Satellitendaten: Etwa 70 Prozent der Brände ereignen sich in Afrika, nicht in Südamerika – Aber was zählt als Brand?

Auch wenn die Welt auf das Amazonasgebiet schaut, finden etwa 70 Prozent der Brände der Welt in Afrika südlich der Sahara statt. Besonders betroffen sind die Demokratische Republik Kongo sowie Sambia und Angola. Die Frage ist: Was zählt als Brand?

Während die Informationen über die Brände im Amazonasgebiet weltweit verbreitet werden – oft mit einigen Ungenauigkeiten – herrscht um die Brände, die in Afrika heimsuchen, eine ohrenbetäubende Medienstille. Denn etwa 70 Prozent der Brände der Welt ereignen sich in Afrika südlich der Sahara (und vermutlich sind viele davon das Verbrennen von Hausmüll und Gartenabfällen).

Bilder von Satelliten-Waldbrandüberwachungssystemen zeigen, dass es viele Brände in den Regionen der Subsahara gibt und dass sie die Mehrheit bilden.

Auf Twitter kann man dazu lesen:

67% der Brände treten in Schwarzafrika auf, ein sehr kleiner Teil in Amazonien. Aber offensichtlich ist es für @EmmanuelMacron viel einfacher, den armen #Bolsonaro anzugreifen als die korrupten afrikanischen Diktatoren, mit denen er zusammenwirkt! https://t.co/gdS1jvlLvi pic.twitter.com/fAKdtEzP7I

– Napoleon (@tprinced love) 24. August 2019

Brände in Südamerika und Afrika 👉 https://t.co/M9a3O0YoS3 #Fire #SouthAmerica #Africa pic.twitter.com/VPCo3dY9je

– Valéry Rasplus (@ValeryRasplus) 21. August 2019

Im Original:

Laut „La Voix du Nord“ zeigen Karten, die von Messgeräten des europäischen Umweltforschungsdienstes Kopernikus erstellt wurden, dass diese afrikanische Region derzeit den größten Teil der Biomasseverbrennung weltweit ausmacht.

Besonders betroffen sind demnach die Demokratische Republik Kongo sowie Sambia…..

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