17 weitere Anschuldigungen: US-Justiz verschärft Anklage gegen Julian Assange

Plakat mit dem Wikileaks-Gründer Julien Assange in London (Archiv)© AP Photo / Matt Dunham

Das US-Justizministerium hat seine Anklage gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange erheblich verschärft, meldet die Nachrichtenagentur France-Presse am Donnerstag.

Assange ist demzufolge nun auch im Zusammenhang mit Verstößen gegen Anti-Spionage-Gesetze angeklagt.

Es drohen dem Wikileaks-Gründer pro Anklagepunkt bis zu 10 Jahren Gefängnis, mit einer Ausnahme zur „Verschwörung zum Eindringen in einen Computer“, wo fünf Jahre Haft anstehen würden, verkündete das US-Ministerium….

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Das US-Justizministerium beschuldigt Assange zusätzlich mit 17 Straftaten mit jeweils einer Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis. Es soll ein Exempel statuiert werden

Es war zu erwarten, dass das US-Justizministerium Julian Assange nicht nur wegen Verschwörung zum Einbruch in die Computersysteme anklagen würde, wie bislang bekannt geworden ist. Darauf stünde eine Höchststrafe von 5 Jahren Gefängnis. Zu vermuten war, dass man es Großbritannien oder Schweden erleichtern wollte, Assange auszuliefern. Verwunderlich ist, dass nun schon vor der Auslieferung 17 weitere Anklagen nachgeschoben werden. Assange, so wird gesagt, sei beteiligt an einer der größten Verletzung von Geheimdokumenten in der amerikanischen Geschichte.

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