Ruanda, 25 Jahre später. Ein Völker­mord und der Versuch seiner Aufar­bei­tung (Teil II)

Ziviles Gacaca-Gericht, Quelle: rwandajournal.blogspot.com

Nach dem Völkermord hat die ruandische Gesellschaft die Aufarbeitung des Geschehenen nicht der Justiz überlassen, sondern sie mit traditionellen Laiengerichten ergänzt. Deren wichtige Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit war aber staatlicher Einmischung ausgesetzt. Die Bilanz ist zwiespältig.

Mehr als drei Jahre Bürger­krieg, dazu ein Völker­mord mit mindes­tens 500.000 Ermor­deten, Millionen Flücht­linge und ein Land im Schock­zu­stand, in dem vom Tod gezeich­neten Menschen, bapfuye baha­gazi, umher­irrten – wie sollte da in Ruanda eine sinn­volle Perspek­tive von Sicher­heit und Frieden……

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