UN-Generalsekretär warnt: “Radioaktiver Sarg” mit Resten von US-Atombombentests nicht mehr sicher

UN-Generalsekretär warnt: "Radioaktiver Sarg" mit Resten von US-Atombombentests nicht mehr sicherSymbolbild: Test der Hydrogenbombe “Ivy Mike” in einem Atoll im Pazifik, 1952. Quelle: Reuters

Der “radioaktive Sarg”, in dem die Abfälle von Atombombentests der USA lagern, wurde in den 70er Jahren auf der Insel Runit im Pazifik erbaut. Da dessen Schutzhülle brüchig ist, warnte der UN-Generalsekretär vor drohenden Schäden. Ein tropischer Zyklon könnte eine Katastrophe zur Folge haben.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs suchten die USA nach einem Ort für ihre Atomwaffentests. Man entschied sich dabei für das Atoll der Marshallinseln. Das Bikini-Atoll, das im Nordosten des Inselstaates liegt, erlangte bezüglich der Tests an Bekanntheit. Insgesamt 105 Tests soll es zu Land und im Wasser gegeben haben, darunter zwischen 1946 und 1958 67 Atomwaffentests auf den Marshallinseln. Unter den Tests war auch die 1954 getestete Atombombe Bravo, die die Hiroshima-Bombe mit einer über 1.000-fachen Sprengkraft übertraf. Für die Bewohner der….

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