Eine plausible Theorie über Jeffrey Epsteins Geschäftsmodell

Eine bislang offene Frage lautet, wie Epstein eigentlich so reich werden konnte, wie er zu sein scheint. Eine Person, die sich Quantian nennt, hat eine interessante Theorie darüber entwickelt, wie Epstein in der Praxis vorgegangen sein könnte.
Jeffrey Epstein Dark Capital
Bild Forbes

Hier ist die Kurzfassung der Theorie:

Epstein verführte und/oder bestach pubertierende Mädchen und führte sie danach reichen Personen zu, die er kannte. Bekannt ist, dass er regelmäßig exklusive Partys veranstaltete, zu denen er viele interessante Menschen einlud – darunter Künstler, Wissenschaftler, Politiker und reiche Geschäftsleute. Auf diesen Partys waren dann immer auch einige diese jungen Mädchen anwesend. Dazu stand immer auch irgendwo ein freies Schlafzimmer zur Verfügung, in denen versteckte Kameras aufgebaut waren. Immer dann, wenn einer der Reichen sich mit einem der Mädchen vergnügte, erpresste Epstein diese hinterher mit den Filmaufnahmen.

Anstelle aber einfach nur Geld zu erpressen, bat er seine Opfer um eine Investitionseinlage in seinem Offshore-Hedgefonds. Für Personen mit Milliarden auf der hohen Kante sind ein paar zwangsweise in einen Fonds investierte Millionen nicht viel Geld. Dazu ist es legal, schöpft keinen Verdacht und nicht zuletzt bleibt das Geld erhalten und bringt überdies sogar eine Dividende ein.

Dazu muss man wissen, dass Epstein selbst an der Wall Street nicht allzu viel Handel trieb oder andere größere Transaktionen durchgeführt hat. Seine Firma blieb stets klein, er hat nie viel gearbeitet oder eine umfangreiche Operation aufgebaut. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass er das erpresste Investorengeld hauptsächlich in einen einfachen Indexfonds investiert hat, der beispielsweise dem S&P 500 folgt. Im Laufe der Jahre bringen derartige Investitionen einen recht guten Gewinn, ohne dass man als Geschäftsführer allzu sehr eingreifen muss.

Nach dieser Theorie hätte Epstein die in diesem Hedgefonds Geschäft übliche „2/20 Gebühr“ genommen, also 2% der Einlagesumme plus 20% des Gewinns. Ein solcher Hedgefonds wäre völlig legal gewesen ohne jegliche Steuerprobleme oder sonstige Schwierigkeiten. Die erpressten Personen hätten dabei einfach investiert bleiben müssen, um Epstein davon abzuhalten, seine Kompromate über sie zu veröffentlichen. Es ist darüber hinaus auch gut möglich, dass einige Milliardäre, die von Epsteins Geschmack und Methode wussten, freiwillig von sich aus in seinem Hedgefonds eingestiegen sind, um Zugang zu den Mädchen zu erhalten.

Warum die Theorie so plausibel ist….hier weiter….

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