Onlinewerbung: Schlüsselbegriffe auf schwarzer Liste

Immer mehr Unternehmen setzen bei der Onlinewerbung auf „schwarze Listen“. Sie wollen ihre Produkte nicht mit bestimmten Begriffen verbunden sehen.

Laut Suzanne Vranica vom Wall Street Journal fordern immer mehr Unternehmen, dass ihre Online-Werbung nicht neben Artikeln mit Stichwörtern auf der schwarzen Liste erscheint. Ein Trend, der nicht nur die USA erfasst hat.

Beispielsweise wurden Artikel, die die Wörter „Tot“, „Schießen“, „Mord“, „Gewehr“, „Vergewaltigung“, „Bombe“ und „Trump“ enthalten, laut der Markensicherheitsfirma Integral Ad Science als „no-go“ gekennzeichnet. Hier mehr……

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Google-Whistleblower leakt Dokumente mit Googles “Schwarzen Listen”
Laut dem ehemaligen Google-Mitarbeiter Zachary Vorhies führt das Unternehmen sogenannte “Schwarze Listen”. Mithilfe dieser Aufstellungen sollen Webseiten nach “Qualität” bewerten werden. Dieser speziellen Behandlung werden vor allem auch Medienseiten unterzogen.

Am Mittwoch veröffentlichte die US-amerikanische Enthüllungsplattform Project Veritas Dokumente, die darauf schließen lassen, dass Google bestimmte Inhalte unterdrückt. Die Dokumente stammen von dem ehemaligen Google-Mitarbeiter Zachary Vorhies. Laut eigenen Angaben verbrachte Vorhies über ein Jahr damit, die Dokumente zu sammeln – und bemerkte dabei, dass sie für jeden Festangestellten einsehbar waren. Er befürchte, dass das US-amerikanische “Wahlsystem gefährdet sei”, da Google den Informationsfluss online kontrollieren würde.

Ich sah etwas Dunkles und Ruchloses mit der Firma vor sich gehen, und ich erkannte, dass sie nicht nur Wahlen manipulieren, sondern im Grunde auch (…) die Vereinigten Staaten stürzen würden”, so Vorhies.

Ein Dokument mit dem Titel “News Blacklist Site for Google Now” hebt fast 500 Websites hervor, die vor den Nutzern von Google Now versteckt werden sollen, einer Android-Anwendung, die 2016 auslief und durch…..

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