Hong Kong, Kashmir: Eine Geschichte zweier Besetzungen

Pepe Escobar

Leser aus unzähligen Breitengraden haben mich nach Hongkong gefragt. Sie wissen, dass es eines meiner früheren Wohnorte ist. Seit der Übergabe 1997 habe ich eine komplexe, vielschichtige Beziehung zu Hongkong aufgebaut, die ich ausführlich behandelt habe. Im Moment, wenn ihr erlaub, komme ich lieber zur Sache.

Zur großen Sorge der Neokonservativen und humanitären Imperialisten wird es kein blutiges Durchgreifen des chinesischen Festlandes gegen Demonstranten in Hongkong geben – ein Tiananmen 2.0 [Tiananmen hat im übrigen gar nie stattgefunden. D.Ü.} Warum? Weil es sich nicht lohnt.

Peking hat die in den Protesten eingebaute Provokation der Farbrevolution klar identifiziert – mit dem NED, der sich als CIA soft auszeichnet und die Ausbreitung der fünften Kolumnisten erleichtert, selbst im öffentlichen Dienst.

Es gibt natürlich noch andere Komponenten. Die Tatsache, dass Hong Kongers Recht haben, wütend zu sein über eine de facto Tycoon Club Oligarchie, die jeden Winkel der Wirtschaft kontrolliert. Die lokale Gegenreaktion gegen “die Invasion der Festlandbewohner”. Und der unerbittliche kulturelle Krieg der Kantonesen gegen Peking, Nord gegen Süd, Provinz gegen politisches Zentrum.

Was diese Proteste beschleunigt hat, ist die Überzeugung Pekings, dass…..

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