Wie das EU-Kartell Boris Johnson austrickst

anderweltonline LogoVon Peter Haisenko 

Die EU und der ehemalige Ostblock haben etwas gemeinsam: Wer einmal drin ist, darf nie wieder raus. Wer es dennoch versucht, darf anschließend keinesfalls besser dastehen, als vorher. Unter dieser Prämisse muss der Zirkus des Brexit betrachtet werden.

Man muss Boris Johnson nicht mögen. Ich mag ihn, weil er eine klare Haltung hat und eine klare Sprache. Mit seinem Standpunkt, die EU mit oder ohne Abkommen zu verlassen, hatte er sich eine gute Ausgangsposition verschafft, Brüssel zu mehr Entgegenkommen bei neuen Verhandlungen zu zwingen. Das hätte endlich zu Erfolgen führen können, nachdem nach dem Austrittsreferendum bereits mehr als zwei Jahre ohne irgendwelche Ergebnisse vergangen sind. Es ist sowieso schon bezeichnend für den Zustand der lahmenden EU, wenn fast drei Jahre überhaupt nichts voran gebracht worden ist und erst kurz vor Terminablauf die Gemüter hochkochen.

Die Auswirkungen eines ungeregelten Brexits sind die große Unbekannte

Man darf vermuten, dass die Eurokraten sowohl in Brüssel als auch London alles unternommen haben, den Brexit doch noch zu….

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