Nuklear bombardierte japanische Städte Hiroshima und Nagasaki wieder vor dem geistigen Auge

Seit der mutwilligen und beabsichtigten Auflösung des INF Vertrages
durch die US Regierung treten einem die Bilder der nuklear bombardierten
japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki wieder vor das geistige Auge.
Diesen Geruch des Todes werden die USA niemals ablegen koennen. Sie
werden auch den entsetzlichen und langen Vietnamkrieg, den
Afghanistan-krieg, der IRAK Krieg und viele mehr niemals aus dem
Gedächtnis der Menschheit tilgen koennen. Das Anlitz ist dreckig, es
kann nie mehr gereinigt werden. Atomare Angriffe waren stets auch
Bestandteil der WINTEX Übungen, die bis 1989 in Deutschland
stattfanden. Das Szenario bestand darin, dass die Nato in einen Konflikt
in Jugoslawien eingreifen “musste”, aus dem dann die große Ost-West
Auseinandersetzung resultieren “musste”. Alles zwangsläufig? Nein.

Rainer Rupp beschreibt das eigentliche Ziel der Wintex Übungen so: Die
politischen und militärischen Mechanismen zur Freigabe bzw. zum Einsatz
von Atomwaffen einzuüben, damit im Ernstfall alle Prozeduren für einen
nuklearen Erstschlag glatt von der Hand gingen. Weitere Ausführungen zu
Wintex finden sich bei Rainer Rupp, in “Hauptverwaltung Aufklärung”, Band 1.

Rainer Rupp nahm aus aktuellem Anlass nun zu den möglichen Folgen der
Auflösung des INF Vertrages Stellung. Würde die US Regierung ihre
nuklearen Mittelstreckenraketen im Baltikum stationieren, direkt an der
russischen Grenze, welche Reaktionsmöglichkeiten müsste Russland ins
Auge fassen? Er meint, die US Basis Ramstein, die Kommandozentrale der
US in Kaiserslautern, wäre eine der strategischen Optionen einer
Bombardierung.

Bleibt zum Schluss nachgetragen: Wer Trump immer noch huldigt, und
schützt, macht sich mitschuldig am potentiellen Nuklearkrieg in Europa.

Dr. Barbara Hug

Schweiz

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