Libra: Bundesbank-Vorstand fordert “globale Antwort” auf Facebook-Währung

Die Facebook-Initiative für eine globale Kryptowährung ruft weltweit Regulierer auf den Plan. Die Bundesbank will den Wilden Westen im Geldsystem verhindern.

Digitalwährung Libra: Bundesbank-Vorstand fordert "globale Antwort" auf Facebook-Plan

(Bild: Ascannio / shutterstock.com)

Joachim Wuermeling, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, verlangt “eine globale Antwort auf die Pläne von Facebook”, mit der weltweit ausgegebenen Digitalwährung Libra den Zahlungsmarkt aufzumischen. “Beim Auto-TÜV werden die Reifen auch nicht in Indien, die Bremsen in Brüssel und die Abgase in Bolivien geprüft”, erklärte der frühere CSU-Politiker gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). “Wie das Auto müssen wir die Facebook-Initiative als Ganzes prüfen und global in den Griff bekommen, um mögliche Risiken zu vermeiden.”

“Wir sollten verhindern, dass im Geldsystem der Wilde Westen zurückkehrt”…..

…passend noch….
Die Tragweite von Facebook Libra

Facebook hat diese Woche Details der technischen und organisatorischen Struktur seiner Kryptowährung Libra vorgestellt. Es folgen die bis dato interessantesten externen Einschätzungen und meine erste Analyse dieses gewaltigen Vorhabens.

Warum es wichtig ist: Mit Libra wird Facebook den ersten Krypto“währungs“-Ansatz mainstreamfähig machen. Facebook hat den (leider?) richtigen technischen aber vor allem organisatorischen Ansatz gewählt, um erfolgreich eine Transaktionsplattform auf Blockchain-Basis zu etablieren, die nicht zuletzt sicherstellt, dass Facebook wohl kompatibel sein wird mit allem was auch immer in der Kryptowelt einmal populär werden wird.

Die wesentlichen ersten Erkenntnisse:

 

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