ProtonMail fälschte heimlich seinen Transparenzbericht

Berichteten wir Ende Mai diesen Jahres noch davon, dass ProtonMail Echtzeitüberwachungen im Auftrag des Züricher Staatsanwalt Stephan Walder, Leiter des Kompetenzzentrum Cybercrime im Kanton Zürich, durchführte und das sogar ohne Vorlegen eines Bundesgerichtsentscheids. So steht der E-Mail-Dienst nun erneut in der Kritik: Rechtsanwalt Martin Steiger zeigt aktuell auf seinem Blog auf, dass ProtonMail „heimliche, erhebliche Anpassungen am Transparenzbericht“ vornahm.

Anfragen änderte ProtonMail zu Verfügungen

So weist Martin Steiger belegte, widersprüchliche Angaben nach: Gemäß Transparenzbericht erfolgte die letzte Anpassung am 24. April 2019 («Updated on 24.04.2019»). Jedoch stimmt dieses Datum nicht mit den abgespeicherten Informationen der Wayback Machine vom Internet Archive vom 25. April und 26. Juli 2019 überein, denn diese zeigen verschiedene Anpassungen. Die am 25. April 2019 von der Wayback Machine abgerufene Mitteilung verweist auf den….

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