Archiv für Afghanistan

NATO kündigt weiteren Einsatz von Bodentruppen in Afghanistan an

Soldaten unter Führung Italiens werden in die Provinz Farah im Westen vorrücken Jason Ditz    Nur zwei Tage nach der Ankündigung, dass US-Marines zurück in die afghanische Provinz Helmand geschickt werden, um zu versuchen, die Verluste einzubremsen, die das afghanische Militär durch die Taliban dort erleidet, hat jetzt auch die NATO angekündigt, dass Bodentruppen unter der Führung italienischer Streitkräfte in die Provinz Farah vorrücken werden, um auch dort die Abwehr zu verstärken. Mehr.....

US-Truppen sollen wohl für immer in Afghanistan bleiben

Vor etwa fünf Jahren begann ich über Geopolitik in Südasien und Mittelost/Nordafrika zu schreiben. Ziel war es, meine Ansichten mit Lesern auf aller Welt zu teilen, besonders den Denkfabriken in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Lauf der Jahre behandelte ich hauptsächlich 1) die Stellvertreterkriege in Afghanistan, Irak und Syrien, 2) die Jahrzehnte anhaltende Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, 3) den Einsatz von Erdöl als Waffe, 4) die melodramatischen Geschichten im Namen von Regierungswechseln, 5) die Schaffung von Phantomen wie Taliban, Al Qaeda und ISIS und 6) die verlogenen Medien des Westens. Mehr.....

Berlins peinliches Leugnen des Scheiterns in Afghanistan

Bildergebnis für Berlins peinliches Leugnen des Scheiterns in Afghanistan

Generalleutnant Frank Leidenberger, bis 11. Juli Stabschef in Afghanistan, bei der Übergabe des KOmmandos an General Leidenberger. Bild: Resolute Support/CC BY-2.0

Die Debatte um die Beteiligung am Nato-Einsatz in Afghanistan zeigt das Maß an Realitätsverlust bei den Regierungsparteien - oder der Propaganda

Selten zeigt sich die Differenz zwischen politischem Diskurs und Realität so deutlich wie bei der deutschen Afghanistan-Politik: Während das zentralasiatische Land 15 Jahre nach der westlichen Militärintervention (und früherer Destabilisierung) nach Angaben der Vereinten Nationen und internationaler Menschenrechtsorganisationen im Chaos versinkt, übten sich führende Vertreter der Bundespolitik unlängst in Durchhalteparolen. Auf dieser Basis wurde....

»Im ersten Halbjahr starben 1.600 Zivilisten«

Die Lage in Afghanistan ist auch 2016 dramatisch. Die Bundesregierung spricht dennoch von »sicheren Zonen«. Ein Gespräch mit Oliver Ongaro

Interview: Markus Bernhardt
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Afghanen tragen einen Sarg. In ihm befindet sich ein Opfer eines Selbstmordattentats nahe Kabul (23. November 2016)

Für 26. November rufen verschiedene Flüchtlingsorganisationen zu einer landesweiten Demonstration nach Düsseldorf auf. Unter dem Motto »Das nennt Ihr sicher?« wollen sie gegen Abschiebungen nach Afghanistan protestieren. Die Bundesregierung behauptet hingegen, es gebe sichere Zonen im Land.

Und weil dem so ist, musste Bundesinnenminister Thomas de Maizière, CDU, auch mit einer kugelsicheren Weste aus einem Militärhubschrauber in Kabul steigen, flankiert von mehreren schwerbewaffneten Soldaten. Dort behauptete er zu Beginn des Jahres 2016 in einem Fernsehinterview, dass Afghanistan sicher sei. Am selben Tag....

Unsicherheit am Hindukusch

Bundesregierung verlängert Bundeswehr-Einsatz und beschönigt die Lage in Afghanistan, um Abschiebungen zu rechtfertigen
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Nach Bombenanschlag am 10. November in Trümmern: Das deutsche Konsulat in Masar-i-Scharif
Das Bundeskabinett hatte erst am Mittwoch eine Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr bis Ende 2017 gebilligt. Der Bundestag muss der weiteren Stationierung von bis zu 980 deutschen Soldaten, die afghanische Sicherheitskräfte ausbilden und beraten sollen, noch zustimmen. Ein Taliban-Angriff auf das deutsche Konsulat in Masar-i-Scharif und ein Selbstmordanschlag auf den US-Stützpunkt Bagram hatten erst vor einer Woche verdeutlicht, dass die Sicherheitslage am Hindukusch weiterhin prekär ist. Dessen ungeachtet hat die Bundesregierung umfangreiche Abschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan angekündigt. Die afghanische Regierung wurde....

Rund 5.500 afghanische Soldaten und Polizisten in diesem Jahr gefallen

20161024_afg_resolute_support_nicholsonDer Sonderbeauftragte der US-Regierung für den Wiederaufbau Afghanistans hat am (heutigen) Sonntag seinen routinemäßigen Quartalsbericht für den U.S. Congress vorgelegt. Zusammen mit dem 280 Seiten umfassenden Bericht hob das Büro des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) einige sehr ernüchternde Fakten heraus, eine kurze düstere Übersicht (nein, ich habe nicht nur die negativen Punkte herausgesucht, es gab keine positiven): Mehr....

Afghanistan: Opiumproduktion in Rekordhöhe

Opiumfeld in Afghanistan. Bild: DoD
Deutschland und die EU wollen Massen an afghanischen Flüchtlingen abschieben, schon mit den Flüchtlingen aus Pakistan ist das Land überfordert, UNHCR beklagt fehlende Gelder

Mit Afghanistan geht es aufwärts, obgleich die Nato-Truppen weiter bleiben und die EU mit der afghanischen Regierung gegen Geld ein Abschiebeabkommen geschlossen hat. Aufwärts geht es allerdings nur mit der Opiumproduktion und mit zurückkehrenden Flüchtlingen, während die Taliban sich weiter ausbreiten und auch der Islamische Staat längst im Land Fuß gefasst hat, vor allem in der Provinz Nangarhar.

Die deutsche Botschafterin Sabin Sparwasser, Sonderbeauftragte der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan, hat gerade erst darauf hingewiesen, dass 2015 und 2016 um die 200.000 afghanische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien. Viele würden nicht als Asylsuchende....

Der afghanische Militär- und Sicherheitsapparat besteht zu zwei Dritteln aus "Geisterbrigaden"

Der afghanische Militär- und Sicherheitsapparat besteht zu zwei Dritteln aus "Geisterbrigaden" - fast 200.000 Soldaten existieren nur auf dem Papier
Circa drei afghanische Soldaten
Fast zwei Drittel, oder knapp 200.000 Mann der für die Sicherung Afghanistans benötigten Truppen der US finanzierten afghanischen nationalen Sicherheitskräfte (ANDSF) haben sich als inexistente "Geistersoldaten" entpuppt. Von Edwin Mora für www.Breitbart.com, 7. Oktober 2016 Die ANDSF beinhaltet Polizei- und Armeeeinheiten. Fünfzehn Jahre nach dem Beginn des Afghanistankrieges hat der US Sonderermittlergeneralität für den Wiederaufbau Afghanistans (SIGAR) festgestellt, dass die geringe Zahl amerikanischer Truppen in Afghanistan, die gemeinsam mit heimischen Truppen kämpfen und von denen eigentlich erwartet wird, dass sie die Sicherheitsoperationen leiten, offenbar gößtenteils überhaupt nicht existieren, weswegen die....

Ein endloser Krieg: Dinge, die Sie 15 Jahre nach der Afghanistaninvasion wissen müssen

Teuer, verlustreich, ergebnisarm: Der vermeintlich schnelle Erfolg des US-Krieges gegen die Taliban erwies sich langfristig als Pyrrhussieg. 
Bild: US Soldaten in der Provinz Kandahar
Eine US-geführte Koalition hat am 7. Oktober 2001 Afghanistan angegriffen, weniger als einen Monat nach den 9/11-Terrorattacken. Was zunächst wie ein schneller Sieg über die Taliban aussah, entwickelte sich zu einem endlosen, blutigen Guerillakrieg.

Schon wenige Tage nach den Terroranschlägen von New York und Washington warfen der damalige US-Präsident George W. Bush und dessen Regierung Osama Bin Ladens Terrornetzwerk al-Kaida das Kapern jener Flugzeuge vor, welche anschließend in das World Trade Center und das Pentagon....

Kundus, Kundus und kein Ende

Kundus, Kundus und kein Ende

Verbrecherkrieg in Afghanistan muss sein Nürnberg finden

Die Kriegsberichterstatter in den deutschen Regionen sind von Obama echt enttäuscht: Der müsste doch härter gegen die Russen auftreten! Da muss doch militärisch was möglich sein, so lautet es in den verschwiemelten Kommentaren. Bald, ganz bald wird der deutsche Journalismus aber das Syrien-Problem selbst lösen! Immerhin gibt es im Strafgesetzbuch den § 80a, der das Aufstacheln zum Angriffskrieg ahndet. Doch nie wird einer der Schreitisch-Mörder angeklagt, noch findet der seit 15 Jahren andauernde völkerrechts- und grundgesetzwidrige Krieg in Afghanistan seine Richter. Formaljuristisch könnte sich das ändern: Seit langem schmort im Rechtsausschuss des Parlamentes ein Gesetz, das die Führung eines Angriffskriegs unter Strafe stellen soll.

Wie die öffentlichen Reaktionen auf die jüngsten Kämpfe in Kundus zeigen, haben weder Medien noch Offizielle ein Unrechtsbewusstsein: Die Taliban, die in diesem Land zu Hause sind, gelten als die Terroristen. Die NATO-Koalition der....

Afghanistan: US-Luftangriffe töten mindestens acht Polizisten

Afghanistan: US-Luftangriffe töten mindestens acht Polizisten
Reuters
Mindestens acht Polizisten sind nach Angaben afghanischer Behörden infolge zweier US-Luftangriffe ums Leben gekommen. Die USA bestätigten Luftangriffe in der Gegend, behaupten jedoch, gegen vermeintliche Sicherheitsrisike....

Geheime Afghanistan-Papers enthüllen Taktik des Westens in Syrien

Heuchelei, Subversion und dreckige Propagandatricks zeichnen die Strategie des Westens im Nahen Osten aus. Das geht aus den Unterlagen des britischen Außenministeriums zu den Aufständen in Afghanistan der 1980er Jahre hervor. Das britische Nationalarchiv in London hat die Geheimdokumente jüngst veröffentlicht.

Als die Sowjetunion im Dezember 1979 in Afghanistan intervenieren musste, um zu verhindern, dass sich das Land in ein Eldorado für fundamentalistische Terroristen verwandelt, warfen westliche Länder Moskau unisono Aggression und Landraub vor: Sanktionen wurden verhängt, die USA und einige ihrer Vasallenstaaten boykottierten die Olympischen Spiele 1980 in Moskau. Die Gegner des damaligen afghanischen Präsidenten Babrak Karmal – die vom Westen sogenannte „gemäßigte“ Opposition – erhielt Geld und Waffen, um „die Sowjets bis zum letzten Afghanen ausbluten zu lassen“, wie der Korrespondent der Washington Post und langjähriger Afghanistan-Beobachter, Selig Harrison, es formulierte. Washington verunglimpfte die objektive....

Kerry: Amerika bleibt in Afghanistan

Brüssel (Mehrnews)- Die US-Soldaten werden nach Angaben des Außenministers John Kerry für lange Jahre in Afghanistan bleiben.

Nach einem Nato-Ministertreffen in Brüssel sagte Kerry bei einer Pressekonferenz in Brüssel: Die Nato prüft derzeit die Erfolge des US-Engagements in Afghanistan; auch die Finanzhilfen an afghanische.....

Afghanischer Präsident: Wir befinden und in einem nicht-deklarierten Krieg mit Pakistan

London (Ettelaat)- Der Präsident Afghanistans hat die pakistanische Taliban als die größte Bedrohung der Region bezeichnet, und erklärt, sein Land befinde sich in einem nicht deklarierten Krieg seitens Pakistans, das auf die Friedensvorschläge nicht eingegangen ist....

USA wollen 1.000 Soldaten nach Afghanistan schicken

 

Washington (Mehrnews) - Die USA wollen nach eigenen Angaben in Kürze 1.000 Soldaten für die Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Rebellen im Land, nach Afghanistan schicken.

Wie die afghanische Nachrichtenagentur "Ufuq News" am Montag....

Iran und Afghanistan wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten

Am Samstagabend trafen sich der iranische Botschafter in Kabul, Mohammad-Reza Bahrami, und der afghanische Außenminister, Salahuddin Rabbani, im Außenministerium Afghanistans. Beide Seiten äußerten sich zufrieden über die guten bilateralen Beziehungen und...

Militärgeheimdienst: 80.000 Afghanen machen sich täglich auf den Weg nach Europa

Flüchtlinge in Ungarn auf dem Weg nach Norden. Bild: Youtube
Flüchtlinge in Ungarn auf dem Weg nach Norden. Bild: Youtube
Das österreichische Heeresnachrichtenamt warnt die Bundesregierung davor, dass die Flüchtlingskrise 2016 schlimmer werden könne als im letzten Jahr. Täglich würden sich beispielsweise 80.000 Afghanen auf den Weg nach Europa machen. Die Türkei wird kritisiert. Von Marco Maier Wie die österreichische Tageszeitung "Die Presse" berichtet, warnt der....

Diese Bilder aus Afghanistan stammen aus den 60er Jahren

Diese Bilder aus Afghanistan stammen aus den 60er Jahren – und stimmen einen irgendwie nachdenklich
Denkt man an Afghanistan, kommen einem alles andere als kurze Röcke und hübsche Autos in den Sinn

Umso eindrücklicher ist die Bildstrecke von Dr. Bill Podlich

Der amerikanische Uni-Professor arbeitete von 1967 bis 1969 für die UNESCO in Afghanistan

Die Fotos, die er in dieser Zeit aufnahm, sprechen Bände

Friedlich, liberal, modern: So sah es lange Zeit in Afghanistan (und anderen umliegenden Ländern) aus

…dann kam die sowjetische Intervention, die Taliban und die amerikanische Invasion....mehr....

Warum die Bundeswehr in Afghanistan stationiert ist?

Antiimperialistische Aktion Ruhrpotts Foto.
Afghanistan besitzt enorme Rohstoffe die selten und wertvoll sind. Es ging niemals um Menschenrechte oder Frauenrechte. Das diente nur als Vorwand um den Pazifismus und den Kriegseinsatz verkaufen zu können. "US-Geologen haben in Afghanistan riesige Mineralvorkommen entdeckt. Ihr Wert wird auf 1000 Milliarden Dollar geschätzt (820 Milliarden Euro). Die Vorräte an Kupfer, Lithium, Eisen, Gold und Kobalt reichten aus, das Land zu einem weltweit führenden Rohstoffexporteur zu machen, berichtete die „New York Times“ am Montag. Es habe damit das Potenzial, zum „Saudi-Arabien des Lithiums“ zu werden, zitierte das Blatt aus einem internen Vermerk des Pentagon. Lithium wird für wiederaufladbare Batterien gebraucht – für Handys, Laptops oder Elektroautos.
Die US-Geologen beschreiben zudem große Vorkommen von „seltenen Erden“, die für nahezu alle Hightech-Produkte gebraucht werden und die zu 97 Prozent in China abgebaut werden. Deutsche Exportunternehmen sind auf solche Rohstoffe angewiesen. Käme der Abbau von Bauxit in der Nähe von Baghlan in Gang, könnte gleichzeitig der seltene Rohstoff Gallium gewonnen werden, der etwa für Dünnschicht-Solarzellen gebraucht wird." http://www.tagesspiegel.de/…/wirtschaftsintere…/1859412.html Auch deutsche Bauunternehmer verdienen sehr viel in Afghanistan aber leisten keine gute Arbeit. Was zählt ist nur der Profit, das Geld was für den Aufbau reingesteckt werden sollte, fließt damit wieder zurück nach Deutschland bzw. in deutsche Unternehmen und Banken. Ob das gebaute und aufgebaut funktioniert spielt dabei keine Rolle:
Die teuerste Ampel der Welt - deutsche Entwicklungshilfe in Afghanistan.....

Afghanistan: USA entdeckten riesige Rohstoffvorräte

Geologen fanden enorme Vorräte an Lithium, Kupfer, Eisen, Kobalt und Gold in Afghanistan. Ein Grund mehr für Washington, dort weiter militärisch zu intervenieren, damit die westlichen Konzerne Milliardengewinne einfahren können und Chinas Quasi-Monopol bei den "seltenen Erden" gebrochen wird.