„Clinton Body Count“ – und wieder das Establishment das den Russen die Schuld gibt

Der Hashtag #ClintonBodyCount geht auf Twitter um. Schuld daran sollen wieder einmal die Russen sein…

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Es gibt bereits seit vielen Jahren eine „Verschwörungstheorie“, wonach die Clintons für die Tode mehrerer Menschen verantwortlich sein sollen, die ihren Machenschaften in die Quere gekommen seien. Wir berichteten mehrfach davon. Unter anderem hier, hier, hier und hier.

Wie viel davon wahr ist wissen wohl nur die Betroffenen selbst. Doch Fakt ist: im Umfeld der Clintons starben mehrere Menschen teils auf höchst ungewöhnliche Art und Weise. Zudem waren dies Menschen, die offenbar etwas gegen sie in der Hand hatten. Und jeder weiß, dass die Mächtigen nicht davor zurückschrecken, ihnen gefährlich werdende Menschen „loszuwerden“. Ob nun „harmlos“ mittels Bestechung oder Drohungen oder eben mittels Mord ist nebensächlich.

Doch der nun auf Twitter wieder in den Trends befindliche Hashtag #ClintonBodyCount führt dazu, dass das Clinton-freundliche US-Establishment wieder eine Anti-Russland-Kampagne führt. „Russische Bots“ seien dafür verantwortlich. Und das, obwohl Moskau von solch einer Kampagne absolut gar nichts hat.

Die Inhaftierung des Vertrauten von Ex-Präsident Bill Clinton, Jeffrey Epstein, spielt nun auch eine Rolle. Der Milliardär und Betreiber des „Lolita Express“ (zum sexuellen Missbrauch minderjähriger Mädchen) soll in seiner Zelle einen Suizidversuch unternommen haben. Manche Leute versuchen nun diesen Vorfall den Clintons in die Schuhe zu schieben. Immerhin war Bill auch Kunde des „Lolita Express“.

Die Redewendung „Clinton Body Count“ wurde ursprünglich von dem Schriftsteller Danny Casolaro Ende der 1980er Jahre geprägt. Casolaro beging 1991 „Selbstmord“, als er an einer Geschichte arbeitete, die angeblich eine internationale Kabale betraf.

Das Establishment versucht schnell, Russland die Schuld für die Popularität des Hashtags zu geben, indem es behauptet, dies sei die Arbeit der „russischen Bots“.

Die Elitisten versuchen derzeit, dies in eine Art russische Verschwörung umzuwandeln. Es geht in etwa so: Russlands Präsident Wladimir Putin war von der Co-Aussage des ehemaligen Sonderberaters Robert Müller am Mittwoch so empört, dass er den Output seiner „Trollfarmen“ ankurbelte und Twitter mit dem Hashtag als Ablenkung überhäufte.

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