Wenn der Staat dein Erbgut kennt

Bald schon soll die Polizei mit DNA-Spuren nach Haut- oder Haarfarben fahnden. Vor siebzehn Jahren klang die Debatte noch anders: Es sei verständlich, dem geplanten DNA-Gesetz mit «grosser Skepsis» zu begegnen, sagte die damalige Bundesrätin Ruth Metzler (CVP) in der Herbstsession 2002. Die Sorge sei jedoch unbegründet, so Metzler, da in der Strafverfolgung lediglich die nichtcodierten, stummen Sequenzen der DNA verwendet würden, die keine Rückschlüsse auf körperliche Eigenschaften zulassen.

In Zukunft will der Staat auch auf die codierten Abschnitte der DNA zugreifen. Letzte Woche stellte Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) die entsprechende Botschaft des Bundesrats vor. Bis anhin wird aus der DNA das Geschlecht…..

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