Die Koalition des Geldes

Kaum eine Demokratie in Europa ist so käuflich wie die Schweiz. Wie auch die aktuelle Parlamentssession zeigt, kämpft eine Allianz aus SVP, FDP und CVP dafür, dass das so bleibt. Die Nachzeichnung eines stillen Skandals.

Nur der Drittplatzierte wagte sich ans Licht: Josef Dittli (FDP) nimmt den Award in der Kategorie Rüstung von WOZ-Cheflobbyist Matthias Flückiger entgegen.

Haben Sie sich schon gefragt, welche Geldgeber hinter den ParlamentskandidatInnen stecken, die derzeit in der ganzen Schweiz von den Plakatwänden lächeln? Möglich, dass Sie das nie erfahren werden: Eben endete die Vernehmlassung über ein Gesetz, das Parteispenden offenlegen will – ein Gegenvorschlag des Parlaments zur Transparenzinitiative von SP, Grünen, BDP und EVP. Die Antworten der grossen bürgerlichen Parteien? SVP: Nein. FDP: Nein. CVP: Nein.

Die drei haben auch am meisten Geld zu verbergen. Während die Mehrheit der linken KandidatInnen 10 000, 20 000, vielleicht mal 50 000 Franken als Budget angibt, gibt es allein schon unter den vereinzelten Rechten, die ihr Geld offenlegen, einige Riesenbeträge. Der SVPler Hansjörg Knecht oder der Jungfreisinnige Andri…..

Kommentare sind geschlossen.