antony Njuguna

Die Bundesregierung hat sich während ihrer G-20-Präsidentschaft einiges vorgenommen. »Compact with Africa« (Partnerschaft mit Afrika) nennt sie eine Initiative, mit der die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Kontinent ausgebaut werden sollen. Die Erwartungen sind groß. »Der Afrika-Fokus der deutschen G-20-Präsidentschaft bietet eine historische Chance, die Rahmenbedingungen auf….

Geschäfte am Horn von Afrika

Mit mehreren Wirtschaftskonferenzen bemühen sich deutsche Stellen in dieser Woche um einen Ausbau des deutschen Einflusses in Äthiopien, einem strategisch zentralen Land am Horn von Afrika. Äthiopien gilt derzeit als eines der Boomländer des Kontinents schlechthin; zweistellige Wachstumraten in den vergangenen Jahren wecken auch das Interesse deutscher Unternehmen. Berlin kooperiert darüber hinaus in der Flüchtlingsabwehr eng mit Addis Abeba, dessen hochgerüsteter Repressionsapparat sich dabei als äußerst schlagkräftiger Partner erweist. Zugleich sucht die Bundesregierung die Zusammenarbeit mit den äthiopischen Streitkräften zu intensivieren. Diese sind am Versuch der Afrikanischen Union (AU) beteiligt, die Konflikte…..

Die Invasion geht weiter: 10.000 Afrikaner im Mittelmeer aufgefangen

by JouWatch, via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Während dieses Wochenende der G-7-Gipfel in Sizilien tagte, wurden an der libyschen Küste erneut tausende Afrikaner aufgenommen und nach Europa gebracht.

Während des Gipfels war es, wie berichtet, unbefugten Schiffen nicht erlaubt, an den sizilianischen Häfen anzulegen. Da sich somit die Einsatzfahrt mehrerer NGO-Schlepperschiffe verzögerte, mussten an der libyschen Küste auch Handels- und Marineschiffe aushelfen. Insgesamt wurden alleine in den…..