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Wie viel „kostet“ ein Mensch?

Menschen einen Preis zu geben, hat eine lange Tradition: einerseits, um Investitionen für die Schwachen durchzusetzen – aber auch, um ihre Vernichtung zu rechtfertigen. Letztere Variante erleben wir jetzt gerade wieder in Italien. Ein Beitrag von Stefan Sell.

Was „kostet“ ein Mensch? Viele Leser werden sich schon angesichts dieser Fragestellung abwenden – verständlicherweise, denn gibt es etwas Unbezahlbareres als ein menschliches Leben? Kann man den Tod bzw. sein Aufschieben „bepreisen“? Oder bewegen wir uns nicht schon mit der Frage danach in den mit Zahlen und Währungssymbolen gepflasterten Gefilden einer durch selbstverliebte Hybris maßlos gewordenen Ökonomen-Welt, deren Übergriffigkeit in (fast?) alle Lebensbereiche hinein als eine negativ…..

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