Archiv für Russland

Mit einer gewissen Genugtuung: Das russische Fernsehen über die Entwicklungen in Syrien

In der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ ging es am Sonntag natürlich auch um die Situation in Syrien, wo die Türkei nach dem Rückzug der USA eine Invasion begonnen hat.

Ich habe darüber schon viel geschrieben. Meine Einschätzung der geopolitischen Interessen der beteiligten Länder und die Folgen der aktuellen Ereignisse habe ich schon am 11. Oktober veröffentlicht. Die internationalen Analysten kommen inzwischen zu den gleichen Schlüssen und auch das russische Fernsehen ist in seinem Beitrag im Großen und Ganzen zu den gleichen Ergebnissen gekommen: Die großen Gewinner der Ereignisse sind Syrien und Russland. Da das Thema in nächster Zeit aktuell bleiben dürfte, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Bei „Nachrichten der Woche“ haben wir bereits darüber gesprochen, dass……

….passend dazu…..
Droht ein neuer Maidan? Das russische Fernsehen über die Eskalation der Lage in der Ukraine

In der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ ging es auch an diesem Sonntag wieder um die Situation in der Ukraine, die in dieser Woche in den deutschen Medien keine Rolle gespielt hat, obwohl sich dort dramatische Ereignisse überschlagen.

In der Ukraine drohen ukrainische Nationalisten inzwischen offen damit, einen neuen Maidan zu organisieren und die Regierung zu stürzen, die gerade erst gewählt wurde. Der Grund sind die Verhandlungen im Normandie-Format und die Unterschrift unter die Steinmeier-Formel. Das russische Fernsehen hat auch letzte Woche bereits ausführlich berichtet und mit seinen pessimistischen Annahmen leider weitgehend Recht behalten.

Da in Deutschland über die Vorgänge in der Ukraine derzeit gar nicht berichtet wird, habe ich diesen Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 14. Oktober fanden in Kiew Massenproteste gegen den Truppenabzug…..

Kein Wort in deutschen Medien: US-Spione wurden in Russland erwischt

Am 14. Oktober ereignete sich ein Spionagevorfall in Russland, der es nicht in die deutschen Medien geschafft hat. Anstatt die US-Spione, die als Diplomaten bei der US-Botschaft tätig sind, auszuweisen, reagierte Russland jedoch mit Spott.

Die Sprecherin der US-Botschaft in Russland hat sich beschwert, dass drei US-Diplomaten in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt worden sind. Eine Vorlage, die von einigen US-Medien natürlich als Unterfütterung der anti-russischen Hysterie genutzt wurde. In Deutschland haben die Medien diese Geschichte bisher nicht aufgegriffen, zumindest habe ich keine Berichte darüber gefunden.

Die US-Botschaft hat dabei verschwiegen, dass ihre Diplomaten gegen eine Regel verstoßen haben, die für russische Diplomaten in den USA genauso gilt, wie für US-Diplomaten in Russland – und zwar auf ausdrücklichen Wunsch der USA. Die US-Spione haben versucht, sich gesperrten militärischen Einrichtungen zu nähern, darunter auch dem Testgelände, auf dem es im Sommer eine Explosion gegeben hat, die für Schlagzeilen gesorgt hat. Da in Deutschland nicht über den Spionageversuch der USA berichtet wurde, habe ich sowohl den Bericht des russischen Fernsehens, als auch die offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums über den Vorfall übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 14. Oktober wurden drei amerikanische Spione aus einem Zug in der….

Das russische Außenministerium über US-Sanktionen und die Lage in Venezuela und auf Kuba

Am Donnerstag hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums in ihrer Pressekonferenz wieder über die Lage in Venezuela und auf Kuba gesprochen.

Das russische Außenministerium nennt die Probleme beim Namen, die im Westen mit den wolkigen Worten „wirtschaftliche Krise“ umschrieben werden. Die Ursache sind in erster Linie die US-Sanktionen, die diese Länder schwer treffen und sogar die Lieferung von Medikamenten behindern und so unnötig nicht nur Leid erzeugen, sondern auch Menschen töten.

Da dieser Aspekt in den westlichen Medien immer verschwiegen wird, habe ich diese offiziellen Erklärungen des russischen Außenministeriums zu Venezuela und Kuba in einem Artikel zusammengefasst und übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Wir sehen einen leichten Rückgang der Intensität der…..

Russland befreit den Iran von der SWIFT-Erpressung

Russland befreit den Iran von SWIFT-Erpressung der USA und gewährt den Zugang zu einem alternativen Bankennetzwerk.

Washington überwacht alle internationale Transaktionen die über das SWIFT-Bankennetz abgerechnet werden. Der Iran tritt der eurasischen Wirtschaftsunion Russlands bei und wird in Kürze seine Alternative zu SWIFT, die SPFS, nutzen. Dies wird ein großer Schlag für die US-Sanktionen sein, da Teheran frei sein wird von der Aufsicht Washingtons, und kann dann Geschäfte mit Banken und Unternehmen tätigen, die SPFS nutzen.

Russland und der Iran werden Zahlungen mit einem alternativen System zum international anerkannten SWIFT-Geldtransfer-Netzwerk nutzen. Das kündigt der Gouverneur der iranischen Zentralbank, Abdolnaser Hemmati, an.

Anstelle von SWIFT, einem System, das grenzüberschreitende Zahlungen zwischen 11.000 Finanzinstituten in mehr als 200 Ländern weltweit ermöglicht, werden die beiden Länder ihre eigenen, im Inland entwickelten Finanznachrichtensysteme verwenden – das iranische SEPAM und das russische SPFS.

Die Nutzung dieses Systems für den Handels- und Geschäftsaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten der EAEU[Eurasische Wirtschaftsunion] kann auch dazu beitragen, den Handelsaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten zu entwickeln und auszuweiten”, sagte Abdolnaser Hemmati, wie die News Agency am Dienstag zitiert.

Teheran wird nächsten Monat offiziell der von Russland geführten Freihandelszone EAEU beitreten. Das Dokument über die Beteiligung des Iran wurde im Juni vom Parlament der Nation (Majlis) ratifiziert, und Präsident Hassan Rouhani hat bereits die Umsetzung des Freihandelsabkommens angeordnet.

Anfang dieses Monats sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow, dass Teheran und Moskau eine Alternative zu SWIFT entwickeln.

Russland begann 2014 mit der Entwicklung der SPFS inmitten der Drohungen und Sanktionen Washingtons, das Land von SWIFT zu trennen.

Die erste Transaktion auf dem SPFS-Netzwerk mit einem Nichtbankenunternehmen wurde im Dezember 2017 durchgeführt. Rund 500 Teilnehmer, darunter große russische Finanzinstitute und Unternehmen, haben sich bereits dem Zahlungskanal angeschlossen, während andere ausländische Banken Interesse an einer Teilnahme gezeigt haben.

Im vergangenen Jahr hat die belgische SWIFT einige iranische Banken von ihrem Messaging-System ausgeschlossen. Es kam, nachdem US-Präsident Donald Trump das bahnbrechende Atomabkommen mit der Islamischen Republik aufgegeben und die US-Sanktionen gegen Teheran wieder aufgenommen hatte.

Das russische Fernsehen über Proteste in Hongkong, Moskau und im Westen

Am Sonntag ist das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ ausführlich auf die Proteste in Hongkong, die Proteste im Sommer in Moskau und auf Proteste im Westen eingegangen.

Die Sendung widmete dem Thema zwei lange Beträge, die direkt nach einander liefen. Zunächst ging es um die aktuellen Proteste in Hongkong und die Hintergründe. Danach wurde im zweiten Beitrag noch einmal auf die Proteste eingegangen, die es im Sommer in Moskau gegeben hat und auch auf die Folgen. Noch einmal wurde gezeigt, wer und wofür am Ende tatsächlich Haftstrafen bekommen hat. Aber auch hier war es sehr interessant, zu sehen, wer die Organisatoren der Proteste waren und was sie nun nach dem Aktionen von Moskau machen. Und auch ein kurzer Vergleich zu der Art und Weise, wie die Polizei in Hongkong, Moskau und im Westen mit Demonstranten umgeht, wurde gezogen. Daher habe ich die beiden Berichte übersetzt und in einem einzigen Artikel veröffentlicht.

Beginn der Übersetzung:

Im chinesischen Hongkong warfen Demonstranten einen Molotowcocktail in eine U-Bahn-Station. Verletzt wurde niemand, aber der Bahnhof ist…..

Naher Osten: Putin als Friedensstifter?

Putin kommt in Saudi-Arabien an. Bild: kremlin.ru

Wladimir Putin diskutiert bei seinem aktuellen Besuch in Saudi-Arabien und denn Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Führern dieser Länder vor allem über den Ölpreis und den Krieg in Syrien. Auch der Iran und der Jemen sind Thema.

Der russische Präsident Wladimir Putin ist am gestrigen 14. Oktober in Saudi-Arabien angekommen, da die Spannungen am Persischen Golf zugenommen haben. Laut Angaben auf der Website des Kremls wird…..

USA lassen Kurden fallen – Das russische Fernsehen über den Umgang der USA mit ihren „Verbündeten“

…man stelle sich vor, diesen Bericht in den US-Transatlantischen Medien-Netzwek….;)

Das russische Fernsehen hat am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ einen Blick drauf geworfen, wie zuverlässig die USA als Partner eigentlich sind. Das Ergebnis ist wenig überraschend, aber ich wüsste gerne, wie ein Transatlantiker gegen diese nackten Fakten argumentiert.

Dass man im russischen Fernsehen kaum Lobeshymnen auf die USA erwarten kann, ist wenig überraschend. Aber immer wieder sind die nackten Fakten, die dort präsentiert werden, wie eine kalten Dusche. In diesem Beitrag wurde einfach nur aufgezählt, wie die USA mit ihren sogenannten „Verbündeten“ umgehen und man denkt sich spontan: „Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr“.

Egal, ob aktuell die Kurden, ob die EU oder Nordkorea bei den kürzlichen Verhandlungen über sein Atomprogramm, sie alle wurden schon von den USA betrogen. Von der Ukraine, die gerade von ihrer „Schutzmacht“ durch einen innenpolitischen Skandal zerrieben wird, gar nicht zu reden. Ich habe daher diesen Beitrag des russischen Fernsehens, der all das mit nackten Fakten auflistet, übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Das Schicksal der Kurden ist weckt Mitgefühl. Aber gleichzeitig sollte man….

Halle und Limburg: Das russische Fernsehen über Terrorismus in Deutschland

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat sich ein Beitrag ausführlich mit dem islamistischen Terror beschäftigt, der aus dem Nahen Osten nach Europa und Russland schwappt.

Der Beitrag beginnt mit dem IS in Syrien und den Folgen der Gefahr, dass im Zuge der türkischen Militäraktion gefangene IS-Kämpfer ausbrechen und in ihre Heimatländer zurückkehren können. Nicht nur aus Deutschland und anderen EU-Ländern haben Menschen dort für den IS gekämpft, sondern auch viele Radikale aus Russland und seinen asiatischen Nachbarländern. Daher beginnt der Beitrag mit der Situation in Russland, blendet dann aber über nach Europa und vor allem nach Deutschland, wo……

Putin im O-Ton zu der Frage, warum Russland sich stark in Syrien engagiert

Der russische Präsident Putin fährt demnächst zu einem Staatsbesuch nach Saudi-Arabien und vor dieser Reise hat Putin den arabischen TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic ein einstündiges Interview gegeben.

Wie schon bei früheren solchen Interviews werde ich wieder Teile davon übersetzen, die ich als interessant für deutsche Leser einschätze. In diesem ersten Teil geht es um die Frage, warum Russland in Syrien so entschieden eingegriffen hat, nachdem es dem Westen die Kriege gegen den Irak und Libyen mehr oder weniger hat durchgehen lassen.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Als Sie schon mehr als 10 Jahre lang Präsident waren, ereigneten sich im Nahen Osten wirklich harte, dramatische Ereignisse, es…..

….passend dazu….
Exklusiv-Interview mit Wladimir Putin vor seinem Besuch in Saudi-Arabien

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde vor seinem anstehenden Besuch in Saudi-Arabien von Reportern der Sender Al Arabiya, Sky News Arabia und RT Arabic interviewt. Das Gespräch wurde in Sotschi geführt.

….und noch passend….
Putin: Russland will freundliche Beziehungen zu allen Staaten

Vor dem Besuch in Saudi-Arabien in angespannter Lage gab der russische Präsident ein Interview, das auch interessant deswegen ist, was er nicht sagt

Heute kommt der russische Präsident Putin nach Saudi-Arabien und wird Dienstag auch die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Angeblich soll es beim Treffen mit König Salman bin Abdulaziz Al Saud, und gesondert mit Kronprinz Mohammad bin Salman Al Saud, neben den Konflikten im Nahen Osten und Nordafrika um Geschäfte und die letztes Jahr beschlossene strategische Partnerschaft gehen. Gut möglich, dass nach dem Angriff auf Aramco-Ölanlagen auch wieder ein möglicher Kauf von russischen S-400-Raketenabwehrsystemen zur Diskussion steht…..

 

Russland verbreitete gezielt unter Muslimen die Protokolle von Zion und ähnliche Fakes

Image result for Russland verbreitete gezielt unter Muslimen die Protokolle von Zion und ähnliche FakesEs gibt nach dem Anschlag in Halle eine erneute Antisemitismusdebatte in Deutschland. Der Mainstream stellt weite Teile des rechten Spektrums unter Generalverdacht, ähnlich wie das rechte Spektrum nach einem islamistischen Anschlag dazu tendiert, “den Islam” in Sippenhaft zu nehmen.

Das rechte Spektrum betont nun, dass der Tatverdächtige von Halle nur zwei Opfer produzierte und dass die islamistische Terrorbedrohung statistisch viel größer sei. Jeder Sicherheitsexperte sieht aber sofort, dass der Halle-Tatverdächtige die Fähigkeiten besaß, eine richtig große Bombe zu bauen oder mit besserem Timing und einer Tarnung in die Synagoge hätte eindringen können. Statt Schutzweste und Helm hätte er einen Mantel und eine Kippa tragen können, mit den Waffen versteckt unter dem Mantel. Um ein Haar hätte…..

Wie das russische Fernsehen über den türkischen Angriff auf die syrischen Kurden berichtet

Was die deutschen Medien über den türkischen Angriff auf die Kurden in Syrien berichten, ist bekannt, man kann den Berichten in diesen Tagen ja kaum entkommen. Daher zeige ich hier, wie das russische Fernsehen darüber berichtet.

Über die Hintergründe des Konfliktes und wie ich die Interessen der Beteiligten einschätze, habe ich schon in den letzten Tagen genug geschrieben. Der türkische Angriff läuft nun und am Donnerstag gab es dazu einen Bericht in den 20-Uhr-Nachrichten im russischen Fernsehen, der die russische Perspektive gut aufgezeigt hat. Der Bericht war von dem Kriegsreporter des russischen Fernsehens, der schon seit Jahren aus Syrien berichtet und dessen Berichte ich als sehr kompetent ansehe, da fast alles, was ich von ihm zuerst gehört habe, sich später bestätigt hat.

Daher habe ich diesen Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit dem irakischen…..

Russland – China: Strategische Kooperation oder militärisch-politisches Bündnis?

Russia-China: Strategic Cooperation Or Military-Political Alliance?IMAGE: topwar.ru

Im Zusammenhang mit dem 70sten Geburtstag der Volksrepublik China und der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren Ländern wird Chinas Zukunft im Westen, speziell die Möglichkeiten seiner militärisch-politischen Zusammenarbeit mit Russland, erörtert.

Die amerikanische New York Times (NYT) vom 23. Juli sagte voraus: „Die Weltordnung und der amerikanische Einfluss darauf werden auf den Kopf gestellt, wenn Moskau und Peking sich noch weiter annähern.“ Dies sei ein Bedrohung für Washington, vermerkt die Zeitung und fährt fort: „Nun kommen sich China und Russland näher, und das zeigt an, dass ihr dauerhaftes Beziehungssystem….

Putin im O-Ton über den „Ukraine-Skandal“ in den USA und wie er damit umgeht

Bei der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs wurde Putin nach der aktuellen Situation in den USA befragt, wo derzeit der „Ukraine-Skandal“ die Schlagzeilen beherrscht, und wie er damit umgehen wird.

Der „Ukraine-Skandal“ ist derzeit das wichtigste innenpolitische Thema in den USA und weil die USA nun einmal der mächtigste Staat der Welt sind, ist das auch ein internationales Thema. Bei der Podiumsdiskussion auf dem Valdai-Klub, an der Putin zusammen mit den Präsidenten von Aserbeidschan, den Philippinen, Kasachstans und dem König von Jordanien teilnahm, wurde Putin danach gefragt, wie er damit umgeht. Ich habe die Frage und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Moderator: Das Publikum hat zu einem Thema Fragen eingereicht: Angela Stand und Jill Doherty….

Podiumsdiskussion: Putin und andere Staatschefs im O-Ton über Klimawandel und Umweltschutz

Auf der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs haben die Präsidenten von Russland, Aserbaidschan und Kasachstan auch Fragen zum Klimawandel beantwortet. Da die Medien in Deutschland den Eindruck erwecken, bei dem Thema gebe es weltweite Einigkeit, habe ich die Fragen und Antworten übersetzt und man sieht: Es gibt diese weltweite Einigkeit nicht.

Heute kommt keine internationale Konferenz, an der Politiker teilnehmen, ohne Fragen zum Klimwandel aus. So auch die Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs. Ich denke, es ist für deutsche Leser durchaus interessant, wie Staatschefs anderer Länder das Thema sehen.

Beginn der Übersetzung:

Frage einer Teilnehmerin aus dem Publikum: Guten Tag! Ich bin Expertin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen in Paris.

Präsident Putin, ich habe eine Frage an Sie. Gleich zu Beginn Ihrer Rede…..

…..und weiter noch….
Putins Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Selensky im O-Ton

Am Donnerstag hat Putin an der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs teilgenommen und ein Zuschauer aus dem Publikum hat ihm eine Frage zum neuen ukrainischen Präsidenten gestellt.

Auf dem Valdai-Klub findet jedes Jahr die Podiumsdiskussion statt, an der auch Putin teilnimmt und seine Aussagen auf der Bühne machen jedes Jahr Schlagzeilen. In diesem Jahr war das Thema jedoch Asien, weshalb es zu Europa nicht so viele Aussagen gab. Aber ein Zuschauer wollte Putins Einschätzung des neuen ukrainischen Präsidenten wissen. Ich habe die Frage und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage aus dem Publikum: Ich komme aus der Ukraine und unser Land….

….und noch passend……
Putin im O-Ton über das neue Wettrüsten und Abrüstungsinitiativen

Letzte Woche fand in Russland die diesjährige Konferenz des Valdai-Klubs statt und der russische Präsident Putin nahm gemeinsam mit den Präsidenten von Kasachstan, Aserbeidschan, den Philippinen und dem König von Jordanien an der abschließenden Podiumsdiskussion teil.

Die Diskussionen des Valadi-Klubs, der inzwischen eine der hochkarätigsten Konferenzen zur Weltpolitik ist, sind für politisch interessierte Menschen immer einer der Höhepunkte des Jahres. In meinem Buch über Putin habe ich sehr ausführlich über einige dieser……

…und zum Abschluss noch….
Das russische Außenministerium über die Lage in Venezuela
Das russische Außenministerium über die Lage in Syrien

Putin im O-Ton über den „Ukraine-Skandal“ und die Frage, ob Trump Telefonate mit ihm veröffentlichen soll

Vor einigen Tagen wurde Putin auf einer Podiumsdiskussion nach dem „Ukraine-Skandal“ und auch danach gefragt, ob er etwas gegen eine Veröffentlichung seiner Gespräche mit Trump hätte.

Zum Ende der Podiumsdiskussion auf der „Russian Energy Week“ wurde der russische Präsident von dem amerikanischen Moderator Keir Simmons von MSNBC nach dem Standard-Thema von US-Journalisten gefragt: Den angeblichen Wahleinmischungen in den USA. Dieses Mal soll es im Zuge des „Ukraine-Skandals“ die Ukraine sein, die sich einmischt und nicht Russland. In dem Zusammenhang ging es auch um veröffentlichte Telefonate von US-Präsident Trump und die Frage, wie Putin reagieren würde, wenn das Weiße Haus Gespräche mit Putin veröffentlichen würde. Ich habe die Fragen und Putins Antworten übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Uns läuft die Zeit davon, aber ich kann Sie noch nicht gehen….

Putin im O-Ton: Die komplette Antwort Putins auf die Frage, was er über Greta denkt

Putin hat sich in diesen Tagen öffentlich zu Greta Thunberg geäußert und ich habe schon kurz darüber berichtet. Da die Deutschen Medien aber seine Aussagen teilweise so aus dem Zusammenhang gerissen haben, dass sie einen anderen Sinn bekommen haben, übersetze ich nun seine komplette Antwort auf die Frage zu Greta.

In Moskau findet in diesen Tagen die „Russian Energy Week“, eine große internationale Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, statt. Dort wurde Putin auf der Podiumsdiskussion unter anderem nach Greta gefragt. Ich habe einen Teil der Antwort inklusive Video schon vor einigen Tagen übersetzt. Aber seine Antwort war länger und das wurde von einigen Medien dazu missbraucht, seine Worte so aus dem Zusammenhang zu reißen, dass sich der Sinn verändert hat. Daher übersetze ich hier die Frage zu Greta und Putins komplette Antwort.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Herr Präsident, was halten Sie von Greta Thunberg? Präsident Trump hat kürzlich getwittert: „Dieses Mädchen scheint sehr glücklich zu…..

Putin im O-Ton über die russisch-chinesischen Beziehungen

In dieser Woche findet die „Russian Energy Week“ staat, eine große Konferenz zur Zukunft der Energieversorgung.

Der russische Präsident Putin hat an der Podiumsdiskussion teilgenommen, die von dem US-Journalisten Keir Simmons von MSNBC moderiert wurde und er hat Putin zu den russisch-chinesischen Beziehungen befragt. Ich habe Frage und Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Herr Präsident, lassen Sie uns über Gaspipelines sprechen.

„Power of Siberia“, die Gaspipeline von Russland nach China, wird bald ihre Arbeit aufnehmen. „Power of Sibiria“ wird als Pipeline zwischen dem größten Energieproduzenten der Welt und dem größten…..

….passend dazu…..
Putin im O-Ton über sein Verhältnis zu Trump und die Skandale in den USA

Auf einer Podiumsdiskussion wurde Putin am Dinnerstag über sein Verhältnis zu Trump und zu den Skandalen über angebliche russische Einmischungen in Wahlen befragt.

Wie angekündigt übersetze ich nun Teile der Podiumsdiskussion, die auf der „Russia Energy Week“, einer Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, stattgefunden hat. Die Diskussion wurde von Keir Simmons von MSNBC moderiert, der natürlich auch viele Fragen an Putin hatte, die mit der Energieversorgung nichts zu tun hatten. Hier geht es nun um das Verhältnis zu den USA, zu Trump und die US-internen Skandale um Russland und die Ukraine.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Glauben Sie, dass Ihre Beziehung zu Präsident Trump Russland…..

…passend dazu….
Putin im O-Ton: Westlicher Liberalismus und Migrationskrise hängen zusammen
Putin im O-Ton: Westlicher Liberalismus und Migrationskrise hängen zusammen

Putin hat vor einiger Zeit in einem Interview mit der Financial Times das liberale Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell scharf kritisiert. Auf der Podiumsdiskussion bei der „Russia Energy Week“ wurde er danach gefragt und er hat seinen Standpunkt noch einmal erklärt.

Das Interview mit der Financial Times fand Ende Juni statt und Putins Aussagen zum westlichen Liberalismus haben damals einige Schlagzeilen gemacht. Lesen Sie zuerst die Frage, die Putin nun zu dem Interview gestellt wurde, und seine Antwort. Danach, am Ende des Artikels, finden Sie dann einen Link zu dem Interview, dass ich damals wörtlich übersetzt……

US-Hysterie: Putin macht bei Podiumsdiskussion einen Scherz – In den USA reagiert die Behörde für Cybersicherheit

Die Hysterie über Wahleinmischungen hat in den USA längst ein psychotisches Niveau erreicht. Heute wurde dort sogar ein Scherz von Putin mit entsetztem Ernst kommentiert.

In Moskau findet derzeit die „Russian Energy Week“, eine große, internationale Konferenz über alles rund um die Zukunft der Energieversorgung statt. Präsident Putin hat an der heutigen Podiumsdiskussion teilgenommen. Ich werde darüber noch ausführlich schreiben und auch viel übersetzen, aber eine Aussage, über die ich noch detailliert schreiben werde, nehme ich vorweg.

Mit den kompletten Übersetzungen muss ich warten, bis das komplette Gesprächsprotokoll der Diskussion online ist, was sicher bis Donnerstag dauern wird, weil irgendwo derzeit Leute sitzen, die alles Gesagte abtippen müssen. Diese Arbeit dauert eben einige Stunden und bis dahin werden die fertigen Abschnitte Stück für Stück veröffentlicht.

Aber ich habe die Diskussion live im Fernsehen verfolgt und es gab einige….

Putin über Thunberg: “Greta ist ein gutherziges und sehr aufrichtiges Mädchen, aber…”

„Ukraine-Skandal“: Das russische Fernsehen über die Geschäfte von Joe Bidens Sohn in der Ukraine

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat das russische Fernsehen über die Geschäfte und Verstrickungen der Familie Biden in der Ukraine und die damit verbundenen Korruptionsskandale berichtet. Ein solcher Bericht wäre im deutschen Fernsehen undenkbar.

Das russische Fernsehen hat über die bekannten, aber von westlichen Medien verheimlichten Verwicklungen von Joe und Hunter Biden in die Ukraine berichtet. Diese Dinge sind längst bekannt, ich selbst habe darüber schon vor längerer Zeit berichtet. Die Medien in Deutschland verheimlichen diese Hintergründe jedoch, denn sie könnten erklären, warum und nach welchen Informationen Trump in der Ukraine sucht. Da diese Dinge sowohl in Russland, als auch in der Ukraine allgemein bekannt…..

….daher passend dazu…..
Neues im „Ukraine-Skandal“ – Was die Medien in Deutschland am Montag alles NICHT berichtet haben

Wer geglaubt hat, die US-Präsidentschaftswahlen 2016 zwischen Trump und Clinton wären der absolute Tiefpunkt gewesen, der wird 2020 erleben, wie sehr das Theater von 2016 noch steigerungsfähig ist.

Der Wahlkampf 2016 ist noch nicht ganz verdaut, da steht schon 2020 vor der Tür und die Schatten von 2016 sind schon da. Es geht um die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen, die sich jedoch als ukrainische Einmischung herausstellt. Und auch nicht zu Gunsten von Trump, sondern zu Gunsten von Clinton. Und während man unterstellt….