Faceapp: Wie gefährlich ist „FaceApp“ denn nun eigentlich? Ein Faktencheck

Eine neue Funktion der App „FaceApp“, mit der man sich optisch älter machen kann, sorgt für viele Diskussionen rund um Datensicherheit.

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„FaceApp“ gibt es seit 2017 und es ist in den Grundfunktionen kostenlos, gegen eine jährliche oder einmalige Gebühr  gibt es noch weitere Funktionen, ein Portraitfoto jünger zu machen, mit Makeup, und anderen Frisuren zu versehen oder bestimmte Filter zu verwenden. Erstaunlich daran ist, dass man beispielsweise bei der Alterungsfunktion nur noch an Details erkennen kann, dass es sich um ein manipuliertes Bild handelt.

Die Kernpunkte dieses Artikels
  1. Ein US-Politiker verlangt Untersuchung durch das FBI
  2. Man muss wissen, dass man FaceApp folgendes gewährt: eine unbefristete, unwiderrufliche, nicht ausschließliche, lizenzgebührenfreie, weltweite, voll bezahlte, übertragbare Unterlizenz zur Nutzung, Reproduktion, Änderung, Anpassung, Veröffentlichung, Übersetzung, Erstellung von abgeleiteten Werken, Verbreitung, öffentlichen Aufführung und Anzeige Ihrer Benutzerinhalte und alle Namen, Benutzernamen oder Ähnlichkeiten, die im Zusammenhang mit Ihren Benutzerinhalten in allen bekannten oder später entwickelten Medienformaten und -kanälen angegeben werden, ohne dass Sie dafür eine Entschädigung erhalten.
  3. Im Endeffekt sollten wir uns keine Sorgen um eine einzelne App machen, sondern mehr Gedanken darüber, wie wir ohnehin schon allen möglichen Apps und Plattformen unsere Daten freiwillig geben. Unsere Daten sind schon lange nicht mehr so privat, wie wir es gerne glauben, sondern Teil eines großen Geschäftsmodells.
FaceApp

Was nun allerdings so spaßig klingt, wirft in vielen Medien Fragen auf, die wir genauer beleuchten wollen:

  • Wo wandern die Daten hin?
  • Was geschieht mit den Bildern?
  • Wie groß ist das Sicherheitsrisiko?
  • Ist die App ein „Schnüffeltool“?

Im Folgenden werden wir uns Schritt für Schritt mit den Fakten…..

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