USA vs. Iran: Mit „maximalem Druck“ zur „Mutter aller Kriege“?

Trump ist entschlossen, den Iran in die Knie zu zwingen. Die Eskalation hat das Potential, einen großen Krieg in der Region auszulösen, in dem auch Deutschland nicht unbeteiligt an der Seitenlinie stünde.

Bild: By r. nial bradshaw, Flickr, licensed under CC BY 2.0.

Mit „America First“ wirbelt US-Präsident Donald Trump die Weltpolitik durcheinander und könnte damit einen Krieg gegen den Iran entfachen. Denn seine Ziele lassen sich womöglich nur mit Waffengewalt umsetzen: Er will den Iran zur Unterordnung zwingen, das heißt, dass dieser auf seine Regionalmachtsansprüche verzichten soll. Um dieses Ziel zu erreichen, fahren die USA die Strategie des „maximalen Drucks“.

Sie sind im Mai 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und haben ein Handelsembargo verhängt, um das Land in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben. Hinzu kommt die wachsende militärische Drohkulisse. Ein Luftangriff, der in letzter Minute abgesagt wurde, Truppenstationierungen und nun die Militärmission mit Großbritannien in der Meerenge von Hormus zum Schutze von Öltankern und Handelsschiffen.

Es sind Ansagen von Trump: Er diktiert die Spielregeln und lässt sich von lang ausgehandelten internationalen Abkommen nicht beeindrucken. Es ist die…..

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