Die neomarxistischen Wurzeln der „Modernen Geldtheorie“

Die Aufmerksamkeit, die die so genannte „Modern Monetary Theory“ (MMT) weiterhin erhält, liegt nicht daran, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Wirtschaft leistet, sondern weil die Sozialisten aller Couleurs sie als Vehikel willkommen heißen, exorbitante Staatsausgaben zu rechtfertigen.  Diese „moderne Geldtheorie“ besagt, dass Staatsverschuldung angeblich gefahrlos sei und Defizite keine Rolle spielen würden. Im Gegenteil: die MMT verkündet, dass die Wirtschaft umso mehr wächst, je mehr der Staat ausgibt. Die Grundthese dieser Theorie besagt, dass sich die Staatsausgaben selbst finanzieren, da jedem Defizit im Staatssektor automatisch ein Finanzüberschuss im privaten Sektor gegenübersteht.

Die These von der Selbstfinanzierung der Staatsausgaben und dass öffentliche Defizite keine Rolle spielen, stammt nicht vom englischen Ökonomen John Maynard Keynes, sondern vom viel weniger…..

Kommentare sind geschlossen.