Ende der US-Hegemonie? Der neue Multilateralismus der “dritten Welt”

bild: Lindsay_Jayne/pixabay

Der vergangene G20-Gipfel im japanischen Osaka hat es einmal mehr eindrücklich verdeutlicht: Die unipolare Weltordnung der Post-Kalte-Krieg-Ära, mit den USA an der militärischen und ökonomischen Spitze der Weltgemeinschaft, hat ausgedient und ebenso wie die nach dem zweiten Weltkrieg vorherrschende bipolare Weltordnung ihren Zenit überschritten. Die mächtigsten Staats- und Regierungschefs dieser Welt sind eher darauf bedacht, ihre Macht durch nationale Entwicklungsstrategien, internationale ökonomische Allianzen und wirtschaftliche Dependenzen langfristig zu erhalten, als diese mit der Waffe zu behaupten. Zumindest auf den ersten Blick, denn Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Dennoch haben sich neue Allianzen abseits der globalen Dollarhegemonie in den vergangenen Jahren behaupten können, auch wenn dies die USA immer wieder mit militärischen und wirtschaftlichen……

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