CIA-Folter verzögert Prozess gegen 9/11-Drahtzieher

Aussagen unter Folter in geheimer Haft sind unbrauchbar. Auch Vernehmungen in Guantánamo sind laut Verteidigung CIA-beeinflusst.

Khalid Scheich Mohammed, als Hauptdrahtzieher hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 angeklagt, wurde im Jahre 2006 von der CIA in das Militärgefängnis Guantánamo Bay überführt. Wie die «New York Times» kürzlich berichtete, hatte die CIA ihn zuvor an einem geheimem Ort inhaftiert und ihm Geständnisse unter schwerer Folter abgerungen. Die Folterungen gingen von Schlafentzug über «Water Boarding» bis zu rektalem Missbrauch.

Doch keine der Aussagen, die Mohammed während der dreieinhalb Jahre seiner geheimen CIA-Haft gemacht hatte, kann im Prozess am Militärtribunal verwendet werden. Deshalb verhörten ihn in Guantánamo von der Bush-Regierung….

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