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Exklusiv-Interview mit Chefunterhändler der Taliban: “Krieg wird uns aufgezwungen” (Video)

Exklusiv-Interview mit Chefunterhändler der Taliban: "Krieg wird uns aufgezwungen" (Video)Quelle: Reuters

Vor wenigen Tagen fanden die Gespräche zwischen den USA und den Taliban ein plötzliches Ende. Nach Angaben des Chefunterhändlers der Taliban sind ihnen die Gründe dafür unbekannt. Sie fordern eine Wiederaufnahme der seit Monaten andauernden Verhandlungen.

Seitens der USA war zu hören, der Tod eines US-Soldaten habe zum Ende der Gespräche geführt. US-Präsident Donald Trump sagte wörtlich, die Gespräche mit den Taliban seien “tot”. RT ist es gelungen, den Verhandlungsführer der Aufständischen zu interviewen. Video hier……

Nachdem die USA die Gespräche abgebrochen haben: Taliban-Delegation reist nach Russland

Ein Team von Verhandlungsführern der afghanischen Taliban ist Tage nach dem Scheitern der jahrelangen Verhandlungen mit den USA nach Russland gereist.

The photo taken on July 8, 2019 shows Taliban negotiators walking during the second day of Afghan talks in Doha, Qatar. (Photo by AFP)AFP

Der in Katar lebende Sprecher der Taliban, Suhail Shaheen, sagte der russischen Nachrichtenagentur TASS am Freitag, dass die Delegation der Gruppe in Moskau mit Samir Kabulov, dem Gesandten von Präsident Vladimir Putin für Afghanistan, zusammengetroffen sei, um die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Friedensprozess in Afghanistan zu diskutieren.

Ein Sprecher des russischen Außenministeriums sagte, dass die russische Seite während des Treffens “die Notwendigkeit der Wiederaufnahme” der Gespräche zwischen den USA und dem Taliban hervorgehoben habe und dass die militante Gruppe ihrerseits ihre “Bereitschaft, den Dialog mit Washington fortzusetzen” bekräftigt habe.

Unterdessen sagte ein hochrangiger Taliban-Führer in Katar: “Ziel dieser Besuche ist es, die Führer dieser Länder über die Friedensgespräche zu informieren. Präsident Trump beschloss, den Friedensprozess zu einem Zeitpunkt abzubrechen, zu dem beide Seiten alle offenen Fragen gelöst hatten und im Begriff waren, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.

Moskau hat bereits zwei Gesprächsrunden zwischen Taliban-Verhandlungsführern und prominenten afghanischen Persönlichkeiten abgehalten.

Die jüngste Reise nach Moskau war der erste internationale Besuch der Taliban seit Montag, als Trump die Gespräche mit der Gruppe für “tot” erklärte, nachdem er ein Camp-David-Treffen mit militanten Verhandlungsführern sowie dem afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani abgesagt hatte, wobei er sich auf ein tödliches Taliban-Autobombenatt in Kabul berief.

“Sie dachten sie töten ein paar Menschen um sich in eine etwas bessere Verhandlungsposition zu versetzen. Das kannst du nicht tun, das kann man bei mir nicht tun. Sie sind also für mich tot”, sagte Trump.

Die USA und ihre Verbündeten drangen unter dem Deckmantel “Kriege gegen den Terror ” in Afghanistan ein. Etwa 18 Jahre später haben die Taliban ihre Kampagne der Gewalt im ganzen Land nur verstärkt, und Washington hat einen Waffenstillstand mit den Militanten gesucht.

Nach neun Verhandlungsrunden in Doha, die im Oktober 2018 begannen, einigten sich amerikanische und Beamte der Taliban auf einen Entwurf eines Abkommen, der den Abzug von rund 5.000 US-Truppen aus Afghanistan im Austausch für Sicherheitsgarantien der Taliban vorsah.

Die Gruppe sagte, dass eine Vereinbarung “finalisiert” worden sei und die Gespräche in “einer guten Atmosphäre” beendet worden seien, aber der Deal sei dann von Trump sabotiert worden.

In einem Interview mit dem russischen RT-TV-Sender am Freitag äußerte der führende Taliban-Unterhändler Sher Mohammad Abbas Stanikzai die Hoffnung, dass Trump seine Ankündigung überdenken und an den Verhandlungstisch zurückkehren würde.

Er stellte jedoch fest, dass, wenn keine Einigung erzielt wird, die Kämpfer bereit sind, “für 100 Jahre” zu kämpfen.

Warnung der Taliban! Es werden mehr Amerikaner sterben

Nachdem Trumpf die afghanischen Gespräche beendet hat, warnen die Taliban das mehr Amerikaner sterben werden.

No truth to rumors about a Russia-Taliban friendship ...AP

Präsident Trumps Entscheidung, die afghanischen Friedensgespräche abrupt abzusagen, wird mehr Leben in den USA kosten, warnten die Taliban am Sonntag. Die USA versprachen währenddessen, den militärischen Druck auf die Islamisten aufrechtzuerhalten, was eine erstaunliche Umkehrung der Bemühungen zur Ausarbeitung eines Abkommens nach fast 20 Jahren Krieg in Afghanistan bedeutet.

Die islamistische Gruppe gab eine Erklärung ab, nachdem Trump am späten Samstag bekannt gab, dass er unerwartet geheime Gespräche, die für den Sonntag geplant waren, mit den wichtigsten Führern der Taliban auf dem Gelände des Präsidenten in Camp David, Maryland, abgebrochen hatte, berichtete Reuters. Er brach die Gespräche am Samstag ab, nachdem die Taliban die Verantwortung für einen Angriff in Kabul letzte Woche übernommen hatten, bei dem ein amerikanischer Soldat und 11 weitere getötet wurden.

Zabihullah Mujahid, ein Sprecher der Taliban, kritisierte Trump, weil er den Dialog abgebrochen habe, und sagte, die US-Streitkräfte hätten zur gleichen Zeit Afghanistan bombardiert.

„Dies wird zu weiteren Verlusten für die USA führen“, sagte er. „Ihre Glaubwürdigkeit wird beeinträchtigt, ihre Haltung gegen den Frieden wird der Welt sichtbar sein, und die Verluste an Leben und Assets werden zunehmen.“ Doch wie glaubwürdig sind die Amerikaner überhaupt, wenn sie stets einseitig Abkommen und Verträge (z.B. den Nukleardeal mit dem Iran oder den INF-Vertrag mit Russland) aufkündigen, nur weil sie plötzlich andere Zielsetzungen haben?

Zurück in Washington erklärte Außenminister und Ex-CIA-Chef Mike Pompeo, dass die afghanischen Friedensgespräche unterbrochen würden und Washington die US-Militärunterstützung für afghanische Truppen nicht verringern würde, bis er überzeugt sei, dass die Taliban signifikante Fortschritte bei ihren Verpflichtungen erzielen könnten. Darüber hinaus sagte Pompeo am Sonntag laut den TV-Nachrichten, dass die USA den US-Sonderbeauftragten für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, zurückgerufen hat. Auf die Frage bei „Fox News Sunday“, ob die afghanischen Gespräche tot seien, sagte Pompeo: „Zur Zeit sind sie es.“

Die Entwicklung ist ein schwerer Rückschlag für Trump, der seit langem seine Absicht bekundet hat, das Engagement der USA in Afghanistan zu beenden. Amerikanische Diplomaten sprechen seit Monaten mit Vertretern der Taliban über einen Plan, in dem Tausende US-Truppen im Austausch für Sicherheitsgarantien der Taliban abgezogen werden sollen.

Und dann brach alles zusammen, kurz nachdem die Unterhändler der USA und der Taliban letzte Woche einen Entwurf für ein Friedensabkommen unterzeichnet hatten, der zu einem Abzug der Truppen aus dem längsten amerikanischen Krieg geführt hätte. Derzeit sind 14.000 US-Streitkräfte sowie Tausende anderer NATO-Truppen im Land, 18 Jahre nach dem Einmarsch einer US-geführten Koalition nach den Angriffen der saudischen Al-Qaida am 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten.

Inmitten der laufenden Friedensgespräche waren die Kämpfe in Afghanistan weitergegangen, und die jüngsten Angriffe der Taliban haben Zweifel an dem Entwurf des Abkommens geäußert. Als die Gewalt eskalierte, standen afghanische Staats- und Regierungschefs, darunter Präsident Ashraf Ghani, dem Deal zunehmend kritisch gegenüber und ermutigten die Taliban, direkte Gespräche zu führen.

Auf die Frage, ob der Zusammenbruch der Gespräche auch einen Rückzug der US-Truppen auf Eis gelegt habe, sagte Pompeo, das Thema werde diskutiert. „Der Präsident hat noch keine Entscheidung getroffen“, sagte er in „This Week“ von ABC.

Laut Pompeo beschloss Trump, sich persönlich zu engagieren, um die Vereinbarung im Camp David zum Ziel zu bringen, nachdem in den Gesprächen „echte Fortschritte“ erzielt worden waren: „Präsident Trump hat letztendlich die Entscheidung getroffen“, sagte Pompeo gegenüber Fox. „Er sagte: ‚Ich möchte mit (Präsident) Ashraf Ghani sprechen. Ich möchte mit diesen Taliban-Unterhändlern sprechen. Ich möchte ihnen in die Augen schauen. Ich möchte sehen, ob wir das Endergebnis erreichen, das wir brauchten.’“ Am Ende war die Antwort nein.

Man kann also davon ausgehen, dass es in der nächsten Zeit zu vermehrten Anschlägen auf US-Einrichtungen durch die Taliban kommen wird. Ob die islamistische Miliz es tatsächlich schafft, auf US-Boden Anschläge durchzuführen, wird sich noch zeigen müssen. Doch die Ansage ist klar.

Helmand: Ein Drogenlabor im globalen Maßstab?

U.S. Marine with the 2nd Battalion, 2nd Marine Regiment, patrols a poppy field in the Garmsir District of Helmand province. (U.S. Navy photo by Petty Officer 1st Class Mark O’Donald/Released)

Die neuesten Nachrichten über Afghanistan beziehen sich auf Donald Trumps Friedensabkommen mit den Taliban und das mögliche Ende des längsten amerikanischen Krieges. Dies geschieht jedoch vor dem Hintergrund eines anderen akuten Problems, und dieses Problem scheint noch ernster zu sein als ein Heimweg für 14.000 amerikanische Truppen vor den US-Präsidentschaftswahlen 2020.

Das Problem ist afghanisches Heroin.

Der „Guardian“ hat Afghanistan zum „ersten wahren Narkostaat der Welt“ erklärt. Akzeptiert man diese These, so ist die Hauptstadt des Landes nicht Kabul, die von blutigen Terroranschlägen heimgesucht wird, sondern die südliche Provinz Helmand, in der der gleichnamige Fluss fließt.

Helmand, eine der wenigen für die Landwirtschaft geeigneten Regionen in Afghanistan, hat sich zum weltweit größten Zentrum für die Opiumproduktion…..

Afghanistan: Massaker an Zivilisten durch CIA-geführte Sicherheitskräfte

Die Amerikaner sind wieder einmal in Vorwürfe von Kriegsverbrechen verstrickt. In einem Dorf haben afghanische Sicherheitskräfte unter US-Führung unter den Zivilisten ein Massaker angerichtet.

In Afghanistan sind von der CIA-geführte Sicherheitskräfte in das Dorf Kulalgo eingedrungen und haben elf Zivilisten erschossen. Was zunächst als erfolgreiche Operation gegen die Taliban verkauft wurde, wird von Augenzeugen als Massaker an unschuldigen Zivilisten angeprangert. Der Präsident Aschraf Ghani hat mittlerweile eine Untersuchung der Vorfälle vom 11. August angeordnet.

Wie aus einer Recherche des Afghanistan Analysts Network hervorgeht……

Black Goo aus Afghanistan

Ich hatte einige Reiseberichte von ehemaligen Hippies gelesen, und das hatte mich neugierig gemacht. Ich wollte auch die wundersamen Plätze kennenlernen, von denen so abenteuerlich berichtet wurde. Mit dem Jahresurlaub von zwei Jahren, einem Tragegestell für den Schlafsack, und vielen Landkarten, zog ich Anfang April los, Richtung Istanbul. Da ich auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten wollte, dauerte diese kurze Strecke per Autostopp drei Wochen, meiner viel zu kurz bemessenen Zeit.

In Istanbul angekommen, nächtigte ich in einem dieser Billighotels und suchte am nächsten Morgen den ersten wichtigen Treffpunkt der Hippies auf, den Lale Puddingshop.

Hier traf sich alles, was von Indien kam oder dahin wollte. Ich hoffte auf eine Mitfahrgelegenheit in einem dieser Freakbusse, die von Amsterdam bis New-Delhi durchfuhren. Hier lernte ich auch Paul kennen, eine sehr dünne Gestalt von vielleicht Zwanzig Jahren, die sich selbst „Paulchen Panther“ nannte. Er stammte aus Österreich und war wieder einmal auf dem Weg nach Indien. Aber er hing fest, denn er war pleite. Das traf sich gut, hatte ich doch schnell bemerkt, dass man ohne Englischkenntnisse nicht durch fremde Länder reisen….

Afghanistan – Wenn der Kriegstreiber schlichten will

Bildergebnis für Afghanistan – Wenn der Kriegstreiber schlichten willFreshStock/shutterstock.com

Im Golfemirat Katar fanden in diesen Tagen abermals Gespräche zwischen den afghanischen Taliban und den Amerikanern statt. Das angebliche Ziel: Ein Ende des Krieges. Mittlerweile sind sich tatsächlich viele Beobachter einig, dass Washington kriegsmüde geworden ist. Doch dennoch sollte man sich folgende Frage stellen: Warum sollte man ausgerechnet jenen trauen, die diesen Krieg angezettelt haben und ihn permanent eskalieren ließen? Von Emran Feroz.

Doha, die Hauptstadt Katars, ist seit mehreren Monaten zum Zentrum jener Friedensverhandlungen geworden, die ein Ende des Afghanistan-Krieges…

TABUTHEMA: Kinderprostitution in Afghanistan & der deutsche Einsatz am Hindukusch! (VIDEOS)

Im Januar 2012 veröffentlichte ich einen Exklusiv-Artikel zum Thema Kinderprostitution in Afghanistan und der deutsche Einsatz am Hindukusch. Wie ich aus vertraulichen Quellen erfuhr, besteht das nachfolgende System des organisierten Kindesmissbrauchs noch immer.

Deshalb hat der nachfolgende Artikel nichts, aber auch gar nichts von seiner Brisanz verloren …

Januar 2012:

Erst gestern gingen die Schlagzeilen um die Welt, dass zwei zehnjährige Kinder von britischen Soldaten in Afghanistan missbraucht wurden. Der afghanische Präsident Hamid Karzai forderte die Regierung in London auf, umgehend eine…..

Deportation in den Krieg

Kein Frieden in Afghanistan: Seit Jahresanfang 581 Zivilisten getötet, die meisten von Regierungstruppen. Doch Deutschland schiebt weiter ab

RTX361I6.jpgNasir Wakif/REUTERS

Die größte Gefahr für die Menschen in Afghanistan sind nicht mehr die aufständischen Taliban oder andere dschihadistische Gruppen. Noch mehr fürchten müssen sich die Einwohner des asiatischen Landes inzwischen vor den Truppen ihrer eigenen Regierung und deren Verbündeten. Das geht aus einem Bericht hervor, den die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) am Mittwoch vorgelegt hat. Demnach wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 1.773 Zivilisten durch Kriegshandlungen verletzt oder getötet. Das war zwar ein Rückgang um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, allerdings schnellte zugleich die Zahl der getöteten oder verletzten Opfer von Einsätzen der Regierungstruppen…..

Afghanistan: Außer Spesen (und hunderttausenden Toten) nichts gewesen – USA und Taliban einig über Truppenabzug

Die USA und die Taliban haben Fortschritte bei ihren Verhandlungen über einen Truppenabzug aus Afghanistan gemacht. Der US-Verhandlungsführer will die Ergebnisse nun in Washington und mit den Partnern besprechen.

Der Nato-Einsatz in Afghanistan, der ohnehin ein Fiasko war, bei dem kein Ziel erreicht worden ist, neigt sich wohl seinem Ende zu. Die USA und die Taliban haben in Doha verhandelt und der US-Verhandlungsführer schreibt auf Twitter (siehe Ende des Artikels) von großen Fortschritten. Ein Abkommen sei zwar noch nicht erreicht, aber „alle Seiten wollen Frieden“. Nun geht es demnach um vier Details: 1. Terrorismusbekämpfung 2. den…..

Afghanischer Präsident wird jeden US-Taliban-Friedensvertrag ablehnen, an dem er nicht beteiligt ist

Sagt, seine Regierung muss “der Entscheider” sein

Jason Ditz

Antiwar.com News Updates

Noch immer schäumend über die Gespräche in Moskau, an denen er nicht persönlich beteiligt ist, warnte der afghanische Präsident Ashraf Ghani, er werde sich gegen jedes Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Taliban wenden, das dazu dienen soll, den Afghanistan-Krieg zu beenden, in dem er und seine Regierung nicht als endgültige “Entscheider” genannt werden.

Ghani, der bei den verzögerten Präsidentschaftswahlen zur Wiederwahl ansteht, wurde während der gesamten Friedensgespräche ausgegrenzt. Die Taliban haben alle direkten Gespräche mit der Regierung Ghanis abgelehnt und darauf bestanden, dass sie eine US-Marionette ist und ohne einen US-Abzug nichts anbieten kann.

Während die Vereinigten Staaten von Amerika die Idee, dass die afghanische Regierung in die Abschlussgespräche einbezogen wird, nominal unterstützt haben, haben sie auch auf der Grundlage verhandelt, dass sie den Taliban wesentliche Rollen in einer neuen “Übergangsregierung” übertragen, die die Regierung Ghanis gänzlich ersetzen würde.

Ghani hat dies in den Kommentaren vom Dienstag angesprochen und gesagt: “Keine Macht im Land kann die Regierung auflösen”, und dass “niemand uns zur Seite schieben kann”. Es gibt jedoch keinen Grund zu der Annahme, dass seine Regierung einem von den Vereinigten Staaten von Amerika und den Taliban vereinbarten Friedensabkommen widerstehen könnte.

Dies gilt umso mehr, als die Amtszeit Ghanis fast vorbei ist und eine Reihe von wichtigen Oppositionspolitikern bereits Gespräche mit den Taliban führen. Die afghanische Regierung mit einem Friedensabkommen an Bord zu bringen, wird wirklich nicht so schwierig sein, wenn die Regierung selbst in kurzer Zeit geändert werden kann, um dem Abkommen zu entsprechen. Antikrieg:

Afghanistan ist nicht sicher – eine interaktive Karte

ImageSicherheitsrelevante Vorfälle in den einzelnen afghanischen Provinzen. Grafik: PRO ASYL via Infogr.am

Kaum ein Tag ohne Kampfhandlungen oder Anschläge, aber auch keine Woche, wo nicht der Drohnenkrieg oder brutales Vorgehen auch der afghanischen Armee Opfer unter der Zivilbevölkerung fordern. Diese Übersichtskarte verdeutlicht, dass mit wenigen Ausnahmen alle Landesteile Schauplätze solcher Ereignisse mit Toten und Verletzten sind. Mehr hier……