Archiv für Afghanistan

TABUTHEMA: Kinderprostitution in Afghanistan & der deutsche Einsatz am Hindukusch! (VIDEOS)

Im Januar 2012 veröffentlichte ich einen Exklusiv-Artikel zum Thema Kinderprostitution in Afghanistan und der deutsche Einsatz am Hindukusch. Wie ich aus vertraulichen Quellen erfuhr, besteht das nachfolgende System des organisierten Kindesmissbrauchs noch immer.

Deshalb hat der nachfolgende Artikel nichts, aber auch gar nichts von seiner Brisanz verloren …

Januar 2012:

Erst gestern gingen die Schlagzeilen um die Welt, dass zwei zehnjährige Kinder von britischen Soldaten in Afghanistan missbraucht wurden. Der afghanische Präsident Hamid Karzai forderte die Regierung in London auf, umgehend eine…..

Deportation in den Krieg

Kein Frieden in Afghanistan: Seit Jahresanfang 581 Zivilisten getötet, die meisten von Regierungstruppen. Doch Deutschland schiebt weiter ab

RTX361I6.jpgNasir Wakif/REUTERS

Die größte Gefahr für die Menschen in Afghanistan sind nicht mehr die aufständischen Taliban oder andere dschihadistische Gruppen. Noch mehr fürchten müssen sich die Einwohner des asiatischen Landes inzwischen vor den Truppen ihrer eigenen Regierung und deren Verbündeten. Das geht aus einem Bericht hervor, den die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) am Mittwoch vorgelegt hat. Demnach wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 1.773 Zivilisten durch Kriegshandlungen verletzt oder getötet. Das war zwar ein Rückgang um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, allerdings schnellte zugleich die Zahl der getöteten oder verletzten Opfer von Einsätzen der Regierungstruppen…..

Afghanistan: Außer Spesen (und hunderttausenden Toten) nichts gewesen – USA und Taliban einig über Truppenabzug

Die USA und die Taliban haben Fortschritte bei ihren Verhandlungen über einen Truppenabzug aus Afghanistan gemacht. Der US-Verhandlungsführer will die Ergebnisse nun in Washington und mit den Partnern besprechen.

Der Nato-Einsatz in Afghanistan, der ohnehin ein Fiasko war, bei dem kein Ziel erreicht worden ist, neigt sich wohl seinem Ende zu. Die USA und die Taliban haben in Doha verhandelt und der US-Verhandlungsführer schreibt auf Twitter (siehe Ende des Artikels) von großen Fortschritten. Ein Abkommen sei zwar noch nicht erreicht, aber „alle Seiten wollen Frieden“. Nun geht es demnach um vier Details: 1. Terrorismusbekämpfung 2. den…..

Afghanischer Präsident wird jeden US-Taliban-Friedensvertrag ablehnen, an dem er nicht beteiligt ist

Sagt, seine Regierung muss “der Entscheider” sein

Jason Ditz

Antiwar.com News Updates

Noch immer schäumend über die Gespräche in Moskau, an denen er nicht persönlich beteiligt ist, warnte der afghanische Präsident Ashraf Ghani, er werde sich gegen jedes Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Taliban wenden, das dazu dienen soll, den Afghanistan-Krieg zu beenden, in dem er und seine Regierung nicht als endgültige “Entscheider” genannt werden.

Ghani, der bei den verzögerten Präsidentschaftswahlen zur Wiederwahl ansteht, wurde während der gesamten Friedensgespräche ausgegrenzt. Die Taliban haben alle direkten Gespräche mit der Regierung Ghanis abgelehnt und darauf bestanden, dass sie eine US-Marionette ist und ohne einen US-Abzug nichts anbieten kann.

Während die Vereinigten Staaten von Amerika die Idee, dass die afghanische Regierung in die Abschlussgespräche einbezogen wird, nominal unterstützt haben, haben sie auch auf der Grundlage verhandelt, dass sie den Taliban wesentliche Rollen in einer neuen “Übergangsregierung” übertragen, die die Regierung Ghanis gänzlich ersetzen würde.

Ghani hat dies in den Kommentaren vom Dienstag angesprochen und gesagt: “Keine Macht im Land kann die Regierung auflösen”, und dass “niemand uns zur Seite schieben kann”. Es gibt jedoch keinen Grund zu der Annahme, dass seine Regierung einem von den Vereinigten Staaten von Amerika und den Taliban vereinbarten Friedensabkommen widerstehen könnte.

Dies gilt umso mehr, als die Amtszeit Ghanis fast vorbei ist und eine Reihe von wichtigen Oppositionspolitikern bereits Gespräche mit den Taliban führen. Die afghanische Regierung mit einem Friedensabkommen an Bord zu bringen, wird wirklich nicht so schwierig sein, wenn die Regierung selbst in kurzer Zeit geändert werden kann, um dem Abkommen zu entsprechen. Antikrieg:

Afghanistan ist nicht sicher – eine interaktive Karte

ImageSicherheitsrelevante Vorfälle in den einzelnen afghanischen Provinzen. Grafik: PRO ASYL via Infogr.am

Kaum ein Tag ohne Kampfhandlungen oder Anschläge, aber auch keine Woche, wo nicht der Drohnenkrieg oder brutales Vorgehen auch der afghanischen Armee Opfer unter der Zivilbevölkerung fordern. Diese Übersichtskarte verdeutlicht, dass mit wenigen Ausnahmen alle Landesteile Schauplätze solcher Ereignisse mit Toten und Verletzten sind. Mehr hier……