Hand in Hand durch die Politik

Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen bei der Übergabe der Amtsgeschäfte / Abfotografiert aus der FAZ-Ausgabe vom 18. Juli 2019, Seite 3Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen bei der Übergabe der Amtsgeschäfte / Abfotografiert aus der FAZ-Ausgabe vom 18. Juli 2019, Seite 3

Als Ursula von der Leyen die Amtsgeschäfte der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer übergibt, stehen sie plötzlich Hand in Hand da.

Was für ein Bild: Soldaten salutieren, und zwei Frauen nehmen sich an den Händen. Sie stehen nicht etwa abseits, nein, sie sind zentraler Teil des Festaktes. Die beiden suchen die Berührung, also menschliche Nähe.

Die Hand des anderen zu ergreifen, heißt: Du bist nicht allein. Es ist eine Geste der Verbundenheit, eine Demonstration der Zusammengehörigkeit. Jemandem die Hand reichen, kann Trost und Kraft spenden. Liebende reichen sich die Hände….

….passend dazu….
Ernennung: Wie ein Panzervorstoß im Blitzkrieg

Mit geradezu affenartiger Geschwindigkeit ist die eine aus der Verantwortung für die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland geflüchtet, während die andere sich besinnungslos ins Ministeramt gestürzt hat, noch ehe der Sessel der Vorgängerin auf Raumtemperatur abgekühlt war.

Man könnte noch einmal alles aufzählen, was zwischen der Wahl zum EU-Parlament und der Ernennung Kramp-Karrenbauers die Gemüter erregte: Vom nie tatsächlich beschlossenen…..

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