Black Goo aus Afghanistan

Ich hatte einige Reiseberichte von ehemaligen Hippies gelesen, und das hatte mich neugierig gemacht. Ich wollte auch die wundersamen Plätze kennenlernen, von denen so abenteuerlich berichtet wurde. Mit dem Jahresurlaub von zwei Jahren, einem Tragegestell für den Schlafsack, und vielen Landkarten, zog ich Anfang April los, Richtung Istanbul. Da ich auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten wollte, dauerte diese kurze Strecke per Autostopp drei Wochen, meiner viel zu kurz bemessenen Zeit.

In Istanbul angekommen, nächtigte ich in einem dieser Billighotels und suchte am nächsten Morgen den ersten wichtigen Treffpunkt der Hippies auf, den Lale Puddingshop.

Hier traf sich alles, was von Indien kam oder dahin wollte. Ich hoffte auf eine Mitfahrgelegenheit in einem dieser Freakbusse, die von Amsterdam bis New-Delhi durchfuhren. Hier lernte ich auch Paul kennen, eine sehr dünne Gestalt von vielleicht Zwanzig Jahren, die sich selbst „Paulchen Panther“ nannte. Er stammte aus Österreich und war wieder einmal auf dem Weg nach Indien. Aber er hing fest, denn er war pleite. Das traf sich gut, hatte ich doch schnell bemerkt, dass man ohne Englischkenntnisse nicht durch fremde Länder reisen….

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