KESB-Story im Tagi erinnert an Tom Kummer und Claas Relotius

Hässliche Scheidung, der Vater darf die Kinder nicht mehr sehen, bloss schenken darf er. Das schlug Wellen. Aber stimmte das alles?

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Die vom Tages-Anzeiger und weiteren Zeitungen des Tamedia-Konzerns heftig kritisierte Mutter, welche die Kinder derart manipuliert haben soll, dass sie ihren eigenen Vater nicht mehr sehen wollten, meldete sich dann doch noch zu Wort: In der Schaffhauser AZ warf sie den Tamedia-Zeitungen vor, etliche Tatsachen ziemlich verdreht und Wesentliches einfach weggelassen zu haben. Autorin Claudia Blumer, immerhin stellvertretende Inland-Chefin des Tages-Anzeigers, verteidigte sich in der Schaffhauser AZ mit der entlarvenden Aussage:

«Die Geschichte ist sinngemäss möglichst nahe an der Wirklichkeit erzählt, aber ohne Anspruch auf Detailtreue oder gar Richtigkeit der Angaben

Blumer anonymisierte die Namen, so dass die Leser nicht erkennen konnten, wo sich der beschriebene Fall abgespielt hatte und welcher KESB-Behörde der Vater Amtsmissbrauch vorwirft. Die Anonymisierung kann die Autorin dazu verleitet……

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