Was für ein Spiel Washington rund um den Iran treibt von Thierry Meyssan

Von jetzt ab ist es nicht mehr Syrien, sondern der Iran, der im Zentrum der Ost-West-Konfrontation steht. Die ungläubige Öffentlichkeit ist Zeuge der täglichen Kehrtwendungen von Washington in Sachen, die zu Unrecht als eine steigende Kriegsgefahr zwischen den beiden Ländern erscheinen. Das ist jedoch nicht, worum es geht. Glücklicherweise haben die zwei Großen seit 75 Jahren gezeigt, dass sie vernünftig sind und immer gewusst haben, zurückzustecken, bevor es soweit ist, sich gegenseitig zu vernichten.

JPEG - 30.4 kBDie Spannung zwischen Washington und Teheran steigt offenbar an. Wie üblich verwendet Präsident Trump abwechselnd die heiße und kalte Dusche. So hat er es am 21. Juni bis zum Bombardierungsbefehl des Iran getrieben, bevor er sich ein paar Minuten vor dem geplanten Angriff dann doch besann. Diese Methode, die Donald Trump oft erlaubte, im Westen Erfolge davonzutragen, ist gegenüber der persischen Psychologie jedoch ohne Wirkung [1]. Aber geht es darum, den Iran zu beeindrucken?

Die Haltung der Nordamerikaner muss nicht nur im Licht ihrer Nah-Ostpolitik, sondern auch ihrer globalen Politik verstanden werden [2]. Es geht viel mehr um….

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