Wer profitiert wirklich vom der Schiffs-„Sabotage“ im Golf?

Nach dramatischen und offensichtlich drehbuchartigen Warnungen vor „iranischer Aggression“ durch kriegerische US-Regierungsleute folgt dann – genau passend – ein angeblicher Sabotagezwischenfall in der Golfregion, der den Iran betrifft.

Unterdessen posiert US-Außenminister Mike Pompeo mit ehrlicher Miene, dass sein Land keinen Krieg mit dem Iran will. Seine Kommentare verzerren seine Glaubwürdigkeit, da amerikanische Streitkräfte plötzlich ihre Feuerkraft im Persischen Golf erhöht haben, um auf angebliche iranische Angriffe „zu reagieren“.

Typischerweise „berichten“ (oder besser gesagt, „echoen“) westliche Nachrichtenmedien über den angeblichen Sabotagezwischenfall, als ob er wahr wäre, und stützen sich auf saudische Informationsquellen und solche von Offiziellen aus den Emiraten, Quellen, die ein berechtigtes Interesse daran haben, einen Kriegsvorwand gegen den Iran zu schaffen.

Angesichts der grotesken, frechen Lügen, die im vergangenen Jahr vom saudischen Regime in Bezug auf die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi und auch seiner barbarischen, massenhaften Hinrichtungen von politischen Dissidenten ausgegangen sind, ist es ekelhaft, dass die westlichen Medien so leichtgläubig sind, saudische Behauptungen über den jüngsten angeblichen Schifffahrtsvorfall als zuverlässig auszugeben.

„Zwei saudische Öltanker wurden vor der Küste der Vereinigten Arabischen….

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