“Welche Sorgen der Bevölkerung?”: SPD-Genossin reißt Fassade der Demokratie ein

„Elfie“ Handrick von der SPD in Brandenburg war es, die nicht nur das Problem der Genossen auf den Punkt brachte: “Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich versteh’ das nicht, ich kann das nicht verstehen.”

Damit reagierte die Genossin auf die jüngsten Umfragen, wonach der SPD bei den Wahlen in Ostdeutschland ein Debakel und der AfD ein Erfolg historischen Ausmaßes bevorstehe.

Ungewollt offenbarte Handrick damit ein Politkverständnis das mit dem Gedanken einer “repräsentativen Demokratie” nicht vereinbar zu sein scheint. Auch wenn es sich um ein besonders bizarres Beispiel handelt, ist das Geäußerte jedoch lediglich symptomatisch für das erodierende Verhältnis zwischen dem “Souverän” und seinen politischen “Repräsentanten”.

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