Big Data bei der Polizei: Hessen sucht mit Palantir-Software nach Gefährdern

Hessen läutet eine grundlegende Veränderung der Polizeiarbeit in Deutschland ein: Eine Software von Palantir verknüpft Datenbestände neu, wertet sie aus und soll etwa sogenannte Gefährder identifizieren. Dies ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern dürfte weitreichende Folgen haben, schreibt der Kriminologe Tobias Singelnstein im Grundrechte-Report 2019.

Polizeiarbeit verlagert sich zunehmend in den vorausschauenden Bereich. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jonathan Crews

Tobias Singelnstein ist Kriminologe und Professor an der Ruhr-Uni Bochum mit einer Lehrbefugnis für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschriften „Neue Kriminalpolitik“ und „Kriminologisches Journal“. Und er twittert manchmal auch. Wir veröffentlichen seinen leicht redigierten Beitrag aus dem Grundrechte-Report 2019 mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Alle Rechte vorbehalten.

Daten sind allgegenwärtig, praktisch kein Bereich unseres digitalisierten Lebens kommt ohne sie aus. Mehr hier…..

Kommentare sind geschlossen.