VON ZUVERSICHT UND EUPHORIE ZU ANGST UND VERZWEIFLUNG

Egon von Greyerz

Die heutige Investoren stehen vor der Hobson‘s Choice, der „Stirb oder Friss“-Wahl. Allerdings verstehen sie immer noch nicht, welche weiteren Optionen ihnen offen stehen.

Thomas Hobson besaß einen Mietstall mit 40 Pferden im Cambridge des 16./ 17. Jahrhunderts. Die Kunden konnten jedoch nur ein Pferd auswählen. Entweder nahmen sie das Pferd, das am nächsten am Eingang stand, oder gar keins.

Die Hobson‘s Choice bedeutet im Grunde nur: „Dieses oder keines“.

Unten finden wir die Auswahl an Asset-Klassen, aus denen die Investoren heute wählen können und in die auch 99 % der globalen Liquidität investiert werden. Das Problem ist, dass diese Anlageklassen in Folge jahrzehntelanger unbegrenzter Kredit- und Geldschöpfung zu massiven Blasen geworden sind.

Angenommen, die Pferde im Stall stünden für die unten folgenden Anlageklassen: Die sich uns bietenden Wahlmöglichkeiten wären allesamt sehr schlecht – unabhängig davon, welche dem Eingang am nächsten ist:

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