Kenia: Daten von 11,5 Millionen Kunden eines Providers landen auf dem Schwarzmarkt

M-Pesa ist ein kenianisches System für bargeldloses Bezahlen. Dieses Geschäftsmodell des kenianischen Kommunikationsanbieters Safaricom ist auf der Weitergabe von Daten aufgebaut. Nun haben Angestellte des Providers zudem die persönlichen Informationen von 11,5 Millionen Nutzern geleakt. Der Fall landet vor Gericht.

So sieht die M-Pesa-App aus. CC-BY-SA 2.0 Fiona Graham / WorldRemit

Nun hat auch Kenia seinen Datenschutzskandal. Die Daten von 11,5 Millionen Kunden des Telekom-Anbieters Safaricom sind auf dem Schwarzmarkt gelandet. Das sind nicht nur Klarnamen, Mobilnummern und der Standort, wie man es von einem Mobilfunkanbieter erwarten würde. Hier geht es auch um Glücksspiel: genaue Transaktionen, auf welchen Plattformen ein Kunde wie viel gewettet hat.

Denn Safaricom ist auch Betreiber des in Kenia extrem erfolgreichen…

Kommentare sind geschlossen.