Archiv für Afrika

Wie Gaddafi versuchte Afrika von den Banken zu befreien

Bildergebnis für gaddafi public domain
Es ist mehr als nur unglaublich. Es handelt sich um einen Skandal, der seinesgleichen sucht. In Libyen versammelten sich 2011 Hunderttausende Menschen am Green Square in Tripolis und anderen Orten, grüne Fahnen schwenkend, um ihrer Unterstützung für die Regierung von Muammar Gaddafi Ausdruck zu verleihen. Und diese unmissverständliche Kundgebungen des Volkes wurde von den westlichen Medien völlig ignoriert.
Wir sprechen von demokratischen Ländern mit uneingeschränkter Pressefreiheit. Tag für Tag wurden von NATO-Einheiten Bomben auf Libyen abgeworfen. Tausende Zivilisten wurden getötet. Das Volk bezeugte unmissverständliche Unterstützung für Gaddafi und die westlichen Medien versorgten uns dennoch weiterhin mit den gleichen Lügen.
Warum werden wir von unseren Regierungen und Medien so schamlos angelogen?
 
GADDAFI WOLLTE DIE AFRIKANER EMANZIPIEREN
Afrika ist der reichste Kontinent der Erde mit gewaltigen natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig ist Afrika auch der ärmste Kontinent. 57 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der....mehr......

Flüchtlingsabwehr in Nordafrika (I)

Mit einem Fehlstart hat eine geplante Serie von Besuchen der deutschen Kanzlerin in Nordafrika zum Ausbau der EU-Flüchtlingsabwehr begonnen. Algerien hat Gespräche, die Angela Merkel gestern und heute in Algier führen wollte, kurzfristig abgesagt; offizieller Grund ist eine akute Erkrankung von Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika. Beobachter rechnen damit, dass Algerien als Transitland für Flüchtlinge in der näheren Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnt: Weil die Flucht über Libyen aufgrund der dort grassierenden Milizengewalt immer gefährlicher wird, weichen Flüchtlinge zunehmend auf alternative Routen aus. Oran im Nordwesten Algeriens wird von Europol bereits als ein bedeutendes Zentrum von Fluchthelfern für die Überfahrt über das Mittelmeer eingestuft. Die Flüchtlingsabwehr gehört seit rund zehn Jahren zu den Schwerpunkten der deutschen Algerien-Politik. Um die Streitkräfte des Landes in die Lage zu versetzen, unerwünschte Migranten abzuwehren, rüsten deutsche Konzerne sie mit Radpanzern, Truppentransportern, Radaranlagen und.....

Ausbeuter auswechseln

Südafrikas Regierung will die Bergbauindustrie »transformieren«. Arbeiter werden auch weiterhin in Armut leben

Von Christian Selz, Kapstadt

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Arbeitersiedlung vor der Platinmine des britischen Betreibers Lonmin (Rustenburg, 29. Juli 2015)
Als sich die führenden Köpfe der Bergbauindustrie in der vergangenen Woche zu ihrer alljährlichen Fachmesse »Investing in African Mining« in Kapstadt trafen, sprachen zumindest die Teilnehmerzahlen für gesteigerten Optimismus in der Branche. Um 32 Prozent war die Zahl der vertretenen Bergbauunternehmer dem Portal Mining Review zufolge im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, bei den.....

Systematische Plünderung

Viele afrikanische Staaten erhoffen sich vom Abbau ihrer natürlichen Ressourcen einen Anschub für ihre Entwicklung. Doch das endet oft mit Überschuldung

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Gefahr für die Anwohner – in Nigeria kommt es aufgrund von Anschlägen sowie schlechter Wartung immer wieder zu Lecks in den Ölpipelines (undatierte Aufnahme aus der Nähe von Goi in Ogoniland)

nur über knapp 7,6 Prozent der bekannten Erdölreserven der Welt. Es liegt damit weit hinter dem Mittleren Osten (47,7 Prozent), Mittel- und Südamerika (19,4 Prozent), Nordamerika (13,7 Prozent) sowie Europa und Eurasien (9,1 Prozent). Unter den afrikanischen Staaten rangieren Angola, Libyen, Nigeria und Südsudan vorn. Bei Erdgas ist Afrikas Rolle noch geringer; das könnte sich nach den großen Erdgasfunden vor acht Jahren vor den Küsten Mosambiks und Tansanias in einer Tiefe von 500 bis 1.500 Meter unter dem Meeresgrund ändern. Die entsprechenden Statistiken werden von Jahr zu Jahr korrigiert, gibt es doch aufgrund von besserer Fördertechnik immer neue Zahlen. Seit 1980 nahmen allein die weltweiten Erdölreserven auf Grundlage der genannten Faktoren um 150 Prozent zu. Mehr......

ICC: Afrikaner wollen geschlossen austreten

Das Gebäude des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Bild: Wikimedia / Hypergio CC BY-SA 4.0

Die Staats- und Regierungschefs der 28 Mitgliedsländer der Afrikanischen Union wollen in einer gemeinsamen Aktion aus dem Internationalen Strafgerichtshof austreten.

Die afrikanischen Staatsführer der 28 Länder umfassenden Afrikanischen Union haben ihre Entscheidung bekräftigt, aus den Römischen Verträgen....

   

Staatschef made in USA

Gambias neuer Präsident Barrow hatte für die Absetzung von Jammeh Hilfe aus Washington

Von Christian Selz, Kapstadt
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Mit einer ganzen Liste von Reformankündigungen ist Gambias neuer Präsident Adama Barrow am Samstag erstmals vor die Presse in der Hauptstadt Banjul getreten. Noch in dieser Woche will er sein Kabinett ernennen. Gleich die erste Nominierung – Barrow machte die Architektin seines Bündnisses, Fatoumata Jallow-Tambajang, zur Vizepräsidentin – erwies sich jedoch als problematisch. Die 67jährige soll der Verfassung des Landes nach zu alt sein für das Amt. Das allerdings ist bei weitem nicht die größte.....

Fluchtursachen: Deutschlands neue Afrikapolitik – alter Wein in neuen Schläuchen

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Die deutsche Politik hat Afrika neu „entdeckt“. Sowohl über die G20-Präsidentschaft, als auch durch einen „Marshallplan mit Afrika“ beziehungsweise durch eine gemeinsame Initiative vom Minister für Entwicklungspolitik Müller und Wirtschaftsminister Gabriel sollen Unternehmen und Investitionen nach Afrika gelockt werden. Ziel dieser Initiativen ist es, Perspektiven in afrikanischen Ländern aufzubauen, um Fluchtursachen zu überwinden. Doch diese Politik ist nur alter Wein in neuen Schläuchen. Afrikanische Staaten werden schon seit Jahren dazu getrieben, vermeintliche Investitionshemmnisse abzubauen und ausländische Unternehmen anzulocken. Bisher haben diese Ansätze aber nicht zur Schaffung von Perspektiven beigetragen. In vielen afrikanischen Staaten gibt es eine Beschäftigungskrise und eine hohe Jugend-Arbeitslosigkeit (hier).

G20 – Neue Partnerschaft mit Afrika

Am deutlichsten wird das deutsche Bemühen durch die Pläne für die deutsche G20-Präsidentschaft im Jahr 2017. Unter Schirmherrschaft des Finanzministerium....

Billiges Erinnern

Mit einer Sammelklage in den USA intervenieren Vertreter der Herero und der Nama in Bemühungen Berlins um die kostengünstige Beendigung des Streits um Entschädigung für deutsche Kolonialverbrechen. Die Nachkommen der Opfer fordern Kompensationen für den Raub von Land und Vieh sowie für den Genozid an ihren Vorfahren in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Die Bundesregierung war gerade dabei, mit Namibias Regierung eine Verhandlungslösung im Entschädigungsstreit zu erzielen; Windhoek sollte auf alle Kompensationen verzichten und im Gegenzug eine "Zukunftsstiftung" erhalten, um die materiell leer ausgehenden Herero und Nama mit Gedenkstätten und anderen Projekten einer preiswerten "Erinnerungskultur" abzuspeisen. Berlin rechnet sich gute Chancen aus, Entschädigungsklagen abwehren zu können: Die zum Tatzeitpunkt gültigen Völkerrechtsnormen böten keine Handhabe gegen die Massaker in Deutsch-Südwestafrika, heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags; Genozid wiederum sei erst seit 1948 ein Straftatbestand und könne nicht rückwirkend geahndet.....

Amerikas Schattenkrieg - Die Ausbreitung des US-Militärs in Afrika

Amerikas Schattenkrieg - Die Ausbreitung des US-Militärs in Afrika
General James Linder (r.), Oberbefehlshaber des US Special Operations Command Africa, begrüßt einen Soldaten in Niger.
In keinen Erdteil entsandten die USA in den vergangenen Jahren mehr Spezialkräfte als nach Afrika. Ein zentraler Bestandteil der militärischen Planungen ist dabei das US Africa Command (AFRICOM). "Nation Building" für Freiheit und Demokratie ist out, die Ziele bleiben ähnlich. Mehr....

Wege der Weltpolitik (II)

Die Bundeswehr wird ihren Einsatz in Mali ausweiten. Dies hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am gestrigen Montag mitgeteilt. Demnach soll die Mandatsobergrenze für die deutschen Truppen, die im Norden Malis unter UN-Flagge operieren, von derzeit 650 auf 1.000 aufgestockt werden, um Sanitäts- und Kampfhubschrauber in dem Gebiet zu stationieren. Berliner Regierungsberater warnen, die "Sicherheitslage" habe sich zuletzt in ganz Mali "dramatisch verschlechtert" und drohe vollends außer Kontrolle zu geraten; dagegen helfe nur, zusätzlich zur militärischen Intervention jetzt den Durchgriff auf die Regierung in Bamako massiv zu verstärken. Zugleich hat die EU am Sonntag ein Abschiebeabkommen mit Mali geschlossen, das es ihr ermöglicht, Flüchtlinge aus dem Land umstandslos abzuschieben. Die Kombination militärischer Operationen mit unerbittlicher Flüchtlingsabwehr zeichnet die Berliner Aktivitäten in sämtlichen Interventionsgebieten der Bundeswehr im "Krisengürtel" von Westafrika über Mittelost bis nach Zentralasien aus.
Hubschrauber nach Mali
Die Bundeswehr wird ihren Einsatz in Mali ausweiten. Das hat Verteidigungsministerin Ursula....

Ölreichtum im Tschad – Verarmung der Bevölkerung

In der Kolonialzeit wurden die Länder Afrikas mit nackter militärischer Gewalt überwunden und ihre Rohstoffe ausgebeutet. Heute, in der postkolonialen Zeit, geschieht dies etwas verdeckter mit den Mitteln der wirtschaftlichen und technologischen Überlegenheit der industrialisierten Staaten und mit Hilfe der vielfach korrupten lokalen Regierungen. Ein Beispiel ist die Republik Tschad in Zentralafrika, die im Norden an Libyen und im Westen an Kamerun, Niger und Nigeria angrenzt.

Der Tschad ist etwa 3,5-mal so groß wie Deutschland und hat ca. 12 Millionen Einwohner, die sich aus 200 Ethnien mit 120 Sprachen und Dialekten zusammensetzen. Rund 90 % der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft, also von Ackerbau und Viehzucht, hauptsächlich für den Eigenverbrauch. Trotzdem ist das Land noch auf internationale Unterstützung mit Lebensmitteln angewiesen. 80 % leben in absoluter Armut, über 50 % sind Analphabeten. Es gibt nur 265 km ausgebaute Straßen. Die wenigen wirtschaftlich entwickelten Elemente werden nur vom Staat organisiert. Der Staat gilt als instabil. „Staatliche Einrichtungen wie Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen sind kaum entwickelt.“ Korruption ist ungeheuer verbreitet. „Nach dem Korruptionsindex 2010 der Organisation....

Äthiopische Regierung hackt Computer in den USA

armyadEFF fordert, dass Betroffener klagen darf

Viele große US-Medien beklagen derzeit im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Interna aus Hillary Clintons Wahlkampfteam, dass Russland sich aus politischen Gründen in amerikanische Computer hacke. Beweise für diese Behauptungen gibt es jedoch nicht – und Moskau bestreitet, hinter den WikiLeaks-, DCleaks- und Guccifer-Veröffentlichungen zu stecken.

Es gibt allerdings einen anderen Staat, der ganz offen zugibt, dass er Rechner in den USA gehackt und ausspioniert hat: Äthiopien. Die Behörden dieses Landes schickten einem in den USA lebenden äthiopischstämmigen Oppositionellen, der unter dem Pseudonym "Mr. Kidane" auftritt, ein Word-Dokument, dass mit dem Staatstrojaner....

Wie die EU Afrika ausmergelt und Merkel nach Afrikas Wohl sucht

Angesichts der ständigen Migrantenflut aus Afrika, die durch die wachsende Kritik innenpolitisch eine immer größere Rolle spielt, und der herannahenden Bundestagswahl in einem Jahr sah sich Bundeskanzlerin Angela Merkel veranlasst, doch etwas zu unternehmen, um eine Initiative gegen die Migrationsursachen in Afrika unter Beweis zu stellen. „Ich glaube, dass wir sehr viel stärker noch uns für die Geschicke Afrikas interessieren müssen“, sagte sie Anfang Oktober, „das Wohl Afrikas liegt im deutschen Interesse.“ Und flugs reiste sie drei Tage durch Afrika.

Dort wolle sie, hieß es, vor allem die sogenannten Migrationspartnerschaften zwischen den afrikanischen Ländern und der Europäischen Union festigen und ausbauen. Aha, das setzt aber doch wieder die andauernde Migration voraus und betrifft nicht deren Ursachen, sondern das gemeinsame Management. So warnte sie auch bei der Afrikanischen Union, dass sich viele junge Afrikaner mit „völlig falschen Vorstellungen“ auf lebensgefährliche Wege gen Mittelmeer machten.

Zu den Ursachen meinte sie dort gleich einschränkend, Deutschland und Europa....

Das US-Militär baut für 100 Millionen Dollar eine neue Drohnenbasis in Afrika

Aus großer Höhe betrachtet, verschmilzt Agadez fast mit der kakaobraunen Einöde, die es umgibt. Erst beim Landabflug wird eine Stadt sichtbar, die einen inmitten der Wüste gelegenen Flugplatz einschließt. Früher war Agadez nur ein Rastplatz für Kamelkarawanen ,ein Paradies für Menschenschmuggler und eine wichtige Station auf dem langen Weg der Flüchtlinge und Migranten aus Afrika, die unbedingt nach Europa wollen [s.http://europe.newsweek.com/why-niger-west-africas-peoplesmuggling-hub-471600?rm=eu].
Afrikaner, die vor Konflikten und Armut fliehen, sind jedoch nicht die einzigen Ausländer, die in diese Stadt im Zentrum des Staates Niger kommen. Aus bisher geheimen US-Militärdokumenten, deren Freigabe The Interceptaufgrund des Freedom of.....

Größtes Flüchtlingslager der Welt geschlossen: Kenia schiebt somalische Flüchtlinge zwangsweise ab

"Der Druck, mehr als 280.000 anerkannte Flüchtlinge aus dem Lager Dadaab zu treiben, hat zur planlosen und chaotischen Heimkehr" tausender Menschen nach Somalia geführt, kritisierte der Generalsekretär der Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland.

Bei der Schließung des größten Flüchtlingslagers der Welt in Kenia werden nach Angaben einer norwegischen Hilfsorganisation tausende somalische Flüchtlinge zur Rückkehr in ihr Land gezwungen.

 

„Der Druck, mehr als 280.000 anerkannte Flüchtlinge aus dem Lager Dadaab zu treiben, hat zur planlosen und chaotischen Heimkehr“ tausender Menschen nach Somalia geführt, kritisierte der Generalsekretär der Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, am Montag. Mehr....

Europa erpresst Afrika mit einem rücksichtslosen Freihandelsabkommen!

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An diesem Wochenende bricht Angela Merkel nach Afrika auf. Den Entwicklungsländern wird die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder sie unterzeichnen das Freihandelsabkommen oder ihr Marktzugang zur EU wird eingeschränkt. Ein Blick in das Vertragswerk zeigt: Es zwingt Afrika, seine Märkte fast komplett – bis zu 83% – für europäische Produkte zu öffnen, ohne schützende Zölle.  Afrikanischen Staaten sind Handelsschranken im globalen Wettbewerb untersagt. Mehr.....

Der nächste UN-Genozid in Somalia

Somalische Soldaten und 30 000 starken Friedenstruppe (AMISOM) der Afrikanischen Union (AU)| Photo: Reuters
Das somalische Volk hat nicht Al Shabab geschaffen – das tat die UNO, indem sie einen Krieg begann, der bis heute tobt.
Die UNO hat gerade angekündigt, dass wegen der Dürre und Hungersnot über 300 000 somalische Kinder an ernster Unterernährung leiden. Das bedeutet, dass jetzt schon über 100 Kinder täglich an Hunger sterben. Bald wird die Zahl mehrere hundert täglich erreichen, was Erinnerungen and die jüngste Dürre am Horn von Afrika 2011-12 weckt, als die UNO zugab, dass 250 000, fast nur Kinder, am Hunger gestorben sind. Und diese Dürre und Hungersnot sind noch schlimmer Der Grund, dass so viele somalische Kinder an Hunger sterben, wurde durch das neueste Klima-Desaster in Form der El Niño Dürr....

Millionen ohne Nahrung

Nigeria: Der Krieg gegen »Boko Haram« hat eine schwere Hungerkrise ausgelöst

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Land im Krieg: Ein Soldat der nigerianischen Armee an einem Checkpoint in Stadt Bama

In Nigerias Bundesstaat Borno leidet die Bevölkerung unter der derzeit wohl weltweit schwersten Hungerkatastrophe. 4,5 Millionen Menschen brauchen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF Unterstützung, eine Million von ihnen ist von extremer Unterernährung bedroht. »Wir haben noch nicht die passenden Worte gefunden, um das Ausmaß des Problems zu beschreiben«, sagte der Leiter des Ernährungsprogramms von UNICEF in Nigeria, Arjan de Wagt, am vergangenen Freitag der wirtschaftsnahen Nachrichtenagentur Bloomberg.

Bei der UN-Organisation kenne man »nirgendwo auf der Welt eine derartige Situation«. Als Ursache für....

Die harte Wahrheit: Akon hat in einem Jahr für Afrika mehr getan als die meisten Hilfsorganisationen in Jahren

Es ist nicht immer einfach, die Wahrheit zu sagen; und manchmal braucht es großen Mut dafür. Wir haben diesen Mut aufgebracht. Und wie üblich berichten wir euch von einer weiteren harten Wahrheit in diesem Artikel, den ihr jetzt gerade lest.

Im Jahr 2015 hat der senegalesisch-amerikanische R&B und Hip Hop-Musiker und Produzent Aliaune Damala Bouga, besser bekannt unter seinem Bühnennamen Akon, ein Mega-Solar-Projekt initiiert. Ziel dieses Projektes war es, damit rund 600 Millionen Afrikanern mit Elektrizität zu versorgen. Akon wurde in St. Louis, Missouri in den Vereinigten Staaten geboren, hat aber den Großteil seiner Kindheit im westafrikanischen Land Senegal verbracht; das Land, in dem seine Eltern geboren wurden.

Der Songwriter und Plattenproduzent nannte das Projekt „Akon erleuchtet Afrika“ („Akon Lighting Africa“). Der Hauptsitz des Projektes befindet sich in der malischen Hauptstadt Bamako in Westafrika.

s-1-32[1]Das Projekt nahm die Arbeit unmittelbar nach dem Start letztes Jahr auf. Es ist wie eine Akademie strukturiert. Afrikanische Ingenieure und Unternehmer, die sich für Solarenergie interessieren, entwickeln dort ihre Fähigkeiten weiter; das wiederum....

Atomic Africa – Industriestaaten verseuchen nun Afrika mit Kohle- und Atomkraftwerken

e615357615Der Dreck der Industriestaaten wird einfach outgesourct. Nicht nur der Müll wandert nach Afrika, nein, auch neue Kohlekraftwerke werden in Afrika gebaut. Praktisch, da der Abbau von Uran und Kohle ebenfalls in Afrika zu Hause ist. Profiteure sind auch hier die Industriestaaten. Zum Dank gibt es auch schon mal Kriegspielzeug für die Despoten. Klingt doch super – die Weltgemeinschaft hat mit einem historischen UN-Klimaabkommen den Abschied von Öl, Gas und Kohle auf der Pariser Klimakonferenz – COP 21-  im Dezember 2015 eingeläutet. Das Abkommen soll die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad begrenzen. Während viele Umweltschützer dafür einen guten Anfang sahen....