US-Studie zeigt: Armut und soziale Ungleichheit sind tödlich

Die Wahrscheinlichkeit, vor Erreichen des Rentenalters zu sterben, ist für arme Amerikaner fast doppelt so hoch wie für reiche. Das ist das düstere Ergebnis einer Studie, die diese Woche vom Government Accountability Office (GAO), dem Untersuchungsorgan des Kongresses, veröffentlicht wurde. Die Studie untersuchte die Auswirkungen der wachsenden Einkommens- und Vermögensunterschiede in den Vereinigten Staaten.

Sie basiert auf umfangreichen Befragungen zu Renten und Gesundheitsvorsorge, die in den Jahren 1992 und 2014 von der Sozialversicherungsbehörde (Social Security Administration) durchgeführt wurden. Die Studie untersuchte diejenige Untergruppe in der Bevölkerung, die 1992 zwischen 51 und 61 Jahre alt war, und unterteilt diese Altersgruppe in fünf Fünftel.

Ein Obdachloser mit seiner Habe auf einer Straße hinter dem Rathaus von Los Angeles, bevor das Gelände am 1. Juli 2019 geräumt wurde. (AP Photo/Richard Vogel)

Wie die anliegende Grafik zeigt, fand das GAO heraus, dass beinahe die Hälfte (48 Prozent) derjenigen aus dem ärmsten Fünftel vor 2014 starben. Zu diesem ……

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