Das Massensterben vor Libyen und die Verteidigung der Flüchtlinge

Die Grausamkeit, mit der Flüchtlinge behandelt werden, zeigt deutlich, dass zur Verteidigung der Immigranten eine internationale Massenbewegung gegen Kapitalismus erforderlich ist.

Weltweit wächst die Empörung über die Verbrechen an den Flüchtlingen. Dennoch lassen sich gerade die Regierungen wohlhabender Staaten nicht davon abbringen, ihre einwandererfeindliche Politik fortzusetzen, die Zehntausende unschuldiger Menschen zum Tod verurteilt.

Am 25. Juli kenterte vor der libyschen Küste ein Schlauchboot mit 270–300 Menschen an Bord, die sich auf der Flucht von Libyen nach Italien befanden. Fischer, die das Boot bemerkten, riefen die libysche Küstenwache, die etwa 140 Menschen aus den Fluten rettete. Die restlichen Bootsinsassen werden vermisst und gelten als ertrunken.

Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer, 2014 © Italian Navy/M. Sestini

Sarah Youssef überlebte, ist aber völlig verzweifelt, weil ihr siebenjähriges Kind ertrank. „Ich will nur noch in mein Land zurück und dort sterben“, sagte sie.

Ein Überlebender aus Eritrea appellierte an internationale Hilfe: „Wir haben uns….

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